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(bzw. 10. März) - 2. Novene s.u. |
Am 1. Mai feiern wir das Fest "Maria - Patrona
Bavariae" und zugleich das "Fest des hl. Joseph, des Arbeiters".
Es wäre sehr gewinnbringend, an diesem
großen doppelten Festtag eine Novene zum hl. Joseph zu beginnen,
um 9 Tage lang um Segen, Glaube, Hoffnung und Liebe für unsere Familien
zu beten. Der Frieden in der Welt muß mit dem Frieden in unseren
Familien beginnen. Das ist eine der bedeutendsten Voraussetzungen. Wir
bitten Gott um Zusammenhalt in unseren Familien und um die Gnade, daß
wir zusammen mit unseren Großeltern, Eltern, Familien, Geschwistern,
Kindern und allen Verwandten auf unserem Glaubensweg mehr und mehr in die
Gemeinschaft mit Christus hineinwachsen, daß wir gestärkt und
gesegnet werden. Mit dieser Novene stellen wir am Beginn des Marienmonats
Mai unsere Familien unter den Schutz des hl. Joseph, der hl. Mutter Gottes
und unseres Herrn Jesus Christus, also unter den Schutz der heiligen Familie.
(Quelle: "Amici")
Die Berufung des heiligen Josef
Für den hl. Josef ist das Leben Jesu eine kontinuierliche Entdeckung der eigenen Berufung... Seine ersten Jahre waren voller anscheinend widerstreitender Umstände: Verherrlichung und Flucht, die Würde der Sterndeuter und die Armut der Krippe, der Gesang der Engel und das Schweigen der Menschen. Als die Zeit gekommen ist, das Kind im Tempel darzustellen, sieht Josef, der mit einem Paar Turteltauben ein bescheidenes Opfer darbringt, wie Simeon und Anna Jesus als Messias verkünden. Der hl. Lukas sagt: „Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden“ (2, 33). Später, als das heilige Kind im Tempel blieb, ohne daß Maria oder Josef davon wissen, waren sie, so berichtet uns derselbe Evangelist, „sehr betroffen“, als sie ihn nach einer dreitägigen Suche fanden (2, 48).
Josef ist überrascht, ist verwundert. Nach und nach enthüllt ihm Gott seine Pläne, und Josef bemüht sich sie zu verstehen. Wie jeder Mensch, der Jesus nachfolgen will, entdeckt er sehr bald, dass er keine gemächliche Gangart anschlagen kann, daß da kein Raum ist für Routine. Auf einem bestimmten Niveau stehen zu bleiben und sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, genügt Gott nicht. Er verlangt unaufhörlich mehr, und seine Wege sind nicht die unsrigen. Von Jesus hat der hl. Josef wie sonst kein Mensch gelernt, Seele und Herz zu öffnen und wach zu bleiben, um die Wunder zu erkennen, die Gott tut.
Wenn Josef aber von
Jesus gelernt hat, auf göttliche Weise zu leben, dann erlaube ich
mir zu sagen, daß er auf der menschlichen Ebene dem Sohn Gottes viel
beigebracht hat... Josef hat sich dieses Kindes angenommen wie es ihm befohlen
worden war, hat seinen Beruf an ihn weitergegeben und aus ihm einen Handwerker
gemacht... Auf menschlicher Ebene war Josef Jesu Meister. Tagein, tagaus
hat er ihn mit feinfühliger Zuneigung bedacht, sich mit fröhlicher
Selbstvergessenheit um ihn gekümmert. Ist das nicht ein guter Grund,
in diesem Gerechten (Mt 1, 19), in diesem heiligen Patriarchen, in dem
der Glaube des Alten Bundes gipfelt, einen Meister des inneren Lebens zu
sehen?
Litanei zum Heiligen Joseph:
Herr,
erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Christus höre uns.
A. Christus erhöre.
Gott Vater im Himmel,
A. erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt
Gott Heiliger Geist
Heiliger dreifaltiger Gott
Heilige Maria
A. bitte für uns
Heiliger Joseph
Du Sproß aus Davids Geschlecht
Du Licht der Patriarchen
Du Bräutigam der Mutter Gottes
Du Beschützer der heiligen Jungfrau
Du Nährvater des Sohnes Gottes
Du Beschirmer Christi
Du Haupt der Heiligen Familie
Du gerechter Joseph
Du keuscher Joseph
Du weiser Joseph
Du großmütiger Joseph
Du gehorsamer Joseph
Du getreuer Joseph
Du Spiegel der Geduld
Du Freund der Armut
Du Vorbild der Arbeiter
Du Beispiel des häuslichen Lebens
Du Beschützer der Jungfrauen
Du Stütze der Familien
Du Trost der Bedrängten
Du Hoffnung der Kranken
Du Patron der Sterbenden
Du Schrecken der bösen Geister
Du Schutzherr der Kirche
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde
der Welt; Herr, verschone uns.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde
der Welt; Herr, erhöre uns.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde
der Welt; Herr, erbarme dich.
