Bericht von Schwester Emmanuel vom 14. September, dem Fest der Kreuzerhöhung

Dieser Bericht wurde durch Email erhalten von: noreply@childrenofmedjugorje.com
Übersetzt aus dem Englischen von Wolfgang Trautmann.

© 2011 Children of Medjugorje
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               14. September 2011
                    Fest der Kreuzerhöhung

Liebe “Kinder von Medjugorje”,
Gepriesen seien Jesus und Maria!

1)  Am 2. September hatte Mirjana ihre monatliche Erscheinung beim Blauen Kreuz.  Sie war von einer großen Menschenmenge umgeben.  Nach der Erscheinung teilte sie folgende Botschaft mit:
"Liebe Kinder! Ich habe euch mit ganzem Herzen, mit Glauben erfüllter Seele und Liebe zum Himmlischen Vater, meinem Sohn gegeben und ich gebe Ihn euch von neuem. Mein Sohn hat euch, die Völker der ganzen Welt, mit dem einzig wahren Gott und mit Seiner Liebe bekannt gemacht. Er hat euch auf den Weg der Wahrheit geführt und hat euch zu Brüdern und Schwestern gemacht. Daher, meine Kinder, irrt nicht umher, verschließt das Herz nicht vor der Wahrheit, der Hoffnung und der Liebe. Alles um euch herum ist vergänglich und alles bricht zusammen doch nur die Ehre Gottes bleibt. Daher, entsagt allem, was euch vom Herren entfernt. Betet nur Ihn an, denn Er ist der einzig wahre Gott. Ich bin bei euch und bleibe bei euch. Ich bete besonders für die Hirten, daß sie würdige Vertreter meines Sohnes werden und daß sie euch mit Liebe zum Weg der Wahrheit führen. Ich danke Euch!"
 

