Gottes - letztes(?) - Sonderangebot und die Tragödien der heutigen Zeit
Kehrt um, glaubt an Jesus Christus unseren Herrn und nehmt sein Evangelium an!
Die Hoffnungslosigkeit der Ungläubigen
Die Hoffnung der Christen

Nehmen wir einmal an, Sie fahren schon über eine halbe Stunde auf der Autobahn. Es ging bis jetzt immer geradeaus. Es ist neblig. Plötzlich sagt Ihr Beifahrer: "Da vorn kommt eine Betonwand, bremse ab, da ist eine starke Kurve, biege rechts ab!" Wegen des Nebels waren die Straßenschilder nicht mehr zu sehen, sie waren auch verschneit und unlesbar. Wie würden Sie jetzt reagieren? Würden Sie immer noch geradeaus fahren und mit voller Geschwindigkeit auf die Betonwand knallen? - Das wäre Ihr sicherer Tod! Würden Sie Ihrem Beifahrer folgen, der plötzlich ruft: "Da vorn kommt eine Betonwand, bremse ab, da ist eine starke Kurve, biege rechts ab!"? Wie würden sie handeln? Ist es nicht besser, Ihrem Beifahrer sofort zu gehorchen?

Wenn man die Dinge rings um uns betrachtet, muß man ebenfalls erkennen: Wir sind heute auf einem Scheideweg: Es ist besser, wenn man reagiert. Es ist besser, wenn man heute etwas stärker nachdenkt. Welche Zeichen sind nun sicherer: menschliche oder göttliche? Beim Autofahren ist uns oft ein Beifahrer eine große Hilfe, denn 4 Augen sehen mehr als 2. Nun gibt es heute ganz sichere, von jedem nachvollziehbare göttliche Zeichen, die uns zu Umkehr, Buße, Beichte, Gebet, Schriftlesung etc. auffordern: Da sind zum einen die vielen vielen Marienerscheinungen zu nennen. Viel zu viele Leute beachten diese großen Zeichen des Himmels aber nicht, sie 'fahren einfach weiter'. Da gibt es die vielen anerkannten Botschaften des Himmels, z.B. von Amsterdam, Fatima. Auch hier winken viel zu viele Leute ab, 'fahren weiter', reagieren nicht. Da gibt es selbst große, nicht mehr zu übersehende, sogar ANGEKÜNDIGTE Zeichen wie z.B. das angekündigte Sonnenwunder von Fatima, das angekündigte Sonnenwunder von Heroldsbach... Diejenigen, die nicht dabei waren, winken auch hier wieder ab, ohne richtig zu reagieren. Andere, die vom Himmel eingeladen waren, kommen einfach nicht. Da gibt es sogar gewaltige Zeichen am Himmel: Schriftzeichen aus dem AT und NT über dem Himmel von Moskau: Unsere Massenmedien schweigen! Da werden die Zeichen sogar so groß, daß sie sogar astronomische Größen annehmen: Auch diese Zeichen wurden sogar angekündigt: vgl. die kirchlich anerkannten Botschaften von Amsterdam: "Achtet auf die Kometen und Meteore!" - Nun sind diese angekündigten Zeichen schon dagewesen bzw. stehen kurz bevor: vgl. meinen Textlink KOMET.HTML!  Ist es immer noch nicht höchste Zeit zu reagieren?
Die Gnadenzeit, die wir gerade durchleben, ist eine ganz außergewöhnliche. Fast jeden Tag kommen viele Prospekte ins Haus mit Sonderangeboten. Wie wild suchen die Leute nach Sonderangeboten mit möglichst viel Rabatt. Welch ein Trugschluß! Das größte Sonderangebot hat uns Gott angeboten, es läuft auch schon mehrere Jahre lang, und nur wenige nutzen es:
Seit der Heiligsprechung der Sr. Faustyna im Jahre 2000 gilt

Gottes SONDERANGEBOT:
"Wer am Samstag vor dem "Weißen Sonntag" beichtet und am Tag darauf, am "Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit" kommuniziert, dem sind nicht nur seine Sünden erlassen, sondern auch seine Strafen, die er sonst im Fegefeuer noch abzubüßen hätte!"

Welch ein außerordentliches Sonderangebot! Das gab es in den letzten 2000 Jahren nicht, nur heute in diesen Tagen. Aber Sonderangebote haben es an sich, daß sie zeitlich befristet sind! Muß man annehmen, daß auch Gottes Sonderangebot befristet ist? Wir wollen Gottes Barmherzigkeit keienrlei Grenzen setzen: Gott ist immer barmherzig und ist immer gerecht. Jesus sagte zur hl. Sr. Faustyna sinngemäß: "Wer mein Angebot ablehnt, wer es also ablehnt, meine Barmherzigkeit zu nutzen, der muß durch meine Gerechtigkeit gehen!" - und diese Gerechtigkeit kann auch Fegefeuer, im schlimmsten Falle auch "Hölle" heißen. Ein Himmelskörper näherte sich am 13. April 2010 der Erde, und zwar kurz nach dem "Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit" (11. April 2010), um diesen Tag besonders hervorzuheben. Hier besteht also noch immer die Möglichkeit, daß jedermann beichten und tags darauf kommunizieren kann. Das ist Gottes Sonderangebot. Was nützt aber eine solche Beichte? Diese Beichte kann bei Ihnen entscheiden, ob Sie später in den Himmel kommen. Ohne Beichte und Kommunion besteht evtl. die große Gefahr, in die Hölle zu kommen! Wie Sie aber oben gesehen haben, ist es sinnvoll und lebensrettend, wenn Sie Gottes Angebot annehmen.
Also: Nutzen Sie diesen außerordentlichen Gnadentag, nutzen Sie dieses außerordentlich große Sonderangebot Gottes und laufen Sie diesesmal nicht in die Markthalle, sondern rennen Sie zum nächsten Beichtstuhl, beichten Sie dort, bereuen Sie Ihre Sünden, tun Sie Buße (z.B. durch Gebet, Opfer), gehen Sie von nun an regelmäßig zur heiligen sonntäglichen Eucharistiefeier, beten Sie in Ihrer Familie das Rosenkranzgebet. Dann werden Sie den himmlischen Lohn empfangen, den Jesus allen versprochen hat, die SEINEN Worten folgen! Das Schönste von allem: das Angebot KOSTET NICHTS! WIRKLICH NICHTS!

Tragen Sie also folgende Termine sofort in Ihren Terminkalender ein:
Am Samstag vor dem 1. Sonntag nach Osern:  Sünden bereuen, Buße tun, Beichten gehen
Am 1. Sonntag nach Ostern:  Sonntagsmesse mit hl. Kommunionempfang!
Ist das alles so schwer?

Gibt es wirklich eine Hölle? - JA! -  Die Seherkinder von Fatima durften ca. 5 Minuten lang einen Blick in die Hölle werfen. Nach eigenen Worten konnten sie diesen schrecklichen Anblick nur deshalb aushalten, weil ihnen vorher der Himmel versprochen wurde. Es wären weitere Seher zu nennen, teils kirchlich anerkannt, teils steht diese Anerkennung noch aus. In der Hl. Schrift wird 40mal die Hölle erwähnt. Wir wissen, daß Jesus die bösen Geister ausgetrieben hat, es waren Höllengeister, die den Menschen plagen können! Einmal trieb Jesus eine ganze Legion Höllengeister aus, diese fuhren in eine Schweineherde, welche sich anschließend in den See stürzte. Lesen Sie die Heilige Schrift, das ist Gottes Wort! Das ist die Wahrheit. Die Hl. Schrift ist kein Märchenbuch, wie manche wohl glauben.

Es gibt eine Zeit zum Schlafen, das ist wahr. Es gibt eine Zeit zum Arbeiten, es gibt eine Zeit zu reagieren: und diese Zeit ist JETZT da! Es nützt nichts, irgendetwas hinauszuschieben. Wenn das Sonderangebot vorbei ist, ist es vorbei!

Maria Simma war eine einfache Landfrau. Sie hatte fast täglichen Umgang mit den Armen Seelen. Bitte lesen sie z.B. "Meine <Erlebnisse mit Armen Seelen" (Miriam-Verlag, 7,50 Euro). Lesen sie Francis Trochu: "Der Pfarrer von Ars", der von der Hölle bekämpft wurde und viel zu leiden hatte: 17,80 Euro! Ich empfehle Ihnen auch das Buch von Prof. Dr. Ferd. Holböck: "Die Theologin des Fegfeuers" 7,30 Euro und auch Maria Anna Lindmayr: "Mein Verkehr mit Armen Seelen" 8,50 Euro, alles erhältlich im MIRIAM-Verlag.

