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Papst
Benedikt wünscht Mundkommunion
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Informationsblatt
der Blauen Gebetsoase Sievernich
Januar
2009
Lobpreis
an Maria
O Glut
aus tausend Sonnen, kein vereistes Herz hält stand, nachdem Dein Fuß
es betreten hat.
O
Licht aus tausend Sternen, keine blinden Augen verlieren mehr den Weg,
nachdem sie Dich angeschaut haben.
O
Klang wie von tausend Engeln, keine gequälten Ohren bleiben noch gleichgültig,
nachdem sie Deine Stimme gehört haben.
O
Zärtlichkeit von tausend Mutterhänden, keine Seele bleibt ungerührt,
nachdem Du ihr liebkosend das Kreuz gezeigt hast.
O
Macht, unendlich größer als die von tausend Dämonen, kein
Teufel, der nicht zittert beim Hören Deines süßen Namens.
O
Duft wie von tausend Blumen, kein Gestank der Sünde, der nicht weicht,
wo Dein Atem wogt.
O
Himmlische Herrin Maria, tausend Mal habe ich mich selbst an Dich gegeben,
keine Faser meines Herzens und meiner Seele, die nicht Dir gehört.
Gebet zu Maria,
Königin des Friedens
Liebe
Mutter Maria,
Gottes
Schöpfung ist befleckt durch Krieg, Uneinigkeit, Streit, Unverständnis,
Haß, Intoleranz, Mißgunst, Neid, Eifersucht, Bruderzwist, Mord,
Totschlag, Zerstörung, Quälerei, Folter, Verachtung und alles
Leid, das Menschen einander antun.
Ich
bitte Dich, laß das Licht aus Deinen zärtlichen Augen uns Menschen
den Weg zum Keim der Heiligkeit in unseren Seelen zurückfinden. Möge
die Kraft Deiner Liebe die vereisten Herzen der Menschen auftauen und damit
den Antichrist, den ewigen Meister des Hasses, entwaffnen.
O
Königin des Friedens,
laß
uns, deren Herzen durch die Folgen der Erbsünde, des Verstoßes
gegen Gottes Plan, zerrissen wurden, Deine Friedensapostel sein, damit
wir gemeinsam mit unserer Himmlischen Herrin das Kommen der Friedensära
einleiten können.
Kniender
Mund-Kommunionempfang!!!
Immer
wieder wird Manuela Strack von Betern gefragt, warum sie die kniende Mundkommunion
praktiziert. Die Gottesmutter hat ihr
persönlich in einer Erscheinung empfohlen, die Kommunion kniend und
mit dem Mund zu empfangen. Manuela sah auch eine Patene, die verhindern
soll, daß selbst das kleinste Teilchen des Leibes Christi zu Boden
fällt.
Jedem
steht es allerdings frei, die Art des Kommunionempfanges seinem Gewissen
gemäß zu wählen.
Papst
Benedikt XVI. setzt Zeichen:
19.
Juli 2008, Weltjugendtag:
Papst
Benedikt wünscht Mundkommunion
Alle,
die bei der Abschlußmesse am Sonntag von Papst Benedikt die Hl. Eucharistie
empfangen wollen, müssen diese als Mundkommunion und in kniender Körperhaltung
empfangen. Vatikan (http://www.kath.net/)
Papst Benedikt
XVI. wünscht, daß bei der großen Abschlußmesse beim
Weltjugendtag all diejenigen, die von ihm selbst die Hl. Eucharistie empfangen,
diese als Mundkommunion in kniender Körperhaltung empfangen.
Dies bestätigte P. Mark Podesta, der Sprecher des Weltjugendtags in
Sydney, gegenüber australischen Medien.
"Der Heilige Vater
hat gebeten, daß alle, die von ihm selbst die Hl. Eucharistie erhalten
werden, knien sollen. Außerdem wünscht der Hl. Vater, daß
die Eucharistie mit dem Mund empfangen wird. Der Papst ist besorgt, was
die Frage der Ehrfurcht betrifft. Der stehende Empfang der Hl. Eucharistie
und die Handkommunion können zu mangelnder Ehrfurcht führen",
erklärt Podesta.
29.
