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Botschaft
vom 8. Juni 1991:
„Als
Apostel der letzten Zeiten müßt ihr mit Mut alle Wahrheiten
des Katholischen Glaubens verkünden, mit Kraft das Evangelium predigen,
mit Entschiedenheit die gefährlichen Häresien
entlarven, die sich als Wahrheiten verkleiden,
um so den Geist der Menschen besser zu täuschen und eine große
Zahl meiner Kinder vom wahren Glauben abspenstig zu machen.
... Es sind die vom heiligen Paulus vorausgesagten Zeiten gekommen, da
viele Menschen falsche und ausgeklügelte Lehren verkünden, und
auf diese Weise folgt man diesen Fabeleien und entfernt sich von der Wahrheit
des Evangeliums. Als Apostel der letzten Zeiten müßt ihr Jesus
auf dem Weg der Geringschätzung der Welt und von euch selbst, der
Demut, des Gebetes, der Armut, des Schweigens, der Abtötung, der Liebe
und einer ganz tiefen Einheit mit Gott folgen. Ihr werdet von der Welt
und von allen, die euch umgeben, verkannt und verachtet werden und oft
wird man euch Hindernisse bereiten und euch auf die Seite stellen und verfolgen,
denn dieses Leiden ist für die Fruchtbarkeit eurer Mission selbst
notwendig.
Als
Apostel der letzten Zeiten müßt ihr nun die Erde mit dem Licht
Christi erleuchten. Zeigt euch allen als meine Kinder, denn ich bin immer
mit euch. Der Glaube sei das Licht, das euch in diesen Tagen des Abfalls
und der großen Finsternis erleuchtet, und in diesen Zeiten einer
so weit verbreiteten Untreue möge euch nur der Eifer für die
Verherrlichung meines Sohnes Jesus verzehren."
...
Was
war die Absicht Mariens? Sie wollte die Apostel der Letzten Zeiten heranbilden!
Wer sind diese Apostel der Letzten Zeiten? Der hl. Ludwig Maria Grignion
von Montfort, der diese Apostel in einer Vision gesehen hat, beschreibt
sie folgendermaßen (Aus: Das Goldene
Buch der vollkommenen Hingabe an Jesus durch Maria):
(54)
„Mariens Macht über alle Teufel wird sich besonders in der Endzeit
offenbaren, wo Satan ihrer Ferse nachstellen wird, nämlich den demütigen
Dienern und armen Kindern, die Maria zum Kampfe gegen ihn aufruft. Im Urteil
der Welt werden sie zwar gering und arm sein, wie die Ferse niedrig vor
den Augen aller; und wie die Ferse im Vergleich zu den andern Gliedern
des Leibes, werden sie getreten und der Verfolgung ausgesetzt sein. Aber
dafür werden sie reich sein an Gnaden Gottes, die Maria ihnen in Fülle
spenden wird. Vor Gott werden sie groß und hervorragend an Heiligkeit
sein, allen anderen Geschöpfen überlegen durch ihren beseelten
Eifer. So gewaltig wird die göttliche Hilfe sie stützen, daß
sie mit der Demut der Ferse und im Verein mit Maria das teuflische Haupt
zermalmen und die Sache Jesu Christi zum Siege führen."
(56)
„Aber was werden diese Kinder und Diener Mariens sein? Ein verzehrendes
Feuer; Diener des Herrn, die überall den Brand der Gottesliebe entzünden.
Das Gold der Liebe im Herzen, den Weihrauch des Gebetes im Geiste und die
Myrrhe der Abtötung im Leibe, werden sie überall für die
Armen und Geringen der Wohlgeruch Jesu Christi sein, für die Großen
aber, die reichen und hochfahrenden Weltleute, ein Geruch des Todes.
Sie
werden sich durch nichts aufhalten, durch nichts aus der Fassung bringen
und durch nichts erschüttern lassen.
Donnern
werden sie gegen die Sünde, grollen gegen die Welt und ihre Blitze
schleudern gegen den Teufel und seine Anhänger. Sie werden die wahren
Apostel der Endzeit sein.
(59)
Wir wissen, daß sie wahre Jünger Jesu Christi sein werden, die
in den Spuren seiner Armut, Demut, Weltverachtung und Liebe wandeln. In
der reinen Wahrheit werden sie den schmalen Weg zu Gott weisen, nach dem
heiligen Evangelium und nicht nach den Grundsätzen der Welt, ohne
Menschenfurcht, ohne jemand zu bevorzugen. Kein Sterblicher, wie mächtig
er auch sein mag, wird sie beeinflussen können, keinen werden sie
verschonen, keinen fürchten. Das zweischneidige Schwert des Gotteswortes
wird in ihrem Munde sein; die blutgetränkte Kreuzesfahne tragen sie
auf ihren Schultern, das Kruzifix in der Rechten, den Rosenkranz in der
Linken, die heiligen Namen Jesu und Mariens im Herzen und die Schlichtheit
und Abtötung Jesu Christi in ihrem ganzen Gehaben."
Der
heilige Ludwig Maria Grignion beschrieb im 17. Jhdt. die Männer und
Frauen Gottes der letzten Zeiten: ganz Maria gehörend und ihr ähnlich
- demütig und arm, gleichzeitig voller Gnaden und siegreich über
das Böse.