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Bild des heiligen Platzes in der Mettenbucher Waldschlucht
(C) Frau C. Macht
Ansicht der Gebetsstätte
Mettenbuch mit Kapelle und Kreuzweg
Ein bebilderter
Bericht von Herrn Karl Preiß, Metten:
Maria
- Trösterin der Betrübten - die Adventmuttergottes in der Waldschlucht
von Mettenbuch PDF ca. 4 MB (C) Karl Preiß
Sehr empfehlenswertes Buch von Herrn Karl Preiß, Metten:
Unsere
Liebe Frau von Mettenbuch
Bild und Text nach
Angaben der Seherkinder, siehe Buch: "Die Trösterin der Betrübten
in der Waldschlucht von P Gebhard Heyder OCD beim Grignion-Verlag Altötting.
(Gebetsbild zu beziehen
bei Karl Preiß. in der Gebetsstätte Mettenbuch, Tel. 0151/57
60 77 14)
„Muttergottesbesuch
im Bayrischen Wald"
Nicht nur in Lourdes
(1858) und Fatima (1917) zeigte sich die Himmelskönigin, auch unser
Heimatland beehrte sie als „die Patronin Bayerns" mit Ihrem Besuch. Es
war in den Adventswochen 1876 (vom 1. Dez. bis 21. Dez. täglich und
in den nächsten 18 Monaten im Abstand von ca drei Wochen) nahe der
altehrwürdigen Benediktiner-Abtei Metten an der Donau. Gott erwählte
die Einfalt von fünf Landkindern, vier Mädchen und einen Buben,
denen er seine Geheimnisse kundtat. Das ganze Geschehen der hl. Weihnachtsnacht
senkte sich in die weihnachtlich verschneite Waldschlucht von Mettenbuch
hernieder. Auch erschien den Buben der blutüberströmte Heiland
am Kreuz, dazu viele Symbole des Christlichen Glaubens. Die Muttergottes
forderte auf zu eifrigem Gebet (besonders für die Armen Seelen) und
zum Sakramenteempfangen. Auch sollten die Kinder alles ihren Seelsorgern
und den Patern des Klosters mitteilen. Diese prüften sorgfältig
und gewissenhaft und machten auch dem Bischof von Regensburg getreulich
Mitteilung. Sehr bald setzte ein gewaltiger Pilgerstrom aus nah und fern
ein, so daß einige Pilgerheime gebaut werden mußten, die heute
noch im ganzen Ort bekannt sind. Auch entsprang am 2. Erscheinungstag eine
Gnadenquelle, durch deren Wasser viele wunderbare Heilungen geschahen.
Man redete bereits in ganz Deutschland, in Österreich und im Böhmen
von dem "Bayrischen Lourdes" und es herrschte aber damals der preußische
Kulturkampf unter Bismarck, dessen Wellen bis nach Bayern herabschlugen.
So kam es, daß Bischof Senestry von dem damaligen Kultusminister
Lutz unter Druck gesetzt wurde und dann alles verbot und auslöschte.
Doch blieb im Volk die Erinnerung lebendig und es ist zu erwarten, daß
im einundzwanzigsten Jahrhundert auch die Gnadenstätte von Mettenbuch
aufs Neue erwacht, wozu bereits deutliche Anzeichen, unter anderem auch
viele
Heilungen, Hoffnung geben.
nach Angaben
der Seherkinder, siehe Buch "Maria, Trösterin der Betrübten in
der Waldschlucht", von P. Gebhard Heyder OCD beim Grignion Verlag Altötting.
(C) Karl Preiß
- In der Waldschlucht • Postfach 1135 • 94526 Metten ? Tel: 0151 / 57607714
Unsere
Liebe Frau von Mettenbuch
Im Advent 1876, 1. bis 21. Dezember, erschien
in einer abgelegenen Waldschlucht bei Metten die Muttergottes mit dem Jesuskind
vier Mädchen und einem zehnjährigen Buben. Bei einer Erscheinung
am 3. Dezember 1876 saß Sie auf einem Thronsessel; auf Ihrem Schoß
ruhte das göttliche Kind, und der Hl. Joseph schaute von rückwärts
mit gütigem Blick auf das Jesuskind. Die Erscheinung war von einem
Sternenkranz umgeben und zwei Engel standen links und rechts. Scharen von
Engeln schwebten von oben herab, mit Musikinstrumenten in den Händen.