Wenn man die sehr ernstzunehmende Botschaft von Fatima in Betracht zieht, die Symmetrie der Kometen / Himmelskörper betrachtet..., scheint Gottes SONDERANGEBOT tatsächlich zeitlich begrenzt zu sein!
Es scheint, daß Gottes Gnadenzeit bald zuende gehen könnte!
Kehrt um, glaubt an Jesus Christus unseren Herrn und nehmt sein Evangelium an!


Die Tragödien der heutigen Zeit sind die Ursachen der heutigen apokalyptischen Katastrophen:
... das sind die große Anzahl der Abtreibungen weltweit (bis dato mehr als 1 Milliarde!)
   - die Legalisierung der Abtreibung
   - der Mensch will heute so sein wie Gott (z.B. Gentechnik)
   - die fehlenden bzw. falschen Früchte des Novus Ordo Missae: stark abnehmende Zahl der Kirchenbesucher, fast keine Beichte wird genutzt,  Lücken der hl. Meßfeier, fehlende Kniebeuge, das Kreuz auf dem "Volksaltar" fehlt vollständig!, Handkommunion, fast keine Kommunionbänke mehr, relativistische Denkweise: "alle Religionen sind gleich" und dergleichen unsinniges Denken, kaum Priesternachwuchs, wenig Nachwuchs in Ordensberufen, Geld-, Profit- und Machtstreben in Wirtschaft, Politik, Schulen, Familie wird zerrissen, fehlender Glaube, Abkehr von der wahren Religion und Zuwendung zu Sekten, Abkehr von der Wahrheit, Abkehr von Gott, ... Sind das nicht die Früchte der von einem Professorengremium(!) umgeänderten Liturgiefeier nach dem 2. Vat. Konzil???
In welchem Konzilsdokument steht denn geschrieben, daß die Kommunionbänke aus den Kirchen entfernt werden sollen? Wo steht denn geschrieben, daß allgemein bzw. weltweit die Handkommunion gespendet werden soll? - "An den Früchten werdet ihr sie erkennen!" (Jesu Wort!)
Papst Benedikt XVI. liebt die traditionelle lateinische Messe und spendet nur noch die kniend empfangene Mundkommunion. Was der Papst vorlebt, sollte nachgeahmt werden! Was der Papst vorlebt, das empfiehlt er auch, weil er es für effektiv und richtig hält.
So kehren heute viele Klöster, viele Priester in dankenswerter Weise zurück zur traditionellen hl. Meßfeier, nehmen die alten Meßbücher wieder, weil sie sagen: "Nur so bekommen wir wieder neue Ordensberufe!", viele erfahren ihre Bekehrung an den Wallfahrtsorten wie z.B. in Medjugorje.  Man beachte auch die Worte von Kard. Schönborn über Medjugorje! Wer genau beobachtet, der bemerkt eine innerliche Erneuerung, aber auch eine Art "Reinigung" der Kirche.

Die Hoffnungslosigkeit der Ungläubigen:
Die übrigen Religionen und auch die Atheisten haben (nach dem Tod - und überhaupt) nichts zu bieten, deshalb werden sie wütend. Da geht endgültig das Licht aus. Bei ihnen kommt nach dem Tod z.B. das "Nirwana", also "Nichts". Wenn sie sich dazu noch in Sünde befinden, sehen sie jetzt schon nichts mehr: es herrscht Finsternis, alles ist voll Nebel: s.o.! Da muß jemand kommen und sie vor Hindernissen warnen. Vielleicht wachen sie noch rechtzeitig auf. Vom bösen eingeflüstert, verbreiten manche düstere Gedanken, aber sie können auch die Wahrheit nicht mehr hören, nicht mehr ertragen, und das ist eine sehr ernstzunehmende Gefahr: auch für sie selbst!
Als der hl. Stephanus sagte: "Ich sehe den Himmel offen und Jesus an der Seite Gottes stehen", da hielten sich seine Peiniger die Ohren zu, fingen an zu schreien und steinigten ihn: er war der erste Märtyrer! Der hl. Stephanus betete für seine Peiniger. Sie aber konnten die Wahrheit nicht ertragen!
Ja, Heulen und Zähneknirschen wegen der verlorenen Schätze des Himmels, das sind die ewigen Qualen der Hölle: ewig von den Herrlichkeiten des Himmels getrennt zu sein, ohne jegliche Hoffnung. Ewig von Gott, der reine Liebe ist, getrennt sein: das ist bzw. war ihre irdische Entscheidung. Gott hat ihnen alles Gute, Schöne angeboten, sie haben all seine Angebote mißachtet, selbst sein riesengroßes - sogar Sein KOSTENLOSES SONDERANGEBOT abgelehnt: den von GOTT SELBST GEWÜNSCHTEN Barmherzigkeitssonntag! - sie aber fuhren weiterhin geradeaus - in den sicheren Tod! Sie wollten das selbst so. Aus eigenem Willen. Sie wollten keine Rückkehr. Sie lehnten Gott stets ab.
Schon Gilgamesch geriet einst in große Angst: so sah er in einem Traum die Unterwelt: deren Bewohner sind des Lichtes beraubt, sie sitzen völlig im Finstern: immer! Ihre Könige mußten am Eingang ihre Kronen abgeben. Ihr Ort ist ein öder Raum, langweilig. Es gibt keine Wiederkehr! Selbst von den "Gottheiten" der Unterwelt wird nichts Frohes gesagt.
Der heidnische Dichter Claudius Claudianus schildert die Unterwelt als "grausige Nacht, grausige Finsternis", wo keine Liebe gefühlt wird.
Selbst der berühmte Dichter Homer zeichnet ein düsteres Bild der Unterwelt: Das ist "ein Ort ohne jegliche Freude, ohne Licht und Sonne". Odysseus erkennt seine Mutter als "Maske" bzw. "Psyche", die nicht die Kraft hat, ihrem Sohn ins Gesicht zu schauen, zu reden. Es herrscht völlige Abgeschiedenheit von den Welten "oben", es besteht keine sprachliche Verbindung "nach oben", jegliche Freude fehlt vollständig ...
Der selbst innerlich gar nicht real wahrgenommene Gedanke an eine ewige Trennung von Gott gibt den Atheisten eine solche Wut gegen alles Christliche. Deshalb gibt es auch das heute weit verbreitete Mobbing, wo das Böse gegen das Gute kämpft. Dabei wissen die meisten gar nicht, warum sie gegen jemand kämpfen!
Man unterscheide Fanatiker von Märtyrern: Die Fanatiker handeln aus purem Haß. Ein Märtyrer stirbt aus Liebe zu Gott und legt Zeugnis für Gottes Wohltaten und Gottes Herrlichkeit ab und betet für seine Feinde!


Die Hoffnung der Christen
Als die ersten Menschen gesündigt hatten, wurden sie aus dem Paradies vertrieben, die Materie der Erde und des Weltalls änderte sich, Tod, Mühe, Schweiß, Not, Krankheiten, Disteln, Dornen, Unglücke aller Art, Katastrophen folgten sofort! Das bewirkte nur 1 einzige Sünde! Und wieviele Sünden sind noch gefolgt! Wenn heute jeder Mensch auf der Erde nur 1mal sündigt, so wären das mehr als 6 Milliarden Sünden pro Tag!!! - Trotz allem kann und darf ein Christ hoffen: Nach Reue und der hl. Beichte besitzt der Mensch wieder Gottes Gnade: die Sünde ist weg, der Mensch trägt wieder ein weißes Kleid. - Auch hier ein Beispiel aus früheren Jahrhunderten:
Der hl. Paulus hieß früher Saulus. Saulus verfolgte jahrelang die Christen aufs Äußerste. Man nimmt heute an, daß er selbst bei der Steinigung des hl. Stephanus entweder anwesend oder doch irgendwie beteiligt gewesen sein könnte. Auf dem Weg nach Damaskus traf ihn plötzlich das Licht Gottes. Und Jesus sprach zu ihm: "Saul, Saul, warum verfolgst du mich?" - Dieses Licht Gottes bewirkte, daß er zunächst blind wurde und mehrere Tage lang nichts mehr sehen konnte. Doch dann änderte er sein Innerstes, er wurde zu einem der eifrigsten Apostel: Seine Missionsreisen erstreckten sich auf ca. 17 000 km! - Welch enorme Leistung zu der damaligen Zeit, wo es keien Autos, keine Flugzeuge etc. gab! - Der hl. Paulus starb vor den Toren Roms als Märtyrer.
Aus der Hl. Schrift:

