Gottes Barmherzigkeit ist unendlich!
GEBET:
O Blut und Wasser, aus dem Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit für uns entströmt, Jesus, ich vertraue auf Dich!

Eines Tages sagte Jesus zur hl. Sr. Faustina: "Wenn du folgendes Gebet mit einem zerknirschten Herzen und mit Glauben für einen Sünder betest, werde ich ihm die Gnade der Bekehrung schenken:"
Barmherziger Jesus, in dem Augenblick Deines Kreuzestodes für uns bete ich Dich an, lobpreise Dich und bitte Dich, umfasse mit Deiner unerschöpflichen Barmherzigkeit die ganze Menschheit, besonders die armen Sünder und die Sterbenden. Amen.


"Möge die ganze Menschheit meine unergründliche Barmherzigkeit kennenlernen. Das ist das Zeichen der Endzeit. Danach kommt der Tag der Gerechtigkeit. Solange noch Zeit ist, sollen sie zur Quelle meiner Barmherzigkeit Zuflucht nehmen, sie sollen das Blut und das Wasser, das für sie entsprang, nutzen." (Tagebuch der hl. Sr. Faustina, Abschnitt 848, S. 279)

Der Hl. Vater, Papst Johannes Paul II. statuierte am 30.4.2000 den
1. "Barmherzigkeitssonntag", der von da an in der ganzen Welt gültig ist!
Jesus sagt selbst: "Ich wünsche, daß Meine Barmherzigkeit festlich am 1. Sonntag nach Ostern gefeiert werde. An diesem Tag werden die äußersten Tiefen Meiner Barmherzigkeit als Zuflucht für alle geöffnet sein. Jene, die gebeichtet haben und an diesem Tag die heilige Kommunion empfangen, erhalten nicht nur die Verzeihung ihrer Sünden, sondern auch den Nachlaß der Strafen, die sie dafür verdient haben..." Zur Vorbereitung auf dieses Fest wünscht Jesus ab Karfreitag die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit (siehe weiter unten!).


Genau dieser Barmherzigkeitssonntag wurde nun am 30.4.2000 vom Papst feierlich eingesetzt!
Papst Johannes Paul II. starb am Vorabend zum Barmherzigkeitssonntag! - Ein großes Zeichen Gottes neben den vielen Kometenzeichen!!


