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Am Hochfest der Unbefleckten
Empfängnis Mariens
vertraute Benedikt XVI. die "Hoffnungen und Sorgen der Menschheit" der
allerseligsten Jungfrau Maria an.
Während einer bewegenden Hommage an die Jungfrau Maria vor der Skulptur zu Ehren der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter auf der Piazza de Spagna im Herzen Roms dankte der Heilige Vater der Mutter Jesu für ihren bisherigen Beistand und erflehte ihren Schutz für die Zukunft. Am Marienfeiertag, an dem vor genau 40 Jahren das Zweite Vatikanische Konzil feierlich zu Ende gegangen war, sagte der Nachfolger des Apostels Petrus vor mehr als 10.000 Gläubigen:
"Ich bringe alle Sorgen und Hoffnungen
der Menschheit unserer Tage und lege sie der himmlischen Mutter unseres
Erlösers zu Füßen."
Mit einem prächtigen Blumenschmuck erwies der Papst gemäß einem alten römischen Brauch jener Jungfrau seine Ehre, die Gott vor jeder Sünde bewahren wollte."Ja, wir wollen dir danken, Jungfrau und Gottesmutter Maria und unsere geliebte Mutter, für deine Fürsprache für die Kirche." Im Namen aller Gläubigen richtete Benedikt XVI. die Bitte an Gott, "daß wir ihre Nähe in jedem Augenblick unseres Lebens erfahren dürfen, vor allem aber in den Augenblicken der Dunkelheit und der Prüfung".