Der heilige Don Bosco rettet die Jugend
Kurzinfo
Der Rettung der Jugend galt sein Leben. Johannes Melchior Bosco, genannt Don Bosco, kam aus bitterarmen, bäuerlichen Verhältnissen. Seine Kindheit in Becchi, nahe Turin, war geprägt von den revolutionären Unruhen in Europa. Die Verwahrlosung gerade der Jugendlichen griff um sich. Als Neunjähriger hatte er eine Berufungsvision. Er sah in einem Hof eine Horde herumlungernder und fluchender Gassenjungen; als er dazwischenfahren wollte, hörte er im Traum die Stimme:

"Stell Dich an die Spitze der Jungen! Nicht mit Schlägen, sondern mit Milde, Güte und Liebe mußt Du Dir sie zu Freunden gewinnen."

Das tat er gleich nach seiner Priesterweihe (1841). Er richtete Schulen, Heime und Ausbildungsstätten ein, gab Zeitschriften und Bücher heraus. Seine heiligmäßige Mutter Margareta Occhiena half ihm aufopferungsvoll. Ihre Erziehungsmethode der Ermutigung und Bestätigung, die heute von der Bildungsforschung vielfach anerkannt wird, wirkte nachhaltig. Schon zu seinen Lebzeiten fanden 130 000 Jungen in 250 Häusern in Europa und Amerika ein Zuhause, 6000 Priester sind noch vor seinem Tod daraus hervorgegangen. 1934 wurde Don Bosco, Patron der Jugend und der Jugendseelsorger, heiliggesprochen.
(Quelle: "Echo der Liebe" Nr. 6 - 2011, S. 4, München)

weitere Informationen: Der hl. Don Bosco  (Textlink)



ext. Link:
http://www.pater-pio-marpingen.de/weihe_kinder.doc


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