Auszüge aus:   Mitteilung der Bewegung "Rettet das ungeborene Leben" Februar 2000
Liebe Mitglieder und Freunde der Bewegung,

das große Jubeljahr 2000 hat begonnen. Es ist gleichzeitig das Jahr der Heiligsten Dreifaltigkeit. In diesem Jahr
sollen besonders Eucharistische Anbetungen stattfinden, um dadurch die Quellen des Glaubens neu zu entdecken.
Dabei müssen wir unseren Alltag nach den unveränderten christlichen Werten ausrichten hin zur Ehrfurcht vor Gott
und seinen Geboten. Jesus Christus, alleiniger Retter der Welt, gestern, heute und in Ewigkeit: Dies ist eine
wichtige Aussage unseres Glaubens an Jesus Christus. Dieser Glaube besagt, daß sich der Heilswille Gottes gegenüber der ganzen Menschheit in einzigartiger Weise und endgültig im Geheimnis Jesu und in seiner Kirche als
Heilssakrament in der Geschichte offenbart und verwirklicht hat.

Öffentliche Bekenntnisse
Deshalb sieht es unsere Bewegung auch als ihre Aufgabe, mit Hoffnung und Gottvertrauen ins 3. Jahrtausend zu
gehen und weiterhin in Form von Bitt- und Sühneprozessionen unter der Losung ,,Aufbruch des christlichen
Gewissens" öffentliche Bekenntnisse im Zeichen des Kreuzes in Verbindung mit Gebetsstunden durchzuführen. Dabei setzen wir besonders auf die Macht des Gebetes, um die Kraft zu bekommen, uns einzusetzen zur Rettung der ungeborenen Kinder und der christlichen Grundwerte.
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Leserbrief gegen die ,Pille danach"
Nachdem in Presseartikeln zu lesen war ,,Verhütung auf dem Schulhof?" hat der Vorsitzende der Bewegung,
Josef Müller, hierzu in einem Leserbrief an die Presse wie folgt Stellung genommen:
Wirkliche Werte
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Ist es den Verantwortlichen in unserem Volk noch immer nicht bewußt, was Abtreibung mit ihren psychischen und körperlichen Folgen für die Frauen und für eine Gesellschaft bedeutet? Denn die Not nach dem Abtreibungs- geschehen ist für alle Betroffenen um ein Vielfaches größer als die Notlage vor einer Abtreibung. Wenn jetzt die Abtreibungsmöglichkeiten auf die Schulhöfe ausgedehnt werden soll, so wird dies gleichzeitig einen weiteren sittlich-moralischen Verfall, gerade durch die ,,Pille danach", zur Folge haben.
Die Jugend ist die Zukunft eines Volkes. Deshalb braucht sie von den Verantwortlichen die Hinführung zu den wirklichen Werten des Lebens, was aber nur gelingen kann, wenn dies verbunden ist mit den christlichen Werten hin zur Ehrfurcht vor Gott und seinen Geboten. Schon im Alten Testament lesen wir: ,,Wenn ein Volk Gottes Gesetz befolgt, wird es stark. Verstößt es dagegen, stürzt es sich ins Verderben". (Buch d. Spr. 14,34)
Bei der allgemeinen Abtreibungsmentalität steht eine moralische Frage höchsten Ranges an. Es geht um den Erhalt und die Würde menschlichen Lebens in allen Lebensbereichen, denn der Mensch ist Mensch von Anfang an mit einer unsterblichen Seele. Es ist heute wissenschaftlich nachgewiesen, daß in der Eizelle schon 6 Stunden nach der Befruchtung ein menschliches Wesen existiert, bei dem man schon das Geschlecht, die Farbe der Augen, der Haare, die Rassenzugehörigkeit usw. feststellen kann. Bei der ,,Pille danach" handelt es sich um ein Frühabtreibungsmittel, das nach einer Befruchtung die Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter verhindern soll. Diese Methode richtet sich also gegen entstandenes neues Leben. Somit ist die Zielsetzung der Anwendung der ,,Pille danach" die Tötung von menschlichem Leben. Damit in diesem Leserbrief keine Mißverständnisse aufkommen, möchte ich darauf hinweisen, daß bei allem Geschehen niemand angeklagt oder verurteilt werden darf. Es geht allgemein um das furchtbare Problem der Abtreibung, um die Sünde gegen das Leben. Ich sehe es aber von Bedeutung, daß wir von der Wahrheit Zeugnis geben müssen, damit wir uns einmal vor Gottes Angesicht verantworten können, daß wir zu diesem verabscheuungswürdigen Verbrechen der Abtreibung (II. Vatik. Konzil) nicht geschwiegen haben.
Auch ist es wichtig, dem Zeitgeist mit der Macht des Gebetes entgegenzutreten, daß dadurch mit Gottes Hilfe alle Verantwortlichen in der Regierung, in den Medien usw. die Kraft bekommen, ihre Verantwortung klar zu erkennen und die Menschen, gerade auch die Jugend, zu sittlichen Werten hinzuführen.
Zusätzlich müssen wir es als unsere Aufgabe sehen, Frauen und Familien in Not beizustehen und zu helfen, wie es auch in unserer Bewegung ,,Rettet das ungeborene Leben" durch materielle und finanzielle Hilfen geschieht.

Verschiedenes
Unsere Bewegung beteiligt sich weiterhin an Gebetsvigilien in München an jedem 25. des Monats, Beginn mit HI. Messe um 9 Uhr, in der Pfarrkirche Mariä. Geburt, München Pasing, und jeden 2. Monat am 2. Samstag an den Gebetsvigilien vor der Frauenklinik Augsburg-Neusäß, beginnend mit Hl. Messe um 9 Uhr in der Kirche St. Max.
Weitere Prozessionen sind in Vorbereitung und werden im nächsten Rundschreiben bekanntgegeben.
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Haus für das Leben
Bereits in diesem neuen Jahr konnten wir durch unser ,,Haus für das Leben" wieder finanzielle Hilfen an Frauen in
Not geben durch Bittgesuche von Beratungsstellen.
Wir möchten all unseren Mitgliedern und Freunden ein herzliches ,,Vergelt's Gott" sagen für all die Spenden, die nach dem Weihnachtsrundschreiben bei uns eingegangen sind.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Bewegung
,Rettet das ungeborene Leben' e. V.

Josef Müller, Vorsitzender
V.i.S.d.P.
Herausgeber: Bewegung -Rettet das ungeborene Leben" e.V.
Pülfringen, Karlsgasse 4, 97953 Königheim
Tel. 09340/263,      Fax 09340/1369



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