In memoriam Prof. Dr. Ferdinand Holböck
                                                   (1913 - 2002)

Seit ca. 25 Jahren war der am 13. Oktober 2002 verstorbene Priester und Theologe Prälat Dr. Ferdinand Holböck Mitglied im Marianischen Segenskreis. Für die MSK-Mitglieder hielt er einmal einen Einkehrtag in Wien sowie auch Exerzitien in Altötting. So wollen wir ihm über den Tod hinaus unser "Danke" sagen. Ein ewiges "Vergelt's Gott" für einen österreichischen Priester und Professor, dem sein Dogmatik-Lehrstuhl dazu diente, um seine Liebe zur Kirche unter Beweis zu stellen. Er fühlte und lebte mit der Katholischen Kirche und dem irrtumslosen Lehramt des Papstes.

Das "sentire cum ecclesia" (= mit der Kirche auf einer Wellenlänge leben) und das "dilexit ecclesiam" (= er liebte die Kirche) war sein immerwährendes Herzensanliegen. Zu diesem Thema schrieb er Bücher, z.B. "Aufstand gegen den Vater" und "Beuget die Knie", um alles zu tun, damit die bewußte Kirchlichkeit und Katholizität unter den Gläubigen gestärkt und gefestigt werde. Alle seine Bücher seit den 60er und 70er Jahren dienten der Sorge um die Integrität des apostolischen Glaubens. Für ihn war das tägliche Breviergebet und das Konventsamt eine Selbstverständlichkeit. Er lebte und wirkte für den unverfälschten katholischen Glauben und bekannte sich zur heiligen Kirche als Volk Gottes, Leib Christi und Tempel des heiligen Geistes. Den Bischöfen seiner 2. Heimat Salzburg, den Nachfolgern der heiligen Bekennerbischöfe Rupert und Vigil, blieb er in Treue und Gehorsam verbunden. Er war ein tieffrommer, treuer und aufrechter Priester. Ein liebenswürdiger, herzlicher, zuvorkommender und echter Diener der Kirche. Seine Liebe zur Kirche zeigte sich in seiner Verehrung der Gottesmutter und der Heiligen, deren Leben er in mehreren Büchern beschrieben hat.

Aufgrund seiner Lebensdaten hatte Prof. Dr. Holböck eine tiefere innere Beziehung zur Königin des Friedens von Fatima. Die Zahl 13 spielte in seinem Leben eine wichtige Rolle. Die Gottesmutter hatte bei ihren Erscheinungen 1917 dieses Datum jeweils in den Monaten Mai bis Oktober gewählt. Holböck wandte sich gegen abergläubische Fatalisten, die die 13 als Unglückszahl ablehnten. Sich selbst bezeichnete er bei seinem Diamantenen Priesterjubiläum (1998) als "Fatimist" ( = Anhänger von Fatima). Die Zahl 13 bedeutet entweder: Der eine Gott (1) in drei Personen (3) oder die Gottesmutter als Königin der zwölf Apostel als die Nummer dreizehn (last not least).

Prof. Dr. Holböck ist am 13. Juli 1913 geboren, um 13:13 Uhr. Er starb im 90. Lebensjahr wiederum an einem entscheidenden Fatimatag, am 13. Oktober 2002. Am Geburtstags-Datum des Theologen zeigte die Gottesmutter den Seherkindern von Fatima die Hölle und wies darauf hin, daß die Verehrung und Weihe an das Unbefleckte Herz der Siegerin in allen Schlachten Gottes der beste Schutz gegen die Verdammnis sei.

Am Todestag des Dogmatikers sahen 70 000 Menschen das große Sonnenwunder. Möge über das Leben und Sterben des Fatimisten Ferdinand Holböck nunmehr als Lohn für seinen Glauben die ewige Sonne der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Jesus Christus aufgehen, da er seiner himmlischen Mutter in Treue und Liebe verbunden war. Holböck liebte die Kirche. Möge die leidende bzw. triumphierende Kirche im Fegefeuer oder im Himmel ihm jetzt ihre Liebe erweisen und ihn aufnehmen in jenes Paradies, dessen Existenz er als Dogmatikprofessor gelehrt und verteidigt hat.
Möge er von oben als Mitglied des MSK (Marianischen Segenskreises) dessen streitende Mitglieder auf Erden segnen, damit sich seine Hoffnung vollende.

Prälat Dr. Ferdinand Holböck war ein großartiger Theologe! Sein Name geht in die Geschichte ein!
Gott segne ihn und alle Mitglieder des MSK!

(Quelle: aus dem Rundbrief des MSK, Anlage)
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