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Heilige Messen nach altem Ritus bestellen - ein ausgezeichnetes Werk der Liebe zu Gott und den Menschen

Heilige Messen bestellen - ein ausgezeichnetes Werk der Liebe zu Gott und den Menschen (den Lebenden und den Verstorbenen)
Dieses Blatt erreicht Christgläubige, die heilige Messen nach dem alten, heiligen Ritus bestellen möchten, sich in dieser Sache aber schwer tun. Es sei also erlaubt, diesen durch folgende Hinweise zu helfen.
1. Wert der heiligen Messe
Was für Gnaden und Wohltaten schenkt Jesus Christus der Seele bei der heiligen Messe?

Martin von Cochem:
Erstens,     um Deinetwillen kommt der Sohn Gottes vom Himmel herab und verbirgt sich in der heiligen Hostie.
Zweitens,   seine heiligen Wunden rufen für Dich mit so vielen Stimmen, als er Wunden an seinem Leib empfangen hat.
Drittens,    Deine Bitten werden weit eher erhört als außerhalb der heiligen Messe.
Viertens,   durch die heilige Messe wird der böse Feind von Dir fern gehalten.
Fünftens,   Du kannst dadurch auch die Muttergottes auf die beste Weise verehren und ihre Freude vermehren.
Sechstens,  durch jede heilige Messe kannst Du Dir die Gnade eines guten Todes erwerben.
Siebtens,   du darfst ein kurzes und gelindes Fegefeuer erwarten. Für Deine Freunde und Angehörigen kannst Du nicht wirksamer beten.
Achtens,   den Kranken und Sterbenden kannst Du Hilfe und Trost bringen.

Gibt es ein anderes Werk, das Gott und die Muttergottes so ehrt und Dir so viele Gnaden vermittelt wie die heilige Messe?

2. Von wem werden diese heiligen Messen gefeiert?
Antwort:   In erster Linie von Patres im Orden der Buße für „Dienst am Glauben".
Dann aber auch von tief gläubigen, sehr armen, volkseigenen Priestern in Indien, nach dem syro-malancharischen Ritus, der auf den heiligen
Apostel Thomas zurückgeht.
Die Portugiesen im 16. Jh. waren erstaunt, als sie entdeckten, daß es in Indien schon Christen gab: „Thomaschristen", wie sich die Katholiken von Kerala nennen. Die Thomaschristen haben sich zur „syro-malancharischen" Kirche geformt. Unter ihren eigenen Oberhirten hat die syro-malancharische Kirche einen glänzenden Aufschwung genommen und ist mit Rom verbunden.
Ich bin in der glücklichen Lage, mit diesen syro-malancharischen Pries-tern in Verbindung zu sein. Dieser Ritus wird tiefgläubig gefeiert und ist gleichen Ranges wie der Heilige Römische Ritus.

3. Praktischer Hinweis
Wer in diesem Sinne heilige Messen bestellen möchte, kann mir schreiben:

Anschrift: Dienst am Glauben
Höttinger Gasse 15a
6020 Innsbruck
Österreich
oder:
Heilige Messen im alten Ritus können Sie auch bestellen durch Überweisung von 7.-- Euro pro hl. Messe an:
Dienst am Glauben, Innsbruck
Kto 120058809, BLZ 70010080, Postbank München
„Ersuche um Erlagscheine, um das Stipendium (Spende für den Priester, welcher die heilige Messe ganz nach Meinung der Spender feiert) überweisen zu können." Für eine hl. Messe erbitten wir 7 Euro. Die Zeitschrift hat Konten für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Für den Erhalt bekommt jeder -jedesmal - eine Bestätigung. Diese Aktion sei in besonderer Weise unter den Schutz der Unbefleckten Schlangenzertreterin gestellt!
Das Jahresabonnement der Zeitschrift "Dienst am Glauben" kostet nur 15 Euro: Lesen Sie diese sehr bewährte und absolut zuverlässige katholische Zeitschrift! Wirklich sehr empfehlenswert!