"Am ersten Sonntag nach Ostern, dem sog. "Weißen Sonntag" im Jahre 2000 blickten die Gläubigen aller Kontinente mit Freude und Dankbarkeit nach Rom: Denn an diesem Tag, an dem Sr. Faustine von Papst Johannes Paul II. zu Ehren der Altäre erhoben wurde, feierte die Kirche auf dem ganzen Erdkreis erstmals das von Jesus Christus selbst gewünschte Fest der Barmherzigkeit Gottes!
Zur Erinnerung: Der Komet "Hale-Bopp" hatte am Karfreitag seine größte Helligkeit. Seine Helligkeitskurve war flacher als die des Kometen "Hyakutake", welcher seine größte Helligkeit genau am 25. März hatte, und schloß auch noch die Tage bis zum Weißen Sonntag ein. Die Farben des Kometen "Hale-Bopp" waren rot und weiß, die gleichen Farben wie auf dem Jesusbild der hl. Sr. Faustina! Eine zusätzliche blaue Farbe konnte nur auf Fotos erkannt werden: die Farbe der Muttergottes, die verborgen im Hintergrund bei der Erlösung der Welt mitwirkt: ein "himmlischer Anstoß" zur Verkündigung des neuen Dogmas und mit dem Tagebucheintrag der hl. Sr. Faustina ein ganz deutlicher Hinweis des Himmels (ähnlich wie seinerzeit der Stern von Bethlehem!) auf die 2. Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus, der vom Himmel her in großer Herrlichkeit wiederkommen wird (siehe weiter unten!!!)!
An den beiden Tagen, an denen beide Kometen ihre größte Helligkeit aufwiesen, nämlich am 25. März und am Karfreitag, steht übrigens der hl. Dismas im Heiligenkalender, welcher mit Jesus gekreuzigt wurde und Jesus am Kreuz um Verzeihung bat und seine Sünden öffentlich bekannte und bereute und somit die erste Beichte ablegte. Auch das kann niemals ein Zufall sein: Somit weist Gott mit Hilfe dieser beiden Kometen auf seine große Barmherzigkeit und auf die große Notwendigkeit der Beichte hin. Der hl. Dismas ist der erste Heilige der Kirche Jesu, der von Jesus selbst am Kreuz heilig gesprochen wurde, nachdem er seine Sünden Jesus gebeichtet hat! Mit diesem Hinweis Gottes auf die äußerst große Bedeutung der hl. Beichte macht Er uns darauf aufmerksam, daß wir dieses hl. Sakrament heute wieder besser und fleißiger als bisher nutzen sollen!
Eines der erschütterndsten Beispiele opfernder und sühnender Liebe ist das Leben dieser begnadeten Ordensfrau. Unzählige Menschen lernten durch sie den spirituellen Reichtum der Kirche kennen. Unzähligen öffnete Sr. Faustine damit den Zugang zu Gott, den Zugang zu einer unsichtbaren Welt. Was im Leben dieser großen Sühneopferseele in erster Linie auffällt, sind außerordentliche, jedoch sehr gut bezeugte Begebenheiten...
Aus einer einfachen, aber tieffrommen Familie stammend, wurde sie von Christus in die Tiefen seiner unendlichen Barmherzigkeit eingeführt, um den suchenden Menschen Mut zu machen, aus diesen Quellen der Gnade Heil und Erbarmen zu schöpfen. Allen wollte sie helfen, allen das Tor zur wahren Freude öffnen...
Schwester Faustine vom allerheiligsten Sakrament, mit bürgerlichem Namen Helene Kowalska, wurde am 25. Aug. 1905 in Glogowiec, einem kleinem Dorf bei Lodz/Polen geboren. Mit zwanzig Jahren trat sie in die Kongregation der Mutter der Barmherzigkeit ein. Und am 5. Okt. 1938 um 22 Uhr 45 gab sie ihre Seele Gott zurück, nach nur 33 Lebensjahren, davon 13 Jahre und 2 Monate klösterlichen Lebens...
Auffallende Gebetserhörungen und wunderbare Krankenheilungen führten 1966 dazu, daß ihr Grab auf dem Schwesternfriedhof geöffnet und in die Klosterkirche verlegt wurde. Karol Wojtyla, der damalige Erzbischof von Krakau, schloß am 20. Sept. 1967 den Informationsprozeß ab und übersandte die Akten nach Rom. Und an einem Barmherzigkeitssonntag, am 18. April 1993, konnte er sie als Papst Johannes Paul II. auf dem Petersplatz in Rom seligsprechen. Am 30. April 2000, im Heiligen Jahr 2000 wurde die polnische Ordensfrau, Mystikerin und Botin der Barmherzigkeit Gottes, Sr. Faustine Kowalska, von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen, genau 7 Jahre und 12 Tage nach ihrer Seligsprechung! Schließlich starb Papst Johannes Paul II. am Voraband des "Sonntags der Göttlichen Barmherzigkeit" - ein weiteres großartiges und unübersehbares Zeichen Gottes!
Sr. Faustine, die zu den großen Mystikerinnen der neueren Zeit zählt, ist ein leuchtendes Zeichen Gottes in unserer glaubensarmen Zeit. Sie hat das Schwere und Leidvolle in ihrem Leben aus der Kraft des Glaubens bewältigt. Und was sie besonders auszeichnete, war ihre heroische Gottes- und Nächstenliebe, ihre Treue zur Kirche. Ihr Leben ist ein weithin leuchtendes Zeichen der Fruchtbarkeit des Evangeliums...
Sr. Faustine, von Christus zur Botin ("Sekretärin") der Barmherzigkeit Gottes auserwählt, war festgewurzelt im Glauben und deshalb fähig, Schwerstes zu ertragen, ohne zu zweifeln. Sie hatte eine starke, glühende Liebe zu Gott. Sie betete, opferte, litt und sühnte für unzählige unsterbliche Seelen. Als sie vor 62 Jahren starb, war ihr Name nur in Polen bekannt. Heute gibt es kein Land mehr auf dieser Welt, wo der Name dieser begnadeten Ordensfrau nicht mit Freude und Dankbarkeit genannt wird...
Christus hat sie zur Botin der Barmherzigkeit Gottes berufen und ihr aufgetragen, ein Bild von ihm malen zu lassen, so wie Jesus ihr erschienen ist. Dieses Bild mit der Aufschrift: "Jesus, ich vertraue auf dich!" ist mit Bewilligung der polnischen Bischöfe seit 1953 in der ganzen Welt verbreitet. Der Segen, der von diesem wunderbaren und wundertätigen Gnadenbild ausgeht, ist heute nicht mehr zu übersehen...
Allein durch das Bild vom barmherzigen Jesus, das Sr. Faustine auf Wunsch Christi malen ließ, ist das Kloster, in dem die begnadete Ordensfrau im Rufe der Heiligkeit starb, in der ganzen Welt bekannt geworden. Es gibt heute kaum ein Bild, das auf allen Kontinenten eine solche Verbreitung findet, wie dieses wunderwirkende Gnadenbild... (Bild zum Download: siehe weiter unten!)
Über Sr. Faustine sind zahlreiche Bücher und Kleinschriften, die in viele Sprachen übersetzt wurden, erschienen. Unzählige Menschen haben durch die Novene zur Barmherzigkeit Gottes auffallende Hilfe erfahren. Außergewöhnliche Erlebnisse ließen bald den Wunsch des Herrn erkennen, daß die Verbreitung der Novene ihm besonders am Herzen liegt...
Von der Kleinschrift "Offenbarungen Jesu an Sr. Faustine" mit der wunderbaren Gnadennovene geht ein besonderer Segen aus. Diese beliebte Kleinschrift hat schon unzähligen Menschen auffallend geholfen. Ein weiteres empfehlenswertes Buch ist das "Tagebuch der Sr. Faustine". Diese Tagebuchaufzeichnungen zählen zum Ergreifendsten, was Menschen je geschaut und empfangen haben. Sie gewähren einen tiefen Einblick in die Seele einer außergewöhnlichen Ordensfrau und zählen zu den beeindruckendsten Quellen christlicher Mystik...
Hier ist in kostbarer Schatz zusammengefaßt: ein wunderbares Buch, das man täglich zur Hand haben möchte, aus dem man immer neu schöpfen kann. Es ist erfüllt von glühender Gottesliebe und von bewegender Glaubensstärke. Ein außergewöhnliches Buch von einzigartiger Schönheit und religiöser Tiefe, ein kostbares Kleinod geistiger Literatur...
Und daß Jesus denen, die ihn aufrichtig suchen und in seine Freuden eingehen wollen, ein barmherziger Heiland ist, zeigen seine Botschaften an Sr. Faustine: "Ich verspreche, daß die Seele, die dieses Bild verehrt, nicht zugrunde gehen wird. Ich verspreche ihr schon hier auf Erden den Sieg über die Feinde, vor allem aber in der Todesstunde. Ich werde sie beschützen wie meine Ehre. Die Strahlen auf dem Bilde bedeuten Blut und Wasser, welche aus den Tiefen meiner Barmherzigkeit hervorbrachen, als mein sterbendes Herz auf dem Kreuz mit der Lanze durchbohrt wurde...
Meine Tochter, sprich zur ganzen Welt über meine unergründliche Barmherzigkeit. Ich wünsche, daß das Fest der göttlichen Barmherzigkeit die Zuflucht aller Seelen, vor allem aber aller Sünder wird. An diesem Tage wird die ganze Fülle meiner Barmherzigkeit sich ergießen. Ich werde ein ganzes Meer von Gnaden auf die Seelen ausgießen, die sich dieser Quelle nähern werden. Wer an diesem Tage beichtet und kommuniziert, erlangt völligen Ablaß seiner Sünden und Strafen. Niemand soll Angst haben, zu mir zu kommen, wenn auch seine Sünden die verwerflichsten wären. Ich wünsche, daß es am ersten Sonntag nach Ostern feierlich begangen wird...
Sage den Priestern, die sich bemühen, Apostel meiner unendlichen Barmherzigkeit zu werden, daß ich ihren Worten eine unwiderstehliche Kraft und Überzeugung verleihe und die Herzen jener rühre, die sie ansprechen werden. Ich will, daß die Priester meine Barmherzigkeit den sündigen Seelen verkünden. Meine Tochter, sprich zur Welt über meine Barmherzigkeit, damit alle erkennen, daß sie unendlich ist. Tue alles, was in deiner Macht steht, um die Verehrung meiner Barmherzigkeit zu verbreiten...
Die Seelen, die die Verehrung meiner Barmherzigkeit verbreiten, beschütze ich ihr ganzes Leben wie die Mutter ihr Kind, und in der Todesstunde werde ich für sie nicht Richter, sondern Erlöser sein. In dieser letzten Stunde hat die Seele keinen anderen Schutz als meine Barmherzigkeit. Glücklich die Seele, die während ihres Lebens in meine Barmherzigkeit versunken war, denn die Gerechtigkeit wird sie nicht erreichen.
Ich allein bin die Liebe und Barmherzigkeit. Ich kann auch den größten Sünder nicht bestrafen, wenn er mein Mitleid anruft, sondern ich verzeihe ihm in unendlicher und unerforschlicher Barmherzigkeit. Die größten Sünder könnten die größten Heiligen werden, wenn sie sich meiner Barmherzigkeit anvertrauen würden..." (Soweit die Worte Jesu!)
Hier wird die unendliche und barmherzige Erlöserliebe Jesu sichtbar, spürbar und erfahrbar! Und Sr. Faustine, die am 30. April 2000 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen wurde, leuchtet uns ein neues Licht, ein neuer Stern. Sie führt uns zur wahren Freude, zur Liebe, die immer glüht. Die hl. Sr. Faustine ist eine mächtige Fürsprecherin und eine wunderbare Helferin: Die Worte dieser begnadeten Ordensfrau erfüllen sich: "Ich fühle, daß meine Aufgabe mit dem Tode nicht beendet sein wird, sondern daß sie mit ihm erst beginnt...""
Diese Worte von Otto Zischkin kann ich nur bestätigen: Wunder über Wunder werden diejenigen erleben, die der göttlichen Barmherzigkeit vertrauen! Holen Sie sich dieses wunderwirkende Bild ins Haus (s. Linktext "Literaturliste"), beten sie täglich den Barmherzigkeitsrosenkranz, beten sie öfter die Barmherzigkeitsnovene (s.u.), besonders ab Karfreitag!
Letzteres ist ein sicheres Mittel gegen Verzweiflung!!!
(Quelle: Auszüge aus: "Der Gefährte" 3/4-2000, S. 3f., Mediatrix. Kaufen Sie sich diese wertvolle Zeitschrift noch heute! Sehr empfehlenswert!)


Verheißungen Jesu:
Um die Botschaft der göttlichen Barmherzigkeit zu verbreiten, verlangte Jesus von Sr. Faustine 1931 in Krakau: "Male ein Bild von mir, so wie du mich siehst, und schreibe darunter: JESUS, ICH VERTRAUE AUF DICH! und verbreite es zur Verehrung in der ganzen Welt!
Jenen, die dieses Gnadenbild verehren, womit sie an der Quelle der Barmherzigkeit Gnaden schöpfen können, verspreche ich, daß sie nicht verloren gehen. Ich verspreche ihnen den Sieg über den Feind im Leben und besonders in der Stunde des Todes. Ich selbst werde sie verteidigen, wie Meine Ehre. Diese Strahlen schützen die Seele vor dem Zorn Meines Vaters. Glücklich ist, wer in ihrem Schatten lebt. Die Gerechtigkeit wird ihn nicht erreichen.
Jene Personen, welche die Andacht zu Meiner Barmherzigkeit verbreiten, beschütze Ich während ihres ganzen Lebens wie eine liebende Mutter ihre Kinder; und in der Todesstunde werde Ich nicht ihr Richter, sondern barmherziger Erlöser sein... Die Sünden, die Mich am meisten verwunden, sind jene des Mißtrauens.
Aus allen Meinen Wunden, besonders aber aus Meinem Herzen, fließen Ströme der Liebe."
"Ich wünsche, daß Meine Barmherzigkeit festlich am 1. Sonntag nach Ostern gefeiert werde. An diesem Tag werden die äußersten Tiefen Meiner Barmherzigkeit als Zuflucht für alle geöffnet sein. Jene, die gebeichtet haben und an diesem Tag die heilige Kommunion empfangen, erhalten nicht nur die Verzeihung ihrer Sünden, sondern auch den Nachlaß der Strafen, die sie dafür verdient haben..." Zur Vorbereitung auf dieses Fest wünscht Jesus ab Karfreitag die NOVENE zur göttlichen Barmherzigkeit.
"Ich wünsche auch, daß die ganze Welt Meine Barmherzigkeit kenne. Ich verlange danach, unermeßliche Gnaden jenen Menschen zu schenken, welche auf Meine Barmherzigkeit vertrauen."

