Haltung beim Empfang der hl. Kommunion

Anmerkung: Wir wollen niemanden verurteilen, sondern im nachfolgendem Text unter Zuhilfenahme von Schriftstellen zum Nachdenken anregen:
Bei einer Auseinandersetzung mit den Führern, Ältesten, Schriftgelehrten und Hohenpriestern gaben die Apostel Jesu Christi, Petrus und Johannes, zur Antwort: "Ob es vor Gott recht ist, mehr auf euch zu hören als auf Gott, das entscheidet selbst. Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben" (Apg 4,19-20).
Bei der Auseinandersetzung um den Knie- oder Stehempfang der hl. Kommunion ist es mir auch unmöglich zu schweigen, nach dem, was ich in der Offenbarung Gottes und in den Dokumenten des II. Vatikanums finde.
"So spricht der Herr: ... Ich bin der Herr, und sonst niemand. Ich habe nicht im Verborgenen geredet, irgendwo in einem finsteren Land. Ich habe nicht ... gesagt: Sucht mich im leeren Raum! Ich bin der Herr, der die  W a h r h e i t  spricht und der verkündet, was recht ist... Macht es bekannt, bringt es vor, beratet euch untereinander ... es gibt keinen Gott außer mir; außer mir gibt es keinen gerechten und rettenden Gott. Wendet euch mir zu und laßt euch retten, ihr Menschen aus den fernsten Ländern der Erde; ... ich habe bei mir selbst geschworen und mein Mund hat die Wahrheit gesprochen, es ist EIN UNWIDERRUFLICHES WORT, VOR MIR WIRD JEDES KNIE SICH BEUGEN ... nur beim Herrn - sagt man von mir - gibt es Rettung und Schutz, beschämt kommen alle zu ihm, die sich ihm widersetzen" (Jes 45, 14,18-24).
Werden sich die Menschen, die die Huldigung vor Gott durch die Kniebeugung abschaffen wollen bzw. abgeschafft haben, nicht nachdenken müssen, wenn sie das widerrufen wollen bzw. müssen, was Gott in einem unwiderruflichen Wort beschlossen hat?
Im Brief des hl. Paulus an die Philipper lesen wir: "Darum hat ihn (Jesus) Gott über alle erhöht ..., damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu, und jeder Mund bekennt: Jesus Christus ist der Herr - zur Ehre Gottes des Vaters" (2,9-11).
Wenn wir beide Texte zusammenfassen, finden wir sicher die Wahrheit, daß Jesus Christus dieser Herr ist, vor dem nach dem unwiderruflichen Wort Gottes sich überall alle Knie beugen sollen. Jetzt stellt sich die praktische Frage: - Wo und wann genau soll dies notwendigsterweise geschehen? - Die Dokumente des II. Vatikanums kommen uns in klärender Hilfe entgegen. Aus der Lehre des Konzils wissen wir, daß das Zentrum des Lebens der Gläubigen die hl. Liturgie der Kirche ist. Weiterhin belehrt uns das Konzil, daß die Eucharistie das Zentrum und höchster Punkt der gesamten Liturgie der Kirche ist. Ferner erfahren wir von den Dokumenten des II. Vatikanums, was leicht nachzuweisen ist, daß der zentrale Punkt der hl. Eucharistie die hl. Wandlung und der Empfang des hl. Leibes und Blutes Jesu Christi in der Gestalt der hl. Hostie sind.
Wenn wir also schon vor dem Namen Jesu unsere Knie zu beugen verpflichtet sind, dann um so mehr vor dem Herrn Jesus Christus selbst, der in der hl. Hostie real anwesend ist.
Sollen wir also nicht insbesondere in diesen zwei Punkten unseres Zusammentreffens und Vereinigens mit Gott, dem Herrn, die Knie beugen, nämlich, wenn er immer wieder bei der hl. Wandlung zu uns kommt, und bei seinem nahesten Treffen und Vereinigen mit uns, beim Empfang seines hl. Leibes und Blutes in der hl. Hostie? Oder sollen die Menschen so hochmütig werden, daß sie selbst in diesen höchsten Punkten des Treffens und Vereinigens des Menschen mit Gott im Stehenbleiben zeigen wollen, daß sie IHM gleich sind und werden vor IHM ihre Knie nicht beugen, obwohl Gott dies unwiderruflich verlangt?
Wie gut wäre es, wenn auch die Worte des Psalm 95, den die Priester täglich beten sollen, uns in das Bewußtsein kommen würden: "Kommt, laßt uns niederfallen, uns vor ihm (Gott) verneigen, laßt uns niederknien vor dem Herrn, unserem Schöpfer."

