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Am 8. September 1982 befand sich der Gründer der Marianischen Priesterbewegung, Don Stefano Gobbi, in der Universitätsstadt Nimwegen in den Niederlanden. Er hielt dort ein Zönakel mit holländischen Priestern. Bei dieser Gelegenheit hat die Gottesmutter Don Gobbi gegenüber in einer inneren Einsprechung den desolaten Zustand der Katholischen Kirche in den Niederlanden zur Sprache gebracht. Gegen Ende ihrer Botschaft steht jedoch ein Satz, der aufhorchen läßt: "Aber ich habe von hier aus auch mein unbesiegbares Wirken begonnen."
Was
meint die Gottesmutter mit dieser Bemerkung? Ist das vielleicht ein Hinweis,
eine Anspielung auf die Vorgänge von Amsterdam? Auf eine Anfrage hin
hat Don Stefano Gobbi diese Vermutung bestätigt.
Er selbst befand sich fünf Jahre später, am 15. September 1987, dem Fest der sieben Schmerzen Mariens in Akita (Japan). Im dortigen Kloster steht seit Oktober 1963 eine etwa ein Meter hohe rötlichbraune Holzstatue. Ein buddhistischer Bildhauer namens Saburo Wakasa hat sie nach dem Bild der Frau aller Völker von Amsterdam geschnitzt: Maria steht als Miterlöserin mit ausgebreiteten Armen auf dem Globus, der nicht mehr von der Schlange umgeben ist.
Zehn Jahre danach begannen 1973 in Akita die Erscheinungen der Gottes- mutter für Schwester Agnes, die bis 1981 andauerten. Am Ostersonntag, dem 22. April 1984, hat der zuständige Bischof Johannes Ito schriftlich die Übernatürlichkeit der Ereignisse von Akita aner- kannt. Drei Jahre danach sagte die Gottesmutter am 15. September 1987 zu Don Gobbi, während er sich in Akita aufhielt: "Ich habe dich heute zu diesem von mir gesegneten Ort geleitet - vor die Statue, die an das Geheimnis meiner Miterlöserschaft erinnert... Ich bin unter dem Kreuz, das heute die Kirche und diese ganze arme, sündige Menschheit trägt. Ich bin die wahre Mutter und wahre Miterlöserin."
Die Akita-Statue zusammen mit diesen Worten von Don Gobbi führen uns auf dem Weg über das JA zu Akita zur Einsicht in die Echtheit der Erscheinungen und Botschaften von Amsterdam an die dortige Seherin Ida Peerdemann. Interessant und wichtig ist dabei die Strategie des Himmels. Die Gottesmutter äußert sich in Achtung und Respekt vor den Entscheidungen der jeweils zuständigen Bischöfe.
Drei Jahre nach der bischöflichen Anerkennung der Phänomene von Akita (22. April 1984) bestätigt sie das positive Urteil durch ihre soeben zitierten Worte an Don Stefano Gobbi am Fest der sieben Schmerzen Mariens, dem 15. September 1987.
101mal hat die Statue in Akita Tränen vergossen. Die erste "1" verweist auf die eine und erste Frau EVA, durch deren Versagen die Sünde in die Welt eintrat. Die zweite "1" erinnert an die neue (biblisch erwähnte) FRAU, Maria (AVE), die zweite und bessere Eva, durch die uns die Rettung geschenkt wurde. Die runde "0" dazwischen verweist auf den dreieinen Gott, der von Ewigkeit zu Ewigkeit ist. Die kreisförmige Null ist ein Zeichen für die Allerheiligste Dreifaltigkeit, die keinen Anfang und kein Ende hat.
Bei Don Gobbi wird die Echtheit und Übernatürlichkeit
von Amsterdam indirekt auf dem Weg über das JA zu Akita artikuliert.
Weil die Gottesmutter den Urteilen der zuständigen Bischöfe nicht
vorgreift, hat sie sich im Blauen Büchlein auch nicht direkt zu Amsterdam
geäußert. Die Ursache dafür ist ganz einfach: Der Nachfolger
von Bischof Heinrich Bomers, Monsignore
Josef Maria Punt, Bischof von Haarlem-Amsterdam, hat erst am 31. Mai 2002
die Übernatürlichkeit der Ereignisse von Amsterdam erklärt.
Die inneren Einsprechungen an Don Stefano
Gobbi endeten jedoch bereits fünf Jahre zuvor, am 31. Dezember 1997.
In ihrer klugen und bescheidenen Art hat die Gottesmutter sozusagen durch
die Hintertür Akita grünes Licht für Amsterdam gegeben.
Sie ist die erschaffene und heilige Weisheit Gottes, die die Pläne
der Allerheiligsten Dreifaltigkeit kennt und als Königin aller Propheten
uns jeweils zum richtigen Zeitpunkt mitteilt.