Oktober 2008, "Radio-Vatikan-Interview mit dem päpstlichen Zeremonienmeister
Guido Marini: Vatikan (kath.net/RV)
Mundkommunion ist
die gewöhnliche Form der Kommunionspendung
RV: Monsignore
Marini, wie würden Sie den liturgischen Stil von Papst Benedikt definieren?
Marini:
Das ist keine einfache Frage, weil der liturgische Stil sowohl die äußere
als auch die innere Dimension des Zelebrierens umfaßt - und natürlich
das jeweilige Liturgieverständnis. Ich denke, der liturgische Stil
Papst Benedikts betont sowohl die rechte Nüchternheit, die seit jeher
die römische Liturgie kennzeichnet, als auch den Sinn für das
Mysterium und das Heilige. Und dann sehe ich eine starke Hinwendung zum
Herrn, der schließlich in jedem Moment des Zelebrierens anwesend
ist.
RV:
Im Lauf der Monate bekamen die Gläubigen bei den Papstmessen nach
und nach liturgische Elemente zu Gesicht, die sie lange nicht gesehen hatten:
alte goldgewirkte Meßgewänder und Mitren, das Kreuz in der Mitte
des Altares, Mundkommunion für alle, die den Leib des Herrn aus den
Händen des Papstes empfangen; beim Fest der Taufe des Herrn in der
Sixtinischen Kapelle zelebrierte Papst Benedikt „ad orientem“, und seit
Palmsonntag trägt er einen Kreuzstab aus dem 19. Jahrhundert, während
der moderne Kreuzstab Papst Paul VI. zurück in die päpstliche
Sakristei wanderte. Sind diese Elemente nun definitiv für die Papstmesse?
Marini:
Ich würde sagen – ja, zumindest gilt das für einige der bedeutendsten
Elemente, die in diesem Jahr eingeführt wurden; einige davon haben
Sie eben genannt.
26.
Juni 2008, Päpstlicher Zeremonienmeister:
Papst bevorzugt
Mundkommunion
Guido
Marini: Benedikt möchte im Vatikan den Empfang der Hl. Eucharistie
in kniender Form fördern - Auch die Mundkommunion soll die übliche
Praxis werden - Mundkommunion hebe besser die "Wahrheit der Realpräsenz
in der Eucharistie" hervor.
Vatikan
Bei
zukünftigen Papstmessen wird sich die Mundkommunion in kniender Körperhaltung
durchsetzen. Diese Einschätzung äußerte der päpstliche
Zeremonienmeister Guido Marini in einem Interview mit der Vatikanzeitung
„L’Osservatore Romano“ vom Donnerstag. Marini betonte wörtlich: „Es
ist notwendig, daß man nicht das Faktum vergißt, daß
die Verteilung der Kommunion auf die Hand vom juristischen Standpunkt aus
eine Ausnahme (Indult) des universalen Gesetzes ist, der vom Heiligen Stuhl
denjenigen Bischofskonferenzen zugestanden wurde, die das verlangt hatten.“
Zu
den Ländern, denen diese Ausnahmen gewährt wurden, gehören
neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch Länder wie
die USA, Kanada und Mexico. Marini sagte, daß der Papst mit den jetzigen
liturgischen Maßnahmen ein Beispiel für die Kirche geben möchte.
„Diese Form, die von Benedikt XVI. angenommen wurde, soll die Kraft dieser
gültigen Form für die ganze Kirche unterstreichen.“
Laut
Marini möchte der Papst auch darauf hinweisen, daß der kniende
Empfang der Heiligen Eucharistie besser die „Wahrheit der Realpräsenz
in der Eucharistie“ hervorhebt. Dies helfe der Andacht der Gläubigen
und führe leichter in den Sinn des Mysteriums ein.
Zuletzt
bei der Reise Benedikts XVI. nach Apulien wurden eigens Kommunionbänke
zur Spendung der Eucharistie aufgestellt, wie auch schon bei der Messe
zum Fronleichnamsfest.
Zudem
wies Marini auf die große Bedeutung der Orientierung bei der Liturgie
hin, „auch in praktischer Hinsicht“. In der Zelebrationsrichtung vermittle
sich nämlich „eine grundlegende theologische, anthropologische und
ekklesiologische Tatsache“.