 Saulus entgeht den Verfolgungen der Juden.
Noch einige Tage blieb Saulus bei den Jüngern in Damaskus
und alsbald predigte er in den Synagogen, daß Jesus der Sohn
Gottes sei. Alle, die es hörten, staunten darüber und sagten-
„Ist das nicht derselbe, der in Jerusalem alle Bekenner Jesu
umbringen wollte, und der eben dazu hergekommen ist, um
sie gebunden zu den Hohenpriestern zu führen?" — Bald
darauf zog sich Saulus nach Arabien zurück. Nachdem er
dort drei Jahre in der Einsamkeit zugebracht hatte, kam er
wieder nach Damaskus und predigte, daß Jesus der Messias
sei. Da beschlossen die Juden, ihn zu töten. Sie bewachten
die Tore Tag und Nacht, um ihn zu ergreifen. Die Jünger
aber ließen ihn bei Nacht in einem Korbe über die Stadt-
mauer hinab.
Der hl. Paulus ist eines der besten Beweise von Jesu Auferstehung und Himmelfahrt. Wie anders könnte sich ein Erzfeind der Christen so schnell - von einem Augenblick auf den anderen - ändern? Wie anders können seine langen Missionsreisen erklärt werden, sein Kampf gegen störrische Pharisäer und Juden, die Jesus als Messias nicht anerkennen woll(t)en? -
Die Hoffnung der Christen gründet sich auf belegbare, beweisbare Tatsachen, also auf absolute Wahrheiten. Selbst die Qumrantexte kann man hier als Beweis anführen, ebenso wie viele viele Ausgrabungen nach der Hl. Schrift, wo man an den in der Hl. Schrift genannten Orten die bedeutenden Stätten des frühen Christentums wiedergefunden hat: das Haus des Petrus, wo Jesus längere Zeit gewohnt hat, usw.
Die Hoffnung der Christen gründet sich auch auf die von Gott selbst, vom Hl. Geist inspirierte Heilige Schrift des AT sowie des NT. Wir lesen dort von den Wundertaten Jesu: Lahme können wieder gehen, Taube hören wieder, Tote stehen auf, Aussätzige werden rein ...
Wir lesen vom Wunder in Kana: einer Vorwegnahme der Aufopferung von Jesu Kostbarem Blut, zugleich ein Symbol für die Wandlung von Brot und Wein in das heilige Kostbare Blut und den hl. Leib Jesu Christi bei jedem hl. Meßopfer: Jesus ist in jedem Hostienteilchen wahrhaft mit Fleisch und Blut zugegen, und zwar als Gott UND Mensch! Dieses Fleisch Jesu ist wahrhaft eine Speise, und dieses Blut Jesu ist wahrhaft ein Trank: Nur so läßt sich eine 20-jährige Nahrungslosigkeit des hl. Bruder Klaus von Flüe/Schweiz, eine 25-jährige Nahrungslosigkeit der Therese Neumann von Konnersreuth und vieler anderer erklären. Naturwissenschaftlich gibt es absolut keine Erklärung für diese Phänomene bei vielen vielen Leuten. Sie lebten alle mehrere Jahrzehnte nachweislich nur von der täglichen hl. Hostie. (Wie wenig wird die hl. Hostie heute geachtet!!!)
Die Hoffnung der Christen gründet sich nach den Zusagen Jesu auf ewige Glückseligkeit, ewige Freude im Himmel ohne Qual, ohne Schmerz, ohne Anstrengung. Es gibt nur Freudiges dort im Himmel, nur Liebe, ewige Liebe, ewige Anschauung Gottes, das ewige Paradies, ewige Glückseligkeit, ewige Wonne, jeden Tag neue Freuden! Beweise für die Auferstehung Jesu sind einmal das Grabtuch von Turin sowie das Tuch von Manopello. Das erstere zeichnet Jesu Leidensweg nach, das andere zeigt Jesus mit geöffneten Augen bei der Auferstehung. Beide Tücher werden im Johannesevangelium erwähnt. Jesus Christus ist von den Toten auferstanden und er hat uns gelehrt, daran zu glauben, daß auch wir auferstehen werden zu neuem Leben, denn die Seele des Menschen ist unsterblich. Je mehr die Wissenschaftler heute forschen, desto mehr sind sie von der Schöpferkraft Gottes begeistert: vgl. Prof. Dr. Karl Philbert u.v.a.
In Jesus Christus haben alle Christgläubigen eine "verläßliche Hoffnung" (Papst Benedikt XVI. in "spe salvi")
"Aber was bleibt? Das Geld nicht. Auch die Gebäude nicht: ebensowenig die Bücher. Nach einer gwissen, mehr oder weniger langen Zeit verschwinden alle diese Dinge. Das einzige, was ewig bleibt, ist die menschliche Seele, der von Gott für die Ewigkeit erschaffene Mensch." (Papst Benedikt XVI.)
Blicken wir einmal auf zum Kreuz: Warum ist Jesus am Kreuz gestorben? "So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einzigen Sohn dahingab!"
Das Kreuz ist für uns das Siegeszeichen, für andere eine Torheit. Von jedem geweihten Kreuz geht eine große Strahlkraft auf die Menschen und auf die gesamte Umgebung aus: Die bösen können das Kreuz heute nicht mehr ertragen, so muß es entfernt werden, selbst Gerichtsbeschlüsse müssen herhalten, damit man diese fraglichen Ziele durchsetzen kann ...!!! Stellen Sie also vermehrt Kreuze in Ihren Wohnungen und auch auf den Fluren auf, so schwindet das böse mehr und mehr! Sie werden den Frieden bekommen, nach dem sich auch Ihre Seele sehnt!

Noch einmal weise ich darauf hin:
Kehrt um, glaubt an Jesus Christus unseren Herrn und nehmt sein Evangelium an!
Nutzt Gottes SONDERANGEBOT am "Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit", geht zur hl. Beichte, bereut, sündigt nicht mehr. Geht am Sonntag regelmäßig zur hl. Eucharistiefeier, betet den Rosenkranz mit der Familie!

Gottes und Mariens Schutz und Segen!

Beichtandacht
Gebete vor der Beichte
Anrufung des Heiligen Geistes
Heiliger Geist, Quelle des Lichtes und aller Erkenntnis, Geist der Wahrheit und der Gerechtigkeit, habe Mitleid mit mir armen Sünder, der ich nicht einmal mein Elend und alle meine Fehler zu erkennen, viel weniger dieselben würdig zu bereuen, zu büßen, zu bessern und dafür genugzutun fähig bin. Stehe mir in dem wichtigen Geschäfte meiner wieder vorhabenden Sinnes? und Lebensänderung mit der Fülle Deiner Gnade bei, ohne die sie unmöglich vor sich gehen kann. Reiße den Schleier weg, der meine Augen deckt, und laß mich selbst sehen, wie ich vor Deinen Augen bin und wie ich mich auch einmal auf dem Sterbebette erkennen werde. Und wenn ich dann alle meine Sünden und Missetaten nach ihrer Verabscheuungswürdigkeit erkannt habe, dann erweiche mein hartes Herz zu reuevollen und heißen Tränen der Buße: Löse meine Zunge, daß ich Deinem Diener meine Sünden aufrichtig bekenne; stärke meine Seele, daß sie eine dauerhafte Besserung erstrebe und von Ihren Befleckungen wieder abgewaschen und mit jener Reinheit angetan werde, ohne welche Du, o reinster Geist, bei ihr nicht einkehren willst und kannst. Durch Deine unendliche Reinheit flehe ich zu Dir: Laß mich den Zustand meiner Seele so erkennen, daß ich imstande bin, würdige Buße zu verrichten, um dadurch Deiner göttlichen Reinheit wieder ähnlich und der Gnade Deines erhabenen Vorbildes würdig zu werden. Amen. — Vater unser...

