Medjugorje - Bote
ausgewählte Botschaften der »Königin des Friedens«

Botschaft vom 25. Mai 2009
„Liebe Kinder! In dieser Zeit rufe ich euch alle auf, um das Kommen des Heiligen Geistes auf jedes getaufte Geschöpf zu beten, damit der Heilige Geist euch alle erneuere und auf dem Weg der Bezeugung eures Glaubens führe - euch und all jene, die fern von Gott und seiner Liebe sind. Ich bin bei euch und halte Fürsprache für euch vor dem Allerhöchsten. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!“

Botschaft vom 25. Dezember 2008
„Liebe Kinder! Ihr rennt, arbeitet, sammelt, aber ohne Segen. Ihr betet nicht! Heute rufe ich euch auf vor der Krippe inne zu halten, und über Jesus zu meditieren den ich euch auch heute gebe, damit Er euch segne und helfe damit ihr begreift, daß ihr ohne Ihn keine Zukunft habt. Deshalb, meine lieben Kinder, übergebt eure Leben in die Hände Jesu, auf daß Er euch führe und vor jedem Bösen beschütze. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!“

Botschaft vom 25. November 2008
Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch auf, daß ihr in dieser Zeit der Gnade betet, damit der kleine Jesus in eurem Herzen geboren wird. Er, der selbst der Friede ist, schenke durch euch der ganzen Welt den Frieden. Deshalb, meine lieben Kinder, betet ohne Unterlaß für diese aufgewühlte Welt ohne Hoffnung, so daß ihr für alle zu Zeugen des Friedens werdet. Die Hoffnung soll in euren Herzen wie ein Fluß der Gnade zu fließen beginnen. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Botschaft der »Königin des Friedens« vom 25. Oktober 2008 aus Medjugorje
„Liebe Kinder! Auf besondere Weise rufe ich euch alle auf, für meine Anliegen zu beten, so daß ihr durch eure Gebete den Plan Satans über diese Erde aufhaltet, die sich jeden Tag immer weiter von Gott entfernt, sich selbst an die Stelle von Gott setzt und alles, was schön und gut in den Seelen jedes Einzelnen von euch ist, vernichtet. Deshalb, meine lieben Kinder, bewaffnet euch mit Gebet und Fasten, so daß ihr euch bewußt seid, wie sehr Gott euch liebt, und erfüllt den Willen Gottes. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid."

                                   Betrachtung zur Botschaft vom 25. Oktober 2008

In ihrer neuen Botschaft erinnert uns die Gottesmutter - mit einer notwendigen Regelmäßigkeit - an eine vielfach vergessene Wirklichkeit: Satan und seinen finsteren Plan. Dieser Plan - so sagt Maria - geht zum Teil auf, indem sich viele Menschen Tag für Tag weiter von Gott entfernen. Und wenn der Mensch dann Gott-los geworden ist, setzt er sich oft selbst an die Stelle Gottes. Dies kann man deutlich sehen in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, wo Gott und seine Gebote kaum noch vorkommen. Das ist der alte und ständig neue Sündenfall. Im Kompendium zum Katechismus (Nr. 75) heißt es dazu: Vom Teufel versucht, ließ der Mensch in seinem Herzen das Vertrauen zu seinem Schöpfer sterben. Im Ungehorsam gegen ihn wollte er „wie Gott" sein (Genesis 3,5) aber ohne Gott und nicht Gott gemäß. Deswegen gibt die Gottesmutter als Gegenmittel und Schutz den Rat, die Liebe Gottes anzunehmen, ihm zu vertrauen und seinen Willen zu tun.
Damit sich der Heilsplan Gottes erfüllen kann, und nicht der Plan Satans, ruft Maria auf zu geistigem Kampf, zur Bewaffnung mit Gebet und Fasten. So wie der Apostel Paulus im Epheserbrief schreibt: „Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn. Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt. Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs." Paulus nennt die einzelnen Bestandteile der Rüstung Gottes - Waffen für Angriff und Verteidigung - und schließt mit der Mahnung: „Hört nicht auf zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam und harrt aus." Die Kirche kann mit weltlichen Mitteln diesen Kampf nicht führen und schon gar nicht gewinnen. Sie wird weiter an Boden verlieren, denn noch so gut gemeinte Methoden, Pastoralkonzepte und Programme reichen nicht aus. „Wir wenden die falschen Mittel an. Wir kämpfen gegen geistige Mächte - also brauchen wir auch geistige Waffen", so die Aussage eines Bischofs aus England. Hinweise auf den Widersacher und seinen Anhang stoßen bei nicht wenigen Gläubigen und auch Amtsträgern auf Unverständnis und Ungläubigkeit. Die biblische Lehre von den guten und bösen Engeln wird kirchlicherseits in der Lehre des Zweiten Vatikanums (Liturgie und Kirchenkonstitution), in vielen Texten der Liturgie, im Katechismus und im Zeugnis und Lebensbericht vieler heiliger Männer und Frauen betont. Es gibt den mächtigen Einfluß böser Geister über Menschen bis hin zur Besessenheit. Oft werden diese Leiden verursacht durch okkulte Praktiken wie Astrologie, Spiritismus und Magie. Wer „Abschied vom Teufel" genommen hat oder einfach als moderner, zeitgemäßer Katholik gelten will, wird solche Dinge verneinen. Das aber ändert nichts an den Tatsachen. Wir Menschen stehen in diesen täglichen geistigen Auseinandersetzungen, ob wir wollen oder nicht. Der geistige Kampf hat aber nichts zu tun mit Panik oder Angst. Die Vollmacht Jesu Christi und sein Sieg über Sünde, Tod und Teufel wird uns immer beschützen können, wenn wir an ihn glauben. Und das umso besser, je mehr wir selbst unseren Beitrag in diesem Kampf leisten: durch Gebet und Fasten, durch ein sakramentales Leben und auch durch das Inanspruchnehmen von Sakramentalien wie Weihwasser oder gesegneter Gegenstände.
Maria hat von Gott die Macht und den Auftrag erhalten, der Schlange den Kopf zu zertreten. Deswegen sind auch die Gebete zu Maria sehr wirksam gegen dämonische Kräfte, besonders das Rosenkranzgebet. Obwohl Jesus in unserem Beten den ersten Platz einnimmt, wollen wir seine Mutter nicht vergessen. Eines darf dem Teufel auf keinen Fall gelingen: uns glauben zu lassen, daß es ihn nicht gibt. Weiter ist es wichtig, Übertreibungen und Ängstlichkeit zu vermeiden. Das Wichtigste aber ist die Hilfe und die Macht Gottes in Anspruch zu nehmen, um den Bösen fernzuhalten, zu besiegen oder denjenigen zu helfen, die unter seine Herrschaft geraten sind.
Hl. Maria, Mutter Gottes, hilf uns, auch hierin deinem Ruf zu folgen. Amen
Pfr. Josef Ahorn, Nassereith (Leseprobe: "Echo von Medjugorje", Nr. 257; erhältlich gegen Spende beim Miriam-Verlag, Jestetten; sehr empfehlenswert)
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