Die Erscheinungen sind uns Hilfe auf dem Weg in die Zukunft

Die meisten Menschen suchen ihr Glück leider dort, wo es nicht ist: im Essen, Trinken, Luxus, Anhäufen von Reichtümern, Feiern, Reisen, ... Das Glück liegt aber woanders: "Sucht zuerst das Reich Gottes! Alles andere wird euch dazugegeben werden!" - so lesen wir es in der Hl. Schrift.
Wir leben heute in einer Zeit, wo die Menschen nicht Gott suchen, den Retter und Erlöser, der uns EWIGES Glück und EWIGE Glückseligkeit schenken will: "Wir leben heute in einer Zeit der Finsternis. Dennoch ist Gott uns nahe. Gerade weil die Nacht vorgerückt ist (vgl. Röm. 13,12), ist der Tag nicht mehr weit. Also: erheben wir uns!
Maria erwartet unsere ausgestreckten Hände, ja, wir seien Ihre ausgestreckten Hände, um die Seelen, um die Menschenmassen Ihrem Herzen und dem Herzen Jesu näherzubringen! Ausgestreckte Hände, daß sich die Fäuste öffnen, ausgestreckte Hände, um zu beten, zu stützen, aufzunehmen und zu liebkosen. Ausgestreckte Hände wie jene der Mutter Teresa, Mariens und Jesu. Ausgestreckte Hände, die sich nicht selbst umarmen und sich nicht in die eigenen Krankheiten verschließen, ausgestreckte Hände, die nichts für sich selbst behalten wollen, die aber Liebe weiterschenken wollen, welche sie von Gott empfangen haben. Strecken auch wir unsere Hände aus, leihen wir sie Maria; SIE wird sie zu verwenden wissen und es werden Gnaden und Segen herabregnen!"
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Was soll man von den Erscheinungen von Medjugorje denken?
Diese Frage wurde an P. Stefano de Fiores gestellt, einem der bekanntesten und angesehensten italienischen Mariologen. Er sagt:
"Im allgemeinen kann ich kurz sagen: Befaßt man sich mit Erscheinungen, über die sich die Kirche schon geäußert hat, beschreitet man offensichtlich einen sicheren Weg. Nach näherem Betrachten waren es oft Päpste, die ein Beispiel der Verehrung abgegeben haben, wie es mit Paul VI. als Pilger in Fatima 1967 vorgekommen ist, aber v.a. mit Papst Johannes Paul II., der die bedeutendsten Pilgerorte der Welt schon besucht hat.
Sind in der Tat die Erscheinungen nunmehr von der Kirche anerkannt, so nehmen wir sie als Zeichen Gottes für unsere Zeit an. Man muß sie stets aber auf das hl. Evangelium Jesu zurückführen können, das die grundlegende und maßgebende Enthüllung aller anderen Offenbarungen darstellt. Die Erscheinungen jedoch sind uns Hilfe. Sie helfen nicht so sehr, die Vergangenheit zu beleuchten, sondern die Kirche auf kommende Zeiten vorzubereiten, um sie nicht in der Zukunft unvorbereitet anzutreffen.
Wir sollten uns mehr der Schwierigkeiten der Kirche auf dem Weg der Zeit bewußt werden, da sie sich stets im Kampf zwischen Gut und Böse befindet. Sie kann nicht ohne Hilfe von oben gelassen werden, denn je mehr wir fortschreiten, desto zahlreicher werden die Kinder der Finsternis, die ihre Verschlagenheit und Strategien bis zur Ankunft des Antichristen verfeinern. Wie der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort vorausgesehen und in seinem feurigen Gebet zu Gott gerufen hat, werden die letzten Zeiten ein neues Pfingsten sehen, eine überreiche Ausgießung des Heiligen Geistes über die Priester und Laien, was zweierlei Wirkung haben wird: eine höhere Stufe der Heiligkeit, vom heiligen Berg, der Maria ist, eingeflößt, als auch einen apostolischen Eifer, der zur Evangelisation der ganzen Welt führen wird.
