Predigt des Papstes am Hochfest Mariä Himmelfahrt

Wie jedes Jahr feierte Papst Benedikt XVI. die heilige Messe zum Hochfest der Aufnahme der Gottesmutter Maria in den Himmel in der Pfarrkirche von Castel Gandolfo. In seiner Predigt betonte der Heilige Vater die Notwendigkeit, angesichts des traurigen Schauspiels von so vielen falschen Freuden und so großen Leiden zum Zeichen der Hoffnung und des Trostes zu werden - wie Maria. Die Christen müßten mit ihrem Leben die Auferstehung Christi verkündigen. Das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel ist für den Papst eine Gelegenheit, um zusammen mit Maria „die Höhen des Geistes zu besteigen, wo man die reine Luft des übernatürlichen Lebens atmet und die echteste Schönheit betrachtet, die Schönheit der Heiligkeit“.
Maria sei die Erstlingsfrucht der neuen Menschheit, das Geschöpf, „in dem das Geheimnis Christi – Menschwerdung, Tod, Auferstehung, Himmelfahrt – schon volle Wirkung erfahren hat“.
Das Fest Mariä Himmelfahrt dränge dazu, den Blick zum Himmel zu erheben. Dieser Himmel sei nicht aus abstrakten Ideen gemacht oder von der Kunst erschaffen. Er ist, so der Heilige Vater, der „Himmel der wahren Wirklichkeit, die Gott selbst ist“: Gott selbst sei der Himmel. Somit sei Gott das Ziel und die ewige Wohnstatt, von der wir herstammen und nach der wir streben.
Maria sei zusammen mit ihrem Sohn von dieser Welt aufgebrochen, um „zum Haus des Vaters“ heimzukehren. Dies alles liege nicht in weiter Ferne, denn:
„Wir alle sind Kinder Gottes des Vaters, wir alle sind Brüder Jesu, und wir alle sind auch Kinder Mariens, unserer Mutter.“

Alle Menschen strebten nach dem Glück, das „Himmel“ genannt wird und in Wirklichkeit Gott ist. Maria möge uns helfen und ermutigen, „damit es uns gelingt, daß jeder Augenblick unseres Daseins ein Schritt auf diesem Herausgang ist, auf diesem Weg hin zu Gott“.
Papst Benedikt XVI. fragte sich: „Ist dies nicht im Grunde die österliche Dynamik des Menschen, eines jeden Menschen, der himmlisch werden will, vollkommen glücklich, kraft der Auferstehung Christi? Und ist vielleicht nicht dies der Anfang und die Vorwegnahme einer Bewegung, die jeden Menschen und den ganzen Kosmos betrifft?“

Maria, die neue Eva, sei Christus, dem neuen Adam, im Leiden und in der endgültigen Freude gefolgt. Mit der Aufnahme Mariens in den Himmel sei die ganze Menschheit in die Aufnahme hin zu Gott miteinbezogen, und mit ihr die ganze Schöpfung, „deren Stöhnen, deren Leiden, wie der heilige Paulus sagt, die Wehen der Geburt der neuen Menschheit sind“. Die Allmacht der Liebe habe den Tod besiegt, so der Papst, denn: „Nur die Liebe ist allmächtig.“ Diese Liebe habe Christus dazu gedrängt, für uns zu sterben und so den Tod zu besiegen. Nur die Liebe lasse den Menschen in das Reich des Lebens eintreten. Maria sei dem Sohn gefolgt und „mit Wucht“ in das Reich eingetreten. So halte sie den Weg für uns alle offen. Kein der Vernunft entspringender Schluß könne dieses Geheimnis erfassen, sondern nur „der einfache, aufrechte Glaube und die Stille des Gebetes, das uns mit dem Geheimnis in Berührung bringt, das uns unendlich übersteigt“.

