|
|
Zum
2. Mal innerhalb seiner bisherigen kurzen Amtszeit hat Papst Benedikt XVI.
Deutschland besucht. - Jesus stieg in das Boot des Petrus, legte vom Ufer
ab und lehrte die Menschen: - Genauso handelt der jetzige Papst. Wenn er
mit dem Hubschrauber kam, setzte er jedoch nicht sofort zur Landung an,
sondern mit einer leichten Links- und Rechtskurve "umarmte" er gleichsam
die Menschen.
Papst
Benedikt sprach von Herz zu Herz in einfacher und sehr verständlicher
Sprache. Er sprach zu den Kirchenvertretern, er sprach zur Jugend, er sprach
zu den Politikern, in etwas gehobener Sprache zu den Gelehrten, er sprach
zu den Familien, er sprach zu den Kindern, er sprach zur ganzen Welt...
Er mahnte, er lehrte, deutete Wege an, tadelte aber auch, z.B. mit welchem
Zynismus man heute den Menschen gegenüber manch neue Technik einsetzen
will.
Die
Menschen haben ihm zugejubelt wie sie seinerzeit Jesus beim Einzug von
Jerusalem zugejubelt haben. Und schon hört man wie vor fast 2000 Jahren
die Rufe des bösen feindes: "Kreuzige
ihn!". So wie Jesus wird dieser Papst wohl
auch diesen Weg gehen müssen, damit endlich das Gute über das
Böse siegt, nachdem dieses wohl letzte Opfer Gott Vater dargebracht
worden ist, damit das Böse in der Welt vollständig verschwindet...
Sehr interessant war es zu beobachten, wie sehr auch der neue Papst eine hochherzige Marienverehrung zeigt und sie allen Gläubigen weiterempfiehlt, weiß er doch, daß gerade die heilige Jungfrau Maria bei allen Wiedervereinigungen im Glauben eine große Rolle spielen wird. Alle ökumenischen Bestrebungen aber werden erst dann von Erfolg gekrönt sein, wenn unsere Gottesmutter Maria ihrer gottgewollten Stellung gemäß als Fürbitterin, Gnadenvermittlerin und Miterlöserin erkannt und kirchlich anerkannt sein wird.So wird das noch zu verkündende letzte Mariendogma, welches vom Himmel ausdrücklich in den kirchlich anerkannten Botschaften Mariens von Amsterdam gewünscht wurde(!), das bedeutendste Brückenteil sein, welches in Richtung Ökumene gelegt werden muß. Es ist außerdem sehr interessant, feststellen zu können, wie sehr und wie rasant die Marienverehrung weltweit - und sogar erst recht in Deutschland - gewachsen ist. Es gibt sogar viele sehr schöne weltliche Lieder, die man tagtäglich im Radio hören kann, die sich mit Marienverehrung, religiösen Wertevorstellungen, Gottesverehrung und -anbetung etc. befassen ("Salve Regina", "Vater unser", Lieder von Oswald Sattler u.v.a.m.).
Es schwappt im Moment eine "Marienwelle", eine euphorische Zuwendung zur heiligen Jungfrau Maria, über unser Land, ja über die ganze Welt, wohl nicht zuletzt aufgrund der Marienerscheinungen von Medjugorje angeregt...
Der böse feind will aber dieses neue Dogma zurückhalten, jedoch das Gute wird siegen. Denn die heilige Jungfrau von Fatima hat uns versichert: "Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren!" - und wir sind nicht mehr weit von diesem herrlichen Triumph entfernt! Selbst dem evangelischen Landesbischof ist in Altötting das Herz aufgegangen und er zeigte sich sehr erfreut: Die Verwandlung der Herzen hat bereits eingesetzt durch die Bemühungen dieses Papstes, seines Vorgängers Papst + Johannes Paul II., durch die heilige Jungfrau Maria und durch den Heiligen Geist...
Gott liebt Deutschland sehr und ER hat etwas Großes vor. Deshalb hat er den Papst gleich 2mal in kurzer Zeit nach Deutschland gesandt, um die Menschen vorzubereiten. In Deutschland leben zur Zeit nahezu alle Kulturen der Welt friedlich nebeneinander. Es funktioniert! Der böse feind will unseren Blick zwar trüben, aber Gott ist stärker als der böse feind! Toleranz ist ein Zeichen von Herzensweite und der Gewißheit, daß Gott den Menschen geschaffen hat. In der Dankbarkeit Gott gegenüber zu handeln fördert die Toleranz und schränkt sie nicht ein. "Katholisch" bedeutet "weltweit", bedeutet aber auch "Herzensweite". Papst Benedikt XVI. hat die "Zeichen der Zeit" richtig erkannt und wird wie sein Vorgänger tatsächlich vom Heiligen Geist geführt. Der neue geistliche und geistige Antrieb / Anschub wird dem ganzen Volk zugute kommen, selbst der Wirtschaft, ja der ganzen Welt. Denn wo Glaube ist, da ist Friede und Wohlergehen.
