Die Völker der Welt strecken ihre Hände hilfesuchend Maria entgegen
Das Hauptaltargemälde in der Kirche von Turin wurde von Don Bosco entworfen. Don Bosco hat folgende Vorgaben gemacht:
„In der Höhe die heilige Mutter Gottes Maria umgeben von den Chören der Engel, die  ihrer Königin Ehrerbietung erweisen; dann die Chöre der Propheten, der Jungfrauen, der Bekenner. Die Jungfrau Maria tritt aus einem Meer von Licht und Erhabenheit hervor.

In ihrer Rechten hält sie ein Zepter, welches das Zeichen ihrer Macht ist, mit ihrer Linken hält sie das Jesus-Kind, das die Arme ausgebreitet hat und so allen jenen seine Gnade und seine Barmherzigkeit anbietet, welche sich hilfesuchend an seine Mutter wenden. Drumherum und unterhalb befinden sich die heiligen Apostel und Evangelisten. Sie leben in einer wunderbaren Entzückung und rufen: „Königin der Apostel, bitte für uns".
Sie schauen alle zur heiligen Jungfrau hin.
Auf der Erde erscheinen die Zeichen der großen Siege, welche durch die Fürbitte Mariens errungen wurden. Die Völker der Welt strecken ihre Hände hilfesuchend Maria entgegen.
Maria ist als Mutter des Sohnes Gottes die Königin des Himmels und der Erde; die ganze Kirche, vertreten durch die Apostel und die Heiligen, ruft sie als Mutter und mächtige Helferin an.
Maria möchte, daß wir sie unter dem Titel „Maria, Helferin der Christen" verehren; die Zeiten sind so traurig, daß es mir besonders wichtig ist, daß die heilige Jungfrau uns hilft, die Katholische Kirche zu bewahren und zu verteidigen".

Maria hat schon als junge Mutter Verfolgung erlebt; sie mußte mit dem Jesuskind und dem hl. Josef ganz plötzlich fliehen. Kaum jemand hat so viel gelitten ob der Anfeindungen, die ihrem Sohn vor allem gegen Ende seines öffentlichen Wirkens das Leben so schwer machten und dann zur Kreuzigung führten.
Die Gnadenfülle aber hat verhindert, daß in ihrem Herzen ob all dieser Ereignisse auch nur der geringste Zweifel an der Gottheit Christi aufkommen konnte.
Besonders bei Kindern und Jugendlichen bedarf es einer besonderen Sorge, daß sie ihren Glauben nicht verlieren. Daher hat auch Don Bosco in den Stürmen der damaligen Zeit all seine ihm Anempfohlenen unter den Schutzmantel Mariens gestellt. Wenn seine Mitbrüder und seine Jugendlichen in der großen Kirche von Turm, die am 9. Juni 1868 eingeweiht werden konnte, auf das herrliche Altarbild schauten, prägte sich dieses Bild in ihr Herz ein und wirkte dadurch wie ein unüberwindlicher Schutz gegen jede Form der Angriffe des Bösen.
Dies ist heute für alle Altersstufen besonders wichtig, denn es ist traurige Wirklichkeit, was Christus voraussagte: „Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten" (Joh 15,20).
Papst Benedikt XVI. gibt der Katholischen Kirche, durch den Heiligen Geist geführt, nach der eher „salonfähigen" 68er Reform, wieder ein neues Profil, das nicht so sehr den Menschen, sondern Christus in den Mittelpunkt stellt. Wie der Herr damals verfolgt wurde, erleben wir heute, wie der in der Katholischen Kirche gegenwärtige Gottessohn verleumdet und verspottet wird und dies leider vor allem durch abgefallene Katholiken, die für ihr Zerstörungswerk die profitorientierten Massenmedien mißbrauchen.
Nehmen wir daher, nach dem Vorbild Don Boscos, Zuflucht zur Mutter der Kirche, damit auch die folgenden Worte Jesu immer mehr Wirklichkeit werden: „Wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten".
K-TV tut alles, um die Königin des Himmels in ihrem Wirken auf dieser Erde zu unterstützen!
(Quelle: Hw. H. Pfr. Hans Buschor in: "K-TV-Programmheft 4/2010", zu bestellen unter: www.K-TV.at)
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