Gewissenserforschung

Habe ich immer alle meine Sünden in der Beichte bekannt auch das letzte Mal? — Habe ich meine Buße gewissenhaft verrichtet? — Habe ich mir seit meiner letzten Beichte Mühe gegeben, meine Fehler abzulegen und mich zu bessern?
Erstes Gebot Gottes
Habe ich stets mein Morgen? und Abendgebet verrichtet? Wievielmal habe ich es aus Leichtfertigkeit unterlassen? — Wie oft habe ich es ohne Andacht verrichtet? — Habe ich unandächtig das heilige Kreuzzeichen gemacht? — Habe ich unterlassen, dem lieben Heiland meine Arbeiten, Sorgen und Freuden aufzuopfern? — Habe ich aus Leichtfertigkeit oder Menschenfurcht über heilige Dinge gespottet? — Habe ich mich über die Frömmigkeit meiner Mitmenschen, die besser sind als ich, lustig gemacht? — Habe ich schlechte Bücher gelesen?
Zweites Gebot Gottes
Habe ich geflucht? — Habe ich den heiligen Namen Gottes gelästert? — Habe ich die heiligen Namen Jesus und Maria ohne Ehrfurcht ausgesprochen? — Habe ich vor anderen Fluchworte gesagt und ihnen dadurch ein schlechtes Beispiel gegeben?
Drittes Gebot Gottes
Habe ich durch meine Schuld an Sonn- und Feiertagen die heilige Messe versäumt? — Bin ich durch meine Schuld zu spät gekommen? Bin ich fortgegangen, ehe sie ganz zu Ende war? — Habe ich während der heiligen Messe geschwätzt, gelacht, wie oft? — Habe ich andächtig der Vesper und der Betstunde beigewohnt, wenn es mir möglich war? — Habe ich sonntags verbotene Arbeit verrichtet? — Haben durch meine Schuld die Dienstboten sonntags arbeiten müssen?
Viertes Gebot Gottes
Habe ich stets Achtung und Ehrfurcht vor dem Papste, den Bischöfen und Priestern gehabt? — Habe ich täglich für meine lebenden und verstorbenen Eltern gebetet? — War ich ungehorsam gegen meine Eltern, Lehrer oder jene, denen meine Erziehung anvertraut ist? — Wie oft? — Habe ich ihnen nie grobe, trotzige Worte gesagt? — Habe ich vielleicht sogar die Hand gegen sie aufgehoben? — Habe ich ihre Ermahnungen verachtet und ihren Rat gering geschätzt? — War ich eigensinnig? — Wie oft?
Fünftes Gebot Gottes
Habe ich mich mit meinen Mitmenschen gestritten? — Habe ich sie beschimpft? — Habe ich ihnen absichtlich wehe getan? — Habe ich versucht, mich zu rächen? — Habe ich boshaft von den üblen Gewohnheiten und Fehlern anderer gesprochen? — Habe ich sie verklagt, damit sie bestraft würden? — Habe ich Tiere gequält? — Habe ich anderen an der Seele geschadet?
Sechstes und neuntes Gebot Gottes
Habe ich allen Versuchungen gegen die heilige Reinheit widerstanden? — Habe ich mich freiwillig in unehrbaren Gedanken aufgehalten? — Habe ich Umgang mit verdorbenen Kindern oder schlechten Leuten gehabt? — Habe ich mit ihnen über unkeusche Dinge gesprochen oder gelacht? — Habe ich Unkeusches getan, allein oder mit anderen? Wie oft? — Habe ich andere Unkeusches gelehrt? — (So schwer einem auch das Geständnis derartiger Fehler wird, muß man sich doch ihrer mutig und wahrheitsgetreu anklagen; es sind gewöhnlich Sünden, die feige Beichtkinder sich nicht zu sagen getrauen.)
Siebentes und zehntes Gebot Gottes
Habe ich etwas genommen, was nicht mein war? — Habe ich meinen Eltern oder anderen Personen Geld genommen? Wie viel, wie oft? (Eine Sünde, welche Kinder oft aus falscher Scham verschweigen.) — Habe ich Gefundenes behalten, wenn ich es hätte zurückgeben können? — Habe ich genascht? — Habe ich beim Spiele betrogen? — Habe ich fremdes Eigentum beschädigt oder verdorben?
Achtes Gebot Gottes
Habe ich die schlechte Gewohnheit zu lügen? — Habe ich gelogen aus Scherz — um mich zu entschuldigen — zu rühmen — um andere zu entschuldigen oder im Gegenteil, um ihnen Strafe zuzuziehen? — Habe ich verleumdet, d. h. andern Böses angedichtet? — Habe ich meine Lehrer verleumdet?

Erforsche dich noch gewissenhaft über folgendes:
Habe ich mich aus Eitelkeit über andere erhoben? — War ich hochmütig auf meine Kleider, meine körperlichen oder geistigen Vorzüge, meine Erfolge? — Habe ich diejenigen verachtet, die weniger reich und weniger unterrichtet sind als ich? — War ich empfindlich und eitel? — Habe ich unterlassen, das Gute zu tun aus Furcht, von schlechten Mitmenschen verspottet zu werden? — Habe ich fromm und gut scheinen wollen, wenn ich es nicht war? — War ich mitleidig gegen die Armen? — Habe ich zu sehr am Geld gehangen?— War ich neidisch? — War ich betrübt, wenn man andere lobte?
Habe ich meinen üblen Launen nachgegeben? — War ich mürrisch und verdrießlich?
War ich unmäßig oder zu gierig im Essen und Trinken. — Habe ich zu viel an das Essen und Trinken gedacht? — Habe ich am Freitag Fleisch gegessen? — War ich träge? — Habe ich aus Nachlässigkeit meine Pflichten schlecht erfüllt, meine Aufgaben schlecht gemacht? — Habe ich meine Lektionen schlecht gelernt? — War ich selbstsüchtig und ungefällig gegen meine Mitmenschen?
Habe ich mich freiwillig einer schlechten Gewohnheit überlassen, weil ich glaubte, mich nicht bessern zu können? Bin ich lange aus eigener Schuld in einer Todsünde geblieben?

REUE UND VORSATZ

Großer, gerechter und heiliger Vater! In wehmütiger Betrübnis meines Geistes und in tiefster Demut und Traurigkeit meines Herzens falle ich im Staube vor Dir nieder, da ich jetzt meine Sünden erkenne und Dich um Verzeihung bitten will.
Ich lege vor Dein heiliges Angesicht alle diese mir bewußten und alle unbewußten fremden und eigenen Sünden, durch welche ich jemals Dein heiliges Gesetz übertreten habe.
Ach, mein Gott, furchtbarster Richter, aber auch barmherzigster Vater, erbarme Dich meiner. Ich bekenne meine Vergehen. Ich habe übel getan. Es reut mich, daß ich elender Erdenwurm so vieles wider Dich gesündigt habe. Es reut mich, daß ich gegen meinen besten Vater und höchsten Wohltäter, gegen das unendlich liebenswürdige Gut so ungehorsam, so undankbar, so gleichgültig gewesen bin.
Aber nimmermehr, o Gott, nimmermehr in Zukunft soll es geschehen. Mit Deiner Gnade fasse ich den festen Vorsatz, daß ich vor allem, was Dir mißfällt, besonders vor der Sünde N. N. , die ich am meisten begangen, vor der Gelegenheit N. N. , die für mich die gefährlichste war, vor der Gesellschaft, vor dem Umgang N. N. , wo ich am leichtesten verführt wurde, mich sehr hüten will.
Ach, verzeihe mir noch dieses Mal. Laß Dich durch diese aufrichtigen Regungen meines Herzens, Deines schwachen Kindes, rühren und besänftigen. O, daß ich doch von Deiner Liebe ewig nicht mehr möge getrennt werden!
Aber Du bist es allein, o Gott, der mich bei meinen Vorsätzen festhalten kann. Tausendmal werde ich wieder fallen, wenn nicht Du mich hebst. Erbarme Dich also, Vater, Deines schwachen Kindes und ersetze Du mit Deiner göttlichen Gnade und Kraft, was meiner Natur abgeht. Amen.

