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Millionen
von Votivtäfelchen an allen Marienwallfahrtsorten bezeugen: "Die heilige
Jungfrau Maria hat geholfen, Gott sei Dank dafür!". Hier werden Wunder
über Wunder bezeugt.
Die
Katholiken in Indien können uns ein Vorbild sein. In Kerala wird z.B.
in jeder Familie täglich der Rosenkranz gebetet. Ergebnis: Ehescheidungen
sind fast unbekannt, die Priesterseminare überfüllt.
Sherry
und Ron sehnten sich acht Jahre lang nach einem Baby. Endlich wurde Sherry
schwanger, die Freude war unbeschreiblich. Bei einer Untersuchung stellten
die Ärzte eine unheilbare Herzkrankheit bei dem Ungeborenen fest.
Die Eltern begannen zu beten. Freunde rieten zu einer Abtreibung, doch
die Eltern wollten sich nicht von dem kleinen Kind trennen, das sie so
herbeigesehnt hatten. Die Erfolgsquote einer Operation lag bei einem Prozent.
Niedergeschlagen und enttäuscht gingen die Eltern nach Hause.
Hier
erinnerte sich die Mutter an einen hölzernen Rosenkranz, den ihre
Freundin aus Medjugorje mitgebracht hatte. Sie nahm den Rosenkranz und
drückte ihn fest auf ihren Bauch, sie wollte diesen Andachtsgegenstand
so nahe wie möglich an das Ungeborene bringen. Bei dieser Berührung
bewegte sich das Kind zum ersten Mal. Immer häufiger spürte Sherry
die Gegenwart ihres Kindes durch Sprünge und intensive Bewegungen.
Als die Mutter eine neue Echographie forderte, rief der untersuchende Arzt
alle Mediziner zusammen und deutete auf den Bildschirm. Das Wasser, das
den Körper des Kindes aufgeschwemmt hatte und zu seinem Tod geführt
hätte, war verschwunden.
Im
September 1994 kam Anna-Mary als gesundes Baby zur Welt. Seitdem laden
Sherry und Ron ihre Freunde und Bekannte zum Rosenkranzbeten ein. In Medjugorje
sagte die Gottesmutter, daß man mit dem Rosenkranzgebet alle Schwierigkeiten
überwinden könne, und sie bat dringend um dieses wirkungsvolle
Gebet.
Bei
unserer Reise durchs Leben brauchen wir einen Begleiter, der die Wege kennt;
einen Halt, auf den man sich stützen kann: einen Weg, der zum Ziele
führt. Im Rosenkranz ist uns all das gegeben. Er ist die Summe des
Evangeliums und kann uns buchstäblich von der Wiege bis zum Grabe
begleiten. Maria, der Sitz der Weisheit, hilft uns dabei.
Die
Welt ist voller Abwege, Irrwege und Holzwege. Wir brauchen Orientierung.
Greifen wir nach dem Rosenkranz, dann sind wir auf guter Spur, auf den
Spuren Jesu, der vom Vater ausgegangen und zum Vater heimgekehrt ist. Das
Rosenkranzgebet ist der Weg des Herrn und seiner Mutter. Auf diesem Wege
gehen wir sicher dem Ziel entgegen.
Im
Rosenkranz mit seinen 20 Geheimnissen wird für den gläubigen
Beter die helfende Hand Mariens erfahrbar! Im heiligen Evangelium wird
die Wirklichkeit Gottes für uns berührbar. Im Rosenkranz streckt
sich uns die rettende Hand der Mutter Christi entgegen. Wenn kein Halt
mehr trägt, dann ist es diese Hand, der man sich getrost aushändigen
kann wie der Herr am Kreuz.
Wenn
wir den Rosenkranz beten, zur Beichte gehen, das heilige Meßopfer
wieder regelmäßig mitfeiern, ergreifen wir die Hand Mariens!
