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Der Trost des heiligen Bußsakramentes

Eine Geschichte des Bußsakramentes aus dem Buch der Heiligen Birgitta:

Ein in den Augen der Welt großer Mann, der schon lange nicht mehr gebeichtet hatte, fiel in eine sehr schwere Krankheit. Christus aber erschien der hl. Birgitta seiner Braut, redete zu ihr und sprach: “Sage deinem Beichtvater, er solle jenen Kranken besuchen und seine Beichte hören!“. Als dieser nun hinkam, antwortete der Kranke, er bedürfe nicht der Beichte; und er behauptete, er habe ohnedies häufig gebeichtet.

Am anderen Tag erhielt der Beichtvater von Christus wieder den Befehl, nochmals zum Kranken zu gehen. Als er zum Kranken kam, erhielt er eine ähnliche Antwort wie tags zuvor. Als der Beichtvater aber am dritten Tag wieder zu dem Kranken kam, sprach ER infolge einer anderen, Birgitta der Braut Christi, zuteil gewordenen Offenbarung so zu ihm:
Du hast sieben böse Geister in dir.
Einer sitzt im Herzen und bindet dasselbe, daß du keine Reue über deine Sünden empfindest,
der zweite sitzt in den Augen, auf daß du nicht siehst, was deiner Seele nützt;
der dritte sitzt in deinem Mund, damit du nicht redest, was zur Ehre Gottes ist;
der vierte ist im unteren Teil deines Leibes, da du alle Unkeuschheit geliebt hast;
der fünfte ist in deinen Händen und Füßen, deshalb scheutest du dich nicht, die Menschen zu berauben und zu töten;
der sechste ist in deinem Bauch, deshalb bist du dem Fressen und Saufen ergeben gewesen;
der siebte sitzt in deiner Seele, wo Gott hätte weilen sollen; aber jetzt sitzt dort sein Feind, der Teufel.
Darum tue schnell Buße, denn Gott will dir noch gnädig sein!.

Darauf antwortete der Kranke unter Tränen: „Wie wirst du mich von der Verzeihung überzeugen können, da ich in so viele Laster verwickelt bin?“
Der Beichtvater antwortete: “Ich schwöre dir, daß ich erfahren habe, du wirst durch die Reue gerettet werden, wenn du auch noch viel größere Sünden begangen hättest“.

Darauf sprach jener wieder unter Tränen: „Ich verzweifle am Heil meiner Seele, weil ich dem Teufel gehuldigt habe, der gar oft mit mir geredet hat; deshalb habe ich in den sechzig Jahren meines Lebens niemals gebeichtet, auch den Leib Christi nicht empfangen, sondern habe mir Geschäfte ausgedacht, wenn andere kommunizierten; nun aber will ich, mein Vater, beichten, denn solche Tränen habe ich, wie ich mich zurückerinnere, noch nie gehabt“.
Er beichtete an diesem Tag viermal. Am folgenden Tag kommunizierte der Kranke nach der Beichte.

Am sechsten Tag darauf starb er. Von dem Verstorbenen sprach Christus zu seiner Braut Birgitta folgendes:
„Dieser Mensch diente jenem Räuber, dessen Gefährlichkeit Ich dir zuvor gezeigt habe. Nun ist der Teufel von ihm gewichen, dem er gehuldigt hatte. Solches geschah wegen der Reue, die er gehabt hat; er ist jetzt bereits in der Läuterung (Fegfeuer). Zeichen aber für seine bald folgende Befreiung (aus dem Fegfeuer) ist die ganz große Reue, die er am Ende gehabt hat. Du könntest aber jetzt fragen: Wodurch verdiente ein solcher Mensch so große Reue, wo er doch in so viele Laster verstrickt war? Ich antworte dir: Das hat Meine Liebe bewirkt. Ich habe bis zum letzten Augenblick auf seine Bekehrung gewartet; diese Reue aber hat ihm zuletzt das Verdienst Meiner Mutter bewirkt, obwohl dieser Mensch sie nämlich in seinem Herzen gar nicht recht geliebt hat, hat er doch noch , weil er sich angewöhnt hatte, so oft er Maria nennen hörte, mit ihren Schmerzen unter Meinem Kreuz Mitleid zu haben, den Weg zum ewigen Heil gefunden und ist noch gerettet worden.“ (Offenb. der hl. Birgitta, Buch VI Kap. 97, Imprimatur)



Gebet:

O Gott Heiliger Geist, wir beten Dich an und benedeien Dich als den Vater der schönen Liebe und göttlichen Bräutigam der allerreinsten Jungfrau Maria. Demütig danken wir Dir und preisen wir Dich für die Gnadenfülle und Tugendschönheit, ganz besonders für den Ehrenvorzug der Unbefleckten Empfängnis, mit der Du unsere Rosa Mystica geschmückt hast.

Durch ihre Reinheit und Unversehrtheit flehen wir zu Dir, reinige auch unser Herz von allen Makeln der Sünde und schütze uns vor dem verderblichen Geist der Unreinheit. Aus Liebe zu Deiner Unbefleckten Braut schenke uns huldvoll jene Unschuld wieder, mit der Du uns bei der heiligen Taufe bekleidet hast.

O mildreicher Heiliger Geist, Du göttliche Liebesflamme, entzünde unsere Herzen mit glühender Liebe zu Maria, unserer gütigsten Mutter. Hilf uns mit dem Beistand Deiner Gnade, daß wir Dir als ihre wahren Kinder mit keuschem Leib und reinem Herzen dienen und so unserer Unbefleckten Mutter Freude und Ehre bereiten. Amen.


Die heilige Jungfrau Maria sagte in Medjugorje: "Wenn Du wüßtest, wie sehr ich jeden Einzelnen von euch liebe, würdest Du vor Freude weinen."


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