Ab dem "Weißen Sonntag" im Jubeljahr 2000
gibt es nun für immer weltweit den von Gott selbst gewünschten
Barmherzigkeitssonntag!


O Jesus, ich danke Dir von ganzem Herzen für soviel Gnade, für soviel Liebe, für soviel Barmherzigkeit! Ich danke Dir, Jesus! Ich preise Dich, Jesus! Ich liebe Dich, Jesus!

Jesus: "Wenn du für einen Sünder folgendes Gebet mit zerknirschtem Herzen und im Glauben verrichtest, schenke Ich ihm die Gnade der Umkehr:
O Blut und Wasser, aus dem Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit für uns entströmt, Jesus, ich vertraue auf Dich."

Noch einiges über die Sendung von Sr. Faustine: (2. Wiederkunft Jesu Christi!)
Jesus selbst sagte zur hl. Sr. Faustina:
"Künderin meines tiefsten Geheimnisses: Du sollst wissen, daß du Meine Vertraute bist. Deine Aufgabe ist es, alles niederzuschreiben, was Ich dich von Meiner Barmherzigkeit erkennen lasse, zum Heil der Seelen. Jene, die deine Aufzeichnungen lesen, werden darin Trost schöpfen und leichter den Weg zu Mir finden."
So oft du Mir eine Freude machen willst, künde der Welt Meine große, unerschütterliche Barmherzigkeit. Bereite die Welt vor auf Meine zweite Ankunft."
"Schreibe dies: Ehe Ich als gerechter Richter erscheine, komme Ich noch zuvor als 'König der Barmherzigkeit'. Ehe der Tag des Gerichtes anbricht, wird am Himmel und auf der Erde ein Zeichen sein. Dann wird vom Himmel her das Zeichen des Kreuzes erscheinen: aus jeder Wunde Meiner Hände und Füße werden Lichtstrahlen hervorbrechen, die für kurze Zeit die Erde erhellen. Dies wird geschehen kurze Zeit vor dem Jüngsten Tag!" (Worte Jesu Christi!)



GEBETE:
Herzenstausch mit Jesus:
Setze, o guter Jesus, an die Stelle meines sündigen Herzens Dein göttliches verwundetes Herz, damit der Heilige Geist in mir wirken und Du, barmherziger Jesus, in mir wachsen kannst. Erfülle meine Bitte, Du guter, Du getreuer und liebender Jesus, damit Du bald als Friedenskönig über diese Welt herrschen kannst. Amen.


Jesus lehrte Sr. Faustyna einen besonderen Rosenkranz und versprach: "Jeder, der ihn betet, wird Meine Barmherzigkeit im Leben und besonders in der Todesstunde erfahren. Sollte es der verstockteste Sünder sein, ... falls er nur einmal diesen Rosenkranz betet, wird ihn die Gnade Meiner unendlichen Barmherzigkeit zuteil.
Wird er bei einem Sterbenden gebetet, besänftigt sich der Zorn Gottes, und eine unermeßliche Barmherzigkeit umfängt mit Rücksicht auf das schmerzliche Leiden des göttlichen Sohnes diese Seele":

Der Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit: (Barmherzigkeitsrosenkranz)

zu Beginn bete man 1 x: O Blut und Wasser, aus dem Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit für uns entströmt, Jesus, ich vertraue auf Dich!
1 x: Barmherziger Jesus, in dem Augenblick Deines Kreuzestodes für uns bete ich Dich an, lobpreise Dich und bitte, umfasse mit Deiner unerschöpflichen Barmherzigkeit die ganze Menschheit, besonders die armen Sünder und die Sterbenden.
An den ersten 3 Perlen: Vater unser... Gegrüßet seist Du Maria... Ich glaube an Gott ...
Bei den Einzelperlen: Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, um Verzeihung zu erlangen für unsere Sünden und die Sünden der ganzen Welt.
An den 10er-Perlen jeweils 10mal: Durch sein schmerzhaftes Leiden hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.
Am Ende 3mal: Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.

zum Schluß bete man nochmals 1 x: O Blut und Wasser, aus dem Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit für uns entströmt, Jesus, ich vertraue auf Dich!
1 x: Barmherziger Jesus, in dem Augenblick Deines Kreuzestodes für uns bete ich Dich an, lobpreise Dich und bitte, umfasse mit Deiner unerschöpflichen Barmherzigkeit die ganze Menschheit, besonders die armen Sünder und die Sterbenden.    (Imprimatur! Vollkommener Ablaß!)



Dieses Gebet diktierte Jesus, der Herr, der hl. Schwester Faustyna in Wilno im Jahre 1935. In den folgenden Offenbarungen zeigte ihr Jesus den Wert und die Wirksamkeit dieses Gebetes und die hl. Sr. Faustina überlieferte die mit ihm zusammenhängenden Verheißungen.
Bete diesen Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit besonders in der Todesstunde Jesu: um 3 Uhr nachmittags!
Die Stunde der großen Barmherzigkeit: "Um 15 Uhr flehe Meine Barmherzigkeit an, besonders für die Sünder. Vertiefe dich wenigstens kurz in Mein Leiden, vor allem in Meine Verlassenheit während des Sterbens. Das ist die Stunde der großen Barmherzigkeit für die Welt. Ich erlaube dir, in Meine Todestrauer einzudringen. In dieser Stunde versage Ich nichts der Seele, die Mich durch Mein Leiden bittet." (TB 1320)

In diesem Gebet opfern wir Gott Vater: 'Leib und Blut, Seele und Gottheit' Jesu Christi, indem wir uns mit Seinem Kreuzesopfer für die Erlösung der Welt verbinden. Indem wir Gott Vater Seinen 'Geliebten Sohn' aufopfern, berufen wir uns auf das stärkste Argument, um erhört zu werden. Wir bitten um Barmherzigkeit 'für uns und für die ganze Welt'. Das Wort 'uns' bedeutet den Betenden und diejenigen  für die er betet oder zu beten verpflichtet ist. Jedoch die ganze Welt- das sind alle auf dieser Erde lebenden Menschen und Seelen, die im Fegefeuer leiden. Wenn wir die Worte dieses Rosenkranzes beten, erfüllen wir den Akt der Liebe zum Nächsten, der - neben dem Vertrauen - unerläßliche Bedingung zum Gnadenerhalt ist.

Die Priester werden ihn (den Barmherzigkeitsrosenkranz) den Sündern als letzten Rettungsanker reichen, sagte Jesus. Sollte es der verstockteste Sünder sein - falls er nur einmal diesen Rosenkranz betet, wird ihm die Gnade Meiner unendlichen Barmherzigkeit zuteil. (687)Wenn auch nur einmal, doch mit Gefühlen, die der Bedeutung der Worte im Gebet entsprechen, vor allem aber mit Glauben, Vertrauen, Demut und tiefer, echter Reue für die Sünden.


Die NOVENE zur göttlichen Barmherzigkeit:

JESUS diktierte Sr. Faustine die Anliegen für diese Novene für die Vorbereitung des "Festes der göttlichen Barmherzigkeit", die am Karfreitag beginnt. "Ich wünsche", sagt der Herr, "daß du während dieser neun Tage Seelen an die Quelle Meiner Barmherzigkeit führst, damit sie dort Kraft, Mut und Gnade für dieses Leben und besonders für die Todesstunde finden. Im Verlauf dieser Andacht vergebe Ich Gnaden aller Art. Für diese Seelen sollst du an neun Tagen den Barmherzigkeitsrosenkranz beten."

       Erster Tag
JESUS: "Heute führe Mir die ganze Menschheit zu, besonders alle Sünder, und tauche sie ein in den Ozean Meiner Barmherzigkeit. Damit verringerst du die Bitternis um die verlorenen Seelen."
Wir bitten um Barmherzigkeit für die ganze Menschheit. Barmherziger Jesus, Du bist Erbarmen und Verzeihung, schaue nicht auf unsere Sünden, sondern auf das Vertrauen, welches wir auf Deine unendliche Güte setzen. Nimm uns alle auf in Dein mitleidvolles Herz und weise niemanden zurück. Wir flehen zu Dir durch die Liebe, welche Dich mit dem Vater und dem Heiligen Geist vereint.
Ewiger Vater, sieh mit Deinen barmherzigen Augen auf die ganze Menschheit herab, vor allem auf die armen Sünder, deren einzige Hoffnung das barmherzige Herz Deines Sohnes und unseres Herrn Jesus Christus ist. Durch sein schmerzhaftes Leiden schenke uns Deine Barmherzigkeit, auf daß wir alle zusammen Deine Allmacht in Ewigkeit lobpreisen. Amen.
(Bete nun den Barmherzigkeitsrosenkranz wie oben angegeben!)

