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In ihrer Rechten hält sie ein Zepter,
welches das Zeichen ihrer Macht ist, mit ihrer Linken hält sie das
Jesus-Kind, das die Arme ausgebreitet hat und so allen jenen seine Gnade
und seine Barmherzigkeit anbietet, welche sich hilfesuchend an seine Mutter
wenden. Drumherum und unterhalb befinden sich die heiligen Apostel und
Evangelisten. Sie leben in einer wunderbaren Entzückung und rufen:
„Königin
der Apostel, bitte für uns".
Sie schauen alle zur heiligen Jungfrau hin.
Auf der Erde erscheinen die Zeichen der
großen Siege, welche durch die Fürbitte Mariens errungen wurden.
Die Völker der Welt strecken ihre Hände hilfesuchend Maria entgegen.
Maria ist als Mutter des Sohnes Gottes die
Königin des Himmels und der Erde; die ganze Kirche, vertreten durch
die Apostel und die Heiligen, ruft sie als Mutter und mächtige Helferin
an.
Maria möchte, daß wir sie unter
dem Titel „Maria, Helferin der Christen"
verehren; die Zeiten sind so traurig, daß es mir besonders wichtig
ist, daß die heilige Jungfrau uns hilft, die Katholische Kirche zu
bewahren und zu verteidigen".
Maria hat schon als junge Mutter Verfolgung
erlebt; sie mußte mit dem Jesuskind und dem hl. Josef ganz plötzlich
fliehen. Kaum jemand hat so viel gelitten ob der Anfeindungen, die ihrem
Sohn vor allem gegen Ende seines öffentlichen Wirkens das Leben so
schwer machten und dann zur Kreuzigung führten.
Die Gnadenfülle aber hat verhindert,
daß in ihrem Herzen ob all dieser Ereignisse auch nur der geringste
Zweifel an der Gottheit Christi aufkommen konnte.
Besonders bei Kindern und Jugendlichen bedarf
es einer besonderen Sorge, daß sie ihren Glauben nicht verlieren.
Daher hat auch Don Bosco in den Stürmen der damaligen Zeit all seine
ihm Anempfohlenen unter den Schutzmantel Mariens gestellt. Wenn seine Mitbrüder
und seine Jugendlichen in der großen Kirche von Turm, die am 9. Juni
1868 eingeweiht werden konnte, auf das herrliche Altarbild schauten, prägte
sich dieses Bild in ihr Herz ein und wirkte dadurch wie ein unüberwindlicher
Schutz gegen jede Form der Angriffe des Bösen.
Dies ist heute für alle Altersstufen
besonders wichtig, denn es ist traurige Wirklichkeit, was Christus voraussagte:
„Denkt
an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer
als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen;
wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort
festhalten" (Joh 15,20).
Papst Benedikt XVI. gibt der Katholischen
Kirche, durch den Heiligen Geist geführt, nach der eher „salonfähigen"
68er Reform, wieder ein neues Profil, das nicht so sehr den Menschen, sondern
Christus in den Mittelpunkt stellt. Wie der Herr damals verfolgt wurde,
erleben wir heute, wie der in der Katholischen Kirche gegenwärtige
Gottessohn verleumdet und verspottet wird und dies leider vor allem durch
abgefallene Katholiken, die für ihr Zerstörungswerk die profitorientierten
Massenmedien mißbrauchen.
Nehmen wir daher, nach dem Vorbild Don Boscos,
Zuflucht zur Mutter der Kirche, damit auch die folgenden Worte Jesu immer
mehr Wirklichkeit werden: „Wenn sie an meinem Wort
festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten".
K-TV tut alles, um die Königin des
Himmels in ihrem Wirken auf dieser Erde zu unterstützen!
(Quelle: Hw.
H. Pfr. Hans Buschor in: "K-TV-Programmheft 4/2010", zu bestellen unter:
www.K-TV.at)
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