Lasset uns beten. - Gott, du hast den heiligen
Joseph zum Bräutigam der Mutter deines Sohnes erwählt. Wir bitten
dich: laß uns in ihm, den wir als unsern Beschützer verehren,
einen Fürsprecher an deinem Thron finden; das erbitten wir durch Christus,
unsern Herrn.
Amen.
Vater unser - Ave Maria - Ehre sei dem Vater
Schlußgebet:
Heiliger Joseph, du treuer Fürbitter
für alle, die dich lieben und ehren, du weißt, daß ich
ein besonderes Vertrauen zu dir trage und nächst Jesus und Maria alle
Hoffnung meines Heiles auf dich gesetzt habe. Du vermagst ja alles bei
Gott und verläßt niemals deine Diener und Dienerinnen, die auf
dich hoffen. Darum rufe ich dich durch diese neuntägige Andacht demütig
an und befehle mich in deinen sicheren Schutz und deine mächtige Fürbitte.
Ich bitte dich durch die Liebe Jesu und Marias, gewähre gnädig,
um was ich in dieser neuntägigen Andacht flehe! Hilf auch, daß
ich stets dich treu verehre und dazu beitrage, daß dir auch von anderen
Ehre und Liebe erwiesen wird! Heiliger Joseph, ich vertraue auf deine Hilfe
und Fürsprache im Leben und Sterben! Laß mich an deiner gütigen
Vaterhand glücklich durch dieses Tränental hinaufgelangen zu
den ewigen Freuden!
Amen.
Impressum
1. Tag - Verlobter
und Beschützer Marias
"Der Engel Gabriel
wurde von Gott in die Stadt Nazareth
in Galiläa zu
einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem
Mann namens Josef
verlobt, der aus dem Haus Davids
stammte, und ihr Name
war Maria." Lk 1, 26f
Der Galiläer Josef
von Nazareth hat sich mit einem jungen
Mädchen namens
Maria verlobt. Nach jüdischem Eherecht
kam die vor Zeugen
erfolgte Verlobung bereits der eigentli-
chen Eheschließung
gleich. Josef bekennt sich also zu
Maria; gemeinsam mit
ihr möchte er den Weg durchs
Leben gehen. Josef
war zwar alles andere als reich und
angesehen, aber er
stammte aus gutem Haus. Er war ein
"Sohn Davids", ein
Nachfahre seines großen Ahnherrn
David, aus dessen
Geschlecht der Messias hervorgehen
sollte. Weil Josef
der gesetzliche Gatte Marias war,
konnte Jesus nach
der Rechtssprechung seiner Zeit
beanspruchen, Erbe
Davids, des messianischen
Geschlechtes zu sein.
Josef, wie viele von uns warst du
verlobt und verheiratet.
Wir bitten dich, leihe uns deine
Unterstützung,
damit wir gute Eheleute und Eltern seien,
und sei uns ein mächtiger
Fürsprecher in unseren Anliegen.
2. Tag - Josef - der
gerechte Mann
"Noch bevor sie in
der Ehe zusammenlebten, zeigte es sich, daß sie ein Kind erwartete
-
durch das Wirken des
Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht
blosstellen wollte,
beschloß, sich in aller Stille von ihr zu trennen." Mt 1,18f
Josef wurde der Mutterschaft
Marias gewahr, ohne daß er in das Geheimnis einbezogen worden
wäre. Aber er
behält einen kühlen Kopf; er beschuldigt und verstößt
seine Frau nicht.
Wie es der frommen
Gesinnung eines alttestamentlichen Gerechten entspricht, erbarmt er sich
seiner Verlobten,
indem er sich von ihr trennen will. Dieses sein Verhalten zeigt Josef als
stillen,
feinfühligen
und zurückhaltenden Pflegevater Jesu. Heiliger Josef, du gerechter
und frommer
Mann. Weise uns den
rechten Weg, der zu dir in den Himmel führt. Hilf uns gerecht und
fromm
zu leben, und sei
uns ein mächtiger Fürsprecher in unseren Anliegen.
3. Tag - Josef - der
Mann der göttlichen Erwählung
"Während er noch
darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und
sagte:
Josef, Sohn Davids,
scheue dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind,
das sie erwartet,
ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebähren; ihm sollst du
den
Namen Jesus geben.
Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte,
und nahm seine Frau
zu sich."
