2. Das Kreuz: "Pluszeichen" des Lebens (Hirtenwort von Bischof W. Mixa) (neu am 24.2.2002)
3. Gedicht von Johann Eusebius
Schmidt
zu 1: Das Kreuz
"Danach wird das Zeichen
des Menschensohnes am Himmel erscheinen; dann werden alle Völker
der Erde jammern und klagen, und sie werden den Menschensohn mit großer
Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen." (Mt 24,30)
Sind wir bei diesem "Danach" jetzt angekommen? - Vieles deutet darauf hin: z.B. die Kometen bzw. "der Stern" (vgl. "Aktuelles/ Kometen" auf meiner Hauptseite!):
(Hinweis: die beiden Kometen "Hyakutake" und "Hale-Bopp" erschienen an allen 4 Enden des Horizonts und bildeten so ein riesengroßes Kreuz! Die Kometen kündigten diese Ereignisse schon vor Jahren an! Das ist das Vorzeichen für das von Jesus angekündigte große Kreuz am Himmel!)
Dennoch ist es unsere Pflicht, Sie daran zu erinnern, daß es "bald" sein wird, wie Jesus und Maria es bereits seit einiger Zeit zu einigen ihrer Vertrauten sagen.
Schließlich kündet Jesus auch noch an, daß er mit seinem bald erscheinenden Kreuz sein Reich eröffnen wird: Lesen Sie hierzu bitte auch meine anderen Webseiten: Es ist ausgeschlossen, daß all die - von der Mehrheit der Bevölkerung nicht beachteten/registrierten - kosmischen Phänomene nur "Zufall" gewesen sind! Hier steckt eine deutliche Botschaft drin, die jedermann kennen sollte!!! (vgl. "Aktuelles/die große Botschaft der Kometen..." auf meiner Hauptseite)
Diese Dinge ernst nehmen
Die Genauigkeit, mit der Jesus
dieses Ereignis ankündet, die Häufigkeit seiner Vorhersagen,
nicht nur bei JNSR, sondern auch bei zahlreichen anderen Sehern, sollten
uns eine Anregung sein, diese Dinge ernst zu nehmen und unser Herz in restlosem
Vertrauen auf die unendliche göttliche Barmherzigkeit für sie
aufnahmefähig zu machen.
Im übrigen beachte man
die genaueste Übereinstimmung der Aussagen von JNSR mit der Hl. Schrift!
Die "Zeichen der Zeit" sind heute NICHT mehr zu übersehen!
Hört auf die Ermahnungen
der allerseligsten Jungfrau Maria! Gehorcht dem Papst: "Tut, was er euch
sagt!"
2. Das Kreuz: "Pluszeichen"
des Lebens (Hirtenwort von Bischof W. Mixa)
Liebe Kinder und Jugendliche, Schwestern und
Brüder im Glauben!
Das Kreuz ist ins Gerede gekommen! Gerade
in den vergangenen Wochen hat ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes
unter Christen Unverständnis geweckt: Das Gericht gab einem kreuzverdrossenen
Lehrer, der die Abnahme eines Schulkreuzes verlangte, Recht. Viele Fragen
wurden und werden gestellt, vor allem ob dieses Urteil der religiösen
Überzeugung der Mehrheit unserer christlichen Bevölkerung in
Bayern gerecht wird und ob dieses Urteil mit unserer Verfassung vereinbar
ist, die die Ehrfurcht vor Gott als eine ihrer Grundlagen sieht. Ja, manche
fragen, ob ein solches Urteil bestehen bleiben darf im Blick auf die Erziehung
unserer Kinder auf der Grundlage christlicher Werte.
Ich möchte dies zum Anlaß nehmen,
am Beginn der österlichen Bußzeit des Jahres 2002 zu einer Betrachtung
über das Kreuz einzuladen. Am Aschermittwoch haben wir uns in diesem
Zeichen auf den Weg gemacht, hin zur Feier von Leiden, Sterben und Auferweckung
Jesu Christi. Dieses Zeichen begleitet unser persönliches wie gemeinschaftliches
Beten vom Anfang bis zum Ende. Gerade die Fasten- und Kreuzwegandachten
stellen dieses Zeichen unserer Erlösung in den Mittelpunkt.
