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Am 19. Oktober 2003 strömten hunderttausende Menschen auf dem Petersplatz zusammen, um der Seligsprechung der 1997 verstorbenen Mutter Teresa beizuwohnen. Die frühe Seligsprechung - nur sechs Jahre nach ihrem Tod - überraschte niemanden wirklich. Denn jeder, der diese kleine Frau aus Albanien jemals erleben durfte, spürte, einer Heiligen begegnet zu sein. Doch allein ihr überzeugender und heiligmäßiger Lebenswandel hätte nicht ausgereicht, sie zur Ehre der Altäre zu erheben. Mit Selig- und Heiligsprechungen macht es sich die Kirche nicht leicht. Nach eingehender und langer Prüfung des Lebens eines angehenden Seligen (der entsprechende Bericht umfaßte bei Mutter Teresa 80 Bände und 35000 Seiten!) bedarf es zudem einer "göttlichen Bestätigung", um eine Seligsprechung vornehmen zu können. Diese Bestätigung muß in Form einer Wunderheilung vorliegen, für die es keine wissenschaftliche Erklärung geben darf, die plötzlich und vollständig erfolgen muß und dauerhaft zu sein hat. Außerdem muß zuvor ein gläubiger Mensch dafür gebetet haben. Ein vom Vatikan eingesetzter Ausschuß von etwa 100(!) angesehenen Ärzten untersucht die Glaubwürdigkeit des Wunders. Erst wenn diese Mediziner keine menschliche oder wissenschaftliche Erklärung finden, kann das Wunder anerkannt werden.
Das
Wunder, das auf das Gebet zu Mutter Teresa hin geschah und schließlich
zu ihrer Seligsprechung führte, widerfuhr einer Frau namens Monica
Besra, die an einem riesigen Eierstocktumor litt. Die Krebsgeschwulst der
Kranken war so groß, daß es aussah, als wäre sie im sechsten
Monat schwanger. Nachdem alle Hoffnung aufgegeben war, wurde die Frau 1998
in ein Sterbehospiz von Mutter Teresa gebracht. Die Schwestern legten der
Sterbenden, die keine Katholikin war, nach Art von Mutter Teresa eine wundertätige
Medaille mit Klebestreifen auf den Bauch und beteten für sie zu Mutter
Teresa. Daraufhin schlief die Sterbende ein. Als sie aufwachte, war sie
gesund und vollkommen geheilt. Sogar die Narbe von der Endoskopie war verschwunden.
Mutter
Teresa, die während ihres Lebens stets die wundertätige Medaille
verbreitete, durfte vom Himmel aus durch dieses Medaillon "ihr" Wunder
tun und damit nicht nur ihre "Ankunft im Himmel" bestätigen, sondern
auch die Bedeutung der von ihr so geliebten wundertätigen Medaille
unterstreichen.
(Quelle: "Fatima ruft", Nr. 183, 2003,
S. 10, Kissleg - Lesen und bestellen Sie diese sehr interessante Zeitschrift!)
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