       Zweiter Tag
         JESUS: "Heute führe Mir alle Priester und gottgeweihten Seelen zu,
         tauche sie ein in Meine abgrundtiefe Barmherzigkeit. Sie gaben
         Mir die Kraft, Mein bitteres Leiden durchzustehen. Wie durch
         Kanäle wird sich durch sie Meine Barmherzigkeit über die ganze
         Menschheit ergießen."
           Beten wir für die Priester und Ordensleute.
           Barmherziger Jesus, von dem alles Gute kommt, vermehre die
         Gnade in den Seelen der Priester und Ordensleute, damit
         sie würdig und voll Vertrauen alle Werke der Barmherzigkeit
         verrichten, und daß sie durch Wort und Tat ihre Nächsten dem
         Vater der Barmherzigkeit im Himmel zuführen und Ihn ver-
         herrlichen wie es Ihm gebührt.
         Ewiger Vater, wirf einen mitleidigen Blick auf die Auserwählten
         Deines Weinberges, die Priester und Ordensleute, und laß ihnen
         die Gnade Deines Segens zukommen. Durch die Güte des Her-
         zens Jesu schenke Ihnen Licht und Kraft, damit sie die Men-
         schen auf den Weg des Heils lenken mögen, um mit ihnen in
         Ewigkeit Deine grenzenlose Barmherzigkeit zu verherrlichen.
         Amen.
          Barmherzigkeitsrosenkranz

            Dritter Tag
         JESUS: "Heute führe Mir alle treuen und frommen Seelen zu: tau-
        ehe sie ein in den Ozean Meiner Barmherzigkeit. Diese Seelen stär-
         ken Mich auf Meinem Leidensweg. sie waren der Tropfen Trost im
         Meer der Bitternis".
           Beten wir für die treuen Christen.
         Barmherziger Jesus, der Du die Gnadenschätze Deiner Barm-
         herzigkeit im Übermaß allen Menschen schenkst, nimm alle
         treuen Christen in das Heim Deines heiligsten Herzens auf und
         verweise uns daraus in Ewigkeit nie. Wir flehen zu Dir, in Deiner
         unbegreiflichen Liebe zum himmlischen Vater und zu uns, wel-
         che Dein Herz verzehrt.
         Ewiger Vater schau mit liebenden Augen auf die treuen Seelen,
         das Erbe Deines Sohnes, und durch die Verdienste Seines bitte-
         ren Leidens gewähre ihnen Deinen Segen und umgib sie mit Dei-
         nem Schutz auf ewig. Laß nie zu, daß sie die Liebe und den
         Schatz des heiligen Glaubens verlieren, sondern gib, daß sie im
         Verein mit allen Engeln und Heiligen Deine Barmherzigkeit
         ewig loben. Amen.
          Barmherzigkeitsrosenkranz

            Vierter Tag
         Jesus: "Heute führe Mir die Heiden zu und diejenigen, welche
         Mich noch nicht kennen. Während Meines bitteren Leidens habe
        Ich auch ihrer gedacht und ihr später Eifer tröstete Mein Herz. Tau-
         che sie nun ein in den Ozean Meiner Barmherzigkeit."
           Beten wir für die Heiden und Ungläubigen.
         Barmherziger Heiland, Du Licht der Welt, nimm die Seelen
         aller Heiden und Ungläubigen, welche Dich noch nicht kennen,
         auf in den Hort Deines allbarmherzigen Herzens. Möge das
         Licht Deiner Gnade sie erleuchten, damit sie zusammen mit uns
         die Herrlichkeiten Deiner Barmherzigkeit ewig loben.
         Ewiger Vater, blicke gnädig herab auf die Seelen der Heiden und
         all derer, welche Dich noch nicht kennen. Auch sie sind im
         barmherzigen Herzen Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus
         Christus, eingeschlossen. Führe sie Dir zu im Lichte des Evan-
         geliums, damit auch ihnen das Glück, Dich zu lieben, zuteil
         werde. Mach, daß sie die Freigebigkeit Deiner Barmherzigkeit
         ewig loben. Amen.
          Barmherzigkeitsrosenkranz .
 

            Fünfter Tag
         JESUS:    "Bringe Mir heute die Seelen der Ketzer und Abtrünnigen:
         tauche sie ein in das Meer Meiner Barmherzigkeit. Sie waren es,
         die Meinen Leib und Mein Herz, also die Kirche, während Meines
         bitteren Leidens zerfleischten. Wenn sie aber in den Schoß der Kir-
         che zurückkehren, heilen sie Meine Wunden. und Ich empfinde
         Trost in Meinem Leiden."
           Beten wir für die im Glauben Irrenden.
         Barmherziger Jesus, Du bist die Güte selbst und versagst kei-
         nem das Licht, wenn er es von Dir erbittet. Nimm alle Ketzer
         und Abtrünnigen und im Glauben Irrenden auf in Dein barm-
         herziges Herz. Durch Dein Licht führe sie in den Schoß der Kir-
         che. Verweise sie nicht aus Deinem Schutz, sondern hilf, daß
         auch Sie die Freigebigkeit Deiner Barmherzigkeit loben.
         Ewiger Vater, blicke gnädig herab auf die Seelen der Ketzer
         und Abtrünnigen, welche verstockt, in ihren Fehlern ver-
         harrend, Deine Gnaden mißbraucht haben. Schaue nicht
         auf ihre Bosheit, sondern auf die Liebe und das Leiden
         Deines Sohnes. Gib, daß sie bald zur Herde zurückkommen
         und zusammen mit uns Deine Barmherzigkeit ewig verherrli-
         chen. Amen.
          Barmherzigkeitsrosenkranz
 

            Sechster Tag
         JESUS:   "Bringe Mir heute die sanftmütigen und demütigen Seelen
         sowie die der kleinen Kinder: tauche sie ein in Meine Barmherzig-
         keit. Sie sind Meinem Herzen am ähnlichsten und sie stärkten Mich
         in Meinem schmerzhaften Todeskampf. Damals sah Ich sie gleich
         Engeln auf Erden Meine Altäre bewachen. Auf sie werde Ich also
         Fluten von Gnaden gießen, denn nur die demütige Seele, in welche
         Ich Mein ganzes Vertrauen setze, ist imstande, Meine Gaben zu
         empfangen."
           Beten wir für die Kinder und die demütigen Seelen.
         Barmherziger Jesus, Du hast gesagt: "Lernet von Mir, denn Ich
         bin sanftmütig und demütig von Herzen." Nimm in Deinen
         Schutz die Seelen der kleinen Kinder und die Seelen derer, die
         wie jene sanftmütig und demütig sind. Sie sind wie duftende
         Blumen vor dem göttlichen Throne, wo Gott sich am Wohlge-
         ruch ihrer Tugend erfreut. Verschließe diese Seelen in Deinem
         Herzen, wo sie unaufhörlich die Liebe und Barmherzigkeit Got-
         tes lobpreisen.
         Ewiger Vater, voll Freude schaust Du auf die Seelen der Sanft-
         mütigen und Demütigen und die der kleinen Kinder. Sie sind
         dem Herzen Deines Sohnes besonders teuer. Durch ihre Eigen-
         schaft sind sie Jesus so ähnlich und besitzen dadurch unver-
         gleichliche Kraft vor Deinem Throne. Wir bitten Dich, allgüti-
         ger Vater, um der Genugtuung willen, segne die ganze Welt, da-
         mit wir unaufhörlich Deine Barmherzigkeit preisen. Amen.
          Barmherzigkeitsrosenkranz .
 