Mt 1,20f.24
Josef versteht nicht
so recht, was vor sich geht. Er läuft Gefahr, seine ihm zugedachte
Aufgabe
zu verfehlen. Da empfängt
er eine "persönliche - Verkündigung -". Gott zieht ihn ins Vertrauen.
Er wird auf Erden
"zum Mann der göttlichen Erwählung": ein Mann mit einer besonderen
Vertrauensstellung.
Er erhält seinen Platz in der Heilsgeschichte." Und wie Maria sagt
er sein
Ja und gehorcht. Die
ihm zugedachte Aufgabe, Vaterstelle beim Messias auszuüben, füllt
er vollständig
mit seinem ganzen Leben aus. Heiliger Josef, hilf mir, darauf achtzugeben,
was
Gott mit mir vorhat,
und ihm keinen Widerstand entgegenzusetzen. und sei uns ein mächtiger
Fürsprecher in
unseren Anliegen.
4. Tag - Josef - ein
Mann des Gehorsams
"So ging auch Josef
von der Stadt Nazareth in Galiläa hinau nach Judäa in die Stadt
Davids, die
Bethlehem heißt,
weil er aus dem Haus und dem Geschlecht Davids war. um sich mit Maria,
seiner Vermählten,
die ein Kind erwartete, eintragen zu lassen."
Lk 2,4f.
Kaiser Augustus möchte
alle
Bewohner des Römischen Reiches in Steuerlisten erfassen. Als
gehorsamer Staatsbürger
begibt sich Josef dazu in seine Vaterstadt; seine Frau ist
hochschwanger. Josef
unterzieht sich dieser Pflicht, wie er auch auf das Wort Gottes hört
und
es befolgt. "Das ist
der echte, gegen allen Anschein auf Gott vertrauende Fromme, der
Gehorsam zu Gehorsam
führen läßt" (A. Vögtle).
Josef, du Mann des
Gehorsams, hilf mir, mich ganz der Vorsehung zu überlassen und dem
Vater im Himmel zu
gehorchen; sei uns ein mächtiger Fürsprecher in unseren Anliegen.
5. Tag - Josef - ein
glaubender Mensch
"Als die Engel von
ihnen fort in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander:
Kommt, wir gehen nach
Bethlehem, um dieses Ereignis zu sehen, das uns der Herr kundgetan
hat. So eilten sie
hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag."
Lk 2,15f.
Josef und Maria befinden
sich mit ihrem Kind Jesus in der Umgebung von Bethlehem in einer
Höhle. In ihrer
Nähe sind Hirten, die damals zu den verachtetsten Menschen gehörten.
Sie
kommen eilends herbei,
um das Kind zu sehen. - Josef unterstützt Maria, wo er nur kann. Er
weiß um ihr
Geheimnis, hält sich aber still im Hintergrund und gehorcht und betet
und glaubt.
Josef, dein schlichter,
treuer Glaube sei Vorbild für meine Hingabe an Jesus und seinen Vater
im Himmel. Sei uns
ein mächtiger Fürsprecher in unseren Anliegen.
6. Tag - Josef - ein
"Mann der Tat"
"Als die Magier wieder
gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und
sagte: Steh auf, nimm
das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten... Da stand Josef
auf
und floh in der Nacht
mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten. Als Herodes gestorben
war, erschient dem
Josef in Ägypten ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Steh auf,
nimm
das Kind und seine
Mutter und zieh in das Land Israel... Und weil er im Traum einen Befehl
erhielt, zog er in
das Gebiet von Galiläa und ließ sich in der Stadt Nazareth nieder."
Mt 2,13f.19.22f.
"Die ganze Lebensbeschreibung
Josefs und das Vollmaß seiner Heiligkeit sind in dem Wort
enthalten: "Er tat
es". Josef, wie wir ihn aus dem Evangelium kennen, war ein Mann der Tat."
Die Stimme aus der
Höhe weist ihn an, nach Ägypten zu fliehen, um dem Kindermord
von
Bethlehem zu entgehen.
Und er tut es mit schlichter Selbstverständlichkeit. Und als die Gefahr
vorbei ist, wird er
wieder zurückgerufen. Und auch jetzt hört, gehorcht und führt
aus. Josef - kein
Mann vieler Worte
(in der Biebel ist kein einziges Wort von ihm überliefert), sondern
ein Mann
der Tat. Heiliger
Josef, du "Mann der Tat", statt großer Worte, Zweifel und Widerreden,
du hast
das Aufgetragene einfach
ausgeführt. Hilf auch uns, zu tun statt zu reden, und sei uns
ein mächtiger
Fürsprecher in unseren Anliegen.