Mit Blick auf Maria könnten wir besser verstehen, daß unser alltägliches Leben „trotz der Tatsache, daß es von Prüfungen und Schwierigkeiten gezeichnet ist, wie ein Fluss hin zum göttlichen Ozean strömt, hin zur Fülle der Freude und des Friedens“. So könnten wir verstehen, daß unser Sterben nicht das Ende ist, sondern der Eingang in das Leben, das keinen Tod kennt. „Unser Untergehen am Horizont dieser Welt ist ein Auferstehen in der Morgenröte der neuen Welt, des ewigen Tages.“

Benedikt XVI. formulierte auch ein Gebet: „Maria, während du uns in der Mühsal unseres täglichen Lebens und Sterbens begleitest, halte uns stets ausgerichtet auf die wahre Heimat der Seligkeit. Hilf uns, so zu handeln, wie du es getan hast.“
Die Christen sollten von Maria lernen, „Zeichen der Hoffnung und des Trostes zu werden", hob der Heilige Vater hervor, der seine Predigt mit dem folgenden Gebet an die Gottesmutter beendete: „Hilf uns du, Mutter, glänzendes Tor des Himmels, Mutter der Barmherzigkeit, Quelle, aus der unser Leben und unsere Freude entsprungen ist, Jesus Christus. Amen.“
(OR)


Das Leben ist stärker als der Tod
Zum Hochfest Mariä Himmelfahrt erinnert Kardinal Christoph Schönborn in den Gedanken zum Evangelium an den Festinhalt: "Maria hat den geboren, der durch seinen Tod den Tod besiegt hat. Das feiern wir heute. Maria schulden wir Dank dafür!" Hier die Gedanken des Kardinals im Wortlaut:
Mitten im Sommer ein zusätzlicher Ferientag! Noch dazu ein Freitag, so daß für viele ein extra langes Wochenende herausschaut. Der Grund für den freien Feiertag ist freilich oft schon vergessen. Volksbräuche wie Kräutersegnung knüpfen am "Großen Frauentag" an. Die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist der eigentliche Grund, warum heute ein auch vom Staat anerkanntes kirchliches Fest gefeiert wird. Was ist der Sinn dieses Festes? Was gibt es zu feiern? Kurz gesagt: Das Leben ist stärker als der Tod! Die Salzburger Festspiele stehen heuer unter dem Motto: "Denn stark wie die Liebe ist der Tod". Im wunderbaren Hohelied im Alten Testament, diesem langen Liebesgedicht voller Leidenschaft, heißt es aber genau umgekehrt: "Stark wie der Tod ist die Liebe". Will sagen: stärker als der Tod. Nur die Liebe kann den Tod besiegen.
Genau darum geht es im heutigen Fest. Maria, die Jesus geboren hat, wurde nicht vom Tod eingeholt. Denn sie hat uns das Leben gebracht. Christus ist das Leben, das den Tod überwindet. Er ist nicht im Grab geblieben. Maria ist ihm so verbunden, daß sie schon jetzt mit Leib und Seele bei Ihm ist.