            Siebter Tag
       JESUS:   "Bringe Mir heute diejenigen Seelen, welche Meine Barm-
         herzigkeit ganz besonders verehren und verherrlichen. Diese See-
         len nehmen am meisten Anteil an Meinem Leiden und drangen am
         tiefsten in Meinen Geist ein. Sie sind lebendige Abbilder Meines
         barmherzigen Herzens. Diese Seelen werden im kommenden Leben
         in besonderem Glanz erscheinen, und keiner wird der Hölle an-
         heimfallen. In der Todesstunde werde Ich ihnen allen beistehen."
          Beten wir für diejenigen, welche die göttliche Barmherzigkeit
         verehren und verbreiten.
         Barmherziger Heiland, nimm in den Schutz Deines Heiligsten
         Herzens alle jene, welche die Größe Deiner Barmherzigkeit
           verehren und verbreiten. Versehen mit der Kraft Gottes selbst,
         immer auf Ihn vertrauend, dem Willen Gottes gefügig, tragen
         sie auf ihren Schultern die ganze Menschheit und erlangen ihr
         unaufhörlich Gnade und Verzeihung vom himmlischen Vater.
         Mögen sie in ihrem Eifer bis zum Ende nie erlahmen. In ihrer
         Todesstunde sei ihnen nicht Richter, sondern barmherziger
         Erlöser.
         Ewiger Vater, blicke gnädig hernieder auf die Seelen, welche be-
         sonders Deine unerforschliche und unbegreifliche Barmherzig-
         keit verehren und verherrlichen. Eingeschlossen im Herzen Dei-
         nes Sohnes, sind sie wie ein lebendiges Evangelium. Ihre Hände
         sind voller Barmherzigkeit, und ihre von Freude überströ-
         mende Seele singt Deinen Ruhmgesang. Milder Gott, schenke
        ihnen Barmherzigkeit nach dem Maße ihres Vertrauens, damit
         sich das Versprechen unseres Erlösers erfülle, daß Du diejeni-
         gen ihr Leben lang beschützt und sie in ihrer Todesstunde ver-
         teidigst, welche das Mysterium Deiner Barmherzigkeit vereh-
         ren und verbreiten. Amen.
          Barmherzigkeitsrosenkranz
 

             Achter Tag
         JESUS:    "Bringe Mir heute die Seelen im Fegefeuer und versenke
         sie in den Abgrund Meiner Barmherzigkeit, damit die Ströme
         Meines Blutes ihre Leiden lindern! Alle diese Seelen sind Mir
         teuer, während sie der göttlichen Gerechtigkeit Genüge tun.
         Ihr habt die Möglichkeit, ihnen Linderung zu verschaffen, indem
         ihr aus den Schätzen der Kirche schöpft durch Ablässe und Opfer
         der Wiedergutmachung . . .O könntet ihr doch ihre Qualen sehen,
         ihr würdet nicht aufhören, ihnen das Almosen eures Gebetes zu-
         kommen zu lassen und ihre Schuld an Meine Gerechtigkeit abzu-
         zahlen."
          Beten wir für die Armen Seelen im Fegefeuer.
         Barmherziger Heiland, Du hast gesagt: ..Seid barmherzig, wie
         Mein Vater barmherzig ist." Wir bitten Dich, nimm in Dein lie-
         bevolles Herz die Armen Seelen im Fegefeuer, welche Dir so
         teuer sind und der göttlichen Gerechtigkeit Genüge tun. Mögen
         die Ströme des Blutes und Wassers, die aus Deinem verwunde-
         ten Herzen quellen, die Flammen des Fegefeuers löschen, damit
         sich auch dort die Macht Deiner Barmherzigkeit kundtue.
         Ewiger Vater, sieh mit Deinen barmherzigen Augen herab auf
         die Seelen im Fegefeuer, und um der schmerzhaften Leiden un-
         seres Heilands und um der Bitterkeit willen, die in jenen Stun-
         den Sein Heiligstes Herz erfüllt hat, zeige Dein Erbarmen de-
         nen, die unter Deinem gerechten Blick stehen. Wir bitten Dich,
         Du mögest auf diese Seelen nur durch die Wunden Deines ge-
         liebten Sohnes herabschauen, überzeugt, daß Deine Güte und
         Barmherzigkeit ohne Grenzen ist. Amen.
          Barmherzigkeitsrosenkranz

            Neunter Tag
         JESUS:  "Bringe Mir heute die lauen Seelen und tauche sie ein in
         das Meer Meiner Barmherzigkeit. Diese Seelen verwunden Mein
         Herz am schmerzlichsten. Vor ihnen ekelte Mir am meisten im Öl-
         garten, und sie entrissen mir die Klage: ,Vater, laß diesen Kelch an
         Mir vorübergehen! Jedoch nicht Mein, sondern Dein Wille ge-
         schehe!' Für sie ist Meine Barmherzigkeit die letzte Rettung."
          Beten wir für die lauen Seelen.
         Barmherziger Heiland, Du bist die Güte selbst, nimm in den
         Schutz Deines barmherzigen Herzens alle lauen Seelen. Mögen
         die eisigen Seelen - der Fäulnis des Todes gleich und Dich bisher
         mit Abscheu erfüllend - sich erwärmen am Feuer Deiner reinen
         Liebe. O mitleidigster Jesus, gebrauche Deine Barmherzigkeit
         und nimm sie auf in den Brennpunkt Deiner Liebe, damit auch
         sie, von neuem Eifer beseelt, Dir dienen mögen.
         Ewiger Vater, blicke gnädig herab auf die lauen Seelen, die ja
         auch Gegenstand der Liebe des barmherzigen Herzens Deines
         Sohnes, unseres Erlösers sind. Gott der Barmherzigkeit und al-
         len Trostes, wir bitten durch die Verdienste des ganzen Lebens
         und Leidens Deines Sohnes sowie durch seinen dreistündigen
         Todeskampf am Kreuze, entflamme sie in Liebe, damit sie aufs
         neue die Erhabenheit Deiner Barmherzigkeit verherrlichen in
         alle Ewigkeit. Amen.
          Barmherzigkeitsrosenkranz .

         HEILIGER GOTT, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher
         Gott, hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.

                          JESUS, ich vertraue auf Dich!



Gnadenbild des barmherzigen Jesus zum Download (rechte Maustaste zum Abspeichern des Bildes drücken!)  33 KB

     Jesus sagte selbst zur hl. Sr. Faustine:
"Male ein Bild so von Mir, so wie du Mich siehst, und verbreite dieses zur Verehrung."
"Ich biete den Menschen ein Gefäß an, womit sie an der Quelle der Barmherzigkeit Gnaden schöpfen können: es ist das Gnadenbild mit der Unterschrift 'Jesus ich vertraue auf Dich'. Dieses Bild soll der armen Menschheit unaufhörlich die unendliche Barmherzigkeit Gottes in Erinnerung rufen.
Glückselig jene Seelen, die im Schatten dieser Strahlen leben: die Hand der göttlichen Gerechtigkeit wird sie verschonen. Ich verspreche, daß die Seele, die dieses Bild verehrt, nicht verloren geht. Die Häuser, ja sogar die Städte, wo dieses Bild verehrt wird, werde ich verschonen und beschützen."
Gründe eine Genossenschaft von der Barmherzigkeit Gottes, deren Ziel sein soll:
die Welt auf Meine letzte Ankunft vorzubereiten.
Sage den Priestern, die sich bemühen, Apostel Meiner Barmherzigkeit zu werden, daß Ich ihren Worten eine unwiderstehliche Kraft und Überzeugung verleihe und die Herzen derer rühre, die sie ansprechen werden."



Man muß damit rechnen, daß die von der Muttergottes in Garabandal/Spanien angekündigten Ereignisse bald eintreffen werden (Große Warnung u. Großes Wunder)!
Sowohl die Einrichtung des Barmherzigkeitssonntages (am "Weißen Sonntag"), als auch die "Große Warnung" sowie das "Große Wunder" gehören zum Plane von Gottes unendlicher Barmherzigkeit! Der hl. Vater, Papst Johannes Paul II. hat mit der Heiligsprechung der Sr. Faustina am 30.4.2000 ein deutliches Zeichen gesetzt! Bitten wir die hl. Sr. Faustina oft um ihre Fürsprache, damit wir die unerschöpfliche Barmherzigkeit Gottes erfahren dürfen! Beachten Sie all diese "Zeichen der Zeit"! Kehren Sie um, gehen Sie zur hl. Beichte, bereuen Sie Ihre Sünden, leisten Sie Buße!
Große Zeichen auf der Erde und am Himmel oben werden bald erscheinen und für jeden sichtbar werden! Lesen Sie dazu den interessanten Bericht von JNSR, einer Seherin aus Frankreich:
"Das Zeichen des Menschensohnes: das Kreuz"!

Gebet:
Danke, mein Gott; ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich und ich verherrliche Dich.
Ich danke Dir für Deine unerschöpfliche Barmherzigkeit!