Helfen wir mit dem Rosenkranzgebet der Siegerin in allen Schlachten Gottes
auch hier vor Ort zu Ihrem Sieg über den bösen Feind. Werdet
wieder wie Kinder, die in Todesangst nach ihrer Mutter rufen. Betet den
Rosenkranz mit dem Glauben und dem Vertrauen von Kindern und alten Mütterchen.
Betet wie unsere Vorfahren gebetet haben! Wie Mose auf dem Berg und Jona
im Bauch des Ungetüms gebetet haben. Wie die Jünglinge im Feuerofen
und wie Hiob, als er vom Satan heimgesucht wurde. Ihr aller Gebet wurde
erhört! Betet mit einem Herzen, das die ganze Welt in Liebe umfaßt.
Und der Herr wird sich uns zuneigen und seine Barmherzigkeit wird keine
Grenzen haben.
Nach
dem Tod wünscht sich jeder Gläubige das ewige Zusammensein mit
Gott. War sein irdisches Beten des Rosenkranzes schon ein enges Verhältnis
zu Gott und zur heiligen Jungfrau Maria, so wünscht der Sterbende
erst recht in den letzten Stunden seines Lebens ein ewiges Beisammensein
mit Gott und allen Engeln und Heiligen. Deshalb sieht man auch immer wieder,
daß den Sterbenden ihr so liebgewordener Rosenkranz um die gefalteten
Hände gelegt bzw. gebunden und in den Sarg mitgegeben wird. Der Rosenkranz
begleitet den Menschen bis in den Tod, ja bis in die glückselige Ewigkeit.
Der Sterbende wünscht in seinen letzten Augenblicken die besondere
Nähe von Jesus und Maria: diese besondere Nähe darf er dann auch
wirklich persönlich erleben. Dieses Umbinden des Rosenkranzes beim
Verstorbenen bedeutet die große Bindung an den dreifaltigen Gott
und an die Allerheiligste Jungfrau Maria: Wir alle sind Kinder Gottes und
Kinder der heiligsten Jungfrau Maria!
Das
Rosenkranzgebet ist ein Friedensgebet. Die Tochter Mohammeds hieß
"Fatima". Ist es ein Zufall, daß die heilige Jungfrau Maria 1917
gerade in Fatima/Portugal erschien, wo doch auch die Mohammedaner die heilige
Jungfrau Maria sehr verehren? Das ist sicher kein Zufall. Die heilige Jungfrau
Maria ist über viele Glaubensgrenzen hinweg unsere gemeinsame, allgemeine
himmlische Mutter, die wir alle verehren, bitten und anflehen dürfen!
Wenn
wir den Rosenkranz beten, spüren wir die Wirkung dieses Gebets meistens
nicht sofort, aber in der entscheidenden Stunde erfährt man dessen
allmächtige Wirkung. Voraussetzung ist natürlich unser Glaube:
Selbst in aussichtslosesten Anliegen können wir erhört werden,
wenn wir nur glauben. Das Beten des Rosenkranzes befreit, stärkt und
macht froh. Wir merken das sehr bald. Er ist einfach das wirksamste
Gebet, das es überhaupt gibt.
Tatsächlich
ist es so, daß der Rosenkranz vielleicht das biblischste Gebet ist,
das wir Christen kennen. Denn das Vaterunser ist das Gebet, das uns die
Heilige Schrift selbst als Lehrgebet Jesu überliefert, und der erste
Teil des Ave Maria besteht aus zwei zusammengefügten Bibelworten.
Die Marienverehrung ist ja keine Erfindung von uns Katholiken, sondern
letztlich eine Erfindung Gottes, des Schöpfers, der uns erlösen
wollte. Er läßt die Frau in Nazareth grüßen mit den
Worten des Engels: "Gegrüßt seist Du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir." Das zweite biblische Wort, das eingefügt ist,
wieder aus dem Lukas-Evangelium, ist der Gruß, den Elisabeth zu Maria
sagt: "Du bist gebenedeit" – also gesegnet – "unter den Frauen und gebenedeit
ist die Frucht deines Leibes."