GEBETE NACH DER HEILIGEN BEICHTE

Danksagung
Gütiger, erbarmender Gott und Vater! Dir bringt meine Seele, die Du wieder aufgenommen und getröstet hast, das Opfer des Lobes und des Dankes mit heiliger Freude dar.
Sei gelobt und gepriesen, daß Du in Deiner Langmut mich ertragen, daß Du mir die Zeit und, wie ich hoffe, auch die Gnade der Besserung und der vollkommenen Aussöhnung mit Dir wiederum geschenkt hast. O Gott, erhöre meine Bitten und sei mir gnädig nach der Fülle Deiner großen Barmherzigkeit.

Erneuerung des Vorsatzes
Zu dem Vorsatze, mich zu bessern und Dich nicht mehr zu beleidigen, den Du, o mein Gott, mir gegeben hast, gib mir auch den andern, nämlich das zu tun, was ich Dir versprochen habe.
Gib mir, daß ich daran denke, was ich Dir habe heilig versprechen müssen, damit ich nicht sobald Dich wieder vergesse, in die alten Fehler zurückfalle und mich für das Reich Gottes untauglich mache. Gib, daß ich von Deinem Beistande alles erhoffe und von meiner Schwachheit alles befürchte, daß ich, damit ich Deines Beistandes wider alle Nachstellungen und Arglist des Satans mich immer trösten könne, mir selbst Gewalt antue, wider meine vielen bösen Neigungen streite und die Gelegenheiten zur Sünde fliehe. Gib mir, o mein Gott und Vater, daß ich Tag und Nacht in Erinnerung und Verehrung meines heiligen Schutzengels wandle, daß ich wache und bete, damit ich nicht in Versuchung falle: damit ich durch die heilige Beichte immer klüger, immer behutsamer, immer gottesfürchtiger, immer reicher und standhafter in allen guten Werken werde durch Erleuchtung und die Gaben Deines Heiligen Geistes. (Auferlegte Buße verrichten.)

Gebet zu Maria und den Heiligen

Maria, Mutter der Barmherzigkeit, meine heiligen Schutzpatrone und alle Heiligen, bittet für mich bei Gott und erlanget mir die Gnade, daß ich durch eine gründliche Bekehrung und vollständige, anhaltende Buße in der Liebe Eueres und meines Gottes bis ans Ende verharre, damit ich nach meinem Hinscheiden aus diesem Leben seine Liebe und Barmherzigkeit ewig mit Euch im Himmel loben und preisen möge. Amen.

SCHLUßGEBET

Gott Vater im Himmel, stärke mich in meinem Vorsatz! Gott Sohn, Erlöser der Welt, erhalte mich in Deiner Gnade! Gott Heiliger Geist, entzünde in mir das Feuer Deiner göttlichen Liebe! Heiligste Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, laß mich Dir leben und sterben! Amen.