WICHTIGE WORTE JESU CHRISTI AN DIE HL. SR. FAUSTINA:

(Quelle: "Maria heute", Mai/2000, S. 10ff.):
Am 14. September 1935 lehrte der Herr Sr. Faustine den "Rosenkranz der Barmherzigkeit".
Ferner sagte er ihr: "Meine Barmherzigkeit umhüllt die Seelen, die diesen Rosenkranz beten, während ihres Lebens und vor allem in ihrer Todesstunde... Die Tiefen meiner Barmherzigkeit sind in Bewegung geraten für all jene, die diesen Rosenkranz beten."
Ein anderes mal hatte Sr. Faustine während der Messe eine Vision des Herrn, der am Kreuz, an das er angenagelt war, unter großen Schmerzen stöhnte und zu ihr sagte: "Ich wünsche, und will das Heil der Seelen. Hilf mir, meine Tochter, die Seelen zu retten. Verbinde deine Leiden mit meiner Passion und opfere sie dem himmlischen Vater für die Erlösung der Sünder auf."
28. Jan. 1938: "Meine Tochter, schreibe diese Worte auf: Alle Seelen, die meine Barmherzigkeit rühmen, ihre Ehre ausbreiten und andere Seelen ermuntern, meiner Barmherzigkeit zu vertrauen, erfahren in ihrer Todesstunde kein Entsetzen. Meine Barmherzigkeit wird sie in diesem letzten Kampf beschirmen.
Rege die Seelen an, das Rosenkranzgebet zur Barmherzigkeit zu beten, das ich dir gegeben habe. Mir gefällt es, ihnen durch dieses Gebet alles zu schenken, worum sie mich bitten. Die Seelen verstockter Sünder werde ich mit Frieden erfüllen, wenn sie dieses Gebet beten werden, und die Stunde ihres Todes wird glücklich sein. Wenn die Seele die Schwere ihrer Sünden sieht und erkennt, wenn sich vor ihren Augen der ganze Abgrund ihres Elends, in das sie sich gestürzt hat, ausbreitet, soll sie nicht verzweifeln, sondern sich mit Vertrauen in die Arme meiner Barmherzigkeit werfen, wie ein Kind in die Arme seiner liebenden Mutter....
Keine einzige Seele,, die meine Barmherzigkeit anrief, ist enttäuscht oder beschämt worden. An einer Seele, die meiner Güte vertraut, habe ich besonderes Wohlgefallen. Schreibe, wenn dieses Rosenkranzgebet zur Barmherzigkeit bei Sterbenden gebetet wird, werde ich zwischen meinem Vater und dem Sterbenden nicht als gerechter Richter stehen, sondern als barmherziger Erlöser."
"Jede Seele, die verlorengeht, stürzt mich in eine tödliche Trauer. Immer, wenn du für die Sünder betest, tröstest du mich. Das Gebet, das mir das liebste ist, ist dieses Gebet zur Bekehrung der sündigen Seelen. Wisse, meine Tochter, daß dieses Gebet immer erhört wird."
Das Leiden war der treue Gefährte in Sr. Faustines Leben. Eines Tages sagte ihr der Herr:
"Es gibt nur einen Preis, mit dem man Seelen erlöst: das ist das Leiden, das mit meinem Leiden am Kreuz vereinigt wird."
1933 schreibt die hl. Sr. Faustine: "Jesus hat mir gesagt, daß ich ihm am wohlgefälligsten bin, wenn ich über seine schmerzhafte Passion meditiere, daß diese Meditation auf meine Seele viel Licht herabkommen läßt, und daß derjenige, der die wahre Demut erlernen will, die Passion Jesu erwägen soll."
1935 sagt ihr Jesus: "Eine Stunde der Meditation über meine schmerzhafte Passion bringt ein größeres Verdienst als ein ganzes Jahr, in dem man sich bis auf's Blut geißelt. Das Erwägen meiner schmerzhaften Wunden ist für dich von großem Gewinn und bereitet mir eine große Freude."
Während der Fastenzeit 1935 schreibt Sr. Faustine: "Wenn ich mich in das bittere Leiden des Herrn vertiefe, sehe ich den Herrn während der Anbetung in folgender Gestalt: Nach der Geißelung nahmen die Henker den Herrn und rissen ihm seine Kleider, die schon an den Wunden klebten, herunter. Seine Wunden brachen wieder auf; da warfen sie auf die blutenden Wunden des Herrn einen roten Mantel, schmutzig und zerfetzt. Dieser reichte nur an manchen Stellen bis zu den Knien. Man befahl dem Herrn sich auf ein Stück Balken zu setzen. Dann flocht man eine Dornenkrone, drückte sie auf das heilige Haupt und gab in seine Hand ein Schilfrohr. Sie lachten über ihn, indem sie sich verneigten wie vor einem König. Sie spuckten in sein Antlitz, andere nahmen Rohrstöcke und schlugen auf sein Haupt, andere bedeckten ihn mit Faustschlägen, wieder andere verdeckten sein Gesicht und schlugen dann mit Fäusten auf ihn ein... Wir machen uns keine Vorstellung von dem, was Jesus für uns gelitten hat, bevor er gekreuzigt wurde."
Ein anderes Mal sah Sr. Faustine während der nächtlichen Anbetung am Gründonnerstag, wie die Peiniger Jesus verließen und andere Personen ihre Plätze einnahmen, um ihn zu geißeln: es waren die Priester, die Ordensleute, hohe Würdenträger der Kirche...
Da sagte Jesus: "Siehst du, das ist eine viel schmerzlichere Qual für mich als der Tod!"
"Es gibt nur wenige Seelen, die mit echtem Mitleid meine Passion meditieren. Den Seelen, die fromm darüber meditieren, gewähre ich große Gnaden."
Die hl. Sr. Faustine sagt auch: "... Ich habe Jesus oft im Ölgarten, im Kerker und vor seinen Richtern begleitet. Ich war bei ihm in allen seinen Qualen. Keine einzige seiner Bewegungen, kein einziger seiner Blicke ist mir entgangen. Ich habe die Allmacht seiner Liebe und seiner Barmherzigkeit gegenüber den Seelen erkannt."
Am Karfreitag 1938, sechs Monate vor ihrem Tod, schreibt Sr. Faustine: "Ich sah den gemarterten Jesus. Er war noch nicht ans Kreuz genagelt; es war vor der Kreuzigung. Er hat mir gesagt: "Du bist mein Herz, sprich zu den Sündern von meiner Barmherzigkeit." Und der Herr schenkte mir die innere Erkenntnis des ganzen Abgrundes seiner Barmherzigkeit für die Seelen."
Am Abend des 22. Februars 1931 sah Sr. Faustine in ihrer Zelle Jesus, der mit einer weißen Tunika bekleidet war, eine Hand zum Segen erhoben hatte und mit der zweiten sein Gewand auf der Brust berührte. Von der halbgeöffneten Tunika gingen zwei starke Strahlen aus: einer war rot, der andere blaß. (Zur Erinnerung: die gleichen Farben hatte der Schweif des Kometen "Hale-Bopp"!)-
"Schweigend betrachtete ich den Herrn; meine Seele war von Furcht, aber auch von großer Freude durchdrungen. Nach einer Weile sagte Jesus zu mir: "Male ein Bild von dem, was du siehst, mit dem Titel: Jesus, ich vertraue auf dich. Ich wünsche, daß dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt. Ich verspreche, daß jede Seele, die dieses Bild verehrt, nicht verlorengeht. Ich verspreche auch, hier schon auf Erden, den Sieg über die Feinde, besonders in der Stunde des Todes. Ich selbst werde sie verteidigen wie meine Ehre."
(Zur Erinnerung: Der Hl. Vater hat im Jubeljahr 2000 diese Sr. Faustine heiliggesprochen und damit ein ganz außerordentlich großes Zeichen gesetzt: Das alles ist Wahrheit! Das ist übrigens ein Beweis für die Konformität des Handelns des Papstes gemäß den Weisungen des Himmels!)
Eines Tages erklärte ihr Jesus: "Die zwei Strahlen bedeuten Blut und Wasser. Der blasse Strahl bedeutet Wasser, das die Seelen rechtfertigt, der rote Strahl bedeutet Blut, welches das Leben der Seelen ist... Diese zwei Strahlen drangen aus den Tiefen meiner Barmherzigkeit, damals, als mein geöffnetes Herz am Kreuz mit der Lanze geöffnet wurde. Diese Strahlen schützen die Seelen vor dem Zorn meines Vaters. Glücklich, wer in ihrem Schatten leben wird, denn der gerechte Arm Gottes wird ihn nicht erreichen. Die Menschheit wird keinen Frieden finden, solange sie sich nicht mit Vertrauen an meine Barmherzigkeit wendet."
(Hinweis: Man soll in seiner Wohnung an einem geeigneten Platz dieses Bild des barmherzigen Jesus aufstellen/aufhängen und möglichst oft den Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit beten! Der Hl. Vater hat den "Barmherzigkeitssonntag" gemäß dem Wunsch Jesu an Sr. Faustina im Jubeljahr 2000 statuiert:)
Zum Barmherzigkeitssonntag (=Weißer Sonntag, also 1. Sonntag nach Ostern) sagte Jesus folgendes:
