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Der Wert eines Gebetes wird v.a. durch die innere Gesinnung des Herzens bestimmt
Offenbarung durch MARIA, Herrin aller Seelen, an „Myriam van Nazareth” – am Mittwoch, den 26. November 2008

Ich sagte den Seelen früher bereits, daß der Wert eines Gebetes nicht nur durch die Worte bestimmt wird, sondern noch mehr durch die innere Gesinnung des Herzens, während die Seele die Worte ausspricht. Ich möchte den Seelen ein Bild vor Augen stellen, damit sie dies vollkommen verstehen.

Betrachtet Gebet wie Wasser, das zum Herzen Gottes hin fließt. Ein Gebet, das ohne viel Gefühl gebetet wird, ist einem sehr langsam fließenden Bach ähnlich. An manchen Stellen kann es sogar den Anschein haben, daß das Wasser still steht. Das Bachbett weist viel Bodensatz auf, der sich aus weltlichen Beimischungen zusammensetzt. Das Wasser erreicht nur mit Mühe Gottes Herz, und insofern es das Göttliche Herz dennoch erreicht, so erfolgt dies nahezu unbemerkt und oft in verschmutztem Zustand.

Wenn das Gebet jedoch aus einem Herzen fließt, das sich für das Weltliche zu verschließen sucht und das von Liebe und Sehnsucht nach Gott beseelt ist, wird es wie ein Gebirgsbach. Das Wasser stürzt sich geradezu buchstäblich in das Herz Gottes. Es sprudelt vor Kraft, ist durch und durch sauber und kann für Gott nicht unbemerkt bleiben. Dieses Gebet entspringt auf einem Berg: in den höheren Regionen des inneren Lebens.

Seht doch, wie reinigend dieses Gebet in der Seele selbst wirkt: Das schnell strömende Wasser spült sämtlichen Staub weltlicher Einflüsse aus der Seele fort, und das Bachbett enthält nahezu keinen Bodensatz. Mit dem Herzen zu beten ist eine Gnade, die jede Seele erhalten kann.

Es ist wichtig, daß sich die Seele unaufhörlich dazu anstrengt, sich nicht von den weltlichen Einflüssen in ihrem Alltag beherrschen zu lassen. Sie kann das erreichen, indem sie sich vor Augen hält, daß die Verheißungen des Ewigen Reiches ihre Gedanken und Gefühle beherrschen sollen. Sobald die Sonne der wahren Hoffnung und der wahre Glaube an den unabschätzbaren Wert sämtlicher Prüfungen die Seele vollkommen durchstrahlen, wird die Seele das Licht erhalten, das ihr zeigen wird, wie vergänglich und unwichtig ihre Bürden sind. Schon allein diese Erkenntnis wird die Strömung ihres Gebetes beschleunigen und den Boden der Seele reinigen.
Ich kann der Seele dabei helfen, sämtliche Felsblöcke, welche die Strömung des wahren Lebens hindern, zu pulverisieren. Das Pulver dieser Felsblöcke wird das Herz Gottes erreichen wie eine Bezeugung der Tatsache, daß die Seele ihren inneren Kampf zusammen mit Mir geführt hat und daß sie die Welt in sich selbst besiegt hat. Der Sieg der Seele über die Welt fängt mit jedem aufrichtigen Versuch an, über die Ablenkungen der Welt hinaus zu steigen. Für Gott gilt dies schon als aufrichtiges Sehnen nach Seinem Herzen und nach dem Göttlichen Leben.”
 

Offenbarung durch MARIA, Herrin aller Seelen, an „Myriam van Nazareth” – am Dienstag, dem 10. Juni 2008

„Über jede Seele, die Mich akzeptiert als Geschenk der Liebe Gottes, als die Stimme des Heiligen Geistes und als Schlüssel zum Tor des ewigen Heils, breite Ich Meinen Mantel des Schutzes, des innerlichen Friedens und der Heiligung aus. Ich bin die Morgendämmerung nach der Nacht, der Bote der Mittagssonne, die Jesus Christus heißt und die Mich in der Stunde der Erlösung den Seelen gegeben hat. Die Werke, die Ich in Meiner Eigenschaft als Herrin aller Seelen in den Seelen vollziehe, bilden die größte Verherrlichung Seines Blutes, das strömen wird, bis auch die letzte Seele Mich als Schlußstein von Gottes Heilsplan akzeptiert hat.

Verstehe Meine Worte richtig. Ich bin die Miterlöserin der Menschheit. Das Erlösungswerk Christi ist vollkommen, aber die Erlösung ist in der einzelnen Seele erst dann vollendet, wenn die Seele anerkennt, daß Ich von Gott die Macht erhalten habe, sie aus ihrer Finsternis zu befreien. Zu dem Zweck muß sie sich Mir völlig hingeben, in totaler und bedingungsloser Weihe, für ein Leben zu Meinen Diensten. Aus diesem Grunde bin Ich die Herrin aller Seelen. Jesus ist die Sonne, Ich trage die Strahlen in den Kern der Seele. Dies ist die Besiegelung des Neuen Bundes zwischen Gott und den Seelen: ohne Mich kann die Seele die richtige Wärme Christi nicht dazu benutzen, die Saat ihrer Heiligung zur Reifung zu bringen.”
(Quelle: Leseprobe; mehr unter: www.myriam-van-nazareth.net)


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