Papst
Benedikt XVI. ist ein hochgelehrter, aber trotzdem ein äußerst
demütiger Mann. Und genau daran erkennt man seine wirkliche Größe
und Stärke und Heiligkeit.
Alle
Völker und Nationen schauen in diesen Tagen jedoch auf SIE: die "Gesegnete
unter allen Frauen", die heilige Jungfrau
Maria, die der Schlange den Kopf zertreten
wird (vgl. Maria von Agreda). Ihre Gottesmutterschaft
ist zum großen Erbe der Menschheit geworden. Ihre hohe Bedeutung
unterstreicht Papst Benedikt XVI. in jedem Lehrschreiben, in jeder Ansprache.
Er vergißt nie am Schluß einer jeden Rede, die heilige Jungfrau
Maria zu erwähnen und sie um ihre Hilfe zu bitten. Unter ihrem mütterlichen
Mantel befinden sich in gewisser Weise auch jene ferne Völker, die
das Geheimnis Jesu Christi (noch) nicht (voll) kennen. Viele wissen zwar
nichts vom Sohn Gottes, wohl aber etwas von der Jungfrau Maria, die auch
sie oft sogar hoch verehren(!), und schon das bringt sie irgendwie dem
Geheimnis unseres kath. Glaubens näher. Sie nähern sich damit
dem Herzen der Kirche wie die Hirten von Bethlehem, um dann wie diese zurückzukehren
und Gott in ihrem Alltag zu loben und zu preisen. Genau das muß der
Weg einer echten Ökumene sein: "Durch
Maria zu Jesus!" So lesen wir
es in Lourdes über dem Hauptaltar!
Maria litt für einen jeden von uns und war mit dem Opfer ihres Sohnes verbunden: Ihre Anwesenheit auf Kalvaria, die ihr erlaubte, sich mit ganzem Herzen mit den Leiden ihres göttlichen Sohnes zu verbinden, gehörte zum göttlichen Heilsplan: es war der Wille von Gott Vater, daß sie, die zur höchsten Mitwirkung am Erlösungsgeheimnis berufen war - wie kein anderer Mensch, wie kein anderer Heiliger(!!!) - völlig mit dem Opfer verbunden sein und alle Schmerzen des Gekreuzigten teilen sollte, indem sie in dem Wunsch, die Welt zu retten, ihren Willen mit dem seinen vereinigte. (Generalaudienz, 4.5.1983) - Somit ist die heilige Jungfrau Maria unter dem Kreuz zur Miterlöserin geworden: vgl. z.B. "Das Goldene Buch" v. hl. L.M. Grignion v. Montfort und Aussagen vieler anderer Heiliger!
"Siehe
deine Mutter!" sagt auch Papst Benedikt XVI,
der Papst der Ökumene, "gloria olivae".
"Siehe
deine Mutter!" sagte Jesus zu dem Jünger,
"den
er liebte", "und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich"
(Joh 19,27); der jungfräuliche Jünger
nahm die jungfräuliche Mutter als sein Licht, seinen Schatz, sein
Gut, als das kostbarste vom Herrn ererbte
Geschenk auf. Er liebte sie
zärtlich mit dem Herzen eines Sohnes.
Machen
wir es so wie Papst Benedikt, wie sein Vorgänger, wie alle Heiligen,
wie der Lieblingsjünger Jesu und lieben wir unsere gemeinsame Mutter
aus ganzem Herzen. Dann werden wir alle wie in einer lieben Familie leben!
Die ewige Liebe das Vaters, die sich in der Geschichte der Menschheit durch den Sohn geoffenbart hat ..., nähert sich einem jeden von uns durch diese Mutter und wird so für jeden Menschen verständlicher und leichter zugänglich. Darum muß Maria auf allen Wegen des täglichen Lebens der Kirche gegenwärtig sein. (Redemptor hominis 22, 15.3.1979)
Auf
dem Antlitz Marias entdecken wir den Abglanz des geheimnisvollen Antlitzes
des Vaters. Die unendliche Zärtlichkeit Gottes, der die
Liebe ist, offenbart sich in
den mütterlichen Gesichtszügen der Mutter Jesu. (Generalaudienz,
5.1.2000) - Vor seiner Deutschlandreise betrachtete Papst Benedikt XVI.
bekanntlich in Manopello das heilige Antlitz Jesu ("Muschelseidentuch"):
das Abbild des auferstandenen Jesus.
Beseelt
von der Güte Gottes, das aus diesem heiligen Antlitz Jesu strahlt,
kam er dann sogleich nach Deutschland und gab diese Liebe der ganzen Welt.
An uns liegt es, diese Liebe anzunehmen und auch wieder an unsere Mitmenschen
weiterzugeben!
Impressum