Das ganze Weihnachtsgeheimnis ließ sich aufs Neue vom Himmel in diese
Waldeinsamkeit hernieder. Die Muttergottes wünschte, daß eine
einfache Kapelle gebaut und daß sie als "Trösterin der Betrübten"
verehrt werde. - Sie ermahnte zum eifrigen Gebet, vor allem des Rosenkranzes
und der Lauretanischen Litanei, und daß man die hl. Sakramente empfangen
solle. -Anschließend begleitete Maria die Kinder den steilen Waldpfad
hinauf in Richtung ihres Heimatdorfes Mettenbuch. Auf halbem Wege blieb
sie bei einem Birnbaum stehen und sagte zu den Kindern: "Hier ist heute
unser Altar." Noch heute steht hier ein schönes Kreuz aus Metall und
ein Bildstock mit einer Pieta. Am 3. Dezember 1876, dem ersten Adventssonntag,
erschien dem Buben der göttliche Heiland am Kreuz (siehe
Titelbild und Bild rechts:). Er war so leidend und mit Blut überronnen,
daß der Knabe zutiefst erschüttert war. - Auch entstand eine
kleine Quelle, durch deren Wasser sehr viele Heilungen geschahen. Die Kunde
hiervon verbreitete sich sehr schnell, so daß aus Bayern, Österreich
und Böhmen Scharen von Pilgern kamen. Eine Kapelle und Notunterkünfte
für die vielen Leute wurden errichtet. Auch wurden Andachtsbildchen
und Medaillen hergestellt. - Die Patres vom Kloster Metten, welche die
Kinder in der Schule hatten und die Familien kannten, setzten sich tapfer
für die Echtheit der Erscheinungen ein und zwei von ihnen mußten
ihre Überzeugung mit scharfer Maßregelung bezahlen. - Auf kirchenfeindliche
Intrigen hin, der man von maßgebender Seite her leider widerstandslos
nachgab, kamen strengste Erlasse, welche den Abriß der Kapelle und
Pilgerquartiere sowie die Vernichtung aller Bildchen und Andenken geboten.
Die Kinder wurden unmöglichen Verhören unterworfen und ihnen
unter Strafe verboten, je etwas über die Erscheinungen zu sagen. -
Dennoch erlosch im gläubigen Volk das Andenken hieran nicht ganz.
Selbst im Weltkrieg 1939/45 gelobten sich Soldaten zur Muttergottes von
Mettenbuch, wenn sie glücklich die Heimat wieder sehen würden.
Noch
heute finden jeden Mittwoch, Freitag und an Sonn- und Feiertagen jeweils
um 15.00 Uhr Andachten statt.
Bild und Text nach
Angaben der Seherkinder, siehe Buch "Die Trösterin der Betrübten
in der Waldschlucht" von P Gebhard Heyder OCD und das Buch "Erscheinungen
von Maria Trösterin der Betrübten in der Waldschlucht bei Mettenbuch"
von Karl Preiß beim Grignion-Verlag Altötting.
(Gebetsbild zu beziehen
bei Karl Preiß, in der Gebetsstätte Mettenbuch, Tel. 0151/57
60 77 14)
O Maria, Trösterin der Betrübten, bitte für uns!
O Maria, Trost der
Sünder, sich're Zuflucht deiner Kinder.
Öffne uns dein
Mutterherz, daß da fliehet Sorg' und Schmerz.
O Maria, du vor allen
hast dem höchsten Gott gefallen.
Nie verlorst du seine
Huld, du bleibst frei von aller Schuld.
Keine Sünd hat
dich befleckt, dich kein Makel angesteckt.
Voll der Gnad und
Heiligkeit war dein Herz zu aller Zeit.
Wie soll ich dich
würdig preisen, wie deinem Mutterherz Ehr' erweisen?
Dir, der Menschen
Mittlerin, unser und der Engel Königin.
Nach des Lebens kurzen
Leiden lebst du ewig in den Freuden.
Nächst bei Jesus
deinem Sohn auf dem höchsterhab'nen Thron.
O Maria, Trost der
Sünder, sieh uns an als deine Kinder.
Im Leben und im Tod,
bist du uns're Hilf bei Gott.
O Maria, in Gefahren
wollst uns mütterlich bewahren!
Diese Bitt' versag'
uns nicht: Du bist uns're Zuversicht.
O du Mutter voll Erbarmen
nimm uns auf mit Mutterarmen.
Öffne uns dein
gold'nes Herz, daß da fliehet Sorg und Schmerz. Amen
Bilder und Texte: (C) Karl Preiß, Metten. Herzlichen Dank für die freundliche Genehmigung!
Einladung
zum Rosenkranzgebet in der Waldkapelle von Mettenbuch