Joseph Kardinal Ratzinger:

                    ,,Der Geist der Liturgie"

Buchbesprechung mit Auszügen:
Kardinal Ratzingers neuestes Buch ,,Der Geist der Liturgie. Eine Einführung" läßt die  Struktur  einer  Liturgiereform erkennen,  deren einzelne Elemente sorgfältig und tiefschürfend aus Schrift, Tradition  und  Kirchengeschichte begründet werden. Wir bringen eine Zusammenfassung mit Seitenhinweisen im Buch. [Alle Klammern sind von uns gesetzt]

Der Kardinal zeigt den Priestern Verbesserungsmöglichkeiten auf, die sie schon jetzt umsetzen können. Natürlich darf eine Reform der seit dem Konzil eingeführten Reform kein Anlaß sein, den überlieferten Ritus zu beseitigen. Dieser ist vielmehr, wie gerade wieder das vorliegende Werk zeigt, in seiner unveränderten  Form eine bleibend notwendige Quelle der Orientierung und der Inspiration.

1. Eine schnelle Reform ist nötig, sonst droht der definitive Verlust. Der Kardinal vergleicht die Liturgie mit einem Fresko, das durch das II. Vat. Konzil freigelegt wurde und "einen Augenblick" seine faszinierende Schönheit zeigte, "aber inzwischen ist es durch klimatische Bedingungen wie auch durch mancherlei Restaurationen und Rekonstruktionen gefährdet und droht, zerstört zu werden, wenn nicht schnell das Nötige getan wird, um diesen schädlichen Einflüssen Einhalt zu gebieten. Natürlich darf es nicht wieder übertüncht werden, aber eine neue Ehrfurcht im Umgang damit ist geboten, damit nicht die Wiederentdeckung zur ersten Stufe des definitiven Verlustes wird." (S.8)

2. Zelebration ,,versus populum" ist eine ahistorische Konstruktion. ,,Nirgends im christlichen Altertum hätte die Idee aufkommen können, der Vorsitzende eines Mahles müsse seinen Platz versus populum [dem Volk gegenüber] einnehmen. Der gemeinschaftliche Charakter eines Mahls wurde gerade durch die gegenteilige Anordnung betont, nämlich durch die Tatsache, daß alle Teilnehmer sich an derselben Seite des Tisches befanden. Dieser Analyse der ,Mahlgestalt' ist nun freilich hinzuzufügen, daß die Eucharistie der Christen mit dem Begriff ,Mahl' überhaupt nicht zulänglich beschrieben werden kann. Denn der Herr hat das Neue des christlichen Kultes zwar im Rahmen eines jüdischen (Pascha-)Mahles gestiftet, aber nur dies Neue und nicht das Mahl als solches zur Wiederholung aufgetragen". (S.68).

3. Gegen die nachkonziliare klerozentrische Wende mit dem "sich einbringenden" Gestalter. "In Wahrheit ist [mit der Idee des ,Mahls'] damit eine Klerikalisierung  eingetreten, wie sie vorher nie existiert hatte. Nun wird der Priester - der Vorsteher, wie man ihn jetzt lieber nennt - zum eigentlichen Bezugspunkt des Ganzen. Alles kommt auf ihn an, ihn muß man sehen, ... seine Kreativität trägt das Ganze. Verständlich, daß man diese eben erst geschaffene Rolle nun wieder zu reduzieren versucht, indem man vielfältige Aktivitäten verteilt und die ,kreative' Gestaltung vorbereitenden Gruppen anvertraut, die vor allem ,,sich selbst einbringen" wollen und sollen. Immer weniger steht Gott im Blickfeld". (S.69f)

4. Im Blickpunkt des Altars muss das Kreuz stehen. Das Kreuz ,,sollte in der Mitte des Altares stehen und der gemeinsame Blickpunkt  für den Priester und für die betende Gemeinde sein. (...) Zu den wahrhaft absurden Erscheinungen der letzten Jahrzehnte zähle ich es, daß man das Kreuz auf die Seite stellt, um den Blick zum Priester frei zu geben. Stört das Kreuz bei der Eucharistie? Ist der Priester wichtiger als der Herr? Diesen Irrtum sollte man so schnell wie möglich korrigieren; das geht ohne neuerliche Umbauten." (S.73)