Übrigens:
Martin Luther hat einen wunderbaren Magnificat-Kommentar geschrieben und
er bejaht alle Marien-Dogmen, die wir haben. Allerdings, was er nicht mehr
mitvollziehen kann, ist der zweite Teil, wo wir Maria um ihre Fürsprache
bitten: "Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder,
jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen."
Das Rosenkranzgebet
hat für jeden Einzelnen einen ganz engen lebenspraktischen Bezug.
Beim Rosenkranzgebet gehen wir die gleichen Wege wie Jesus selbst. Er bewahrt
uns vor Abwegen und Irrwegen. Mit dem Rosenkranz in der Hand kann man sich
darum nicht verlieren. Wenn unsere hand den Rosenkranz erfaßt, weiß
der Beter, daß er die helfende Hand Gottes, die rettende Hand Mariens
ergreift. Deshalb ist der Rosenkranz in den Händen der Leidenden und
Sterbenden so häufig anzutreffen, nicht als heidnischer Talisman,
sondern als letzter Halt, wenn alle anderen Stützen fallen. Hier gibt
sich der Christ wie Christus aus der Hand und empfiehlt sich in die Hände
des Vaters. „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist“ (Lk 23,46).
Hier ergreift der Beter die Hand Christi, die mit einer Bewegung den Leichenzug
vor der Stadt Naim stoppte und den Sarg berührte, so daß der
Tote lebendig wurde. Wir sollten uns diese Geste seiner Hand tief einprägen,
da sie auch einmal unseren Sarg berühren wird, um den Tod ins Leben
zu wandeln.
Als in Hiroshima/Japan das bekannte Unglück (Atombombenabwurf 1945) geschah, gab es ein auffälliges Wunder, das leider in den Schulbüchern nicht zu finden ist: Sechs katholische Patres überlebten in dem Raum, in dem sie ihren Rosenkranz gebetet hatten, dieses große Unglück. Sie trugen bis heute bzw. bis zu ihrem Tod keinerlei Strahlenschäden davon! Selbst das Gebäude blieb stehen! Das Haus befand sich nur 300 m neben dem Abwurfzentrum! - Sie sehen also, daß das Rosenkranzgebet stärker ist als jede andere Macht oder Gewalt!
Wie
betet man den Rosenkranz?
Der
Rosenkranz soll mit einem Rhythmus und betrachtend gebetet werden. Wenn
mir beim Beten irgendwelche Leute in den Sinn kommen oder irgendwelche
Situationen, die ich (noch) bewältigen muß, so soll man diese
Gedanken nicht vertreiben, sondern es mit der heiligen Therese von Lisieux
halten, die gesagt hat: "Wenn dir Personen und Gedanken kommen, so nimm
sie mit hinein ins Gebet."
Der
in der Katholischen Kirche heute weithin übliche Rosenkranz besteht
aus einer Kette von fünf Zehnergruppen, die jeweils von einer etwas
größeren/kleineren Perle voneinander getrennt sind. Das optisch
wie ein Anhängsel erscheinende Perlenstück, bestehend aus einem
Kreuz, einer dickeren/dünneren Perle und einer Dreiergruppe von Perlen
ist der Rosenkranzanfang.
Der
Rosenkranz beginnt mit dem Kreuz. Vom Kreuz sagt der hl. Thomas von Aquin:
Das Kreuz ist mein Buch, man liest es nie aus. An ihm beten wir das Glaubensbekenntnis.
Das ist unsere Glaubenslehre. Dann kommen die ersten drei Ave Maria: Das
ist unsere Lebenslehre: Glaube, Hoffnung und Liebe. Wir beten um diese
drei göttlichen Tugenden. Dabei erinnern wir uns an das Wort des heiligen
Paulus: Am größten unter ihnen ist die Liebe. Daran hängen
alle anderen Gebote: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben und deinen
Nächsten wie dich selbst.