2)  Persönliche Meinungen werden oft von Satan als Waffe benutzt, in der Kirche Verwirrung anzurichten.  Bitte verstehen Sie mich richtig, nicht alle persönlichen Meinungen sind schlecht.  Gott will, daß wir unseren Verstand dazu benutzen, unseren Glauben besser zu verstehen.  Die Kirche versucht nicht, uns durch Bewusstseinskontrolle oder Gehirnwäsche zu beeinflussen, vielmehr will sie, daß wir unseren Verstand, den der Herr uns gegeben hat, dazu zu gebrauchen, der Wahrheit näher zu kommen.  Die Kirche hat jedoch vom Herrn die Autorität erhalten, in Seinem Namen zu lehren und hat der Kirche versprochen, daß der Heilige Geist sie leiten wird.  Wenn man also die offizielle Lehre der Kirche in Glaubenssachen in Frage stellt, dann stellt man den Herrn selbst in Frage.
Das ist die große Gefahr, die Papst Benedikt XVI. den Relativismus genannt hat.  Alles wird als relativ angesehen.  Unter dem Banner Freiheit, einer falschen Freiheit, mache ich mir meine eigene Meinung über bestimmte Lehrsätze, ohne auf das Wort Gottes oder das Lehramt der Kirche zu achten.  Nur weil jemand nicht glaubt, daß Satan nicht existiert, soll das nicht heißen, daß er nicht mehr existiert!  Wenn Jesus selbst im Evangelium von ihm spricht, dann sollte diese Frage eigentlich gar nicht aufgeworfen werden.
Wenn jemand sagt, daß es für Christen o.k. ist, ohne verheiratet zu sein, zusammenzuleben, dann setzt es das Wort Christi und die Gebote Gottes außer Kraft, die objektiv sind und sich nicht nach dem richten, was heute so gang und gäbe ist.  Heutzutage macht sich ein jeder seinen eigenen Glauben nach dem, was ihm gerade passt, oder was für ihn bequem ist.  Man sucht nicht mehr die Wahrheit, die verkündet wird, sondern man sucht sich eine verzerrte Wahrheit, und vertritt eine persönliche und subjektive Meinung über die gelehrte Wahrheit.  Man gibt vor, die Wahrheit zu besitzen, indem man sich stolz über das Lehramt  der Kirche stellt.  Man erhebt seine eigene Meinung auf das Niveau des Dogmas.  Es ist jedoch die Kirche, die den rechtmäßigen Glauben aufrecht erhalten muss.  Es ist deshalb sehr wichtig, daß man sich immer nach dem Lehramt der Kirche richtet, wenn es sich um Glaubenssachen handelt.
Von allem Anfang der Erscheinungen an hat die Muttergottes immer wieder die Priester aufgefordert, „Tut, was die Kirche von euch verlangt!“.  Am 2. September betete sie, daß sie als „würdige Vertreter meines Sohnes ...  euch mit Liebe zum Weg der Wahrheit führen.“  Das ist unser Friede, die Heilung von der Verwirrung.  Wir Katholiken haben die Bibel und das Lehramt der Kirche, sowie die Lehren der Heiligen und Kirchenväter, als Richtlinien für unseren Glauben.  Jeder Gläubige hat Zugang zu diesen Schätzen.  Viele unnötige Fragen könnten dadurch vermieden werden, wenn wir Katholiken unseren Glauben mit der gleichen Begeisterung studieren würden, wie wir die Funktionen unseres Computers studieren!  Niemandem würde es einfallen, die Naturgesetze in Frage zu stellen, nach denen ein Computer arbeitet.  Warum also widersprechen wir den Lehren, die uns von Gott gegeben sind, unter dem Vorwand, daß wir es vorziehen, anders darüber zu denken?  Der Feind flüstert uns ein, daß wir dadurch unsere Recht auf Freiheit geltend machen, während er uns in Wirklichkeit eine Falle stellt, die uns auf Abwege führt und die Gläubigen spaltet.
Im Katechismus der katholischen Kirche finden wir alle wichtigen Fragen unseres Glaubens aufs Schönste beschrieben, besonders aber auch jedes der Zehn Gebote.  Die Zehn Gebote sind Mittel von Gott, uns glücklich zu machen, denn Gott will, daß wir glücklich sind.  Diese „Worte des Lebens“, wie es im original hebräischen Text heißt, wurden uns nicht gegeben, um unser Leben zu erschweren.  Gott kennt unsere Herzen und Wünsche und Er liebt uns und, wie jeder gute Vater, will Er uns davor bewahren, uns durch unsere eigenen Taten zu schaden.  Er will uns in diesem Leben und im nächsten zum größtmöglichen Glück führen.
Es ist wünschenswert, wenn jede Familie den Katechismus hätte und ihn auch lesen würde.  Wenn wir also einem Priester oder irgendeinem Gläubigen eine Frage betreffs Moral oder Kirchenlehre stellen, dann sollten wir darauf bestehen, daß wir uns nach der Lehre der Kirche erkundigen und nicht nach ihrer persönlichen Meinung.  Auf diese Weise bleiben wir mit dem Glauben verbunden, den wir von den Aposteln überliefert bekommen haben.  Persönliche Meinungen sind subjektiv und es gibt ihrer viele, unser Glaube aber ist nur einer.
Die Muttergottes ruft uns auf:  „Liebe Kinder, habt einen festen Glauben!“