Was macht das Kreuz für uns Christen
so wertvoll?
1. Das Kreuz im Glauben der Christen
Das Kreuz ist das zentrale Symbol, das Erkennungs-
und Bekenntniszeichen aller Christen. Es ist für uns das schönste
Denkmal der Liebe, wie es im Johannesevangelium heißt, denn eine
größere Liebe hat niemand als der, der sein Leben hingibt für
seine Freunde (vgl. Joh 15, 13). Das Kreuz sagt jedem von uns: Du bist
geliebt bis zum letzten Augenblick deines Lebens, weil EINER für dich
sein Leben hingegeben hat. Du bist geliebt, auch in den dunkelsten Stunden
deines Lebens, weil EINER mit dir diese dunklen Stunden durchlebt. Dein
Leben hat einen SInn, ja eine Zukunft über den Tod hinaus, weil EINER
gerade durch das Kreuz neues Leben geschaffen hat.
Wenn wir auf den gekreuzigten Jesus schauen,
dann ist das sicherlich für uns Heutige eine Zumutung, weil wir alles
Leid und vor allem den Tod verdrängen. Der Glaubende aber erkennt
mehr als einen leidenden und sterbenden Menschen. Jesus hat das Kreuz vom
Marterwerkzeug, vom Schandpfahl, zu einem Lebenszeichen gewandelt.
Mit Recht nennt die Tradition das Kreuz den
neuen "Lebensbaum", an dem jeder sich aufrichten kann und Leben mit Christus
gewinnt. Am Kreuz wurde der Tod durchkreuzt. Es ist gleichsam das "Sprungbrett"
der Auferstehung! So singen wir zurecht in der Liturgie:" Im Kreuz ist
Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung". (GL 205)
2. Das Kreuz in der Geschichte der Glaubenden
In der Glaubensgeschichte hat sich das Kreuz
immer wieder als Bekenntnis- und Entscheidungspunkt der Christen erwiesen.
In den ersten Jahrhunderten mußten viele ihren Glauben auf ihrem
persönlichen Kreuzweg mit dem Leben bezeugen. Die großen Heiligen
haben im Kreuz einen zentralen Mittelpunkt christlichen Lebens und Betens
gesehen. Wenn der hl. Johannes vom Kreuz den Menschen einschärft:
"Sucht Christus nicht ohne das Kreuz", so weiß er um die Schwierigkeit,
die dieses Zeichen zu jeder Zeit dem Menschen abverlangt. Aber er weiß
auch darum, daß es keinen Christus ohne das Kreuz gibt. Er weiß,
daß es keinen christlichen Glauben ohne das Kreuz gibt, weil es ohne
das Kreuz kein Leben gibt.
Jahrhunderte später, in einer Zeit des
Kampfes gegen Glaube und Kreuz, in einer Zeit, da die herrschenden Nationalsozialisten
die Kreuze in den Schulen abhängen ließen, erfährt Edith
Stein die Sinnhaftigkeit des Kreuzes.
Als Karmelitin trägt sie den Namen: 'Theresia
Benedicta a cruce' - die vom Kreuz Gesegnete.
Sie erfährt an ihrem Herkunftsvolk, den Juden, aber auch an ihrer
neugewählten christlichen Glaubensgemeinschaft, was durch-kreuztes
Leben heißt. Sie erfährt, was Verfolgung um des Glaubens willen
heißt. So kann sie schreiben: "Unter dem Kreuz verstand ich das Schicksal
des Volkes Gottes, das sich damals schon abzuzeichnen begann."
Ein Zeitgenosse dieser großen Frau,
Maximilian Kolbe, machte sich die Lebenshingabe wie sie Jesus am Kreuz
vorgelebt hatte zu eigen, damit ein anderer mit dem Leben davonkam.
Sie alle lebten vor, was wir glaubend im Lied
vom Kreuz bekennen: "Du bist des Himmels Schlüssel, du schließest
auf das Leben, das uns durch dich gegeben. Zeig deine Kraft und Stärke,
beschütz uns all zusammen durch deinen heiligen Namen." (GL 182)
3. Das Kreuz in unserem Leben und Glauben
Was kann dies alles für uns bedeuten?
Ich möchte es auf einen einfachen und sehr positiven Nenner bringen.