Die Bibel berichtet nicht vom Ende des Lebens der Mutter Jesu. Legenden umgeben ihren Heimgang. Ein Grab Mariens ist nicht bekannt. Es heißt, sie sei nicht mehr im Grab gelegen, als die Apostel kamen. Die Kirche bekennt, daß Christus sie mit Leib und Seele zu sich genommen habe, dorthin, wo unser aller Ziel ist. Die Vorstellung versagt hier. Wir können den Himmel nur ahnen, nicht begreifen. Und im Glauben erhoffen.
Vorstellen können wir uns aber die Szene, die heute im Evangelium steht. Maria, eben erst schwanger geworden, das von Gott geschenkte, nicht von Joseph gezeugte Kind unter dem Herzen. Und Elisabeth, ihre ältere Verwandte, die im sechsten Monat schwanger ist, entgegen allen Erwartungen, da sie unfruchtbar war. Die beiden schwangeren Frauen begegnen einander. Mich berührt diese Szene immer ganz besonders. Was ist es doch für ein wunderbares Geheimnis: das beginnende, wachsende Menschenkind im Schoß seiner Mutter! Immer muß ich daran denken: Jeder Mensch, ausnahmslos, ist so zur Welt gekommen. Alle haben wir das Leben so empfangen.
Und doch: Alles Leben ist sterblich. Viele sterben schon im Mutterschoß, viele deshalb, weil eine Mutter nicht das Ja zu ihrem Kind geschafft hat, weil ihr oft nicht geholfen, sie unter Druck gesetzt wurde oder sich einfach nicht darüber hinausgesehen hat. Und die, die doch zur Welt kommen können, auch sie müssen einmal sterben. Unerbittlich ist das Gesetz des Todes. Jedes Leben kennt auch das Sterben. Also ist der Tod doch stärker? Da kann auch die Liebe dem Tod nicht Einhalt gebieten.
Doch, sie kann es! Sie hat es! Denn Maria hat den geboren, der durch seinen Tod den Tod besiegt hat. Jesus hat der Macht des Todes ein Ende gesetzt. "Tod, wo ist dein Stachel? Tod, wo ist dein Sieg?" " so ruft Paulus aus. Die beiden schwangeren Frauen, Maria und Elisabeth, die einander umarmen, sind ein Bild für den Sieg des Lebens über den Tod. Maria singt, voll innerer Kraft, die Freude über diese Gewißheit: "Meine Seele preist die Größe des Herrn, Denn der Mächtige hat Großes an mir getan." Das feiern wir heute. Maria schulden wir Dank dafür!
(Quelle: stephansdom.at)
zum Bild:
leuchtender Embryo erschien auf dem Bild der hl. Jungfrau von Guadalupe (vgl. Offb.!!!)
siehe auch: guadalwunder.html
„Ihr Völker, ich flehe euch an … die Frau fleht euch an, hört das gut! Niemals hat die Mutter Gottes euch angefleht...“

