Anna Schäffer - Vorbild christlich getragenen Leids
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Das Kreuz mit Liebe tragen
Anna Schäffer - Vorbild christlich getragenen Leids
In wenigen Monaten jährt sich jener für Anna Schäffer so  schicksalsträchtige Tag, an dem für sie ein jahrzehntelanges Leiden seinen Anfang nahm. Vor 110 Jahren, am 4. Februar 1901, erlitt sie während ihrer Arbeiten im damaligen Forsthaus zu Stammham einen folgenschweren Sturz in kochende Lauge, an dessen Folgen sie bis zu ihrem seligen Tod am 5. Oktober 1925 leiden sollte.
Damals erfüllte sich wohl, was Anna wenige Jahre vorher an ihrer Dienststelle in Landshut in einem auffallenden Traumerlebnis angekündigt wurde. Der Priester und Dichter Konrad Zoller (1886-1952) berichtet darüber folgendermaßen mit der ihm eigenen schriftstellerischen Begabung, indem er ein Zwiegespräch mit Anna führt: „In Deinen großen, klaren Augen, wohnt das Kindliche und der Traum. Ein begnadetes Traumkind warst Du ja und bist Du geblieben. In jenem Landshuter Kämmerlein hat Dich das erste bedeutende Traumerlebnis überfallen. Du hast es oft erzählt. Es war anno 1898, im Juni. Der Mond schien ganz hell in Deine Schlafkammer. Du warst noch nicht zu Bett gegangen und betetest gerade Dein Nachtgebet, da wurde es auf einmal stockdunkel um Dich, und eine große Furcht umfiel Dich. Plötzlich stand in einem Lichte hell wie der Blitz eine Gestalt vor Dir, angetan mit einem blauen Gewand, mit einem roten Überwurf darüber, so wie die Apostel oder der gute Hirt auf den Bildern aussehen. Die Erscheinung hielt einen Rosenkranz in der Hand und sprach auch vom Rosenkranzbeten zu Dir. Dann sagte sie: ,Du wirst noch nicht zwanzig Jahre alt sein, wenn Du anfängst, vieles, vieles zu leiden'. Sie nannte eine Zahl dabei, die Du aber hintennach nicht mehr wußtest; schon gleich nicht mehr, nachdem die Gestalt verschwunden war. Auch sonst hast Du vieles vergessen, was sie zu Dir sprach; denn Du hast Dich sehr gefürchtet und am ganzen Leibe gezittert. Es wurde aber wieder hell, und der Mond schien bis frühmorgens in Dein Kämmerlein. Diese ganze Nacht hast Du kein Auge zugetan. Damals warst Du sechzehn Jahre alt"1. Soweit Zollers Darstellung der Ankündigung des Leidens Anna Schäffers.
In ihren Briefen erwähnt Anna mehrmals den 4. Februar 1901 als Beginn ihres Leidens, besonders als sich dieser zum zwanzigsten Mal jährte. So in ihrem Brief vom 10. März 1921 an Schwester M. Tatona in Pirmasens. „Alles für Jesus, hier und drüben! Am 4. Februar waren es 20 Jahre, daß ich liege (...).
Mein Gott ich danke Dir für jeden Kreuzessplitter, die ich all die Jahre hindurch schon empfinden durfte. (...) Das Kreuz und Leiden ist ja meine Himmelsleiter und wie tröstlich ist es, unter den Augen Gottes und mit ihm so oft in der hl. Kommunion vereint leiden zu dürfen"2. Ähnliche Gedanken äußerte sie auch in ihrem Brief an Johanna Zimmermann aus Schnatting/Ndb. vom 19. Mai 1921.
Hier berichtet Anna: „Ich liege jetzt 20 Jahre und 4 Monate, und 39 Jahre bin ich alt. Für jede Leidensstunde, die ich die vielen Jahre hindurch erdulden durfte, sage ich Dir, mein Herr und Gott, tausendmal Vergelt's Gott. Mein Gott, ich danke Dir, mein Gott, ich liebe Dich"3.