3)  Bricht alles zusammen?  Diese Botschaft vom 2. September ist sehr kräftig.  Man kann sie unmöglich außer Acht lassen.  Sie erinnert mich an eine Unterhaltung vor zwei Jahren mit Vicka, nachdem ich ihre Ansprache über den Zustand der Familie in der Welt gehört hatte.  Ich fragte sie:  „Macht sich die Gospa große Sorgen über die heutigen Familien?  Viele gehen auseinander.“  Vicka antwortete:  „Nicht nur Familien, Schwester Emmanuel, heute ist bricht alles zusammen!“
Ja, alles Zeitliche vergeht, nur die Ehre Gottes bleibt bestehen!  Deswegen ist es wichtig, daß man auf das baut, was nicht vergeht.  Deshalb fordert uns die Muttergottes auf, einen wichtigen Schritt zu tun.  Hier ist ein Beispiel:  Nehmen wir an, ein Architekt wird gebeten, eine Stadt zu entwerfen.  Er setzt dafür seine ganze Geschicklichkeit ein und entwirft Straßen, Alleen, Gebäude, ein Rathaus, Sportplätze, Parkanlagen, Einkaufszentren, usw., usw.  Wenn alles soweit fertig ist, fragt er sich: „Wo soll ich das Stadtzentrum hinlegen?“  Diese Frage kommt leider zu spät, denn das Zentrum hätte zuerst festgelegt werden sollen.  Es soll ja das Herz der Stadt sein.  Nur nachdem das Zentrum festgelegt ist, kann die Stadt darum herum gebaut warden.  So muss unser Architekt also nochmals von vorne anfangen.
Aber machen wir es nicht ebenso, wenn wir uns von der heidnischen Umwelt beeinflussen lassen?  Zuerst denken wir an alle irdischen Aspekte unsere Leben, die Familie, Arbeit, Studium, Gesundheit, Urlaub, Sport, Wohnung, usw., usw.  Dann fragen wir uns eines Tages:  „Wann kann ich Zeit für Gott finden?“  Es gibt keine mehr.  Wir haben unser Leben ohne Ihn geplant.  Das ist es, was uns die Muttergottes sagen will:  „Ihr habt Gott hinter alles andere gestellt, auf den letzten Platz!“
Es ist also Zeit, umzuorganisieren.  Dies besteht darin, alles zu erneuern und ruft notgedrungen ein vorübergehendes Durcheinander hervor.  Ja, aber dadurch machen wir Jesus zum Zentrum unseres Lebens und stellen Ihn auf Seinen richtigen Platz!  Dann können wir unser Leben um Ihn herum organisieren, so daß alle irdischen Dinge sich um dieses Zentrum herum abspielen.  Das ist es ja, was es heißt, ein Christ zu sein!  Dadurch bekommen war das, was wir am meisten begehren:  Alles in unserem Leben ist auf Christus hin ausgerichtet und somit unter den Schutz Gottes gestellt, anstatt weiterhin ohne Seinen Segen leben zu müssen.
Maria sagt uns:  „Meine kleinen Kinder, ihr arbeitet viel, aber ohne Gottes Segen!“  (25. Mai 2011)  Wir sind schnell dabei, uns zu beschweren, daß dieses oder jenes in unserm Leben nicht klappt.  Dann meinen wir, daß wir keinen Segen bekommen haben, daß unsere Gebete nicht so, wie wir es wollen, erhört werden.  Wollen wir denn wirklich Gottes Segen für uns, unsere Familien, unsere Arbeit, usw.?  Unsere himmlische Mutter, die uns über alles liebt und die unser Glück um jeden Preis will, zeigt uns den Weg, den einzigen, der zum Erfolg führt:  „Stellt Gott auf den ersten Platz, liebe Kinder!“  Das bedeutet, stellt den Geber allen Segens in die Mitte eures Lebens und alles andere wird durch Seinen Segen erfüllt werden.  Maria versteht, daß wir den Segen Gottes wollen, wir aber drängen den Spender allen Segens an den Rand unseres Lebens – aber so geht es nicht!
Wenn mein Mann, meine Frau, meine Arbeit ... das Zentrum meines Lebens sind, dann sollten wir sie etwas nach außen rücken, weil sie den Platz Gottes einnehmen und sie früher oder später zur Enttäuschung, ja selbst zur Verzweiflung, führen.  Gott allein ist die Quelle unseres Glückes und wahren Friedens.  Wenn ich aber meinen Mann, meine Frau, meine Arbeit ... der Quelle des Glückes, Jesus Christus, unterordne, dann werde ich mit Segen und Frieden für mich, meinen Mann, meine Frau, meine Arbeit ... erfüllt und wir werden zusammen mit der unerschöpflichen Quelle unseres Glückes vereint sein.
„Entsagt allem, was euch vom Herren entfernt.  Betet nur Ihn an, denn Er ist der einzig wahre Gott.  Ich bin bei euch und bleibe bei euch“, sagt uns die Muttergottes.