Auf diese Ziele sind die Erscheinungen der Madonna in der gegenwärtigen Zeit ausgerichtet: Die Umkehr zu Christus hervorzurufen, mittels der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens. Daher können wir die Erscheinungen als prophetische Zeichen erkennen bzw. sehen, die von oben kommen, um uns auf die Zukunft vorzubereiten.
Was müssen wir tun, bevor sich die Kirche äußert?
Was soll man über die Tausenden von Erscheinungen von Medjugorje denken? Ich glaube, die Untätigkeit ist stets zu verurteilen: Es ist nicht gut, kein Interesse an den Erscheinungen zu haben und nichts zu tun. Paulus lädt die Christen ein, zu unterscheiden, was gut ist aufzunehmen, was böse / schlecht ist abzuweisen. Die Menschen müssen sich nach den am Ort gemachten Erfahrungen oder in der Begegnung mit den Sehern eine Überzeugung heranreifen lassen. Mit Sicherheit kann niemand leugnen, daß man in Medjugorje eine tiefe Erfahrung des Gebetes, der Armut und der Einfachheit macht, und daß viele ferne oder zerstreute Christen einen innerlichen Aufruf zur Umkehr sowie echten christlichen Lebens verspürt haben. Für viele stellt Medjugorje eine Vor-Evangelisation und einen Weg dar, um ein echtes christliches Leben wiederzufinden. Wenn es sich um Erfahrungen handelt, so kann man diese nicht leugnen."
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Wir sind auf dem Weg nach "dem neuen Himmel und der neuen Erde"
Jesus Christus ist der einzige, der der Weg ist, der zum Vater führt. Er ist der gute Hirte, der uns führt, und mit ihm der Hl. Geist, Begleiter und Kraft auf der Wanderung. Wie zu Zeiten Mose das Volk in der Wüste, lehnt sich heute die Menschheit auf,, verliert den Mut, verleugnet seinen Glauben und zweifelt an den Verheißungen Gottes. Es ist eine Welt, in der die Liebe Gottes fehlt. Ist eine Seele nicht von der Liebe Gottes gespeist, entstehen alle möglichen Mechanismen der Ablehnung, Trennung, der Feindseligkeit. Dann ist der Weg versperrt, denn der Mensch fühlt sich gelähmt und ist nicht imstande, vom Strudel des Negativen, der ihn umgibt, herauszukommen.
Und wie reagieren wir normalerweise auf diese Situation? Indem wir analysieren, angreifen, beschuldigen, strafen... und so blockieren wir den Weg noch mehr zum anderen und zu uns selbst und erzeugen nur neue Kriegsfronten.
Der Schlüssel zum Öffnen des Weges ist nur einer: die Liebe Gottes in die Seelen bringen. Auch wenn diese mit Ablehnung antworten, müssen wir fortfahren, sie zu lieben und in der Liebe zu verbleiben sowie diese Liebe in uns selbst gedeihen zu lassen.
Die Liebe Gottes wird in uns "sehend" werden und wir werden beobachten, was in der Seele vor sich geht, die sie abweist. Wir werden dann erkennen, was zu tun ist. Die Liebe Gottes in uns wird "hörend" werden und wir werden imstande sein, die Gründe zu hören über die Grenzen des Schweigens hinaus. Die Liebe Gottes in unserem Herzen wird eine neue Qualität bekommen, das trotz Ablehnung und Abweisung des anderen zu lieben fähig wird: so werden wir sehen, daß Geduld, Demut und Güte in uns wächst.

