Marienverehrung ist eine "Existenzfrage der Kirche" 
- und damit eine Existenzfrage jedes Einzelnen!
(Quelle: Auszüge aus "Bote von Fatima" Nov. 2003, S. 148f., mit Ergänzungen des Webmasters)

Joachim Kardinal Meisner, Köln:
"Zum 25-jährigen Amtsjubiläum des Papstes schrieb der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner für die 'neue bildpost' über Papst Johannes Paul II. und die Gottesmutter.

Die wichtigste Mitarbeiterin des Papstes ist Maria, die Mutter des Herrn, die schon die wichtigste Mitarbeiterin Jesu, ihres Sohnes, war. Das große Thema des Papstes als Priester, Bischof und schließlich als oberster Hirte der Kirche ist der Mensch, der so sehr von Gott als Ebenbild erschaffen worden ist, daß er sogar selbst Mensch werden konnte in Jesus Christus. Die Tatzeugin dafür ist unverzichtbar Maria. Gott ist Mensch geworden aus der Kraft des Heiligen Geistes durch Maria, die sich Gott dafür restlos zur Verfügung gestellt hat. Indem man Maria als Mutter Christi ganz ernst nimmt, nimmt man Gott ernst, der in seinem Sohn Jesus Christus einer von uns geworden ist. Die Mariologie - die Lehre von Maria - will die Christologie - die Lehre von Jesus Christus - sichern und vor aller Verflüchtigung bewahren.Darum ist Maria dann auch eine normative Gestalt für den Christen geworden.
Bei der Hochzeit zu Kana wird das ganz deutlich. Maria erblickt als Erste hinter der glänzenden Fassade der Hochzeitsgesellschaft den Mangel und sie geht zur Quelle der Fülle, nämlich zu ihrem Sohn Jesus Christus mit dem Hinweis: Sie haben keinen Wein mehr (Joh 2,3). Daraufhin begibt sie sich zu den Menschen, nämlich zu den Tischdienern und gibt ihnen den unvergeßlichen Rat: Was er euch sagt, das tut! (Joh 2,5). Dann geschah das Weinwunder, so daß der Speisemeister den Bräutigam ganz erstaunt fragte, woher der gute Wein käme, es wäre doch normalerweise umgekehrt: Zu Beginn würde man den guten und erst, wenn die Gäste schon fast betrunken sind, würde man den weniger guten anbieten. Hier war es genau umgekehrt. Wo Gott tätig wird, geht es immer um hohe Qualität und großzügige Quantität. Maria hält das Bewußtsein von der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus in der Kirche und in der Welt wach. Von ihr heißt es: Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach (Lk 2,19) und darum ist Maria das Gedächtnis der Kirche.
Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. - Begeisterung gibt es in der Kirche nur, wo der Mensch weiß, daß Gott Großes an uns Menschen getan hat, indem er einer von uns geworden ist. Wir wissen heute selbst, daß man infolge von Krankheit das Gedächtnis verlieren kann. Und damit verfällt auch die Persönlichkeit eines Menschen. Deshalb ist es so wichtig, daß Maria in der Kirche präsent bleibt. Es gibt keine wichtigere Aufgabe eines Papstes, als das Wissen über Gottes Großtaten in der Kirche lebendig zu erhalten. Und ein Papst kann dafür keine bessere Bundesgenossin finden als Maria, die - wie schon erwähnt - Das Gedächtnis der Kirche ist.
Die Kirchengeschichte zeigt das eindeutig: Wo man mit Maria nichts mehr anzufangen weiß, schwindet die Begeisterung in der Kirche, es gibt keine geistlichen Berufungen mehr, die Geistlichen ziehen ihr geistliches Kleid aus und es wird kalt und rationalistisch.Wo aber Maria Raum in der Kirche findet, dort gibt es Begeisterung, dort gibt es geistliche Berufungen und geistliche Bewegungen. Denn - wie gesagt: Was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß.
Marienverehrung ist nach der Überzeugung des Papstes nicht eine Frage des Frömmigkeitsgeschmackes - dem einen liegt's, dem anderen nicht -, sondern sie ist eine Existenzfrage für die Kirche. Die allerletzte testamentarische Verfügung des Herrn an Kirche und Welt ist Maria, indem er vom Kreuz herab im Hinblick auf Maria zu Johannes sagt: Siehe deine Mutter! (Joh 19,27). Man kann Christus nicht lieben, wenn man die Annahme seiner letzten testamentarischen Verfügung verweigert. Das versucht der Papst seit 25 Jahren den Christen nahe zu bringen, und ich meine mit großem Erfolg. Damit hat der Heilige Vater die Kirche davor bewahrt, eine riesige Institution zu werden. Vielmehr hat er ihr entscheidend geholfen, der mystische Leib Christi zu bleiben, so daß die Kirche für die Welt heilswirksam bleiben kann. Vielleicht verstehen wir von daher, wie wichtig das Motto des Papstes für seinen bischöflichen und päpstlichen Dienst war und ist: Totus tuus unter dem marianischen M im Wappen: Ganz dein, Maria, und damit ganz dein, Herr Jesus Christus, und deshalb ganz euer, ihr Menschenbrüder und -schwestern."



Das Gebet zieht den großen Gott in das kleine Herz;
es bringt zwei Liebende zusammen: Gott und die Seele.   (Mechthild von Magdeburg, ebd S. 149)


Ein Marienkind geht nicht verloren, sagte man schon Jahrhunderte hindurch. Wer modern und zeitgemäß bleiben will, läßt an seiner Marienverehrung nicht locker. Maria führt uns auf dem schnellsten, sichersten und leichtesten Weg zu Jesus Christus! Heute - in diesen jetzigen Tagen! - entstehen weltweit Tausende von neuen Gebetsgruppen, mehr als 6000 Statuen der Muttergottes ziehen in allen Kontinenten von Haus zu Haus! Die Muttergottes hilft in allen Nöten und Sorgen unseres Lebens. Wenn sie Gott bittet, wird ihr göttlicher Sohn nicht Nein sagen! Das äußere Zeichen unserer Marienverehrung ist unser beständiges Rosenkranzbeten. Das Rosenkranzgebet wirkt nach den Worten der hl. Jungfrau Maria Wunder: "Mit dem Rosenkranzgebet könnt ihr Kriege verhindern, ja sogar den Lauf der Geschichte verändern!" Probleme lösen sich in Nichts auf, Heilungen und Wunder geschehen! Man erfährt nicht nur Gottes und Mariens Schutz und Segen, sondern Gottes und Mariens Nähe und Anwesenheit! Das ist die reale Katholische Mystik! - Der Webmaster bestätigt das hiermit!
Maria, die Mutter Jesu, sagte einmal: "Die Rosenkranzbeter sind meine Kinder und zugleich sind sie Brüder und Schwestern Jesu Christi, meines eingeborenen Sohnes."
NB!: Die Verehrung, d.h. das Beten des Rosenkranzes ist ein großes Zeichen der Auserwählung!
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