"... Ich möchte, daß die heilige Barmherzigkeit die Zuflucht und der Schutz für alle Seelen und besonders für die armen Sünder sei. An jenem Tag werden die Schleusen meiner Barmherzigkeit geöffnet sein. Ich werde einen Ozean an Gnaden über die Seelen, die sich der Quelle meiner Barmherzigkeit nähern, ausgießen. Jeder, der beichtet und kommuniziert, empfängt den vollständigen Nachlaß seiner Verfehlungen und Sündenstrafen... Ich möchte diesen Seelen einen vollständigen Ablaß gewähren (Achtung!Das mit dem Ablaß sagt Jesus selbst! Das stammt also NICHT aus dem Mittelalter, wie manche sagen!) Niemand soll Angst haben, sich mir zu nähern, selbst wenn seine Sünden rot wie Scharlach sind. Meine Barmherzigkeit ist so groß, daß in der Ewigkeit weder der Geist eines Engels noch der eines Menschen zu ergründen vermag, was aus den Tiefen meiner Barmherzigkeit hervorgegangen ist... Das Fest der Barmherzigkeit kommt aus meinem tiefsten Innern... Man soll dieses Fest mit einer Novene vorbereiten, die am Karfreitag beginnt, und während der man den Rosenkranz der Barmherzigkeit beten soll. Während dieser Zeit werde ich den Seelen viele Gnaden erwirken."
Im Januar 1938 verkündete der Herr Sr. Faustine schließlich: "Sage den Seelen, meine Tochter, daß ich ihnen zur Verteidigung meine Barmherzigkeit gebe. Ich kämpfe ganz allein um sie und ertrage den gerechten Zorn meines Vaters. Sage ihnen, daß das Fest meiner Barmherzigkeit aus meinem Herzen kommt, zum Trost der ganzen Welt."
"... Ich möchte, daß die Priester meine große Barmherzigkeit allen sündigen Seelen verkünden. Sie sollen keine Angst haben, sich mir zu nähern. Die Flammen meiner Barmherzigkeit versengen mich. Ich möchte sie über die Seelen ausbreiten. Das Mißtrauen der Seelen zerreißt mir das Herz, aber das Mißtrauen einer auserwählten Seele tut mir noch mehr weh... Bevor ich als gerechter Richter kommen werde, komme ich zuerst als König der Barmherzigkeit... Bevor der Tag der Gerechtigkeit anbricht, wird den Menschen dieses Zeichen am Himmel gegeben werden:
Alles Licht am Himmel wird ausgelöscht und es wird auf der ganzen Erde große Finsternis herrschen. Dann wird das Zeichen des Kreuzes am Himmel sichtbar; von den Füßen und Händen des Erlösers geht ein starkes Licht aus, durch das einige Zeit hindurch die Erde erhellt werden wird. Dies wird kurz vor dem letzten Tag geschehen. (Vgl. mein LINKTEXT Aktuelles/Kometen...)
Ermutige die Seelen, mit denen du in Verbindung stehst, zum Vertrauen auf meine unendliche Barmherzigkeit... Ich werde in der Todesstunde an den Seelen, die ihre Zuflucht zu meiner unendlichen Barmherzigkeit gesucht haben, oder die meine Barmherzigkeit verherrlicht und zu anderen von ihr gesprochen haben, handeln... Deine Aufgabe, deine Pflicht ist es, die Barmherzigkeit für die ganze Welt zu erflehen. Keine einzige Seele wird Rechtfertigung finden, so lange sie sich nicht mit Vertrauen an meine Barmherzigkeit wendet... Deshalb soll am ersten Sonntag nach Ostern das Fest der Barmherzigkeit begangen werden und die Priester sollen an jenem Tag zu den Menschen von meiner unergründlichen Barmherzigkeit sprechen...
In jeder Seele erfülle ich den Akt meiner Barmherzigkeit; je größer ein Sünder ist, desto größer ist sein Recht auf meine Barmherzigkeit. In jedes Werk meiner Hände ist meine Barmherzigkeit eingraviert. Wer auf sie vertraut, wird nicht zuschanden, denn alle seine Angelegenheiten sind mein, und seine feinde werden zu meinen Füßen vernichtet... Die Seelen gehen trotz meiner bitteren Passion zugrunde. Ich biete ihnen eine letzte Heilsplanke an: das Fest meiner Barmherzigkeit. Mein Herz freut sich über dieses Fest. Wenn sie (die Seelen) meine Barmherzigkeit nicht ehren, werden sie für alle Ewigkeit zugrunde gehen.
Sekretärin meiner Barmherzigkeit, schreib, sprich zu den Seelen von meiner großen Barmherzigkeit, denn der furchtbare Tag meiner Gerechtigkeit ist nahe...
Ich beschütze die Seelen, die die Verehrung meiner Barmherzigkeit verbreiten; ich beschütze sie während ihres Lebens wie eine zärtliche Mutter ihren Säugling beschützt. In der Todesstunde werde ich für sie nicht ein Richter, sondern der erbarmungsvolle Erlöser sein. Wenn die letzte Stunde anbricht, hat die Seele zu ihrer Verteidigung nur noch meine Barmherzigkeit. Glücklich die Seele, die während ihres Lebens an der Quelle der Barmherzigkeit geschöpft hat, denn die Gerechtigkeit kann sie nicht erreichen... Wie schmerzlich verletzt es mich, wenn meiner Güte nicht geglaubt wird! Die Sünden des Mißtrauens verletzen mich am schmerzlichsten.
Die größten Sünder sollen ihre Hoffnung auf meine Barmherzigkeit setzen. Sie haben vor allen anderen das Recht, an den Abgrund meiner Barmherzigkeit zu glauben. Meine Tochter, um der gequälten Seelen willen höre nicht auf, über meine Barmherzigkeit zu schreiben. Welche Freude bereiten mir die Seelen, die sich an meine Barmherzigkeit richten! Solchen Seelen gewähre ich Gnaden weit über ihre Sehnsucht hinaus. Ich kann gegen niemanden - selbst nicht gegen den größten Sünder - streng vorgehen, wenn er meine Barmherzigkeit anruft. Im Gegenteil, in meiner unergründlichen Barmherzigkeit erhöre ich ihn. Schreibe sorgfältig auf:Bevor ich mich beim Jüngsten Gericht als gerechter Richter zeige, öffne ich zuerst die Tore meiner Barmherzigkeit ganz weit. Wer nicht durch die Tore meiner Barmherzigkeit treten will, muß durch die Tore meiner Gerechtigkeit gehen."
(Anmerkung: Es ist festzustellen und nachweisbar, daß im Jubeljahr 2000 alle Tore und Schleusen der göttlichen, unerschöpflichen Barmherzigkeit weit geöffnet waren. Wer folgte aber dem Ruf???- Bedenkt, daß danach - und das sehr bald, eher als alle Menschen es zu denken wagen, die göttliche Gerechtigkeit walten muß...! Deshalb Schluß mit Abtreibungen, Neid, Haß, Streit! Bekehrt euch, geht wieder in die Kirche, zur hl. Beichte, nehmt teil am hl. Meßopfer, gehorcht dem Papst, betet den Rosenkranz, ...)
Sr. Faustine sagte: "Eines Tages fragte ich den Herrn, wie es kommt, daß er so viele Frevel und Verbrechen dulden kann, ohne sie zu bestrafen. Der Erlöser antwortete mir:
"Ich habe die Ewigkeit, um sie zu bestrafen. Jetzt verlängere ich die Zeit der Barmherzigkeit, aber wehe denen, die die Zeit meiner Heimsuchung nicht erkennen. Meine Tochter, Sekretärin meiner Barmherzigkeit, du hast nicht nur die Verpflichtung, den Seelen von meiner Barmherzigkeit zu schreiben und über sie zu predigen, sondern du hast auch noch die Verpflichtung, ihnen die Gnade zu erwirken, damit auch sie meine Barmherzigkeit verherrlichen."
Ein Jahr bevor der Herr Sr. Faustine zu sich rief, sagte er ihr: "Meine Tochter, glaubst du, ausreichend über meine Barmherzigkeit geschrieben zu haben? Das, was du geschrieben hast, ist nur ein Tropfen Wasser gegenüber dem Ozean. Ich bin nichts als Liebe und Barmherzigkeit. Es gibt kein Elend, das sich mit meiner Barmherzigkeit messen könnte, oder das sie erschöpfen könnte, denn in dem Augenblick, wo sie gewährt wird, wird sie noch weiter und größer. Die Seele, die meiner Barmherzigkeit vertraut, ist die glücklichste, denn ich selbst kümmere mich um sie... Ich bin gegenüber den Sündern großzügiger als gegenüber den Gerechten, denn für sie bin ich auf die Erde gekommen; für sie habe ich mein Blut vergossen. Sie sollen keine Angst haben, sich mir zu nähern. Sie sind es, die meiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen."
Sr. Faustine hat die Barmherzigkeit immer für die größte göttliche Eigenschaft gehalten.
Sr. Faustine starb am 5. Oktober 1938 im Alter von 33 Jahren nach langen Leiden, die sie mit einer bewundernswerten Geduld ertrug. Sie ist jetzt in der Klosterkapelle Krakow-Lagiewniki begraben. Jedes Jahr strömen große Menschenscharen dorthin, um an ihrem Grab zu beten. 1994 wurde sie seliggesprochen und im Jubeljahr 2000 wurde sie heiliggesprochen.
In ihr haben wir eine große Fürsprecherin und Helferin. Ruft sie an und bittet sie um ihre Hilfe und um ihr Gebet!