Nicht umsonst hat man für den Weltjugendtag 2005 in Köln das Motto gewählt: "Kommt, lasset uns anbeten!" Denn in Köln befinden sich bekanntlich die Reliquien der Heiligen Drei Könige! Diese 3 Weisen haben sich vor dem König aller Könige hingekniet, sie haben ihn angebetet und ihn reich beschenkt.

Aus diesen Gründen bringen wir auch immer wieder den Ausruf des hl. Erzengels Michael vor und rufen in die Welt hinaus: "WER IST WIE GOTT?". Gerade heute, wo die Verwirrung und Verirrung und die Finsternis am größten sind, gilt es, dieses Wort des hl. Erzengels zu überdenken - und danach zu handeln.

Das Allerheiligste NICHT auf die Hand: Die Hände (die drei Finger) des Priesters sind extra geweiht und extra gesalbt! Nicht so die Hände / Finger der Laienhelfer, die nach päpstlicher Anordnung nur in seltenen Notfällen aushelfen dürfen. Wer beachtet dies alles aber? -
"Hört auf den Papst!" - "Tut, was ER euch sagt!" (Muttergottes)
Wer beachtet auch die vielen Hostienteilchen, die oft nach dem "modernen" Austeilen der hl. Kommunion am Boden liegen bzw. auf denen die Leute herumsteigen müssen? Führt das etwa nicht zu einer Reduzierung im Glauben an die Realpräsenz Jesu Christi und letztendlich zu einer Reduzierung des Kirchenbesuchs? Die hl. Hostie ist kein einfaches Brot! Das Wesen des Brotes ist weg nach der hl. Wandlung! -  Zuhause achtet man schon darauf, daß keine Brotkrümel auf den Boden fallen. Erst recht sollte man hier bei der hl. Hostie in der Kirche darauf achten, daß keine Teilchen auf den Boden fallen können und die Leute nicht daraufsteigen müssen. Wo bleibt die nötige Ehrfurcht vor Gott?!?



Botschaft der Muttergottes:
"Liebe Kinder, die Welt hat das Gebet sehr nötig, besonders die eucharistische Anbetung. Werdet also zu Seelen, die dieses
blutende, verwundete und liebende Herz anbeten, ihm Sühne leisten und es trösten. Es ist ganz von Flammen glühender Liebe
entbrannt, die es euch übermitteln will, damit auch ihr seid, was ich gewesen bin: lebendige Tabernakel des fleischgewordenen
Wortes." (1996)
In ihren Botschaften betont die Jungfrau Maria, daß das Sakrament der Eucharistie keine Erfindung der Menschen und auch
kein bloßes Sinnbild, sondern eine Wirklichkeit ist: der Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit ihres göttlichen Sohnes
Jesus Christus. Darum lädt die Mutter Jesu alle ihre Kinder ein, "Hüter und Verteidiger der heiligen Eucharistie" zu werden.
"Meine lieben Kinder, ihr habt nicht begriffen, welch unendlich großes Geschenk Gott der Vater, der Sohn und der Heilige
Geist euch in der heiligen Kommunion gewährt. Jedesmal, wenn ihr an der heiligen Messe teilnehmt, befindet ihr euch in
Gegenwart der von allen Engeln und Heiligen des Himmels umgebenen Heiligen Dreifaltigkeit.
Liebe Kinder, Satan hat sich lange bemüht, dieses Sakrament zu zerstören. Heute ist der Eucharistie viel von ihrer Bedeutung
genommen worden..." (1995) (aus: "Liebesbotschaft")


Gebet
O lieber heiliger Erzengel Michael!
Sei uns ein siegreicher Beschützer der Ordnung Gottes in unseren unsterblichen Seelen, die dafür bestimmt sind, ein lebendiger Tempel des Heiligen Geistes zu sein, in dem ER wohnt und mit unaussprechlichem Seufzen zum Himmlischen Vater - Abba - ruft, und dadurch uns in Jesus Christus in der unendlichen Liebe mit dem Himmlischen Vater vereinigt, damit wir Seinen Willen am besten erfüllen, zur größten Verherrlichung der Dreifaltigkeit Gottes, zur Ehre der Unbefleckten Jungfrau Maria, unserer mächtigsten Fürsprecherin vor ihrem Sohn Jesus und zu unserem und vieler Menschen Heil und ewiger Freude des Himmels! (P. Andreas Michalek)


Bitte beachten Sie auch folgenden Text:
mundkommunion.html

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