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von Br. Francesco D. Colacelli |
Benedikt
XVI. sprach als ein Mensch, der sich bewußt ist, daß man „manchmal
von einer gewissen Mutlosigkeit ergriffen werden kann angesichts des Glaubensschwundes
oder sogar der Abkehr vom Glauben, die in unserer säkularisierten
Gesellschaft zu verzeichnen sind". Und er sprach als Vater, der seine Kinder
angesichts der Schwierigkeiten auffordert, „zur ursprünglichen Quelle"
des Glaubens „zurückzukehren, zu Jesus Christus" und aus Pater Pios
Lebensgeschichte die Lehre zu ziehen, daß „nur eine Seele, die eng
mit dem Gekreuzigten vereint ist, auch den Femstehenden die Freude und
den Reichtum des Evangeliums vermitteln kann". Als „Pilger" kam der Heilige
Vater nach San Giovanni Rotondo, aber sein Besuch war eine Lektion des
christlichen Lebens, denn er hat wieder einmal das Hauptanliegen, das sein
Pontifikat beseelt, zum Ausdruck gebracht: alle
Menschen zu Gott zurückzuführen.
Es ist dieselbe Sehnsucht, die auch im Zentrum der Gedanken von Pater Pio
stand, so sehr, daß er sich sogar selbst zum Opfer für seine
„Brüder im Exil" und für die Läuterung der Armen Seelen
im Fegefeuer anbot. Dieselbe Sehnsucht, die jeder Gläubige lebhaft
in seinem Herzen spüren sollte. Unter diesem Gesichtspunkt können
wir auch den kurzen, aber außerordentlich bedeutungsvollen Kommentar
verstehen, den der Papst zu den Mosaiken von Pater Marko Rupnik gab, welche
die Krypta der Kirche San Pio da Pietrelcina und den Gang, der zu ihr hinführt,
zieren, bevor er sie segnete: „Sie
sind von ungewöhnlicher Schönheit und darüberhinaus eine
meisterhafte Lektion in Theologie".
Ein Satz, der dem Künstler die verdiente Befriedigung verschafft und
gleichzeitig Ausdruck der Wertschätzung Benedikt XVI. ist für
eine von unserer Brüdergemeinschaft schon im voraus gegebene konkrete
Antwort auf seine an uns gerichtete Aufforderung vor der Abreise: „Man
muß neue Wege finden, um den Menschen die Wahrheit des Evangeliums
zu vermitteln". - Danke, Heiligkeit, für Ihre wohlwollenden, ermutigenden
Worte. Wir unsererseits versichern Ihnen, daß wir uns weiter bemühen
werden, der von unserem „geliebten geistigen Vater ererbten Sendung" die
Treue zu bewahren.
Achtung:
Rechte für Text und Bild liegen bei "Die Stimme Padre Pios"!
(Quelle:
"Die Stimme Padre Pios", Nr. 4, 2009, S. 3, I-71013 San Giovanni Rotondo,
Italien; mit freundlicher Genehmigung der
Kapuziner! Dank an S. Wagensommer! Bestellen Sie diese sehr empfehlenswerte
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Gebet für die Priester