5. Eine Kirche ohne eucharistische Gegenwart ist tot, die Kommunion bedarf der eucharistischen Anbetung. "Transsubstantiation [Wesensverwandlung von Brot und Wein], Anbetung des Herrn im Sakrament, eucharistischer Kult mit Monstranz und Prozessionen - das alles seien mittelalterliche Irrtümer, so sagt man uns; Irrtümer, von denen man nun ein für alle Mal Abschied nehmen müsse. Die eucharistischen Gaben seien zum Essen, nicht zum Anschauen da". (S.74). Aber: Die Eucharistie zu essen ist "ein spiritueller, ein ganz-menschlicher Vorgang. Ihn ,essen' heißt: Ihn anbeten. Ihn ,essen' heißt: Ihn einlassen in mich, so daß mein Ich umgewandelt wird (...) So steht Anbetung nicht gegen Kommunion, auch nicht neben ihr, sondern Kommunion erreicht ihre Tiefe nur, wenn sie getragen und umfangen ist von der Anbetung. Die eucharistische Gegenwart im Tabernakel setzt nicht eine andere Auffassung von Eucharistie neben oder gegen die Eucharistiefeier, sondern bedeutet erst ihre volle Verwirklichung. (...) Eine Kirche ohne eucharistische Gegenwart ist irgendwie tot, auch wenn sie zum Beten einlädt. Aber eine Kirche, in der vor dem Tabernakel das heilige Licht brennt, lebt immer, ist mehr als steinerner Bau.(...) Damit die Gegenwart des Herrn uns konkret anrührt, muß der Tabernakel auch in der Architektonik des Kirchenbaus den gebührenden Platz finden." (S.74ff)

6. Der Ikonoklasmus ist Leugnung der Inkarnation. Die altkirchlichen Konzilien sehen "in der lkone ein Bekenntnis zur Inkarnation... und den Ikonoklasmus [Bilderstürmerei] als Leugnung der Inkarnation, als Summe aller Häresien".(S.105) Ein neuer Ikonoklasmus wurde "vielfach geradezu als Auftrag des II.Vatikanischen Konzils angesehen. Der Bildersturm ... hat manches Kitschige und Unwürdige beiseitegeschafft, aber zuletzt auch eine Leere hinterlassen, deren Armseligkeit wir inzwischen wieder recht deutlich empfinden."(S. 112)

7. Tanz im Gottesdienst ist unchristlich.
"Der Tanz ist keine Ausdrucksform christlicher Liturgie. Gnostisch-doketische Kreise haben ihn etwa im 3. Jahrhundert in die Liturgie einzuführen versucht; für sie war Christi Kreuzigung nur Schein... Vollkommen widersinnig ist es, wenn bei dem Versuch, die Liturgie 'attraktiv' zu gestalten, Tanzpantomimen - womöglich von professionellen Tanzgruppen - eingelegt werden, die dann häufig (von ihrer Anlage her zu Recht) in Beifall münden. Wo immer Beifall für menschliches Machen in der Liturgie aufbricht, ist dies ein sicheres Zeichen, daß man das Wesen der Liturgie gänzlich verloren und sie durch eine Art religiös gemeinter Unterhaltung ersetzt hat. Solche Attraktivität hält nicht lange - auf dem Markt der Freizeitangebote, der zusehends Formen des Religiösen als Kitzel einbezieht, ist die Konkurrenz nicht zu bestehen." (S. 170)

8. Das Knien ist nach dem Vorbild Christi die richtige Haltung für den Eintritt in das Kreuzopfer. Der Kardinal macht darauf aufmerksam, wie oft die Evangelien beim Beten Christi das "Knien" erwähnen. Übereinstimmend berichten Mt (22,39), Mk (14,35) und Lk (22,41) vom Niederfallen bzw. Knien am Gründonnerstag. "Dieses Gebet als Eingangsgebet in die Passion ist von der Gebärde wie vom Inhalt her exemplarisch." [S.160] (Deshalb ist es auch nur folgerichtig, die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers in der hl. Messe nach dem Vorbild Christi, insbesondere bei der Zelebration des ,,alten Meßritus"' in lateinischer Sprache, mit dem Niederknien zum Stufengebet zu beginnen.].