Dies ist der Weg, der sich in uns eröffnet: ein Weg, den die Seelen einschlagen können, um der Liebe entgegenzugehen. Wer guten Herzens ist, wird ihn früher oder später annehmen, und wenn wir den Mut haben, bis ins tiefste Elend hinabzusteigen, werden wir zu Kanälen der Gnade, die alle Wunden heilt.
Saulus, bevor er Paulus wurde, war ein Rebell, verfolgte Jesus und die Apostel. Er hat sich aber bekehrt, weil ihn Jemand im Namen Gottes so sehr geliebt hat, daß ER Sein eigenes Blut vergoß, damit sich sein Herz öffne. Hierin liegt also der Schlüssel, der den Weg zur Rettung öffnet.

Was wird es im neuen Himmel und auf der neuen Erde geben?
Es wird ein Leben in Liebe geben, die Seele wird in Freiheit sein; es wird den neuen Menschen geben, den veränderten Menschen, das neue Geschöpf. Um aber dorthinzugelangen, müssen wir der Menschheit den Weg öffnen. Das tun wir, wenn wir bei jedem Ereignis einzig und allein mit Liebe antworten - so wie es Jesus getan hat.
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Medjugorje - warum?
Es kommt oft vor, daß man Personen begegnet und man über Medugorje spricht. Mit Überraschung erfährt man, daß nach ganzen 24 Jahren täglicher Erscheinungen der Madonna - das ist meine Meinung und vieler anderer Gläubigen - viele Christen nichts davon wissen und sie haben nie davon in ihren Pfarreien oder kirchlichen Vereinen gehört.
Im Gegenteil, je mehr man sich den "verantwortlichen Insidern" nähert, Priestern, Ordensleuten, pastoralen Beauftragten, engagierten Christen... , desto größer ist die Unwissenheit, wenn sie nicht gerade in Belästigung oder Allergie ausartet. Ist es nötig, an diese Erscheinungen zu glauben?
Ist es nötig, bis dorthin zu pilgern? Und sie sagen es mit großer Überzeugung und Mutmaßung, daß einem Zweifel kommen, alles falsch gemacht zu haben, oder ein so schwacher Geist zu sein, der diese "außerordentlichen und wunderbaren Dinge" braucht, um im Glauben zu verbleiben.
Denselben Zweifel habt vielleicht auch ihr gehabt! Nun, dann wollen wir zusammen überlegen; laßt uns mit den Worten starten, die Maria stets ausspricht: "Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!"
Hier der erste Lichtstrahl: Um die Königin des Friedens, die in Medjugorje zu uns spricht, zu hören und zu verstehen, um bis dorthin zu kommen, inmitten der Berge eines armen, vom Krieg und der ethnischen Trennungen gepeinigten Landes, muß man gerufen sein. Es mag sein, daß ich einfach und schwach im Glauben bin, ich bin jedoch ein Gerufener; und vielleicht ruft mich die Selige Jungfrau Maria gerade deswegen, weil Sie meine Schwachheit sieht. Dies hilft mir, mich nicht als Privilegierter wichtigzumachen und nimmt mir die Versuchung, über andere zu urteilen, als ob diese nicht gerufen wären... Alle sind vom Herrn und der Heiligen Jungfrau Maria gerufen, auch wenn das Geheimnis bleibt, daß "viele gerufen sind, aber nur wenige auserwählt" (vgl. Mt 22,14).

Ein weiterer Lichtstrahl erhellte mich, als ich kürzlich eine Botschaft las, jene vom 25. August 1991: "Liebe Kinder, ich möchte alle Seelen retten und zu Gott bringen. Daher laßt uns beten, damit alles, was ich begonnen habe, vollkommen verwirklicht wird. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid."- Diese Worte sind erleuchtend, denn sie zerstreuen in mir alle jeglichen Zweifel, daß die Botschaften der Madonna in Medjugorje eine Zuflucht sei, eine Suche nach Sicherheit und eine Garantie für die Rettung, ein Glauben, die eigene Seele zu retten, verängstigt durch Schuldgefühle, oder von all dem niedergeschlagen, was rund herum geschieht. Die Madonna spricht jedoch von "allen Seelen" und eröffnet uns einen geistlichen Horizont, der jegliche Vorstellung übersteigt und zur Umarmung der ganzen Welt drängt.

Wir müssen uns nun auch fragen: ist "Seelen retten und zu Gott bringen" nicht der einzigste und ausschlagende Grund, weshalb Er selbst Seinen Sohn auf die Erde gesandt hat? Ist vielleicht nicht, daß Er "vom Himmel herabgekommen" ist "für uns Menschen und für unsere Rettung", daß Er unter "Pontius Pilatus gelitten hat, gekreuzigt wurde, gestorben ist und begraben wurde, in die Unterwelt hinabgestiegen und am dritten Tag wieder auferstanden ist"? Das ist das "Credo" und wir befinden uns im Mittelpunkt unseres Glaubens! Gibt es nicht etwa einen Papst, Bischöfe, Priester, Kirchen, Gebetshäuser, die hl. Sakramente, Pfarreien, die pastoralen Pläne usw. usw., um die Seelen zu retten? Ist es nicht Aufgabe aller Hirten und Laien, "die Seelen zu retten", zu evangelisieren und den Glauben durch Werke zu bezeugen?
Die hl. Madonna, Stern der neuen Evangelisation, weiß es und deswegen ist Sie ans Werk gegangen. Jetzt versteht man den Grund des großen Eifers, der vielen mütterlichen Ermahnungen Mariens. Ihr liegen unsere und die Seelen der Brüder wirklich am Herzen. Sie will alle retten, denn Sie liebt alle mit dem Herzen Gottes und bittet daher um unsere Gebete, unsere Gebete zuammen mit Ihren Gebeten. Wie oft hat die hl. Madonna gesagt "Betet...": hier sagt Sie: "Beten wir, damit alles, was ich begonnen habe, vollkommen verwirklicht wird."

