Wegweisungen Papst Benedikts XVI.

„Habt keine Angst vor Christus! Er nimmt nichts, und er gibt alles. Wer sich ihm gibt, der erhält alles hundertfach zurück. Ja, öffnet die Tore weit für Christus, dann findet ihr das wirkliche Leben."

« „Christus hat uns nicht das bequeme Leben versprochen. Wer Bequemlichkeit will, der ist bei ihm an der falschen Adresse. Aber er zeigt uns den Weg zum Großen, zum Guten, zum richtigen Menschenleben."

• „Wir Menschen leben entfremdet, in den salzigen Wassern des Leidens und des Todes; in einem Meer des Dunkels ohne Licht. Das Netz des Evangeliums zieht uns aus den Wassern des Todes heraus und bringt uns ans helle Licht Gottes, zum wirklichen Leben."

„Die Welt wird durch den Gekreuzigten und nicht durch die Kreuziger erlöst."

• „Ich vertraue auf Eure Hilfe. Ich bitte Euch um Nachsicht, wenn ich Fehler mache wie jeder Mensch oder wenn manches unverständlich bleibt, was der Papst von seinem Gewissen und vom Gewissen der Kirche hersagen und tun muß. Ich bitte Euch um Euer Vertrauen. Halten wir zusammen, dann finden wir den rechten Weg."

• „Jeder von uns ist Frucht eines Gedankens Gottes. Jeder ist gewollt, jeder ist ge-liebt, jeder ist gebraucht. Es gibt nichts Schöneres, als vom Evangelium, von Chris-tus gefunden zu werden. Es gibt nichts Schöneres, als ihn zu kennen und anderen die Freundschaft mit ihm zu schenken."

• „So viele Menschen leben in der Wüste. Es gibt die Wüste der Armut, die Wüste des Hungers und des Durstes. Es gibt die Wüste der Verlassenheit, der Einsamkeit, der zerstörten Liebe. Es gibt die Wüste des Gottesdunkels, der Entleerung der Seelen, die nicht mehr um die Würde und um den Weg des Menschen wissen. Die äußeren Wüsten wachsen in der Welt, weil die inneren Wüsten so groß geworden sind."

• „Ich bin ein einfacher und bescheidener Arbeiter im Weinberg des Herrn. Mich tröstet die Tatsache, daß der Herr auch mit ungenügenden Werkzeugen zu arbeiten und zu handeln weiß."

 „Ich bitte um die mütterliche Fürbitte der heiligen Maria. In ihre Hände lege ich die Zukunft und die Gegenwart meiner Person und der Kirche."

• „Es ist gar nicht wahr, daß die Jugend vor allem an Konsum und Genuß denkt. Es ist nicht wahr, daß sie materialistisch und egoistisch ist. Das Gegenteil ist wahr: Die Jugend will das Große. Sie will, daß die Ungleichheit überwunden und allen ihr Anteil an den Gütern der Welt wird. Sie will, daß die Unterdrückten ihre Freiheit erhalten. Sie will das Große. Sie will das Gute!"

(Quelle: PUR spezial 2/2005, S. 16, Tel.: 07563/92007, Fax: 07563/3381)
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