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Der göttliche Heiland sagte einst zur
gottseligen Schwester Maria vom heiligen Petrus: "Die Gotteslästerung
ist ein giftiger Pfeil, der mein Herz verwundet. Ich will dir einen Goldenen
Pfeil geben, der die Verunehrungen und Lästerungen des heiligen Namens
Gottes sühnt." Und der Herr lehrte sie folgendes Gebet: Goldener
Pfeil:
Es sei immerdar gelobt, gepriesen, geliebt,
angebetet und verherrlicht der allerhöchste, anbetungswürdige
und unaussprechliche Name Gottes im Himmel, auf Erden und unter der Erde,
von allen Geschöpfen, die aus Gottes Hand hervorgegangen sind, und
durch das allerheiligste Herz unseres Herrn Jesus Christus im heiligen
Sakrament des Altars. Amen.
Macht darum dem hl. Herzen Jesu die Freude
und verrichtet dieses Gebet oft. Ihr werdet dadurch große Verdienste
erwerben. Als Schwester Maria eines Tages unschlüssig war, ob sie
sich dem Tisch des Herrn nahen sollte, ergriff sie mit festem Glauben das
Kruzifix und in Erinnerung an die Worte des Heilandes, daß der "goldene
Pfeil" seinem Herzen eine Wunde der Liebe schlage, sprach sie den "goldenen
Pfeil" zehnmal nacheinander aus. Dann faßte sie den Entschluß,
die hl. Kommunion zur Sühne der Gotteslästerungen zu empfangen.
Das reichte hin, um das Herz des göttlichen Bräutigams zu rühren.
Die eifrige Versöhnerin wurde mit Tröstungen überschüttet,
und gleichzeitig wurde ihr das Geheimnis des schmerzreichen Antlitzes Jesu
Christi geoffenbart.
Wenn man für einen fluchenden Menschen
den goldenen Pfeil betet, so hört er bald auf zu fluchen.
Nichts ist den ewig fluchenden Geistern so
verhaßt als das Lob Gottes. Darum können wir den goldenen Pfeil
auch gegen die Pfeile der Hölle anwenden und den Satan von uns vertreiben,
der den Gerechten immer umlauert.