Der große Glaube der Frau aus Kanaan

Gott hat sich im Alten Bund das Volk Israel in besonderer Weise erwählt und ihm seine Liebe und sein Erbarmen geschenkt. Trotz der Untreue der Menschen bleibt Gott treu, denn – wie es in der Lesung aus dem Römerbrief heißt – „unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt.“ Wir würden aber den Heilsplan Gottes völlig mißverstehen, wenn wir die besondere Erwählung des Volkes Israel durch Gott als einseitige Bevorzugung deuten würden. Gott ist ja nicht ungerecht; er ist der Vater aller Menschen, und er liebt alle Menschen und alle Völker. Das Geheimnis der Heilsgeschichte Gottes mit uns Menschen lautet vielmehr: Wenn Gott einzelne Menschen (wie Abraham) oder ein einzelnes Volk (wie Israel) erwählt und beruft, dann tut er das immer um der „Vielen“ willen. Wer von Gott erwählt wird, erhält keine Bevorzugung, die nur ihm selber gilt, sondern die Annahme des Heils soll sich auswirken als Gnade für möglichst viele andere.
(Quelle: news.stjosef.at)

Die Wirksamkeit des Gebetes
In der bäuerlichen Pfarre von Montemagno bei Turin, predigte Don Bosco das Triduum zum Fest Maria Himmelfahrt. Es herrschte eine unerbitterliche Dürre, welche die ganze Ernte zu vernichten drohte.
Da verkündet Don Bosco bei der Eröffnungspredigt des Triduums: „Meine Brüder, wenn ihr während dieser drei Tage zahlreich erscheint, um das Wort Gottes zu hören und euer Gewissen durch eine gute Beichte reinigt, verspreche ich euch Regen am Ende des Triduums.“
Die Kirche war bei jeder seiner Predigten voll besetzt und auf die Beichtstühle setzte ein richtiger Sturm ein. Das ganze Volk, das das Kommunionalter erreicht hatte, ging am Morgen des Maria Himmelfahrtfestes zum Tisch des Herrn. Am Nachmittag, zum Abschluß des Triduums, war die Kirche zum Platzen voll und während all dieser Zeit, trotzte die Sonne allem und jedem, am wolkenlosen Himmel.
Am Ende des Magnifikats, bevor Don Bosco auf die Kanzel steigt, schickt er, ein bißchen besorgt, seinen Kirchendiener hinaus, um den Himmel zu inspizieren. Dieser kommt zurück und meldet: „Am Horizont gibt es eine Wolke, groß wie die Mütze eines Gendarms aber nichts wirklich Ernsthaftes.“
Don Bosco steigt auf die Kanzel … Er hat noch keine zehn Sätze gesagt, da ertönt ein gewaltiger Donnerschlag und ein wohltuender Regen fällt auf die ausgetrocknete Erde …!

Viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet
An diesem sonnigen Tag des 19. August 1917, gehen Lucia, Francisco und sein Bruder Johannes mit ihrer Schafherde auf eine neue Weide, die Valinhos heißt. Auf dem Weg spürt Lucia etwas Übernatürliches sich nähern. Da sie vermutet, daß die Muttergottes erscheinen wird, schickt sie Johannes schnell Jacinta zu holen. Lucia bemerkt den „Blitz“, den Lichtschein, mit dem die Heilige Jungfrau ihr Kommen ankündigt, diese wartet aber auf die kleine Jacinta bevor sie sich auf der Steineiche zeigt.

Dann sagt sie zu den Kindern: „Ich möchte, daß ihr weiterhin täglich den Rosenkranz betet für die Bekehrung der Sünder.“ Dem fügt sie erneut die Ankündigung hinzu, daß sie ‚im letzten Monat’, daß heißt bei ihrer letzten Erscheinung, ein Wunder wirken werde, damit alle glauben. Der Hl. Josef wird mit dem Jesuskind kommen und der Welt den Frieden geben. Der Heiland wird kommen und das Volk segnen. Unsere Liebe Frau des Rosenkranzes und Unsere Liebe Frau der Schmerzen, werden ebenfalls erscheinen.

Lucia fragt, was mit dem Geld geschehen soll, das die Leute am Fuß der Steineiche in der Cova da Iria hinlegen.
„Ich will, daß man damit zwei Prozessionstragbahren anfertigen läßt. Du wirst eine mit Jacinta und zwei anderen, weißgekleideten Mädchen tragen. Die andere soll Francisco mit drei anderen Knaben, alle mit einem weißen Chorhemd bekleidet, tragen. Dies soll am Festtag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz geschehen.“

- „Ich möchte euch um die Heilung zweier Kranker bitten“, sagt Lucia.
- „Ja, ich werde einige im Laufe des Jahres gesund machen“ und indem sie traurig wird, fügt sie hinzu: „Betet, betet viel und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet.“

http://www.kommherrjesus.de/maria-miterloeserin/sites/index-9.htmlOhlauer Botschaften - ganz aktuell!

Botschaft aus Medjugorje vom 25. August 2008:
„Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch zur persönlichen Umkehr auf. Seid ihr diejenigen, die sich bekehren und mit ihrem Leben Zeugnis geben, lieben, vergeben und die Freude des Auferstandenen in diese Welt bringen, in der mein Sohn gestorben ist und in der die Menschen kein Bedürfnis verspüren, ihn zu suchen und ihn in ihrem Leben zu entdecken. Betet ihr ihn an, und eure Hoffnung soll die Hoffnung für jene Herzen sein, die Jesus nicht haben. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!


Unter deinen Schutz und Schirm
Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, heilige Gottesmutter.
Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern errette uns jederzeit aus allen Gefahren,
o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin.
Führe uns zu deinem Sohne, empfiehl uns deinem Sohne, stelle uns vor deinem Sohne.
(Drittes Jahrhundert)


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