Dankes-Heilige-Messe
kann auch als Kommunionandacht verwendet werden
(Für den privaten Gebrauch)
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Im Namen unseres lieben Herrn und Heilandes und unserer lieben Himmelsmutter Maria lade ich alle Engel und Heiligen, alle Lebenden und Verstorbenen ein, an dem heiligen, gnadenreichen Meßopfer unseres göttlichen Erlösers Jesus Christus teilzunehmen.
Allmächtiger, ewig liebender und barmherziger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, wie unendlich groß und für uns schwache Geschöpfe unbegreiflich ist die Gnade und Liebe, deren Du uns heute würdigst, diese heilige Messe, das heilige Kreuzesopfer, das auf dem Altare gegenwärtig wird, mitzufeiern.
In tiefer Demut beugen wir vor Deiner göttlichen Majestät die Knie und beten Dich an, wir loben Dich, wir preisen Dich und sagen Dir Dank mit Maria, allen Engeln und Heiligen für alle Gnaden und Wohltaten, mit welchen wir und alle Geschöpfe Himmels und der Erde immerfort und überreichlich beschenkt werden.
O Maria, Du Mutter der Barmherzigkeit, entflamme unser Herz mit wahrer Andacht, unterstütze unser schwaches Gebet und Opfer, vereinige es mit dem mächtigen, liebevollen Gebet und Opfer Deines göttlichen Sohnes und bringe es dem himmlischen Vater dar zu Seiner Ehre und zur Rettung aller Seelen. Amen.
Jesus, unser Heiland und Erlöser, von ganzem Herzen danken wir Dir für Deine unermeßliche Liebe und Barmherzigkeit. Wir danken Dir für Dein bitteres Leiden und Dein heiliges, anbetungswürdiges Blut, das Du aus Liebe zu uns vergossen hast, um uns mit dem himmlischen Vater zu versöhnen.
Schenke uns in Deiner unerschöpflichen Liebe und Barmherzigkeit alle Verdienste Deines demütigen, opferreichen Lebens und qualvollen Leidens und Sterbens, damit wir Deiner Liebe und Deiner Verheißungen würdig werden. Amen.
O Gott der Liebe und Erbarmung, wir bitten Dich, laß Dich versöhnen und sei uns und allen Völkern gnädig und barmherzig durch Deinen Sohn Jesus, der in uns lebt, liebt und leidet.
Wir bringen Dir seine Liebe, sein qualvolles Leiden, sein heiliges Blut und seine heiligen Wunden dar, um für alle Sündenschuld genugzutun.
O Jesus, bedecke mit Deinem kostbaren Blut die ganze Welt! Wasche ab allen Sündenschmutz und erneuere sie durch den Heiligen Geist.
Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit um Deines kostbaren Blutes willen! Amen.
Confiteor
Liebreichster Vater, wir bitten Dich von ganzem Herzen, um Deiner überströmenden Liebe und Barmherzigkeit willen nimm diese heilige Messe als immerwährendes Sühnopfer Deines göttlichen Sohnes an, es möge die Schuld aller Seelen tilgen. In Deinem Erbarmen erleuchte uns, damit wir in Zukunft alle Versuchungen erkennen. Lasse uns sorgfältig alle Sünden meiden, alle begangenen Sünden erkennen, von Herzen bereuen und Sühne leisten, um nicht der herrlichen Früchte der heiligen Messe verlustig zu werden. Tilge, o barmherziger Jesus, durch die Verdienste Deiner unermeßlichen, schmerzhaften Leiden und Deines kostbaren Blutes sowie durch die Verdienste der Schmerzen und Tränen Deiner heiligen Mutter auch alle Sünden derer, die heute unvorbereitet sterben werden. Nimm auch hinweg die Schuld aller Verwandten und Bekannten, aller Freunde und Feinde sowie unserer ganzen Pfarrgemeinde und schenke allen die besondere Gnade, Dich nie mehr zu beleidigen, damit wir Dich alle loben und preisen mit dem Vater und dem Heiligen Geiste in alle Ewigkeit. — Amen.
Kyrie eleison
Himmlischer Vater, durch das schmerzensreichste unbefleckte Herz unserer lieben Himmelsmutter Maria opfern wir Dir auf den hochheiligen Lebenswandel Deines so inniggeliebten Sohnes Jesus Christus. Nimm Ihn an als Ersatz für unser sündiges Leben und erbarme Dich unserer armen Seele.
Es schenke uns den Segen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und die Nachlassung all' unserer Sünden der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. — Amen.
Je dreimal:
Herr, erbarme Dich unser!
Christus, erbarme Dich unser!
Herr, erbarme Dich unser!
Gloria
Ehre sei Gott in der Höhe! Und auf Erden Friede den Menschen, die guten Willens sind.
Wir loben Dich! Wir preisen Dich! Wir beten Dich an! Wir verherrlichen Dich! Wir sagen Dir Dank ob Deiner großen Herrlichkeit! Herr und Gott, König des Himmels, Gott, allmächtiger Vater! Herr Jesus Christus, eingeborener Sohn! Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters; Du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erbarme Dich unser. Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: nimm unser Flehen gnädig auf! Du sitzest zur Rechten des Vaters: erbarme Dich unser! Denn Du allein bist der Heilige, Du allein der Herr, Du allein der Höchste, Jesus Christus, mit dem Heiligen Geiste in der Herrlichkeit Gottes des Vaters. — Amen.
Zur Lesung
O Jesus, voll Mitleid und Erbarmen mit uns schwachen Menschen gewähre, daß durch die Verdienste Deiner unermeßlich bitteren Leiden am Ölberg unser Herz entzündet werde zu einer vollkommenen Liebesreue über unsere vielen Sünden und zur treuen Hingabe an Deinen heiligsten Willen.
Liebe Gottesmutter Maria, unsere himmlische Mutter, alle Engel und Heiligen bittet für uns und helft uns, Gottes heiligen Willen immer und überall erfüllen zu können.
Gib uns, o allmächtiger und allgütiger Jesus, Erleuchtung und Kraft, damit wir nach Deinem Beispiel liebevoll und geduldig schweigen können in allen unseren Mühen und Leiden, so wie es für unsere Seelen heilsam ist.
Bewahre uns auch, o barmherziger Jesus, durch die Verdienste der grausamen Geißelung vor jeder Sünde des Fleisches. Sei uns allen gnädig und verzeihe uns, weil wir Dir so qualvolle Schmerzen bereitet haben durch alle unsere vielen Sünden.
O schmerzensreichster Jesus, Dein heiligstes Haupt wurde unseretwegen mit Dornen gekrönt. Allen Spott und Hohn hast Du liebend für uns hingenommen. Schenke uns durch diese Deine unermeßlichen Verdienste die Gnade, daß auch wir in echter Liebe allen verzeihen können und niemandem Böses mit Bösem vergelten. — Amen.
Evangelium
Glaubensbekenntnis...
Opferung
Himmlischer Vater, durch das schmerzensreichste unbefleckte Herz unserer geliebten Himmelsmutter Maria opfern wir Dir in unserer Schwachheit auf: das ewige Opferlamm Jesus Christus, unsern schmerzensreichen Heiland, ganz mit Blut und Wunden bedeckt. Durch diese unermeßliche Liebe unseres göttlichen Erlösers geläutert und mit Ihm vereinigt, bitten wir Dich von ganzem Herzen, habe Erbarmen, geliebtester Vater, und nimm unsere Armseligkeit als kleine Opfergabe dazu. In Deiner treusorgenden Vaterliebe erleuchte alle unsere Gedanken, unsere Reden, daß wir nur Wahres sprechen; segne unsere Arbeit und nimm sie an zur Sühne für unsere vielen Sünden; unsere Ruhe, heilige sie; unser ganzes Leben, alles wollen wir Dir schenken. Verfüge über uns und lasse nicht zu, daß wir Dich jemals wieder beleidigen. Leite uns in Deiner Gnade, daß wir trotz Arbeit und Sorge in immerwährender Anbetung verbleiben, um Dir wohlgefälliger zu werden. Amen.
Zwischengebet
O Jesus, unser göttlicher Erlöser, durch alle Deine Körper- und Seelenqualen auf dem Kreuzweg schenke uns viel Licht und Kraft, alle Kreuze, die Du uns auferlegst, in Geduld und Liebe zu tragen. Bewahre uns durch die Verdienste Deiner furchtbaren Kreuzigung und Deines qualvollen Erstickungstodes vor einem jähen und unvorbereiteten Tod.
O Jesus, in Deiner überströmenden Liebe bitte den himmlischen Vater immer wieder wie damals am heiligen Kreuz: “Vater, verzeihe ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!”
Verzeihe und erleuchte uns, hole uns heraus aus dieser Wirrnis und Dunkelheit; wir wollen Dir gerne folgen, wenn Du uns die nötige Erleuchtung und Kraft dazu gibst. — Amen.
Präfation
O Jesus, unser geliebtester göttlicher Erlöser, unser teuerstes und höchstes Gut! Nie können wir Dir genug danken, daß Du uns durch Dein bitteres Leiden und Sterben mit Deinem kostbaren Blute den Himmel erschlossen hast.
Lasse uns alle teilhaben am großen göttlichen Erlösungswerk, das uns der himmlische Vater durch Dich, seinen so innig geliebten Sohn bereitet hat. Himmel und Erde und die ganze Schöpfung mögen unaufhörlich jubeln:
Heilig, heilig, heilig ist Gott Vater und sein geliebter Sohn, Jesus Christus, in der Einheit des Heiligen Geistes, der uns diese Liebe und Barmherzigkeit erweist für Zeit und Ewigkeit. — Amen.
Gedächtnis der Lebenden
O liebevoller Erlöser, Jesus Christus, demütig und mit kindlichem Vertrauen zu Deinen Füßen niederkniend, bitten wir Dich von ganzem Herzen, sei uns allen ein mitleidiger und helfender Gott. In Deinem Erbarmen erleuchte, leite, schütze und heilige unsere ganze heilige Kirche, den Heiligen Vater, alle Bischöfe, alle Priester und Ordensleute, ganz besonders die verirrten Gottgeweihten. Schenke auch all' den Armen, Kranken und Verlassenen Trost und Hilfe in ihrer Not, stärke und heilige auch alle Gefangenen, damit sie nicht verzweifeln. In Deiner unendlichen Barmherzigkeit schenke den Sterbenden heute vollkommene Liebesreue, schließe heute alle meine Verwandten, Bekannten und auch mich in Deine heiligste Herzenswunde ein, damit wir Deiner Liebe und Barmherzigkeit ein ewiges Lob? und Danklied singen. — Amen.
O Jesus, Du unerschöpfliches Meer der Gnaden, erbarme Dich unserer tiefgesunkenen Seelen, und so, wie Du jetzt in der heiligen Messe Brot und Wein am Altar verwandelst, wandle auch uns um. Mache uns zu würdigen Gliedern Deines mystischen Leibes, damit wir dereinst eingehen können in die ewigen Freuden des Himmels. — Amen.
Wandlung
O geliebtester und schmerzensreichster Jesus, wir beten an Deinen heiligsten Leib, den Du für uns am heiligen Kreuz geopfert hast. Sei uns allen gnädig, sei uns allen barmherzig, verzeihe uns alle unsere Sünden, ganz besonders den heute Sterbenden. — Amen.
Ewig liebender Vater, durch das schmerzensreiche unbefleckte Herz Mariens opfern wir Dir unsern schmerzensreichsten Heiland auf, seine furchtbaren Ölbergsleiden, sein heiliges Schweigen bei allen Verspottungen und Leiden, die Schulterwunde, alle Körper- und Seelenqualen, seine Annagelung und Erhöhung am heiligen Kreuze, seinen qualvollen Erstickungstod, das kostbare Blut und Wasser und sein heiliges Haupt voll Blut und Wunden. Schenke alle seine Verdienste dem Heiligen Vater, allen Bischöfen, Priestern und Ordensleuten, bekehre die Sünder, rette die Sterbenden, rette meine Verwandten und Bekannten und erlöse die armen Seelen aus den Qualen des Fegfeuers.
O heiliges Blut Jesu, wasche uns rein von allen Sünden!
O kostbares, versöhnendes Blut Jesu, befreie uns von den verdienten Strafen!
O gnadenreiches, anbetungswürdiges Blut Jesu, erlange uns und der ganzen Welt Gnade und Barmherzigkeit. — Amen.