4)  Marthe Robin schreitet voran.  Der Seligsprechungsprozess dieser großen französischen Mystikerin schreitet in Rom voran.  Marthe wird jetzt schon bald unter den Kandidaten für die Seligsprechung sein.  Das hat uns Pater Pichon während einer Pilgerfahrt nach Medjugorje im Frühjahr anvertraut.  Pater Pichon ist der Obere der Foyer de Charité in Châteauneuf de Galaure.  Dies ist eine große Gnade für alle diejenigen, die sie kennengelernt hatten, aber auch für die ganze Welt.  Wollen wir zu ihr beten, daß ihr Zeugnis noch viele Menschen zu Christus bringt!
Hier sind einige ihrer Aussagen:
„O ihr, die ihr euch beschwert, in einer sternlosen Nach zu leben, schaut tief in eure Herzen, ob es da nicht eine Erinnerung oder ein Gefühl gibt, das den Platz einnimmt, den Jesus einnehmen sollte.  Werft alles hinaus und lasst Jesus eintreten!“
„Wenn man ganz klein ist, dann macht Gott alles!“
„Wurden die Herzen der kleinen Kinder nicht dazu erschaffen, zu beten und zu lieben?  Warum gibt es aber nur so wenige, die beten?  Und doch ist das Gebet der Kinder so machtvoll.  Es gibt nichts Schöneres, das zu Gott aufsteigt, als das Gebet eines Kindes.  Wenn Kinder sich zum Gebet versammeln, erzielen sie wunderbare Dinge für den Himmel.  O Ihr Mütter!  Helft euren Kindern, das Gebet zu lieben und Gott wird in euch seine Ehre finden.  Seid vergewissert, daß Engel mit den Kindern beten und auch mit ihnen bitten!“
http://www.foyer-de-charite.com

Die Art und Weise, wie Marthe sich auf den Empfang der Heiligen Kommunion vorbereitete, soll uns als Beispiel dienen.  „Eine Kommunion ohne Vorbereitung und ohne Danksagung ist von geringem Wert für die Seele“, sagte sie.  Und auch, „Wir sollten zur Kommunion gehen, selbst wenn wir keine große Freude daran empfinden, die Heilige Hostie  zu empfangen.  Es ist kein Kuchen, sondern Brot, mit welchem wir uns aus Notwendigkeit speisen müssen.“
Marthe hat nie die Kommunion empfangen, ohne vorher zu beichten!  Nach der Beichte betete sie und erneuerte ihren Akt der Hingabe und Weihe an die barmherzige Liebe.

5) Wenn Sie diesen Bericht nicht mehr automatisch bekommen, so schreiben Sie an childrenofmedjugorje@gmail.com  Sie können ältere Berichte und Botschaften unter www.childrenofmedjugorje.com in verschiedenen Sprachen abrufen.
 

Liebste Gospa, Du wirst nie zusammenbrechen!
Wir halten uns an Dir und Deinen Worten des Lebens fest!
 
Sr. Emmanuel +
 
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PS 1.  “Medjugorje 30”, die DVD des 30. Jahrestages (in fünf Sprachen) wurde von der St. Jakobsgemeinde in Medjugorje hergestellt.  Sie enthält die neuesten Interviews mit den sechs Sehern.  Sehr interessant!  Die DVD ist im franziskanischen Buchgeschäft erhältlich.  Sie können ja auch einen Bekannten, der Medjugorje besucht, bitten, eine für Sie mitzubringen.  (€17.00)

PS 2.  Empfangen Sie Medjugorje daheim!  Sie können die abendlichen Feiern live mitverfolgen auf   http://www.medjugorje.hr/fr/multimedia/tv-web/  (französisch)

PS 3.  Schreiben Sie sich ein! Sie erhalten jeden Monat das Email der ‚Nachrichten aus Medjugorje’ von Sr. Emmanuel.  Auf Englisch oder Deutsch: Pray(ät)childrenofmedjugorje.com

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