Ziel und Zweck aller übernatürlichen und marianischen Begebenheiten von Amsterdam (1945-1959) und Akita (1973-1981) ist das kommende fünfte Mariendogma: Miterlöserin, Mittlerin aller Gnaden und fürbittende Allmacht an Gottes Thron. Das bescheidene Mittel auf dem Weg zur offiziellen Verkündigung dieses Glaubenssatzes durch den jetzigen oder einen kommenden Papst ist das berühmte
Gebet von Amsterdam:
"O Herr Jesus Christus, Sohn
des lebendigen Gottes, sende jetzt deinen Geist über die Erde. Laß
den Heiligen Geist wohnen in den Herzen aller Völker, damit sie bewahrt
bleiben mögen vor Verfall, Unheil und Krieg. Möge die Frau aller
Völker, die selige Jungfrau Maria, unsere Fürsprecherin sein.
Amen."
Dieses Gebet hat sich Maria für die kleinen, eucharistischen, marianischen und papsttreuen Seelen ausgedacht. Es zeigt bei näherem Hinsehen prophetische Sprengkraft für eine jetzt noch nicht vorstellbare Zukunft, in der die Miterlöserin die Völker der Erde für den Sieg der Gnade und den wahren Frieden gewinnen wird. Maria bezeichnet sich nicht als Frau aller Konfessionen und Religionen... Sie spricht neutral von allen Völkern, wobei die verschiedenen Konfessionen und Religionen natürlich indirekt mit einbezogen sind. Auch im offiziellen Meßtext der Kirche ist nach dem Vaterunser an Pfingsten der Heilige Geist von Christus gesandt, damit er "die Kirche aus allen Völkern (sic!) in Einheit und Liebe zusammenfüge." In beiden Fällen sind nicht nur bestimmte einzelne Länder gemeint, wie z.B. Holland, Deutschland oder Japan, sondern ausdrücklich sämtliche Völker der Erde ohne Ausnahme.
Zweitens vermeidet die Gottesmutter die Worte Sünde, Laster und Schuld, weil augenblicklich noch ein Großteil der Menschheit allergisch darauf reagiert. Sie spricht stattdessen von Verfall, Unheil und Krieg. Das verstehen auch Andersgläubige und Nichtchristen. ...
Maria war vor 2000 Jahren das unbekannte Mädchen von Nazareth, für die Öffentlichkeit die einfache Frau aus dem Volk. Sie lebte in einer unbedeutenden, kleinen Gemeinde, von der der Apostel Philippus sagen konnte: "Was kann denn aus Nazareth schon Gutes kommen?" Verborgen lebte sie in einer verachteten Ortschaft, zu der auch viele Nichtjuden gehörten. Keiner wußte damals um die großen Geheimnisse ihres heiligen Lebens. Nicht einmal Joseph gegenüber hat sie das Geheimnis der Verkündigung und Menschwerdung des göttlichen Messias mitgeteilt. Sie wartete im Vertrauen auf Gott, bis er dies durch einen Engel tat. Jetzt aber, mit Leib und Seele für immer im Himmel verklärt, ist die ehemalige Frau aus dem Volke nach Gottes Heilsplan dazu bestimmt und auserwählt, die Frau und Mutter aller Völker zu werden (was sehr bald bevorsteht!).
Wir wollen sie anerkennen und hochverehren als Königin aller Nationen...
Nach den Mitteilungen Mariens an Ida Peerdemann wird ein Papst eines Tages an einem 31. Mai das große abschließende Dogma verkünden und Maria als die große Miterlöserin, Mittlerin aller Gnaden und fürbittende Allmacht an Gottes Thron vor den Augen aller Völker proklamieren. Und dann wird eine wunderbare Zeit des Sieges, der Gnade und des Friedens über die Menschheit kommen. Beten und singen wir immer wieder das Gebet von Amsterdam, damit wir unseren wichtigen Beitrag für dieses kommende große heilsgeschichtliche Ereignis leisten.
Auf dem Bild von Amsterdam steht die Frau aller Völker auf der Weltkugel. Man sieht unter ihrem Fuß aber keine Schlange mehr (hierin liegen mehrere Geheimnisse verborgen!). Das Gebet der Kirche wird sich weltweit erfüllen: "Freu dich, Jungfrau Maria, du allein hast alle Irrtümer und Irrlehren überwunden in der ganzen Welt." Wer von uns hätte je daran gedacht, daß ausgerechnet von Holland aus diese Revolution von oben für unsere Welt hier unten ausgehen könnte? Gottes Wege sind immer wieder voller Überraschungen und wunderbar.
Per intercessionem mulieris et matris omnium populorum benedicat vos omnipotens, iustus et misericors DEUS trinus et triunus, + PATER et + FILIUS et + SPIRITUS SANCTUS!
Euer Pfr. R. M. Lambert
vom Marianischen Segenskreis e.V., Untere
Bergstr. 7, 56244 Leuterod
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