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Die erste Meßfeier des heiligen Petrus
 
Die spanische Äbtissin Maria von Agreda (* 1602, + 1665) gehört zu den großen Mystikerinnen der Kirche. Die hl. Teresa von Avila weissagte bereits 20 Jahre vor Maria Agredas Geburt: „Agreda, dieser Gottesgarten, wird für die heilige Kirche eine duftende Blume hervorbringen!" Tatsächlich hatte Maria Visionen über das Leben der Gottesmutter und brachte sie zu Papier. Viele Gelehrte und Theologen erkannten die Einzigartigkeit dieser Schriften.
Zwei Jahre nach Maria von Agredas Tod wurde ihr Sarg geöffnet, und ihr Leib - lag unverwest da, als ob sie lebe, und verbreitete einen lieblichen Duft. Kardinale und Päpste, u. a. Pius XI., empfahlen die - Lektüre ihres Werkes: Leben der jungfräulichen Gottesmutter Maria. Neben den Visionen besteht das Werk aus den - „Lehren der Himmelskönigin", den Erläuterungen der Gottesmutter. Der folgende Auszug aus Maria von Agredas Werk beschreibt die Zeit nach der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu:

Erste Bekehrungen und Meßfeier
Diese Predigt entflammte alle Neubekehrten; denn ihre Gesinnung war aufrichtig, die Darlegung des Apostelfürsten lebendig und eindringlich, die inneren Gnaden sehr reichlich. Dann begannen die Apostel zu taufen, in großer Ordnung und zu allgemeiner Erbauung. Die Katechumenen traten durch eine Tür des Speisesaales ein und gingen nach der Taufe durch eine andere hinaus. Die Jünger und andere Gläubige standen ihnen bei und geleiteten sie, so daß keine Verwirrung entstehen konnte.
Die seligste Jungfrau Maria war, obwohl zurückgezogen in einem Winkel des Speisesaales, bei allem gegenwärtig, betete und sagte Dank für alle. Sie erkannte bei einem jeden den größeren oder geringeren Grad der ihnen eingegossenen Tugenden. Sie sah, daß sie alle erneuert und im Blut des Lammes gewaschen wurden, und daß ihre Seelen eine himmlische Reinheit und Unschuld empfingen. Zum Zeugnis dessen senkte sich vor den Augen der Gegenwärtigen ein überaus helles, sichtbares Licht vom Himmel auf einen jeden herab, sobald die Taufe an ihm vollzogen war. Durch dieses Wunder wollte Gott den Anfang dieses Sakraments in Seiner Kirche bekräftigen. Er wollte jene ersten Söhne trösten, welche durch diese Tür eingingen, sowie auch uns, obwohl wir dieses hohe Glück nicht so aufmerksam und dankbar schätzen, wie wir es sollten.
An diesem Tag wurden mehr als 5000 getauft. Alle Anwesenden warfen sich nun zur Erde nieder und beteten Gott den Herrn als den Unendlichen und Unveränderlichen an. Sie bekannten sich als unwürdig, Ihn im hochheiligen Sakrament des Altares zu empfangen. Das war ihre nächste Vorbereitung auf die heilige Kommunion. Dann rezitierten sie dieselben Gebete und Psalmen, die Christus gesprochen hatte, bevor Er konsekrierte. Der heilige Petrus nahm das ungesäuerte Brot in seine Hände, erhob seine Augen gen Himmel und sprach mit bewundernswürdiger Ehrfurcht die Wandlungsworte, wie Jesus selbst sie gesprochen hatte. Sogleich wurde der Speisesaal mit sichtbarem Glanz und einer unermeßlichen Menge von Engeln erfüllt. Der Lichtstrom ergoß sich besonders auf Maria. Alle Anwesenden sahen es.
Hierauf konsekrierte Petrus den Kelch und erhob ihn dann zur Anbetung. Darauf reichte Petrus sich selbst die heilige Kommunion, dann den elf Aposteln, wie die seligste Jungfrau es ihm angegeben hatte. Darauf kommunizierte die göttliche Mutter. Die gegenwärtigen himmlischen Geister umgaben sie mit unaussprechlicher Ehrfurcht. Auf ihrem Gang zum Altar verneigte sich Maria in tiefster Ehrfurcht drei Mal, warf sich zur Erde nieder und berührte mit dem Haupt den Boden.
Es ist unmöglich, die Wirkungen auszusprechen, die der Empfang der Eucharistie in Maria hervorbrachte. Sie wurde durch die göttliche Liebesglut ihres heiligsten Sohnes ganz umgewandelt, erhoben und verschlungen. Sie geriet in Verzückung. Die heiligen Engel bedeckten sie, wie sie es selbst gewünscht hatte, damit die Umstehenden von den göttlichen Wirkungen nur so viel wahrnehmen möchten, als angemessen war.
Nach der Gottesmutter kommunizierten die Jünger und nach diesen die übrigen Gläubigen. Von den 5000 Neugetauften kommunizierten an diesem Tag nur 1000, weil nicht alle genügend vorbereitet waren.
aus: Maria von Agreda, Leben der jungfräulichen Gottesmutter Maria, Band IV.
(Quelle: "MARIA - Das Zeichen der Zeit", 2. Quartal 2009, S. 5f., Rosenkranz-Aktion e.V., Jestetten, Tel.: 07745/9298-3).
Hier sind auch "Wundertätige Medaillen", Kreuze, Kerzen, Autoplaketten, Schlüsselanhänger etc. zu erwerben)
Der Webmaster bekräftigt die außergewöhnlichen Wirkungen der heiligen Messe, die
- genügend vorbereitet wurde
- ehrfürchtig und aufmerksam mitgefeiert wurde
- und v.a. würdig vom Priester - hingewendet zum Hauptaltar (Rücken zum Volk, Gott zugewandt) - in lateinischer Sprache zelebriert wurde!
Ja, es sind wirklich sehr große Gnaden, die aber offensichtlich nur von "Mystikern" so offenkundig erfahren werden...
Da sollte sich jeder Gedanken machen!
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