Maria ist Sitz der Göttlichen Weisheit!

Das 3fache Unglück (Erdbeben, riesige Flutwelle, atomare Verseuchung ...) in Japan (März 2011) ist nicht nur eine riesige Tragödie, sondern an alle Menschen eine sehr sehr ernste Mahnung zu Bekehrung, Umkehr, Buße und Sühne: vgl. Kometen! Wie hilflos sind die Betreiber der Kraftwerke, die "mit Heimwerkermethoden" (vgl. Nachrichten!) die Lage noch retten wollen. Seit mehr als 50 Jahren baut diese sehr hoch entwickelte Zivilisation Roboter, hat aber offensichtlich nie an einen solchen Ernstfall gedacht. Man erkennt heute: Kein Roboter kann einen Menschen ersetzen. Kein Roboter kann denken. Selbst die höchst technisierte Gesellschaft ist gegenüber den Naturkräften völlig machtlos, ja, sie beherrscht nicht einmal die eigenen erfundenen Techniken!!! - Verzweifelt sucht man nach Lösungsmöglichkeiten, aber vergebens. Es gibt kein technisches Werkzeug, um einen zerborstenen Reaktor zu retten. Wer kann, wer könnte noch helfen? Denkt niemand an Gott, an die himmlische Mutter, die in 2 Ländern schon 2mal dieses Unglück verhindert hat? Vgl.: Muttergottes warnte bei schadhaften Atommeilern: Fügung des Himmels - Tatsachenbericht!!!

Maria hat geholfen!
Also ohne Gottes und ohne Mariens Hilfe und ohne Bitten um ihre Hilfe wird den Japanern die Rettung ihrer Nation nicht gelingen, es wird sich alles noch weiter verschlimmern. Seit 1996 kursiert die Meldung, 'ganz Japan würde von der Landkarte verschwinden', "ganz Japan wird im Meer versinken." Wir erinnern uns an die Worte der Lieben Muttergottes von Fatima: "... ganze Nationen werden vernichtet werden", wenn sie sich nicht bekehren. - Betet also besonders für die Bekehrung der japan. Bevölkerung, für die Bekehrung in unserem Land, für die ganze Welt, ich denke, das wäre eine der wichtigsten Intentionen. Nach 500 Jahren Missionierung bekennt sich nur 0,4% der Bevölkerung Japans zum Christentum!

Sr. + Lucia von Fatima hörte folgende Worte der Lieben Gottesmutter: "Es gibt kein materielles, nationales oder internationales Problem, das nicht durch das Rosenkranzgebet gelöst werden könnte": Es liegt also nur am Gebet, an der Bekehrung und an der Sühne. Sühne bedeutet dabei, daß wir unsere Leiden für die Bekehrung anderer Leute oder für die Bekehrung der Sünder Gott aufopfern können, um Seelen zu retten, um Frieden zu schaffen .... Es geht heute um die Rettung der Seelen weltweit und um die Rückkehr zu Gott aller Menschen.
Unser Gebet wirkt rund um den Globus, es gibt für das Gebet keine Landesgrenzen.
Besonders wirksam hat sich neben den üblichen Rosenkranzgebeten auch der sog. "Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit" erwiesen, v.a. wenn er mit einer ganz bestimmten Intention / Meinung / Absicht gebetet wird: "Wir beten heute besonders ... für die Bekehrung Japans, für eine Anstellung in diesem ... Betrieb, ... um die Genesung meiner Tante... etc.

Man muß Gott, man muß die heilige Jungfrau Maria um Hilfe und um guten Rat bitten! Maria ist Sitz der Göttlichen Weisheit!
„Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet, oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.“ (Lukas 11, 9-13)

Und alles, was ihr im Gebet erbittet, werdet ihr erhalten, wenn ihr glaubt. (Mt 21,22)

Nehmen Sie die Hilfe Ihrer himmlischen Mutter so oft als möglich in Anspruch.
Sie werden überrascht sein, was unsere Liebe Frau für uns - ihre Kinder - tun will.