Die sechs heiligen Messen - ein vorzügliches Heilmittel!
Die sechs Klementinischen Messen, welche für Lebendige und Verstorbene, zu Gottes höchstem Lobe, zu dessen Ehre und Danksagung und für die Armen Seelen im Fegefeuer mit großen Verdiensten und zum Nutzen und Trost angewendet und verrichtet werden können, wie aus Folgendem zu vernehmen ist. Wenn ein Mensch bei einem geweihten Priester für Lebendige und Verstorbene sechs heilige Messen nach folgender Ordnung lesen läßt, so wird unfehlbar die Seele desjenigen, für welchen jene heiligen Messen geopfert werden, sogleich aus der schmerzlichen Gefangenschaft des Fegefeuers erlöst werden. Ein hochgelehrter, gottseliger Priester der Gesellschaft Jesu und Lehrer der Heiligen Schrift hat, durch Offenbarungen erleuchtet, dem Volk öffentlich gepredigt, daß, wenn man diese heiligen Messen einem Verstorbenen lesen lasse, dessen Seele augenblicklich aus dem Fegefeuer erlöst werde, wenn sie auch bestimmt gewesen sei, bis zum Jüngsten Tag zu leiden. Zwei Frauen, welche in der Predigt waren und dieses gehört hatten, versprachen einander, sobald eine vor der anderen sterbe, wolle die Überlebende der Verstorbenen jene sechs heiligen Messen lesen lassen, welches auch geschah. Nachdem eine dieser beiden Frauen verstorben war, ließ die andere ihres Versprechens eingedenk für jene die sechs heiligen Messen lesen, worauf ihr in der Nacht die Verstorbene in so unaussprechlicher Schönheit und Klarheit erschien, daß sie vor Freude und Vergnügen ganz außer sich war und drei Tage hindurch weder Speise noch Trank zu sich nahm. Als sie wieder zu sich selbst kam, war ihr einziger Wunsch, ebenfalls zu sterben; sie verordnete, daß die sechs heiligen Messen für sie selbst gelesen wurden, und starb fröhlich und selig, nachdem dieses geschehen, den siebten Tag darauf.

Zu bedenken ist, daß diese sechs heiligen Messen von einem Priester in folgender Ordnung und Meinung gelesen werden sollen:
Die 1. hl. Messe
soll zu Ehren der unschuldigen Gefangennahme unseres lieben Herrn Jesu Christi geopfert werden, damit die Seele, welche man beabsichtigt, aus ihrer Gefangenschaft und von der schmerzlichen Pein im Fegefeuer wegen ihrer auf der Welt begangenen Sünden zu befreien, erlöst werde.

Die 2. hl. Messe
soll zu Ehren des unschuldigen Gerichts, welches unser lieber Herr Jesu Christus über sich hat ergehen lassen, geopfert werden, damit die arme Seele von den schweren Peinen, wozu sie ihrer begangenen Sünden wegen durch das strenge Gericht Gottes verdammt war, freigesprochen werde.

Die 3. hl. Messe
soll zu Ehren der unschuldigen Verspottung unseres lieben Herrn Jesu Christi, die er sein ganzes heiliges Leben hindurch und sonderlich in seinen letzten schmerzlichen Leiden am Stamme des heiligen Kreuzes erduldet hat, geopfert werden, damit er die arme Seele von aller peinlichen Verfolgung und Strafe, die sie wegen ihrer Sünden billig verdient hat, lossprechen wolle.

Die 4. hl. Messe
soll zu Ehren der heiligen Wunden und Schmerzen unseres lieben Herrn Jesu Christi, sowie des Elendes und Todes, den er am Stamme des heiligen Kreuzes gelitten hat, geopfert werden, damit er die arme Seele von all den tödlichen Wunden, die sie durch ihre großen Sünden erhalten hat, heiligen und von der verdienten Strafe freisprechen wolle.

Die 5. hl. Messe
soll zu Ehren des Begräbnisses unseres lieben Herrn Jesu Christi geopfert werden, um denselben zu bitten, daß er alle von der armen Seele begangenen Sünden und Missetaten in seiner unendlichen Barmherzigkeit ewig begraben und dieselbe von der verdienten Strafe lossprechen möge.

Die 6. hl. Messe
soll zu Ehren unseres lieben Herrn Jesu Christi Auferstehung und Himmelfahrt gelesen werden, damit er die arme Seele aus dem Schatten des Todes an das ewige Licht bringen und ihr eine fröhliche Auferstehung und schnelle Himmelfahrt verleihen wolle. Die Übung der sechs heiligen Messen wurde von Papst Klemens XII. (1730-1740) gutgeheißen und empfohlen, weshalb sie auch „Klementinische Messen" genannt werden.
(Quelle: "Dienst am Glauben", Heft 2, 2009, S. 60ff., Innsbruck)


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