Und
dann sind gleichsam in Geheimschrift die Geheimnisse der Menschwerdung
Gottes in Jesus Christus aufgefädelt im freudenreichen Rosenkranz,
dann die Geheimnisse seiner Passion im schmerzhaften Rosenkranz und schließlich
die Geheimnisse seiner Vollendung im glorreichen Rosenkranz. Mit dem Rosenkranz
hat man den gesamten katholischen Glauben in seiner Hand. Immer kommt es
darauf an, sich selbst in diesem Gebet den wichtigen Glaubenssätzen
und „Heilswahrheiten“ auszusetzen. Mehr als in jeder anderen Gebetsform
geht es darum, das eigene Leben mit dem Glauben meditativ zu verknüpfen.
Immer wurde dabei die Form sehr variabel und kreativ gehandhabt; die inhaltlichen
Bezüge oft assoziativ zur eigenen Lebenserfahrung ausgewählt
und den eigenen religiösen Bedürfnissen angepaßt. Genau
darin liegen aber auch Ansätze, gerade dieses „altmodische“ Gebet
für die Moderne zu revitalisieren und zu adaptieren. Das Rosenkranzgebet
bringt uns in enge Verbindung mit dem Leben, dem Leiden und der Herrlichkeit
Jesu, und es zeigt und die Stellung, die Maria im Heilswerk hat. Indem
der Rosenkranz uns anhält, dies zu betrachten, deutet er unser Leben
und hebt es in das Licht des Glaubens. Durch die Wiederholung schafft der
Rosenkranz einen Zustand des Betens. Daher ist er eine wichtige Form für
die Gemeinschaft und für den Einzelnen. Unsere Marienverehrung darf
dabei keine Gefühlssache oder bloße Stimmung sein. Nein, sie
muß fußen und gründen auf klarer, tiefer Erkenntnis und
feinem Herzensverständnis. Wer einmal die innere Größe
und Hoheit der Gottesmutter erfaßt und ihre erhabene Stellung im
Heilsplane Gottes mit klarem Blicke geschaut hat, dessen Verehrung „Unserer
Lieben Frau“ bleibt bewahrt vor Überschwang und Schwärmerei.
Von selbst führt sie zur schönsten Christusverehrung und Anbetung
unsers lieben Herrn Jesus.
Nun
folgen die Gebete des hl. Rosenkranzes im einzelnen. Man betet die Gebete
an den Perlen des "Rosenkranzes" wie folgt:
Wir
bezeichnen uns mit dem t Zeichen des Kreuzes und sprechen:
Im
Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Das Apostolische Glaubensbekenntnis (erste Einzelperle)
Ich
glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des
Himmels und der Erde, und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau
Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von
den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des
allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden
und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische
Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung
der Toten und das ewige Leben. Amen.
Gebet des Herrn (erste Perle der Dreiergruppe von Perlen am Anfang)
Vater
unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille
geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns
heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem
Bösen. Amen.
Ave Maria (an den ersten drei einzelnen Perlen zu beten)
Gegrüßet
seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit
unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
Jesus, der in uns den Glauben vermehre. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte
für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Gegrüßet
seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit
unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
Jesus, der in uns die Hoffnung stärke. Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.
Gegrüßet
seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit
unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
Jesus, der in uns die Liebe entzünde. Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.
Gloria (Einzelperle)
Ehre
sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch
jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
1. Gesätz (erste Perle der ersten Zehnergruppe
von Perlen)
Vater
unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille
geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns
heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem
Bösen.
(einmal)
(jetzt betet man 10mal das folgende Gebet anhand der 10 Perlen):
(freudenreicher Rosenkranz)
Gegrüßet
seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit
unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast.
