Die Mutter der Heiligen Eucharistie
außergewöhnliches Hostienfoto bei der hl. Messe von Bischof A. Schneider
Es ist der 25. März, das Fest der Verkündigung an Maria.
Wir erinnern uns an diesem Tag an die Worte Mariens:
Ich bin eine Magd des Herrn; mir geschehe wie du gesagt hast! (Lk 1,38)
Und das WORT ist Fleisch geworden, und hat unter uns gewohnt" (Joh 1,14)
1. Maria - Mutter der Heiligen Eucharistie
Dadurch nahm der Erlöser Leib und Blut aus dem Mutterschoß der jungfräulichen Gottesgebärerin. Die erste Monstranz ist das Schöpfungswerk des Dreifaltigen Gottes in der „Überschattung" des Heiligen Geistes. Maria ist dreifache Mutter Jesu:
•   von Nazareth bis Golgotha
•   in der ewigen Seligkeit im Himmel und
•   in seinem mystischen Leib, der Kirche.
Darum dürfen wir mit Recht Maria als die Mutter der heiligen Eucharistie verehren. Denn seit ihrem ewig-gültigen „Fiat", Ja-Wort, gilt ohne Einschränkung: Wo Jesus ist, dort ist auch Maria!
„Wenn wir in der hl. Kommunion den wahren Leib des Herrn empfangen dürfen, wird uns eben dieser Zusammenhang mit seiner Mutter geschenkt. Wir kennen alle den Lobgesang, der schon seit über 600 Jahren gerne zur hl. Wandlung gesungen wird: "Ave verum corpus natum de Maria Virgine - Wahrer Leib, sei uns gegrüßet, den Maria uns gebar". Hier wird uns nicht nur ein Sachverhalt vorgestellt, sondern ein persönlicher Bezug zwischen der hl. Eucharistie und der Mutter Christi hergestellt. Unterstrichen und verdeutlicht wird dieses unser Verhältnis zu Maria dadurch, daß Christus vom Kreuz herab seine Mutter dem Jünger Johannes und damit allen Christen aller Zeiten zu ihrer Mutter gegeben hat. Genau dieser Augenblick ist es, der in der hl. Messe, genauer gesagt bei der Wandlung, Gegenwart wird."
Joachim Kardinal Meisner 1.12.2004

„Maria ist so eng mit dem eucharistischen Geheimnis verbunden, daß sie zu Recht in der Enzyklika Ecclesia de Eucharistia als die »eucharistische Frau« bezeichnet wird. Im Dasein Marias von Nazareth drückt sich nicht nur die einzigartige Beziehung zwischen der Mutter und dem Sohn Gottes in erhabener Weise aus, der von ihrem Leib und ihrem Blut Leib und Blut angenommen hat, sondern es wird auch die
enge Beziehung deutlich, die die Kirche und die Eucharistie verbindet, weil die seligste Jungfrau Maria Modell und Urbild der Kirche ist, und Leben und Sendung der Kirche haben ihre Quelle und ihren Höhepunkt im Leib und Blut des Herrn Jesus Christus".
Johannes Paul II., Instrumentum laboris IV. 1

Johannes Paul II., Ecclesia de Eucharistia
53. In ihrem ganzen Leben ist Maria eine von der Eucharistie geprägte Frau. Die Kirche, die auf Maria wie auf ihr Urbild blickt, ist berufen, sie auch in ihrer Beziehung zu diesem heiligsten Geheimnis nachzuahmen.
57. Maria ist mit der Kirche und als Mutter der Kirche in jeder unserer Eucharistiefeiern präsent. Wenn Kirche und Eucharistie ein untrennbares Wortpaar sind, so muß man dies gleichfalls von Maria und der Eucharistie sagen.