Jesus sagte zur hl. Sr. Faustine: "Wenn du zur Beichte kommst, zur Quelle Meiner Barmherzigkeit, fließt stets auf deine Seele Mein aus dem Herzen quellendes Blut und Wasser und veredelt deine Seele...
Wenn du zur Beichte kommst, wisse, daß ich selbst im Beichtstuhl auf dich warte. Ich verhülle Mich nur mit dem Priester, aber in der Seele wirke ich selbst.  Hier begegnet das Elend der Seele dem Gott der Barmherzigkeit. Sage den Seelen, daß sie aus dieser Quelle der Barmherzigkeit nur mit dem Gefäß des Vertrauens schöpfen können.
Wenn ihr Vertrauen groß ist, ist Meine Freigebigkeit grenzenlos. Ströme Meiner Gnade überfluten demütige Seelen. Hochmütige sind immer in Armut und Elend, denn Meine Gnade wendet sich von ihnen ab, hin zu den demütigen Seelen."



Am 30. April 2000, dem sog. "Weißen Sonntag", künftig auch Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit genannt, wurde durch Papst Johannes Paul II. auf dem Petersplatz zu Rom die polnische Ordensschwester Faustyna Kowalska (1905 - 1938) heilig gesprochen, genau 7 Jahre und 12 Tage nach ihrer Seligsprechung. Vielen ist sie bekannt als Botschafterin des Barmherzigen Jesus. Das Bild des die Welt segnenden Jesus, aus dessen Seitenwunde sich zwei Strahlen, Blut und Wasser über die Menschheit ergießen, hat durch die heilige Ordensfrau einen ungekannten Siegeszug über die Welt angetreten. Blut und Wasser aus der geöffneten Seitenwunde des Herrn erinnern uns zum einen an das Blut des Kreuzesopfers, das Jesus zum Heil der Welt vergossen hat und das im Geschenk der heiligsten Eucharistie für alle Zeiten gegenwärtig bleibt. Zum anderen aber erinnern uns die Ströme des Wassers an die Gnadenströme der heiligen Taufe, die im Herzen des Erlösers und im Opfer am Kreuz ihren Ursprung finden. Auch spricht der heilige Apostel Johannes von den Strömen des Wassers und meint damit symbolhaft die Gaben des Heiligen Geistes (vgl. Joh 4,14).

In einem leidenschaftlichen Appell fordert uns der Heilige Vater auf zu christlicher Liebe. Lernen wir, so der Papst, die Liebe zu Gott und zum Nächsten "in der Schule Gottes, durch die Wärme seiner Liebe, indem wir den Blick zu ihm hinwenden und uns auf sein Vaterherz ausrichten, werden wir befähigt, mit anderen Augen auf die Brüder zu schauen, in einer Haltung der Selbstlosigkeit und Anteilnahme, der Großherzigkeit und Vergebung. All dies ist Barmherzigkeit." Die heilige Schwester Faustina kann uns eine echte Lehrmeisterin im Erkennen und Nachahmen der Barmherzigkeit Gottes sein. Möge sie uns mit ihr beten lassen: "Jesus, ich vertraue auf dich!" Und möge uns diese Heilige, die übrigens mit der seligen Anna Schäffer gemeinsam hat, daß sie wie Anna den Wert der Sühne erkannte und ebenfalls an einem 5. Oktober zu Gott heimgehen durfte, auch den Sinn für Sühne und stellvertretende Buße neu erschließen. Im Angesicht eines jungen Menschen, der im Sterben lag, betete Schwester Faustina: "Jesus, schau auf diese Seele mit einer solchen Liebe, wie Du am Tag der ewigen Gelübde auf mein vollkommenes Brandopfer geschaut hast" und kurz darauf bekennt sie: "Ich erkenne immer besser, wie sehr jede Seele in ihrem ganzen Leben die Barmherzigkeit Gottes nötig hat, aber besonders in der Stunde des Todes. Der Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit ist, wie ER (Jesus) es mir selbst gesagt hat, zur Beschwichtigung des göttlichen Zornes. (..) Ich empfinde furchtbaren Schmerz, wenn ich auf die Leiden meiner Nächsten schaue. Alle Leiden meiner Nächsten finden in meinem Herzen einen Widerschein. Ihre Qualen trage ich dermaßen im Herzen, daß ich sogar physisch ausgemergelt bin. Ich wünschte, daß alle Qualen über mich kämen, um meinen Nächsten dadurch Linderung zu verschaffen."

... Wir können aber auch an das andere bekannte Wort der seligen Anna Schäffer denken: "Jedesmal bei der heiligen Kommunion bitte ich recht innig den Heiland, er möchte schonen seine heilige Kirche und seine Hirten und möchte mir lieber das qualvollste Martyrium für sie senden und mich als kleines Sühnopfer annehmen." Liebe, Gebet und Sühne haben das Leben sowohl der heiligen Schwester Faustina geprägt als auch das Leben der seligen Anna Schäffer. Sollte uns ihr Beispiel nicht persönlich dazu ermutigen?

"Die Heiligsprechung von Schwester Faustyna ist außerordentlich bedeutsam: durch diese Geste möchte ich heute dem neuen Jahrtausend diese Botschaft übermitteln. Ich übergebe sie allen, damit sie lernen, immer besser das wahre Antlitz Gottes und das wahre Antlitz der Brüder zu erkennen." (Papst Johannes Paul II. in seiner Ansprache vom 30. April 2000/OR dt. Nr. 19/12.5.2000)
(Quelle: "Selige Anna Schäffer", Juli/2000, Mindelstetten)


Gebet:
 Weiheakt an das Barmherzigste Herz Jesu

Barmherzigstes Herz Jesu, Deine Güte ist unendlich, und die Schätze Deiner Gnaden sind unerschöpflich. Ich vertraue grenzenlos auf Deine Barmherzigkeit, die alle Deine Werke übertrifft. Ich weihe mich Dir gänzlich, um in den Strahlen Deiner Gnade und Liebe zu leben, die aus Deinem Herzen am Kreuze hervorgegangen sind. Ich will Deine Barmherzigkeit verbreiten durch die geistigen und leiblichen Werke der Barmherzigkeit, besonders die Sünder bekehren, die Armen, Betrübten und Kranken trösten und ihnen helfen, und für die Sterbenden und die Armen Seelen im Fegefeuer beten. Du aber wirst mich beschützen wie Dein Eigentum und Deine Ehre, denn ich befürchte alles von meiner Schwäche und erhoffe alles von Deiner Barmherzigkeit. Die ganze Menschheit möge die unbegreifliche Tiefe Deiner Barmherzigkeit erkennen, auf sie all ihre Hoffnung setzen und sie in Ewigkeit lobpreisen. Amen.


Reuegebet und Lied zum gekreuzigten Heiland
Warum schmerzen Dich die Dornen?
Heiland, ich bin schuld daran.
Meine sündigen Gedanken
haben Dir das angetan.

Warum ist Dein Blick so raurig?
Heiland, ich bin schuld daran.
Meine vielen bösen Blicke
haben Dir das angetan.

Warum quält der Durst die Lippen?
Heiland, ich bin schuld daran.
Meine vielen bösen Worte
haben Dir das angetan.

Und die Nägel an den Händen!
Heiland, ich bin schuld daran.
Meine vielen bösen Werke
haben Dir das angetan.

Liebster Heiland! ... Meine Sünden
tun mir recht von Herzen leid.
Nimmer will ich Dich betrüben,
fliehen von der Sünde weit.



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