Heilige
Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der
Stunde unseres Todes. Amen. (10mal)
Ehre
sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch
jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
(einmal an der Einzelperle)
O
mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der
Hölle, und führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die
deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen. Amen. (1mal)
2. Gesätz (dann 10mal wie das
erste Gesätz, nur das 2."Geheimnis"):
Vater unser... (einmal)
Gegrüßet seist du, Maria, ... Jesus, den du
o Jungfrau zu Elisabeth getragen hast.
Heilige Maria, ...
(10mal)
Ehre sei dem Vater...
(einmal an der Einzelperle)
O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer
der Hölle, und führe alle Seelen in
den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.
Amen.
(einmal)
3. Gesätz:
Vater unser... (einmal)
(10mal "Gegrüßet seist du, Maria,
... mit dem Satz:)
..., den du o Jungfrau zu Bethlehem geboren
hast. Heilige Maria, Mutter Gottes, ....
Ehre sei .... O mein Jesus, verzeih
uns... (Einzelperle)
4. Gesätz:
Vater unser... (einmal)
(10mal wie oben)
..., den du o Jungfrau im Tempel aufgeopfert
hast.
Ehre sei ....
O mein Jesus, verzeih uns... (Einzelperle)
5. Gesätz:
Vater unser... (einmal)
(10mal)
..., den du o Jungfrau im Tempel wiedergefunden
hast.
Ehre sei ....
O mein Jesus, verzeih uns... (Einzelperle)
(Damit
ist ein Rosenkranzgebet beendet. Das war der sog. freudenreiche Rosenkranz)
Genauso
betet man den lichtreichen Rosenkranz: (offizielle Version nach der dt.
Bischofskonferenz)
...
Jesus, der von Johannes getauft worden ist
...
Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat
...
Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat
...
Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist
...
Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat
Genauso
betet man den schmerzensreichen Rosenkranz:
...,
der für uns Blut geschwitzt hat.
...,
der für uns gegeißelt worden ist.
...,
der für uns mit Dornen gekrönt worden ist.
...,
der für uns das schwere Kreuz getragen hat.
...,
der für uns gekreuzigt worden ist.
Ebenso
betet man den glorreichen Rosenkranz:
...,
der von den Toten auferstanden ist.
...,
der in den Himmel aufgefahren ist.
...,
der uns den Heiligen Geist gesandt hat.
...,
der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat.
...,
der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönet hat.
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Rosenkranz der Liebesflamme
des Unbefleckten Herzens Mariä
Man
betet ihn am Liebesflammen-Rosenkranz (mit Herzen) oder am gewöhnlichen
Rosenkranz (mit Perlen):
1.
Die Rosenkranz beginnt mit 5 Kreuzzeichen zu Ehren der Hl. 5 Wunden unseres
Herrn Jesus Christus.
An den 3 drei kleinen Perlen am Anfang:
Mein Gott, ich glaube an Dich, weil Du unendlich gut bist,
mein Gott, ich hoffe auf Dich, weil Du unendlich barmherzig bist,
mein Gott, ich liebe Dich, weil Du über alles liebenswürdig bist.
2.
An den Einzelperlen:
Schmerzvolles und Unbeflecktes Herz Mariens,
bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu Dir nehmen.
3.
Statt der Ave wird gebetet: (10mal):
O heilige Mutter, rette uns durch die Liebesflamme Deines Unbefleckten
Herzens.
4.
Nach jedem Gesätz:
Heilige Jungfrau, überflute die ganze
Menschheit mit dem Gnadenwirken Deiner Liebesflamme, jetzt und in der Stunde
unseres Todes. Amen.
5.
Am Schluß: 3mal: Ehre sei dem Vater
...
Bemerkung:
18. März 1989: Die Muttergottes sprach zur Seherin Anna über
die Anfertigung des Liebesflammen-Rosenkranzes (Gnadenrosenkranz), der
ein Geschenk des Himmels ist: "Mein liebes Kind, der Himmel hat Dich für
diesen Auftrag, der Anfertigung dieses Rosenkranzes, auserwählt. Der
Liebesflammen-Rosenkranz soll aus kleinen roten Herzen bestehen. Die Herzen
symbolisieren mein Unbeflecktes Herz und das heilige Herz Jesu, die in
Liebe vereint sind. Am Anfang des Rosenkranzes soll ein Kreuz mit dem gekreuzigten
Jesus sein, der durch seinen Kreuzestod die Welt gerettet hat und bei seinem
zweiten Kommen die Erde von den Bösen reinigen wird.