9. "Der fast theatralische Auftritt unterschiedlicher Akteure, den man heute besonders bei der Gabenbereitung erlebt, geht ganz einfach am Wesentlichen vorbei. Wenn die einzelnen äußeren Aktionen - deren es ja gar nicht viele sind und die man künstlich  vermehrt - zum Wesentlichen der Liturgie werden und diese selber in ein allgemeines Agieren ausartet, dann wird das eigentliche Theo-Drama der Liturgie verfehlt und geradezu in eine Parodie verkehrt." (S.150) Ob das Sitzen "auch für die Gabenbereitung angemessen ist, mag hier dahingestellt bleiben. Man hat es in jüngster Zeit eingeführt aus einem bestimmten Verständnis dieses Teils der heiligen Liturgie heraus, dem man jeden sakralen Charakter absprechen wollte, um es als eine rein pragmatische Aktion anzusehen." (S.168f).

10. Eine Liturgie ohne Knien ist zutiefst krank. Der Kardinal führt eine Fülle von biblischen Begebenheiten an, bei denen die Menschen vor Christus die Knie beugten und folgert: "Daher ist das Beugen der Knie vor der Gegenwart des lebendigen Gottes unverzichtbar.  (S.164)  ... Die Unfähigkeit zu knien erscheint geradezu als das Wesen des Diabolischen. Es mag wohl sein, daß moderner Kultur das Knien fremd ist - insofern sie nämlich eine Kultur ist, die sich vom Glauben entfernt hat und den nicht mehr kennt, vor dem zu knien die rechte, ja von innen her nötige Gebärde ist. Wer glauben lernt, lernt auch knien und ein Glaube oder eine Liturgie, die das Knien nicht mehr kennt, wäre an zentraler Stelle krank. Wo es verlorengegangen  ist, müssen wir das Knien wieder erlernen". (S. 166f) "Denjenigen, der glaubend und betend an der Eucharistie teilnimmt, muß der Augenblick zuinnerst erschüttern, in dem der Herr herniedersteigt und Brot und Wein umwandelt, so daß sie nun sein Leib und sein Blut werden. Es kann gar nicht anders sein, als daß wir vor diesem Geschehen in die Knie sinken und ihn grüßen." (S.182).

11. Die Kanonstille als eindringliches Rufen zu Gott. ,,Zum Verdruß mancher Liturgiker habe ich 1978 einmal gesagt, daß keineswegs der ganze Kanon laut gesprochen werden muß. Ich möchte das nach allem Uberlegen hier noch einmal nachdrücklich wiederholen in der Hoffnung, daß sich nach zwanzig Jahren mehr Verständnis für diese These finden läßt. Inzwischen haben die deutschen Liturgiker bei ihrem Bemühen für eine Reform des Missale selbst ausdrücklich bekundet, daß ausgerechnet der Höhepunkt der Eucharistiefeier, das Hochgebet, zu ihrem eigentlichen Krisenpunkt geworden ist. Man hatte dem seit der Reform zunächst durch die Erfindung fortwährend neuer Hochgebete zu begegnen gesucht und ist damit immer noch weiter ins Banale abgesunken. Die Vermehrung der Wörter hilft nicht, das ist inzwischen allzu offenkundig. ... Es ist gar nicht wahr, daß der vollständige, ununterbrochene laute Vortrag des Hochgebets die Bedingung für die Beteiligung aller an diesem zentralen Akt der Eucharistiefeier sei.... Wer je eine im stillen Kanongebet geeinte Kirche erlebt hat, der hat erfahren, was wirklich gefülltes Schweigen ist, das zugleich ein lautes und eindringliches Rufen zu Gott, ein geisterfülltes Beten darstellt." (S.184f).

12. "Bei der gegenwärtigen Ordnung  (entsteht) durch den Friedensgruß häufig eine große Unruhe in der Messe,... in die dann sehr unvermittelt die Einladung hineinplatzen kann, auf das Lamm Gottes zu schauen" (S. 183) Daher wäre eine Platzierung vor der Gabendarbringung wünschbar, "soweit man den Friedensgruß als solchen beibehalten will" (S.146).

