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außergewöhnliches Hostienfoto bei der hl. Messe von Bischof A. Schneider |
„Maria
ist so eng mit dem eucharistischen Geheimnis verbunden, daß sie zu
Recht in der Enzyklika Ecclesia de Eucharistia als die »eucharistische
Frau« bezeichnet wird. Im Dasein Marias von Nazareth drückt
sich nicht nur die einzigartige Beziehung zwischen der Mutter und dem Sohn
Gottes in erhabener Weise aus, der von ihrem Leib und ihrem Blut Leib und
Blut angenommen hat, sondern es wird auch die
enge
Beziehung deutlich, die die Kirche und die Eucharistie verbindet, weil
die seligste Jungfrau Maria Modell und Urbild der Kirche ist, und Leben
und Sendung der Kirche haben ihre Quelle und ihren Höhepunkt im Leib
und Blut des Herrn Jesus Christus".
Johannes
Paul II., Instrumentum laboris IV. 1
Johannes
Paul II., Ecclesia de Eucharistia
53.
In ihrem ganzen Leben ist Maria eine von der Eucharistie geprägte
Frau. Die Kirche, die auf Maria wie auf ihr Urbild blickt, ist berufen,
sie auch in ihrer Beziehung zu diesem heiligsten Geheimnis nachzuahmen.
57.
Maria ist mit der Kirche und als Mutter der Kirche in jeder unserer Eucharistiefeiern
präsent. Wenn Kirche und Eucharistie ein untrennbares Wortpaar sind,
so muß man dies gleichfalls von Maria und der Eucharistie sagen.
2.
Zum ersten Bild
Die
Aufnahme entstand unmittelbar nach den Wandlungsworten über den Kelch.
Das ist festzuhalten in einer Zeit, in der vielfach nur noch Erfahrbares,
Greifbares angenommen wird. Jedoch die wirkliche, reale Gegenwart Christi
in den verwandelten Gestalten von Brot und Wein
fordert
unseren Glauben heraus. Die strahlende Hostie, die eher vor als an der
Hostienschale erscheint, bestätigt dem Glaubenden nicht nur die Tatsache
der Verwandlung in Christi Leib und Blut bei der hl. Messe, sondern ruft
uns vielmehr auf, die Anbetung des Allerheiligsten erneut in unseren Alltag
einzubauen.
Vor
der hl. Messe beteten wir das Gesätz aus dem Rosenkranz: „Der uns
die heilige Eucharistie geschenkt hat!"
Alle,
die an dieser hl. Messe teilnahmen, dürfen sich freuen, denn die „Mutter
der Eucharistie" hat ein Zeichen geschenkt, das es ernst zu nehmen gilt.
Die
Hostie mit dem Strahlenkranz will das Licht des eucharistischen Glaubens
andeuten, den so viele Menschen verloren haben: Die wahre Sonne, jenes
Licht, das von Gott kommt und die Seele erleuchtet ist nur in Gott zu finden!
„Der
Thron Gottes und des Lammes wird dort
stehen
und seine Knechte werden ihm dienen. Sie werden Sein Angesicht schauen
und Seinen Namen auf ihrer Stirne tragen. Nacht wird nicht mehr sein. Sie
brauchen kein Lampenlicht und kein Sonnenlicht, denn Gott, der Herr, wird
sie erleuchten " (Offb 22,4-5).
Bekanntlich
lehnt Bischof A. Schneider die Handkommunion ausnahmslos ab. Zugleich ist
seine kindliche Hingabe an Maria grenzenlos.
In dieser hl. Messe hat er mit den Konzelebranten die heiligen Worte der
Wandlung gesprochen. Wir dürfen dieses Zeichen auch als eine Bestätigung
der „Mutter der hl. Eucharistie" für seine tiefe eucharistisch-marianische
Glaubenshaltung verstehen.
Zugleich
muß in diesem Zusammenhang auf die eindringlichen Worte von Pfr.
R. Atzert hingewiesen werden, mit denen er den unwürdigen Empfang
der hl. Kommunion schilderte und verurteilte.
3.
Die zweite Aufnahme
wurde
unmittelbar nach der ersten gemacht und weist um die hl. Hostie einen blauen
Rand auf, hinter dem weiße Strahlen hervorbrechen.
Es
ist das Fest der Verkündigung an Maria. Die Gottesmutter lebt nicht
nach dem Willen Gottes, sondern vielmehr lebt sie im Willen
Gottes,
in dem sie ganz aufgeht. Sie
umfängt den heiligen Leib Jesu von Nazareth bis Golgotha und dann
ebenso in der Ewigkeit des Himmels. Gleich einer Monstranz umschließt
das Blau Mariens den wahren Leib Jesu Christi in der hl. Eucharistie und
zeigt Ihn uns, indem sie sagt: „Alles, was
er sagt, das tut" (Joh 2,5). Die durch den
blauen Kranz hervorbrechenden Strahlen verweisen uns auf die Mittlerin
aller Gnaden, denn sie ist „voll der Gnade"
(Lk l,28).
Maria
ist der erste Mensch der neuen Zeit, der Zeit des verherrlichten Christus
- weit davon entfernt, „nur" eine „zweite Eva" zu sein! Sie ist weit mehr,
als die Stammeltern vor dem Sündenfall es waren - sie ist der Urtyp
jenes Menschen, wie ihn der Schöpfergott haben wollte. Die Stammeltem
konnten sündigen und taten es auch. Der "neue Mensch" der neuen Schöpfung
wird in absolut freiem Willen nicht sündigen wollen, weil er nicht
nach, sondern im Willen Gottes lebt!
In
der Vision vom 13. Juli 1917 versprach die Gottesmutter den Kindern, denen
ein kurzer Blick in die Hölle gestattet wurde, in der Übung der
fünf Sühnesamstage ein wirksames Mittel zu geben für den
Weg des Glaubens in die Ewigkeit.
Dabei
wird eine gute persönliche Beichte und die hl. Kommunion unter den
Bedingungen aufgezählt.
(Quelle:
"Schweizer Fatima-Bote" 2/2007, S. 12f., sehr empfehlenswerte Zeitschrift,
zu bestellen bei: Dominik Zurkirchen, Feldhöflistr. 22, CH-6208 Oberkirch)
Sühnerosenkranz
mit vielen Verheißungen
Man
bete den Rosenkranz wie üblich, jedoch mit dem farbig hervorgehobenen
Einschub:
Gegrüßet
seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit
unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Durch
deinen Tod und dein heiliges Blut bekehre die Sünder, rette die Sterbenden,
erlöse die Armen Seelen aus dem Fegefeuer; heilige die Priester, Ordensleute
und Familien.
Heilige
Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der
Stunde unseres Todes. Amen.
(nach hochw. P.
Bernhard, Aichkirchen)
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