2. Zum ersten Bild
Die Aufnahme entstand unmittelbar nach den Wandlungsworten über den Kelch. Das ist festzuhalten in einer Zeit, in der vielfach nur noch Erfahrbares, Greifbares angenommen wird. Jedoch die wirkliche, reale Gegenwart Christi in den verwandelten Gestalten von Brot und Wein
fordert unseren Glauben heraus. Die strahlende Hostie, die eher vor als an der Hostienschale erscheint, bestätigt dem Glaubenden nicht nur die Tatsache der Verwandlung in Christi Leib und Blut bei der hl. Messe, sondern ruft uns vielmehr auf, die Anbetung des Allerheiligsten erneut in unseren Alltag einzubauen.
Vor der hl. Messe beteten wir das Gesätz aus dem Rosenkranz: „Der uns die heilige Eucharistie geschenkt hat!"
Alle, die an dieser hl. Messe teilnahmen, dürfen sich freuen, denn die „Mutter der Eucharistie" hat ein Zeichen geschenkt, das es ernst zu nehmen gilt.
Die Hostie mit dem Strahlenkranz will das Licht des eucharistischen Glaubens andeuten, den so viele Menschen verloren haben: Die wahre Sonne, jenes Licht, das von Gott kommt und die Seele erleuchtet ist nur in Gott zu finden! „Der Thron Gottes und des Lammes wird dort
stehen und seine Knechte werden ihm dienen. Sie werden Sein Angesicht schauen und Seinen Namen auf ihrer Stirne tragen. Nacht wird nicht mehr sein. Sie brauchen kein Lampenlicht und kein Sonnenlicht, denn Gott, der Herr, wird sie erleuchten " (Offb 22,4-5).
Bekanntlich lehnt Bischof A. Schneider die Handkommunion ausnahmslos ab. Zugleich ist seine kindliche Hingabe an Maria grenzenlos. In dieser hl. Messe hat er mit den Konzelebranten die heiligen Worte der Wandlung gesprochen. Wir dürfen dieses Zeichen auch als eine Bestätigung der „Mutter der hl. Eucharistie" für seine tiefe eucharistisch-marianische Glaubenshaltung verstehen.
Zugleich muß in diesem Zusammenhang auf die eindringlichen Worte von Pfr. R. Atzert hingewiesen werden, mit denen er den unwürdigen Empfang der hl. Kommunion schilderte und verurteilte.

3. Die zweite Aufnahme
wurde unmittelbar nach der ersten gemacht und weist um die hl. Hostie einen blauen Rand auf, hinter dem weiße Strahlen hervorbrechen.
Es ist das Fest der Verkündigung an Maria. Die Gottesmutter lebt nicht nach dem Willen Gottes, sondern vielmehr lebt sie im Willen
Gottes, in dem sie ganz aufgeht. Sie umfängt den heiligen Leib Jesu von Nazareth bis Golgotha und dann ebenso in der Ewigkeit des Himmels. Gleich einer Monstranz umschließt das Blau Mariens den wahren Leib Jesu Christi in der hl. Eucharistie und zeigt Ihn uns, indem sie sagt: „Alles, was er sagt, das tut" (Joh 2,5). Die durch den blauen Kranz hervorbrechenden Strahlen verweisen uns auf die Mittlerin aller Gnaden, denn sie ist „voll der Gnade" (Lk l,28).
Maria ist der erste Mensch der neuen Zeit, der Zeit des verherrlichten Christus - weit davon entfernt, „nur" eine „zweite Eva" zu sein! Sie ist weit mehr, als die Stammeltern vor dem Sündenfall es waren - sie ist der Urtyp jenes Menschen, wie ihn der Schöpfergott haben wollte. Die Stammeltem konnten sündigen und taten es auch. Der "neue Mensch" der neuen Schöpfung wird in absolut freiem Willen nicht sündigen wollen, weil er nicht nach, sondern im Willen Gottes lebt!
In der Vision vom 13. Juli 1917 versprach die Gottesmutter den Kindern, denen ein kurzer Blick in die Hölle gestattet wurde, in der Übung der fünf Sühnesamstage ein wirksames Mittel zu geben für den Weg des Glaubens in die Ewigkeit.
Dabei wird eine gute persönliche Beichte und die hl. Kommunion unter den Bedingungen aufgezählt.

(Quelle: "Schweizer Fatima-Bote" 2/2007, S. 12f., sehr empfehlenswerte Zeitschrift, zu bestellen bei: Dominik Zurkirchen, Feldhöflistr. 22, CH-6208 Oberkirch)


Sühnerosenkranz mit vielen Verheißungen
Man bete den  Rosenkranz wie üblich, jedoch mit dem farbig hervorgehobenen Einschub:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Durch deinen Tod und dein heiliges Blut bekehre die Sünder, rette die Sterbenden, erlöse die Armen Seelen aus dem Fegefeuer; heilige die Priester, Ordensleute und Familien.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
(nach hochw. P. Bernhard, Aichkirchen)
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