Das Kreuz begegnet uns in vielen täglichen Formen wieder. In den Rechenaufgaben,
die unsere Kinder und Jugendlichen Tag für Tag bewältigen müssen,
steht es vor uns als Pluszeichen. Das Kreuz ist das PLUS unseres Lebens!
Im Kreuz erfahren wir die einmalige Liebe, die Gott in Jesus Christus für
uns lebendig werden ließ. Im Kreuz erfahren wir, daß in Jesus
Christus ein menschlicher Bruder und der Sohn Gottes mit uns leidet, ja
für uns stirbt. Im Kreuz erfahren wir das neue leben, das in Christi
Auferstehung uns allen geschenkt ist.
So können wir als PLUS-Menschen leben,
auch wenn unsere Welt voll von Negativem, voll von Minuszeichen ist. Neben
unseren persönlichen Leiden in Trauer, Krankheit, Enttäuschung
oder Angst gibt es die bedrohung des Lebens auch bei uns. Das kleinste
menschliche Leben im Embryo steht für viele zur Diskussion, genauso
wie das
altgewordene oder behinderte Leben. Das sind
große Minuszeichen unserer tage.
Aber im PLUS des Kreuzes können wir aufrecht,
getragen von Liebe und Hoffnung, mit Leben über den Tod hinaus ausgestattet
unseren Weg gehen. Gibt es eine bessere Botschaft? Gibt es ein eindrucksvolleres
Zeichen? Es lohnt sich, dieses Zeichen in unseren Wohnungen, in unseren
Klassenzimmern und auch an unseren Arbeitsplätzen wieder mehr zu achten,
ja zu verehren.
Ich lade Sie ein, liebe Schwestern und Brüder,
gerade in dieser österlichen Bußzeit auf das Kreuz zu schauen,
es zum PLUS-Zeichen Ihres Lebens zu machen. Dazu erbitte ich Euch und Ihnen
allen Gottes reichen Segen, den Segen des + Vaters und des + Sohnes und
des + Heiligen Geistes. Amen.
3. Gedicht von Johann Eusebius Schmidt
Es ist vollbracht
1. Es ist vollbracht! Vergiß ja nicht
dies Wort, mein Herz, das Jesus spricht,
da er am Kreuze für dich stirbet
und dir die Seligkeit erwirbet,
da er, der alles, alles wohlgemacht,
nunmehro spricht: es ist vollbracht.
2. Es ist vollbracht am Kreuze dort
Gesetz und der Propheten Wort:
was wir niemals vollbringen konnten,
ist nun vollbracht durch Jesu Wunden:
was Gottes Rat von Ewigkeit bedacht,
das ist durch seinen Tod vollbracht.
3. Es ist vollbracht und gnug getan,
dass man nicht mehr verlangen kann,
Gott ist versöhnt und ganz gestillet,
weil sein Sohn alles hat erfüllet,
was ist, das man sich Angst und Sorge macht,
man glaube nur: Es ist vollbracht.
4. Es ist vollbracht! Was soll ich nun
darzu noch, o mein Jesu, tun?
Nichts, nichts! Denn was von dir geschehn,
wird schon als mein Werk angesehn,
und das, was dich vollbringe Tag und Nacht,
wird von dir selbst in mir vollbracht.
5. Es ist vollbracht, ich bin befreit,
ich habe schon die Seligkeit;
weil Sünd und Tod sind weggenommen,
ist Gnad und Leben wiederkommen;
darum, wenn auch gleich alles bricht und kracht,
sag ich getrost: es ist vollbracht.
6. Es ist vollbracht! Vergiß ja nicht
Dies Wort, mein Herz, das Jesus spricht,
und lass es dir auch darzu dienen,
dass du vollbringst, was dir will ziemen.
So lang du lebst, laß dies nicht aus
der Acht,
daß Jesus spricht: Es ist vollbracht!
Text: Johann Eusebius Schmidt
Exorzismus des hl. Antonius von Padua
Sehet + das Kreuz des Herrn!
Fliehet, ihr feindlichen Mächte!
Gesiegt hat der Löwe aus dem Stamme Juda, des Reis Davids.
Deine Barmherzigkeit sei über uns, o Herr, die wir auf Dich gehofft
haben.