„Vom
Herrn kommt das Heil, er ist der Osten, die aufgehende Sonne, auf die wir
unseren Blick richten müssen und von der wir die Gabe der Gnade empfangen
müssen“, so Marini wörtlich. Deshalb habe Papst Benedikt am Fest
Taufe des Herrn in der Sixtinischen Kapelle am Altar gefeiert.
Marini
stellte klar, daß es nicht darum gehe, „den Gläubigen den Rücken
zuzuwenden“, sondern vielmehr darum, sich gemeinsam mit ihnen dem Herrn
zuzuwenden. Es gebe besondere Umstände, in denen „die künstlerische
Ausgestaltung des Sakralraumes und seine einzigartige Schönheit und
Harmonie“ eine Feier am alten Altar wünschenswert erscheinen lassen.
Das
sei heute im Petersdom bereits der Fall, wo jeden Morgen zahlreiche Priester
nach dem ordentlichen Ritus, aber an traditionellen Altären zelebrierten.
Ob der Heilige Vater auch einmal einen Gottesdienst nach den alten Büchern
feiern werde, ließ Marini offen.
Der
Zeremonienmeister übte Kritik am „ideologischen“ Gebrauch der Ausdrücke
„vorkonziliar“ und „nachkonziliar“. Nicht alles, was neu sei, sei wahr,
dasselbe gelte aber auch für das, was alt sei. Das Motu Proprio, mit
dem der Papst vor einem Jahr den Gebrauch des alten Messritus wieder großzügiger
erlaubte, beabsichtige jedenfalls eine gegenseitige Bereicherung der beiden
Formen des römischen Ritus.
Kommunionempfang
in der Heiligen Messe vor der Liturgiereform
In der
alten Liturgie, die durch das Motu Proprio von Papst Benedikt XVI. wieder
ihren Platz in der Kirche finden soll und die ja auch schließlich
die Heilige Messe der meisten Heiligen war, sind diese drei Elemente des
Kommunionempfanges - kniend, mit dem Mund und mit Patene - eine Unabdingbarkeit.
Sobald der Priester bei der Wandlung mit zwei Fingern jeder seiner gesalbten
Hände den Leib des Herrn berührt hat, achtet er sorgfältig
darauf, daß diese Finger bis nach der Waschung am Schluß der
Kommunionspendung nichts anderes mehr berühren.
Eine
nüchterne historisch/dogmatische Untersuchung, wie es zur Handkommunion
kam, können Sie in dem weiter unten empfohlenen Buch „Handkommunion“
(Preis nur 2,30 €) nachlesen. Die Eucharistie ist das Herz der Kirche,
ja das Zentrum von Himmel und Erde. Sind wir da nicht verpflichtet, uns
genau zu informieren?
Mutter Teresas "Geheimnis"
"Ich
werde Ihnen ein Geheimnis erzählen; da wir ja knapp tausend enge Freunde
versammelt haben und auch deshalb, weil wir die "Missionarinnen der Nächstenliebe“
bei uns haben, die der Heilige Geist in die Welt gesandt hat, damit sich
die Geheimnisse vieler Herzen offenbaren.
"Es
ist nicht sehr lange her, da zelebrierte ich die Messe und predigte für
ihre Mutter, Mutter Theresa von Kalkutta. Nach dem Frühstück
verbrachten wir eine längere Zeit im Gespräch in einem kleinen
Raum. Plötzlich hörte ich mich unwillkürlich fragen - ich
weiß nicht, warum -: „Mutter, was denken Sie, ist eigentlich das
größte Problem unserer heutigen Zeit?“
Sie
könnte mehr als jeder andere eine beliebige Anzahl von Anhaltspunkten
nennen: Hungersnöte, Pest, Krankheit, das Zusammenbrechen der Familie,
Rebellion gegen Gott, Korruption der Medien, die Schulden in der Welt,
die nukleare Bedrohung und so weiter.
"Ohne
eine Sekunde zu zögern sagte Mutter Teresa: „Wohin
auch immer ich in der ganzen Welt komme, das, was mich am traurigsten macht,
ist zu sehen, daß Menschen die Heilige Kommunion in der Hand empfangen."