O Jesus, unser Heiland und Erlöser, wir bitten Dich von ganzem Herzen um Deiner trostlosen Verlassenheit willen am Ölberg und am heiligen Kreuze, lasse uns bitte niemals allein, ganz besonders nicht in der Stunde unseres Todes. Komme uns zu Hilfe, schenke uns armseligen Sündern die Ergebung in Deinen heiligsten Willen und viel Liebe zum Leiden, damit wir selig scheiden können, um Dich ewig lieben und preisen zu dürfen in Deiner ewigen Herrlichkeit. — Amen.
O Maria, Du reine unbefleckte Mutter unseres göttlichen Erlösers, lasse die Freude über Deinen auferstandenen Sohn auch die unsrige werden. Durch seine glorreiche Himmelfahrt führe uns ein in die himmlische Seligkeit, wo wir sein heiligstes Angesicht ewig schauen dürfen. — Amen.
O liebevollstes und süßestes Herz Jesu, durch Dein göttliches Blut reinige uns, durch Deine bitteren und qualvollen Leiden tilge unsere Sündenschuld und durch Deine überströmende und immerwährende Liebe und Barmherzigkeit würdige uns, vereint mit unserer geliebten Himmelsmutter Maria, Deinen heiligsten Leib zu empfangen, um so mit Dir vereint in neuer Kraft und Liebe unser Tagewerk zu vollbringen. — Amen.
Vater unser...
Ja, ewiger Vater, in tiefster Demut und Reue über unsere Sünden, jedoch mit großem Vertrauen auf Deine unendliche Barmherzigkeit und Güte bitten wir Dich, befreie uns von allen Übeln der Seele und des Leibes. In Deiner unendlichen Liebe zu uns Menschen hast Du Deinen innigstgeliebten Sohn Jesus Christus am Kreuze dahingegeben, um uns zu erlösen. Für dieses große Werk Deiner unendlichen Liebe wollen wir von Herzen danken.
O Maria, Mutter der schönen Liebe Gottes und auch unsere Mutter, die Du unter dem Kreuze standest und mit Deinem lieben Sohn für uns undankbare Menschen mitgelitten hast, wir bitten Dich, nimm unseren armseligen Dank, vereinige ihn mit dem Deinigen und trage ihn für uns an den Thron des ewigen Vaters. Hilf uns dann, zusammen mit dem Priester, Deinen geliebten Sohn, der jetzt auf dem Altare vor uns gegenwärtig ist, anbeten, loben und preisen. Lege Du Fürsprache für uns arme Sünder ein, so daß wir voll Vertrauen und tiefster Demut mit dem Priester sprechen dürfen:
O Jesus, Du schmerzensreiches Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt:
erbarme Dich unser.
O Jesus, Du schmerzensreiches Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt:
erbarme Dich der Sterbenden.
O Jesus, Du schmerzensreiches Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: gib uns allen und den armen Seelen im Fegfeuer, besonders den gottgeweihten, Deinen heiligen Frieden.
Dreimal: O Herr, ich bin nicht würdig...
O mein geliebter Jesus, lasse meine Seele Dir Wohnstatt sein und mein Herz für Dich, o höchstes Gut, zum beständigen und lebendigen Tabernakel werden. Komme in meine Seele für alle, die Dich nicht empfangen, für alle, die Dich verleugnen oder verspotten, auch für alle meine Verwandten, Bekannten, Freunde, Feinde und Wohltäter sowie für alle, für die Du willst, daß ich für sie bete, ganz besonders für die Neugeborenen und die heute Sterbenden. Lasse sie alle, auch die armen Seelen, Anteil haben an Deiner gnadenreichen Seelenspeise. Sei ein barmherziger Jesus auch allen, die heute ehrfurchtslos und ohne Reue über ihre Sünden Deinen heiligsten Leib empfangen.
O mein geliebter Jesus. Du littest, starbst und setztest ein Denkmal Deiner Liebe, daß Du ganz mein und ich ganz Dein in Ewigkeit verbliebe.
Mein Jesus, liebvoll dank ich Dir,
vermehre Deine Lieb in mir,
laß mich Dich ewig lieben. — Amen.
Auf dem Wege zur Heiligen Kommunion
Maria, liebste Mutter mein,
ich lade Dich recht herzlich ein:
geleite mich zu Jesus hin
und leih' mir Deinen heil'gen Sinn!
Die reinste Liebe glüht in Dir,
was ich nicht hab, schenk Du dafür.
O könnte ich, wie Du, so rein
ein heil'ger Tempel Gottes sein!
Deine Demut meinen Stolz verdeck',
mein kaltes Herz, o nimm es weg!
Wenn Du bist da, dann freu' ich mich
hab ich Ersatz ganz königlich.
Hilf loben, preisen, beten an
Dein' heil'gen Sohn, den Du empfa'n.
Gott Vater, Sohn und Heil'gen Geist
sag' Dank für alles, was Sie je getan.
O laß Dein Kind nie mehr allein,
bis ich werd' ewig bei Dir sein! — Amen.
Beim Empfang der heiligen Kommunion
Sei gegrüßt, Du wahrer Leib meines lieben Herrn Jesus Christus. Ich bitte Dich, bewahre meine arme Seele zum ewigen Leben. — Amen.
Nach dem Empfang der heiligen Kommunion
Hochgelobt, gebenedeit und angebetet seist Du, mein göttlicher Erlöser, Jesus, Du König des Himmels und der Erde, Du, meine große Liebe! Du Zuflucht und Ruhe meines Herzens bist zu mir armen, schwachen Sünder gekommen.
Ich danke Dir für Deine große Liebe zu mir. Ich danke Dir für Dein bitteres Leiden und Sterben. Ich danke Dir für Dein heiliges, gnadenreiches und versöhnendes Blut, das Du für uns vergossen hast und uns täglich neu schenkst in jeder heiligen Messe. Mein lieber Jesus, verzeihe, daß ich Dich durch meine vielen Sünden und Treulosigkeiten so schwer betrübt habe. Vereint mit meiner geliebten Himmelsmutter Maria will ich alles tun, was Dein liebevolles Jesuherz von mir wünscht.
Mein Alles schenke ich Dir. Verfüge voll und ganz über mich. Dein heiliger Wille sei auch der meinige. Befreie mich von allen irdischen Zuneigungen und schenke mir ein demütig liebendes Herz, das Dir dankbar entgegenschlägt in jedem Augenblick des ganzen Lebens.
Mein geliebter Jesus, Du bist der einzige Trost meiner bedürftigen Seele!
O Seligkeit, die mein Herz erfüllt! Laß mich Dich immer mehr lieben! Lieber sterben, als je von Dir getrennt zu werden!
O liebevolles Herz Jesu, nimm Dein laues, schwaches Kind in Dein von Liebe brennendes Herz auf und versenke es in die tiefsten Tiefen Deiner göttlichen Liebe.
O Jesus, Du lebendige Quelle der ewigen Liebe, ich bitte Dich von ganzem Herzen, schenke auch allen, die ich dir empfehle... , viele Gnaden der Erleuchtung, Kraft und Ausdauer, damit sie Dir in treuer Hingabe dienen, bis Du sie heimholst, um sie ewig glücklich zu machen. — Amen.
O Maria, meine geliebte Himmelsmutter, hilf mir auch, dem ewig liebenden Vater, dem einzigen Geber alles Guten, zu danken für seine große Liebe zu mir armseligen Sünder. Er hat mir Jesus geschenkt, seinen einzigen Sohn, mit all' seiner Liebe und Barmherzigkeit. Opfere Du Ihm zum Dank dafür das opferreiche Leben, Leiden und Sterben Deines göttlichen Sohnes auf, sein heiliges mit Blut und Wunden bedecktes Antlitz sowie den ganzen Lobpreis des Himmels und der Erde bring Ihm dar als Ersatz für mich, sein undankbares, unwürdiges Geschöpf.
Himmlischer Vater, wie unendlich liebevoll und barmherzig warst Du während meines ganzen Lebens zu mir, und wie wenig habe ich Dir dafür getan! Gib Deinem hilflosen Kind Schutz gegen alle bösen Mächte, damit ich im festen Glauben an Deine unermeßliche Liebe zu mir, Dir, meinem höchsten Gut, immer mehr diene und Dich nie mehr beleidige. Sende mir den Heiligen Geist, daß ich alles klar erkenne und nur nach Deinem heiligsten Willen lebe, um Dir viel Ehre und Freude zu bereiten. — Amen.
O Jesus, geliebtester Heiland, ich danke Dir für alle Gnaden, die Du in Vereinigung mit dem himmlischen Vater uns heute wieder geschenkt hast. Ich empfehle Dir auch alle Freunde und Feinde, die ganze Pfarrgemeinde sowie alle Armen, Hungernden, Frierenden, Kranken, Verlassenen, Bedrängten, Gefangenen, alle Waisenkinder und ganz besonders die heute Sterbenden sowie alle, die heute nicht in dieses heilige Meßopfer kommen konnten. Erquicke sie in ihrer Sehnsucht nach all Deinen Gnadenschätzen. Schenke ihnen Anteil an allen heiligen Messen, heiligen Kommunionen, Segen und Ablassen der ganzen Welt, damit sie alle in Deiner Gnade und Liebe die ewige Seligkeit erlangen können. — Amen.
Zum Segen
Es segne mich der Allmächtige Gott in seiner unermeßlichen Liebe und Barmherzigkeit. Es segne mich das liebe, schmerzensreiche Herz Jesu durch Sein kostbares Blut. Es segne mich der Heilige Geist , der mir Erleuchtung und Kraft zu allem Guten schenken wolle. Es segne mich die liebe Himmelsmutter Maria, mein heiliger Schutzengel, mein heiliger Namenspatron, alle Engel und Heiligen und die armen Seelen im Fegfeuer. Der Segen aller heiligen Messen komme über mich und die ganze heilige Kirche, über unsern Heiligen Vater, alle Bischöfe, Priester und Ordensleute, über meine Freunde, Feinde und Wohltäter, über alle, denen ich heute begegne, die an mich denken. Über alle meine Lieben, ja über alle Menschen auf der ganzen Erde, besonders über die Neugeborenen und die heute Sterbenden und auch über die armen Seelen im Fegfeuer. — Amen.
Gebete nach der Heiligen Messe
Allgütigster Vater und liebreichster Jesus! Mit Maria, allen Engeln und Heiligen will ich einstimmen in ein ewiges Lob- und Danklied für alle Gnaden und Wohltaten meines ganzen Lebens. Danken will ich im Namen aller Lebenden und Verstorbenen. In Eurer unendlichen Liebe und Barmherzigkeit verzeiht allen, die das Danken nicht verstehen. Und Dich, meine geliebte Mutter, bitte ich, lege meinen geringen Dank zu dem vollkommenen Dank Deines göttlichen Sohnes und opfere ihn vereint dem himmlischen Vater auf und bitte Ihn ganz liebevoll, Er möge mir die Gnade schenken, daß ich immer mehr mit frohem Herzen so danken kann, wie es der himmlische Vater von mir wünscht. — Amen.
O Maria, meine wunderbarste, meine liebreichste Mutter, Du bist so treu und so rein, Dir dank ich lieb von Herzen, daß Du ganz mein und ich ganz Dein, mir hilfst in Freud und Schmerzen. Bist allzeit da und bittest lieb beim Vater für uns Sünder.
Nimmst Jesu Blut und bitt'res Leid und opferst für uns Kinder. So gern gewährt das Vaterherz, was Du in Lieb für uns begehrst; d'rum bitt' für all die Meinen, daß wir versöhnt erscheinen. Der Allerheiligsten Dreifaltigkeit will ich recht innig danken für all die Lieb, die Sie Dir gab, um uns zu Gott zu führen.
O liebes, treues Mutterherz, hilf ewiglich mir danken. Will halten fest und treu zu Dir durch alle Stürm' der Zeiten. So danken wir und danken viel, mein Undank Gott vergebe für Zeit und ew'ges Leben! — Amen.
Himmlischer Vater, durch das schmerzensreichste Unbefleckte Herz Mariens opfere ich Dir auf alle vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen heiligen Messen, ebenso alle heiligen Kommunionen, Segen und Ablässe der ganzen Welt, vereint mit den blutigen Todesängsten Jesu im Leidensgarten Gethsemane. Erwirke durch all die unermeßlichen Verdienste die Bekehrung der Sünder, die Rettung der Sterbenden und den armen Seelen die baldige Erlösung. — Amen.
Lobe den Herrn meine Seele und danke Ihm für alles, was Er Gutes tut. Lobe Ihn und Seinen hochheiligen Namen in Ewigkeit. — Amen.
Möge der heilige, anbetungswürdige und unaussprechliche Name Gottes immer gelobt, gepriesen, geliebt, angebetet und verherrlicht werden im Himmel und auf Erden und unter der Erde, durch alle Gottesgeschöpfe und durch das heiligste Herz Jesu im Allerheiligsten Sakrament des Altars. — Amen.