Nachfolgend eine Predigt S. Em. Erzbischof Dr. Karl Braun über "Maria, die Mutter des guten Rates":


Erzbischof em. Dr. Karl Braun, Bamberg: "Maria, die Mutter des guten Rates"

Der erste Mensch, der des Lichtes der göttlichen Weisheit teilhaftig wurde, ist Maria. In ihr hat die ewige Weisheit ihren Sitz aufgeschlagen. Sie wurde zum „Thron der Weisheit". So kann sie uns auch auf ganz menschliche und lebensnahe Art sagen, wie sich Weisheit Gottes im menschlichen Leben verwirklicht.
Maria ist darum auch die „Mutter des guten Rates." Erstmals als solche nennt das Evangelium Maria im Bericht über die Hochzeit von Kana. Dort gibt sie den entscheidenden Rat, den guten, den besten Rat für damals und für heute: „Was er (Jesus) euch sagt, das tut" (Joh 2,5). Geht zu Jesus, zu meinem Sohn. Geht und hört auf sein Wort. Dann habt ihr euer Lebenshaus auf Fels gebaut. Es werden Stürme kommen und an dem Haus rütteln, aber es wird standhalten, weil es seine Fundamente in Gottes Wort hat und im Befolgen dieses Wortes (vgl. Mt 7,26).
„Was er euch sagt, das tut" (Joh 2,5). In diesem Wort ist alles gesagt, was uns in der allgemeinen Ratlosigkeit, Verwirrung und Unsicherheit nottut. Die Lösung unserer
Fragen ist Jesus Christus - er, der von sich gesagt hat:
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" (Joh14,6). Auf diesen Weg weist uns Maria: auf den Weg zu ihrem göttlichen Sohn, zu seinem Wort. In unserer Welt, die von Tag zu Tag mehr außer Rand und Band gerät, würde eine einzige Kurskorrektur genügen, um sie wieder ins Lot zu bringen: Man müßte sich nur entschließen, sich nach der Weisung Marias auszurichten: „Was Jesus Christus euch sagt, das tut". Wie könnte die Welt im Großen wie im Kleinen aussehen, wenn sich viele Christen im Blick auf dieses Wort auch mit kleinen, oft unscheinbaren Taten und beispielgebenden Verhaltensweisen dem Kreislauf des Negativen, des Bösen entgegenstellten?
Maria lebte wie wir auf dieser unserer Erde, Mensch unter Menschen. Aber wie kein anderer Mensch weiß sie die Wege der Weisheit. Sie will uns mit ihrem guten Rat
beistehen. Voll gottgeschenkter Weisheit entlarvt sie die Listen und Täuschungen des bösen Feindes, der sich u. a. auch hinter der Ideologie des Relativismus verbirgt, der, wie Papst Benedikt XVI. in Washington (16.4.2008) sagte, sich zu einer Diktatur entwickelt, die die Freiheit des Menschen bedroht. Die Mutter des guten Rates hilft uns, das Sündhafte, Törichte und Todbringende, das sich heute so geschickt mit dem Gewand der Toleranz, der Menschenfreundlichkeit und des Fortschritts umhüllt, zu erkennen und sich auf das auszurichten, was vor Gott bestehen kann und zu unserem ewigen Heil dient. Wer eine gute Mutter hat oder hatte, weiß, wie sie sich mit Liebe, Hingabe und Intuition in die Situation ihrer Kinder hineindenkt, um sie gut zu beraten. Um wie viel mehr trifft das auf unsere himmlische Mutter Maria zu, wenn wir sie um ihren Rat bitten.
„Was er euch sagt, das tut": Das Geschehen bei der Hochzeit in Kana zeigt uns: Gott und Mensch wirken zusammen. Wir sind Mitarbeiter Gottes mit großer Verantwortung - so wie Maria damals als Ratgeberin, wie die Diener, die ihrem Rat folgten. Wir legen alles in Gottes Hände und tun dann aber auch, was uns möglich ist gemäß der Weisung Marias: „Was er euch sagt, das tut".
Wir setzen unseren Glauben und unsere Vernunft mit Tatkraft ein, damit wir tun können, was Jesus uns sagt.

Maria, Mutter vom Guten Rat
Alles möcht' ich dir erzählen,
alle Sorgen, die mich quälen,
alle Zweifel, alle Fragen,
möcht' ich, Mutter, zu dir tragen.
Wege, die ich selbst nicht kenne,
liebe Namen, die ich nenne,
Schuld, die ich mir aufgeladen,
ändern zugefügten Schaden.
Ärgernis, so ich gegeben,
all mein Wollen, all mein Streben,
mein Beraten, mein Verwalten,
mein Vergessen und Behalten.
Mein Begehren, mein Verzichten,
und mein Schweigen und mein Richten,
all die kleinen Kleinigkeiten,
die so oft mir Müh' bereiten.
Jedes Lassen, jede Tat,
Mutter, dir, vom guten Rat,
leg' ich alles in die Hände,
du führst es zum rechten Ende.

(Quelle: "Bote von Fatima", April-2011, S. 38, Regensburg)


Maria, Sitz der Weisheit:
http://www.teol.de/MJB-1-2005.pdf  zum Download

http://www.teol.de/

Liturgie: Theologische Studien und Musik:
http://www.teol.de/Liturg.htm



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