Wir berühren hier ein weiteres Geheimnis: Wann wird sich das vollkommen verwirklichen?
Dies ist dieselbe Frage, die Jesus nicht beantwortet hatte: Wann wird das Reich Gottes kommen? Niemand weiß es, nur der Vater. Bis dahin werden sich Gut und Böse vermischen, in der Welt, in der Kirche, in unseren Gemeinschaften, in uns selbst. Gott wird fortfahren, den guten Samen zu säen, und der feind, der teufel, wird Unkraut streuen.
Deswegen nehmen wir nicht Anstoß an der Ablehnung der Wahrheit von vielen, deswegen fahren wir weiter zu hoffen, daß Gott - auch durch die Botschaften und Gebete der hl. Jungfrau - für die Rettung aller, Guten wie Bösen, Sorge haben wird, auch jener, die scheinbar grenzenlos Böses vollbringen, und jener, die die Menschen tot oder verdammt sehen möchten.
Es ist ersichtlich, daß wir uns im Herzen der Mission der Kirche, der Pastoral, befinden; wie kann man dann sagen: "Das interessiert mich nicht"? Wir wissen sehr wohl, daß der Papst und die Bischöfe ihre Autorität und ihr Lehramt über die Ereignisse von Medjugorje noch nicht ausüben können, aber für alle anderen, die frei sind zu glauben und zu reagieren, welchen Sinn hat so viel Oberflächlichkeit, so große Angst, und manchmal auch Boykott?

Der Plan Gottes für die Welt ist wunderbar und wird sich vollkommen verwirklichen: die hl. Jungfrau Maria hat den Auftrag zur Verwirklichung. Dieser Plan sieht einen neuen Himmel und eine neue Zeit vor; ein Plan, der auch jetzt unsere Aufmerksamkeit und unsere Mitarbeit erfordert! Liegt Maria dieser Plan so sehr am Herzen, bedeutet das, daß seine Verwirklichung und Bedeutung lebenswichtig ist; es ist nicht irgend etwas Momentanes auf dem Spiel, wohl aber die ewige Rettung oder die ewige Verdammnis vieler unserer Brüder und von uns selbst!

Demnach ist es nicht unnütz, die Botschaften, die aus Medjugorje kommen zu hören und zu leben, im Gegenteil, es ist an der Zeit, der Heiligsten Maria zu sagen, aus ganzem Herzen und mit ganzer Dankbarkeit: "Danke, daß Du mich gerufen hast!"Das hat ein heiliger Arzt verstanden, der von einer unheilbaren Krankheit befallen war, den ich einen Monat vor seinem Tod nach Medjugorje begleitet hatte. Er mochte alle Gründe haben, nicht dorthinzufahren, er hat jedoch diese letzte Geste, völlig überzeugt, vollbringen wollen: "Wenn sich die Madonna bemüht, vom Himmel bis zu uns zu kommen, und für so lange Zeit, muß es einen ernsthaften Grund geben; vielleicht sieht Sie unsere Menschheit in großer Gefahr, dann ist es sehr recht, daß es jemanden gibt, der Sie erwartet und auf Sie hört."



(Quelle: aus "Echo Mariens - Königin des Friedens", Nr. 179, Jan-Febr 2005. Bestellen Sie diese sehr interessante Zeitschrift über folgende Adresse gegen Spende:  Eco di Maria, c.p. 149, I-46100 Mantova / Italien)
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