Bitten an das Heiligste Herz Jesu

O liebevolles Herz Jesu — ich bitte Dich von ganzem Herzen, schenke mir eine glühende Liebe zu Gott unserem ewig liebenden Vater, zu Dir, unserem göttlichen Erlöser, zum Heiligen Geist, zu unserer lieben Himmelsmutter Maria, zu allen Menschen auf der ganzen Welt und zu den armen Seelen im Fegfeuer.
Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O lobpreisendes Herz Jesu, lehre mich den lieben Gott loben, preisen und anbeten, wie Du es zu Deinen Lebzeiten getan hast.
Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O dankendes Herz Jesu, schenke mir die Gnade einer allumfassenden, innigen Dankbarkeit an den Dreifaltigen Gott und an unsere liebe Himmelsmutter.
Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O schweigendes Herz Jesu, schenke mir die Gnaden der Erleuchtung und Kraft, überall zu schweigen, wie es für meine Seele heilsam ist.
Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O demütiges Herz Jesu, schenke mir eine tiefe Demut, in der ich erkenne, wie tief ich gesunken bin durch alle meine vielen Sünden.
Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O ehrfürchtiges Herz Jesu, schenke mir eine große Ehrfurcht vor dem allmächtigen, ewig liebenden Gott und lehr mich die Knie beugen vor seiner unendlichen, göttlichen Majestät.
Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O geduldiges Herz Jesu, schenke mir ein geduldiges mildes und mitleidiges Herz für alle Körper- und Seelennot unserer lieben Mitmenschen.
Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O verzeihendes Herz Jesu, hilf mir, daß auch ich allen so verzeihen kann, wie ich es von Dir, göttlicher Richter, bei meinem Gerichte erwarte.
Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O barmherziges Herz Jesu, schenke mir ein barmherziges Herz, so wie Du es schon zu allen Zeiten verschenkt hast.
Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O opferbereites Herz Jesu, gib mir die Kraft, alle Opfer zu bringen, die Dein göttliches Herz von mir wünscht.
Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O ergebenes Herz Jesu, schenke mir Ergebung und Hingabe, ganz nach Deinem heiligen Willen leben zu wollen.
Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O leidendes Herz Jesu, schenke mir viel Liebe zu allen Leiden, die Deine göttliche Vorsehung mir gibt, zu meinem und zum Seelenheil anderer. Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O schmerzensreiches Herz Jesu, schenke mir viel Kraft, alle Schmerzen und Seelenqualen so zu ertragen, wie Du die Deinen ertragen hast. Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O allwissendes Herz Jesu, schenke mir die Gnade, täglich den Heiligen Geist anzuflehen um Erleuchtung in allen Notlagen des Leibes und der Seele. Ich danke Dir von ganzem Herzen.
O gehorsames Herz Jesu, hilf mir in allem gehorsam zu sein, so wie Du es alle Zeit gewesen bist. Ich danke Dir von ganzem Herzen.
Jesus, sanftmütig, demütig, liebend, dankend, schweigend und ganz rein und heilig von Herzen, bilde mein Herz nach Deinem Herzen.

Kleine Aufopferungen

Himmlischer Vater, als Ersatz für meine Kälte opfere ich Dir die unermeßliche Liebe Jesu und Mariens auf.
Himmlischer Vater, als Ersatz für meinen Hochmut opfere ich Dir die Demut Jesu und Mariens auf.
Himmlischer Vater, als Ersatz für meine Undankbarkeit opfere ich Dir die dankbaren Herzen Jesu und Mariens auf.
Himmlischer Vater, als Ersatz für meine allzu geringe Ehrfurcht vor Dir opfere ich Dir die große Ehrfurcht Jesu und Mariens auf.
Himmlischer Vater, als Ersatz für meine Schwachheit opfere ich Dir die mutigen und opferbereiten Herzen Jesu und Mariens auf.
Himmlischer Vater, als Ersatz für mein unnützes Reden opfere ich Dir das liebevolle Schweigen Jesu und Mariens auf.
Himmlischer Vater, als Ersatz für mein sündhaftes und unnützes Denken opfere ich Dir die schmerzhafte Dornenkrönung Jesu auf.
Himmlischer Vater, als Ersatz für meinen Neid opfere ich Dir die großmütigen Herzen Jesu und Mariens auf.
Himmlischer Vater, als Ersatz für meinen Egoismus opfere ich Dir die selbstlose Liebe Jesu und Mariens auf.
Himmlischer Vater, als Ersatz für meine Genußsucht opfere ich Dir den Hunger und das Fasten Jesu auf sowie den bitteren Trank von Essig und Galle am heiligen Kreuze.
Himmlischer Vater, als Ersatz für meinen Eigensinn opfere ich Dir die gehorsamen Herzen Jesu und Mariens auf.
Himmlischer Vater, als Ersatz für meine Sittenlosigkeit opfere ich Dir die Scham Jesu auf, als Er seiner Kleider beraubt wurde.
Himmlischer Vater, als Ersatz für mein sündhaftes Leben opfere ich Dir den vollkommenen, reinen, hochheiligen Lebenswandel Jesu und Mariens auf.


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