13. Die stillen Priestergebete. "Ein weiterer, von der Liturgie selbst erfüllter vorgegebener Ansatz zur Stille, die die liturgische Handlung nicht unterbricht, sondern ihr zugehört, sind die stillen Priestergebete. Von einer soziologisch- aktionistischen Sicht der priesterlichen Aufgabe in der Eucharistie her werden sie verpönt und möglichst ausgelassen. (...) Die stillen Priestergebete laden ihn zur Verpersönlichung seines Auftrags ein, daß er auch mit seinem eigenen Ich sich dem Herrn hingebe. (...) Die Zahl dieser  Priestergebete ist in der Liturgiereform stark reduziert worden, aber es gibt sie gottlob nach wie vor und muß sie geben. Da ist zunächst ein kurzes Vorbereitungsgebet vor der Verkündigung des Evangeliums. Es sollte vom Priester wirklich still und andächtig gebetet werden. (...) Von der Bedeutung der Gabenbereitung, die in der neuen Liturgie nicht ganz klar ist, haben wir schon gesprochen (S.182f). "Dem Kommunionempfang gehen zwei sehr schöne, tiefe Gebete voraus, die man - um zu lange Stille zu vermeiden - inzwischen zur Wahl gestellt hat. Vielleicht wird man sich später wieder Zeit für beide nehmen. Auch nach dem Kommunionempfang sind zwei stille Dankgebete des Priesters vorgesehen, die wiederum von den Gläubigen je auf ihre Weise mitvollzogen werden können und sollen. (S. 183).

(Das Buch kann beim Christiana-Verlag, Stein a.Rh. bestellt werden.)



Gebete:
                         Die Präfation
In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, immer und überall zu danken durch deinen geliebten Sohn Jesus Christus. Er ist dein Wort, durch ihn hast du alles erschaffen. Ihn hast du gesandt als unseren Erlöser und Heiland: Er ist Mensch geworden durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria. Um deinen Ratschluß zu erfüllen und dir ein heiliges Volk zu erwerben, hat er sterbend die Arme ausgebreitet am Holze des Kreuzes. Er hat die Macht des Todes gebrochen und die Auferstehung kundgetan. Darum preisen wir dich mit allen Engeln und Heiligen und singen vereint mit ihnen das Lob deiner Herrlichkeit:

Sanctus
Heilig, heilig, heilig, Gott, Herr der Heerscharen. Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.

  Nach der heiligen Kommunion

           Seele Christi, heilige uns!
           Leib Christi, erlöse uns!
           Blut Christi, tränke uns!
           Wasser der Seite Christi, wasche uns!
           Leiden Christi, stärke uns!
           Guter Jesus, erhöre uns!
           In Deinen Wunden verberge uns!
           Von Dir laß nimmer scheiden uns!
           Vor dem bösen Feinde schütze uns!
           In unserer Todesstunde rufe uns!
           und heiße zu Dir kommen uns,
           daß wir mit Deinen Heiligen Dich
           dann loben mögen ewiglich! Amen.
                      hI. Ignatus von LoyoIa
 
 

   Die sieben Aufopferungen

Der außerordentlich begnadete Jesuitenpater Johannes Baptist Reus, 1947 im Ruf der Heiligkeit in Brasilien gestorben, - sein Seligsprechungsprozeß ist eingeleitet - schreibt in seinem Tagebuch: (,,Das Größte ist die Liebe",
Pfr. A. M. Weigl, Verlag St. Grignionhaus, Altötting)
,,Bei Beginn der heiligen Wandlung merkte ich plötzlich, daß der liebe Heiland vom Kreuz unmittelbar vor mir war. Sobald ich die Worte sprach: ,Hic est...', fielen Tropfen des heiligen Blutes aus der heiligen Seitenwunde in meinen Kelch. Als ich fortfuhr: ,calix sanguinis mei', floß das heilige Blut strömend hernieder in den Kelch hinein. Heilige tröstliche Wahrheit!" - 17.1.1940
Am 28.2.1941 erlebte er bei seiner heiligen Kommunion, wie vom Altar aus Feuerflammen nach rückwärts schlugen und die dort stehenden Dämonen in die Flucht trieben. Ergab dazu die Erklärung: ,,Das heilige Blut bewahrt den Priester vor den Nachstellungen des Teufels."
Am 4.8.1939 sah er beim Memento für die Verstorbenen ,,wie aus der heiligen Seitenwunde Jesu sein heiliges Blut in das Fegfeuer hinabfloß, um die Flammen zu löschen."