7. Tag - Josef - ein
Mann des Geheimnisses
"Sie brachten das
Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen... Und als die Eltern
Jesus hereinbrachten,
um zu erfüllen, was das Gesetz verlangt, nahm Simeon das Kind in seine
Arme und pries Gott
mit den Worten: ... Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor
allen Völkern
bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für
dein Volk
Israel. - Sein Vater
und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt
wurden...
Als seine Eltern alles
getan hatten, was Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa
in ihre Stadt Nazareth
zurück."
Lk 2,22.27f.33.39
Josef staunt über
die Worte Simeons, der wie Josef ein gerechter und frommer Mann ist. Josef
nimmt Anteil an dem
Geheimnis, das Jesus umgibt, er ist eingeweiht. Aber er "bleibt in Christus
verborgen, in seinem
Geheimnis und seiner Sendung". Und genauso blieb "der Sohn Gottes,
das fleischgewordene
Wort, während seines irdischen Lebens verborgen; er verbarg sich im
Schatten Josefs."
Josef war schon gestorben, bevor Jesus mit seiner Predikttätigkeit
begann.
Er nahm es mit ins
Grab, das Geheimnis des Messias und das Geheimnis seines bescheidenen,
aber
nicht unwichtigen
Anteils daran. Heiliger Josef, du warst eingeweiht in das
Geheimnis des Gottessohnes.
Aber auch wir, Söhne Gottes, sind einbezogen in das große
Geheimnis von Schöpfung,
Erlösung und Vollendung. Und wir bitten dich, sei uns ein mächtiger
Fürsprecher in
unseren Anliegen.
8. Tag - Josef - der
gute Pflegevater
"Seine Eltern reisten
jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem." Auch als Jesus 12 Jahre alt
geworden war, zogen
sie hinauf. Bei der Rückkehr aber blieb er in Jerusalem, "ohne daß
seine
Eltern es merkten".
Sie suchten und fanden in schließlich nach drei Tagen im Tempel unter
staunenden Zuhörern.
"Als seine Eltern ihn sahen, gerieten sie außer sich, und seine Mutter
sagte zu ihm: Kind,
warum hast du uns das angetan? Dein Vater und ich suchten dich voller
Angst. Da sagte er
zu ihnen: Wie konntet ihr mich suchen? Wußtet ihr nicht, daß
ich im Haus
meines Vaters sein
muß? Doch sie verstanden nicht, was er damit meinte. Dann kehrte
er mit
ihnen nach Nazareth
zurück und war ihnen gehorsam."
Lk 2,41-51
Jesus unterstellt sich
seinen Eltern in allem,wie das im Orient üblich ist. Josef und Maria
sorgen
für ihren Sohn.
Sie geben das Beispiel einer zugleich menschlichen wie heiligen Familie.
Und
Josef ist ein herzensguter
Vater. Er ist "der Mann eines beispielhaften Gottvertrauens,
Glaubens und Gehorsams,
der Mann der keuschen Ehrfurcht, der treuen Arbeit und Fürsorge für
seine Familie. (A.
Vögtle).
Heiliger Josef, hilf
uns, unseren Kinder gute Eltern zu sein, und daß wir allen, die mit
uns zu tun
haben, mit väterlichen
Wohlwollen begegnen. Und sei uns ein mächtiger Fürsprecher in
unseren
Anliegen.
9. Tag - Josef - "ein
Mann der Arbeit"
"Und sie sagten: Ist
das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen?"
Joh 6,42
"Ist das nicht der
Sohn des Zimmermanns?
Mt, 13,55
Josef "ist ein Mann
der Arbeit". Er ist Zimmermann, ein damals im Orient wenig geachtetes
Gewerbe, das sich
meist kaum lohnte. Deshalb läßt ja später die überaus
bescheidene Herkunft
Jesu die Leute die
Nase über ihn rümpfen. Josef "ist ein Mann der Arbeit". Er arbeitet
in
bescheidener und doch
großartiger Weise mit am Werk der Erlösung. Seine Taten sind
"einfache Alltagshandlungen,
die aber gleichzeitig eine klare Bedeutung für die Erfüllung
der
göttlichen Verheißung
in der Geschichte des Menschen besitzen; Werke, die von geistiger Tiefe
und reifer Schlichtheit
erfüllt sind." Josef, du Vorbild treuer Pflichterfüllung, hilf
uns, unsere
Arbeit gewissenhaft
und gut zu erfüllen, und sein uns ein mächtiger Fürsprecher
in unseren
Anliegen.
(Die nicht gekennzeichneten
Zitate stammen von Papst Johannes Paul II. aus einer Ansprache,
die er am 19. März
1980 gehalten hat.).
(Quelle: aus "der Heilige Josef", Kanisius
Verlag)