Am
Medaillon soll auf der einen Seite die Dreifaltigkeit und auf der anderen
Seite das Kreuz und ich, das uns vereinigt, darauf sein. Das Kreuz und
das Medaillon sollen in heller Farbe sein.
Wer
mit diesem Rosenkranz sein Gebet verrichtet, der ist mit dem Himmel verbunden,
denen gebe ich Gnade mit beiden Händen, wenn Ihr mich darum bittet.
Ihr
sollt nie aufhören zu bitten.
Durch diese Gnaden werdet Ihr stark, treu und bekommt Ausdauer. Dadurch
hat Satan über Euch keine Macht.
In
dieser Zeit, wo Ihr den Liebesflammen-Rosenkranz betet, ist Satan geblendet
von der Flamme der Liebe und die Menschen können sich in dieser Zeit
von ihm befreien und Gott zuwenden.
Die
Muttergottes und Jesus sagen, jeder soll es so aufnehmen, als hätte
ich es ihm persönlich gesagt, denn wir lieben Euch alle. Amen.
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Am
31. Dezember 1876, starb die heilige Katharina Labouré, jene Vinzentinerin
(Orden der „Töchter der Nächstenliebe"), der die Mutter Jesu
die Wundertätige
Medaille anvertrauen wollte. Am Samstag, dem 27. November 1830, war die
Jungfrau Maria der Ordensfrau umgeben von einem ovalen Rahmen erschienen,
auf dem in Gold stand:
„O Maria, ohne
Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht
nehmen." Gleichzeitig hatte
Katharina die Worte vernommen: „Laß nach diesem Bild eine Medaille
prägen! Die Personen, die sie tragen, werden große Gnaden erhalten.
Die Gnaden werden überreich sein für jene, die Vertrauen haben!"
Die Wundertätige Medaille, die bis heute zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis und als Bitte um ihren Schutz in Gefahren des Leibes und der Seele getragen wird, ist kein Talisman, sondern ein Beitrag zur Stärkung jenes Glaubens, der Berge versetzt (Mt 17,20). Die Mariendarstellung auf der berühmten Gedenksäule, die die römische Piazza di Spagna ziert und der die Päpste jedes Jahr am 8. Dezember huldigen, ist nach einer Beschreibung der heiligen Katherina Labouré angefertigt worden.
Das Leben der französischen Ordensfrau, die 1933 selig- und 1947 heilig gesprochen wurde, und die Geschichte der Erscheinungen Unserer Lieben Frau in der Kapelle der Pariser Rue du Bac im Jahr 1830 sind von der irischen Firma „Veritas Video" auf DVD gebannt worden. Sie kann für 17,10 Euro (Österreich) bzw. 16,90 Euro (Deutschland) zuzüglich Versandkosten bei Media Maria (buch(bei)media-maria.de) bestellt werden.
Katherina
Labouré führte nicht nur ein zurückgezogenes Leben; auch
im Umgang mit Gott war sie bescheiden, wie ihre eigenen Worte beweisen:
„Wenn ich in die Kapelle gehe, knie ich mich vor dem lieben Gott hin und
sage ihm: ‚Gib mir, was du willst!‘ Gibt er mir dann etwas, bin ich zufrieden
und danke ihm. Läßt er mich leer ausgehen, danke ich ihm auch,
denn ich verdiene ja nicht mehr. Und dann sage ich ihm alles, was mir in
den Sinn kommt. Ich erzähle ihm auch meine Freuden und Leiden und
höre auf ihn. Höre auch du ihm zu, dann wird er auch zu dir reden."
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