1.  Himmlischer Vater, durch das Unbefleckte Herz Mariens opfern wir Dir das Kostbare Blut Jesu auf, das Dir täglich in allen heiligen Messen dargebracht wird - zur Verherrlichung Deines heiligen Namens, für das Kommen Deines Reiches und das Heil aller Menschen.
           Ehre sei dem Vater...
Lob und Dank sei Jesu allezeit, der uns mit seinem Blute hat befreit.

2.  Himmlischer Vater, durch das Unbefleckte Herz Mariens opfern wir Dir das Kostbare Blut Jesu auf, das Dir täglich in allen heiligen Messen dargebracht wird - für die Ausbreitung der Kircbe, für unseren Heiligen Vater, die
Bischöfe, Priester und Ordensleute und zur Heiligung aller, die an Dich glauben.
           Ehre sei dem Vater...
Lob und Dank sei Jesu allezeit, der uns mit seinem Blute hat befreit.

3.   Himmlischer Vater, durch das Unbefleckte Herz Mariens opfern wir Dir das Kostbare Blut Jesu auf, das Dir täglich in allen heiligen Messen dargebracht wird - für die Bekehrung der Sünder, für die demütige Annahme seines Evangeliums und die Einheit aller Christen.
           Ehre sei dem Vater...
Lob und Dank sei Jesu allezeit, der uns mit seinem Blute hat befreit.

4.   Himmlischer Vater, durch das Unbefleckte Herz Mariens opfern wir Dir das Kostbare Blut Jesu auf, das Dir täglich in allen heiligen Messen dargebracht wird - für die Regierungen, die sittliche Ordnung im öffentlichen
Leben, für den Frieden und die Gerechtigkeit unter den Völkern.
        Ehre sei dem Vater...
Lob und Dank sei Jesu allezeit, der uns mit seinem Blute hat befreit.

5.   Himmlischer Vater, durch das Unbefleckte Herz Mariens opfern wir Dir das Kostbare Blut Jesu auf, das Dir täglich in allen heiligen Messen dargebracht wird - zur Heiligung der Arbeit und des Leidens, für die Armen, Kran-
ken und Bedrängten, vor allem für jene, die um des Glaubens willen verfolgt werden.
           Ehre sei dem Vater...
Lob und Dank sei Jesu allezeit, der uns mit seinem Blute hat befreit.

6.   Himmlischer Vater, durch das Unbefleckte Herz Mariens opfern wir Dir das Kostbare Blut Jesu auf, das Dir täglich in allen heiligen Messen dargebracht wird - für unsere geistlichen und zeitlichen Anliegen, für unsere An-
gehörigen, Freunde und Wohltäter und auch für unsere Feinde.
           Ehre sei dem Vater...
Lob und Dank sei Jesu allezeit, der uns mit seinem Blute hat befreit.

7.   Himmlischer Vater, durch das Unbefleckte Herz Mariens opfern wir Dir das Kostbare Blut Jesu auf, das Dir täglich in allen heiligen Messen dargebracht wird - für alle, die heute sterben, für die Armen Seelen, damit sie alle
mit Deinem Sohn, ihrem Erlöser, ewig vereint werden in seiner Herrlichkeit.
           Ehre sei dem Vater...

 Lob und Dank sei Jesu allezeit, der uns mit seinem Blute hat befreit.

(Quelle:  Nach ,Lob des Kostbaren Blutes" - Missionare vom Kostbaren Blut)


       Zur Wandlung in der heiligen Messe erklärt Jesus Mutter Vogl - 14.9.1937:

,,Wie am Kreuz erhöht, werde ich auch hier alle an mich ziehen. Bitte und bete mit meiner lieben Mutter. Gieße den Kelch mit meinem Kostbaren Blut durch die Hände des Priesters und durch die reinsten Hände meiner Mutter aus über die ganze Welt, über das Fegfeuer..."



Impressum

 zurück zur Hauptseite