Pfarrer
George William Rutler,
Karfreitag,
1989 in St. Agnes Kirche, New York City
Die Waagschalen
Was meine
Großmutter uns aus der Bibel erzählte, das lebte sie uns im
täglichen Leben vor. Sie war still, sonnig, immer freundlich und war
eine treue Beterin. Ihr ganzes Leben war ein einziges Lieben und Ertragen
von unsagbaren Nöten. Sie lebte an der Seite eines Mannes, der gerade
das Gegenteil war: Hart, undankbar, ich-süchtig, ein Flucher, der
nie zufrieden war. Hatte er seinen „schlimmen" Tag, so mussten wir eilends
das Haus verlassen.
Schon
unter der Tür klärte sie uns liebend auf und meinte: „Kinderchen,
geht schnell, der Nordwind weht! Betet für den Großvater, er
geht sonst verloren!" Oft verstanden wir das Großmütterli nicht
mehr und sagten: „Wenn er so ist, dann hat er es auch nicht anders verdient!"
Als
ich einmal zu ihr sagte: „Großmutter, gib doch dein Beten für
den Großvater auf, es hat doch keinen Sinn, er wird ja immer noch
schlimmer zu dir", da nahm sie mich an die Hand und führte mich in
die Küche. Dort stellte sie eine Küchenwaage auf den Tisch und
gab mir folgende Erklärung: „Diese Küchenwaage hat zwei Waagschalen.
Nun stell dir einmal vor, Gott habe eine solche Waage für uns bereit.
Hier wird alles, was wir tun, gewogen. Und nun denke dir, in der einen
Waagschale sitzt dein schwer gebundener, hartherziger Großvater.
Er hat mit seinem steinernen Herzen ein ganz beachtliches Gewicht. In der
anderen Schale aber liegen die schwachen Gebete deiner Großmutter
und die von euch Kindern. Vergleichst du so ein Gebet mit dem Gewicht eines
Kalenderzettels, so ist dies, im Vergleich zu dem schweren Großvater,
gar nichts! Nimmst du aber einen Jahreskalender mit 365 Zettelchen auf
die Hand, dann ist es schon ein wenig schwerer. Und nun denke dir 50 ganze
Kalender! Die sind schon gehörig schwer! So lange bete ich jetzt für
den Großvater. Ich bin überzeugt, es kann nicht mehr viel fehlen,
bis unsere Gebete mehr wiegen als Großvater, und sie werden ihn zum
Himmel emporziehen. Wäre es nicht schade, wenn wir jetzt müde
würden in unserem Beten? Wenn du täglich treu mitbetest, wird
Gott uns erhören."
Und
so betete ich noch sieben Jahre mit der Großmutter um die Errettung
des Großvaters. Nachdem sie 57 Jahre im Gebet für ihren armen
Mann durchgehalten hatte, nahm der Herr Jesus sie zu sich. Sie starb, ohne
die Freude der Bekehrung des Großvaters erlebt zu haben.
Erst
am Sarge der Großmutter brach der hartherzige Großvater zusammen
und übergab sein Leben dem Heiland mit unbeschreiblichen Reuetränen.
Gerade ich, die vor sieben Jahren der Großmutter noch den Rat gab,
nicht mehr zu beten, durfte mit dem 83jährigen Greis niederknien und
seine Umkehr erleben. Der einst so gefürchtete Tyrann wurde zu einem
sanften, liebenden treu betenden Großvater, der jeden seiner Besucher
unter Tränen ermahnte, sein Leben dem Herrn zu geben. Das Gewicht
der Gebetswaagschalen hatte also den alten Großvater doch noch nach
oben gezogen. Und Großmutter darf nun im Himmel dafür danken
CH.
Spurgeo
Gebete
werden nach dem Gewicht und nicht nach der Länge gemessen.
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Handkommunion
Eine
historisch/dogmatische Untersuchung
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Martin Lugmayr
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einem Vorwort des bekannten Philosophen Prof. Dr. Robert Spaemann, der
seit vielen Jahren mit Kardinal Ratzinger, jetzt Papst Benedikt XVI., befreundet
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Die
nächsten Gebetstreffen in Sievernich:
Montag,
5. Januar und 2. Februar 2009
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