Dankbarkeit auch im Leid
Es ist auffallend, Anna klagt nicht über ihr Siechtum, ihr Leid und ihre Schmerzen, die sie seit zwanzig Jahren ans Krankenbett fesseln, im Gegenteil, sie fühlt sich beschenkt, sie dankt für all das, was sie seit ihrem Unfalltag erdulden durfte. Ihr Dank öffnet sie für eine echte und tiefe Liebe zu Gott. Das ist heroisch, Zeichen einer tiefen Christusliebe und Gottverbundenheit. Anna 2 Vgl. „Im Leiden habe ich Dich lieben gelernt!" Die Schriften Anna Schäffers dokumentiert von Emmeram H. Ritter,
konnte ihre Leiden nur ertragen, weil sie von der Gnade, mit der Christus sie in der hl. Kommunion stärkte, erfüllt war. Und so wurde sie zugleich durch den Heiligen Geist in den neuen Menschen nach der Gestalt Christi geformt (vgl. Gal 4, 19; Eph 4, 13). Wie die drei Jünglinge im Feuerofen trotz Not, Drangsal und sengender Hitze Gott aus ganzem Herzen priesen (vgl. Dan 3, 51 f.), so kennt auch Anna Schäffer inmitten der Glut ihrer Leiden in gleicher Weise nur Lobpreis und Dank. Er gleicht einem wunderbaren Gebet aus dem Buch Habakuk des Alten Testaments, in dem die unabdingbare Treue zu Gott auch inmitten leidvoller Erfahrungen mit folgenden Worten zum Ausdruck gebracht wird. Dort heißt es: „Fäulnis befällt meine Glieder, und es wanken meine Schritte. (...) Zwar blüht der Feigenbaum nicht, an den Reben ist nichts zu ernten, der Ölbaum bringt keinen Ertrag, die Kornfelder tragen keine Frucht; im Pferch sind keine Schafe, im Stall steht kein Rind mehr. Dennoch will ich jubeln über den Herrn und mich freuen über Gott, meinen Retter. Gott, der Herr, ist meine Kraft" (Hab 3, 16 ff.).
Gott war auch die Kraft Anna Schäffers. Obwohl auch die Wunden ihrer Beine von Fäulnis befallen waren, dankte sie Gott mit der ganzen Glut ihres Herzens und freute sich an ihm, den sie in ihrem Heiland, dem eucharistischen Herrn, nahe wußte. Ihre Leidenstage betrachtet sie nicht als nutz- und fruchtlos, sondern im Gegenteil als
„Erntetage" für die Ewigkeit.
In ihrem Brief vom 19. Mai 1921 finden wir dies bestätigt. Dort schreibt Anna: „Ich möchte nur in jener Weise leiden, wie es dem Heiland am angenehmsten und für mich arme Sünderin am verdienstlichsten ist. Jeden Leidenstag betrachte ich für einen Erntetag, an dem mir Gott so viele Blumen schenkt, die ich mir durch seine Gnade und Liebe pflücken kann für die Ewigkeit. (...) In diesem Tränentale (...) verlange ich keine irdische Freude, sondern nur die, zu leiden, zu dulden für meinen Heiland; diese Freude ist stets bei mir und übertrifft jede andere und hat besonders täglich morgens ihren Höhepunkt - in den Augenblicken nach der hl. Kommunion, der innigen Vereinigung mit Jesus"4.

Den Wert des mit Christus geteilten Kreuzes entdecken
Anna wußte aus eigener Erfahrung: Allein aus menschlicher Kraft können wir Leid nur schwer annehmen. Aber in Verbindung mit Christus und seinem Kreuz wird es möglich, es nicht nur anzunehmen, sondern ihm sogar einen Sinn abzugewinnen. Sicherlich ist uns allen noch das Bild des gebrechlichen, von Krankheit und Alter gezeichneten Papst Johannes Pauls II. in Erinnerung.
In seinem langen Pontifikat hat er vieles geleistet. Aber gerade die letzten Jahre seiner schweren Krankheit zeigten der Welt seine wahre, innere Größe. Auf den Kreuzesstab gestützt, schritt er der Kirche voran, aller Welt das Zeugnis gebend, daß Krankheit, Leid und Schmerz vor Gott einen Wert haben, ja für die Kirche und ihren Auftrag sogar von Nutzen sind. So richtete Johannes Paul II., selbst leidend, bei einem Treffen mit den Kranken in der Peterskirche folgende Worte an seine Zuhörer: „Wie ich schon bei anderen Gelegenheiten gesagt habe, baut die Kirche fest auf die Unterstützung derer, die von Krankheit geprüft sind: Ihr mitunter wenig verstandenes Opfer, verbunden mit intensivem Gebet, wirkt sich auf geheimnisvolle Weise auf die Verbreitung des Evangeliums und für das Wohl des ganzen Gottesvolkes aus. (...). In der heutigen Gesellschaft betrachtet eine bestimmte Kultur den kranken Menschen als ein lästiges Hindernis, und der wertvolle Beitrag, den der Kranke der Gemeinschaft auf spiritueller Ebene leistet, wird nicht anerkannt. Es ist dringend geboten, den Wert des mit Christus geteilten Kreuzes neu zu entdecken"5.
Das mit Christus getragene Leid bildet ein Mittel, welches nach Gottes geheimnisvollem Ratschluß der Kirche als ganzer und der Verkündigung des Evangeliums zu Hilfe kommt. Anna Schäffer hat diesen Wert des Leids verstanden. Sie begriff ihn als Teilhabe am Kreuz Christi. Und sie möchte bis heute jeden ihrer Verehrer einladen, mit ihr diesen Wert zu entdecken. Ihre Leiden betrachtet sie als „Splitter"6 des Kreuzes Christi, die sie empfangen und empfinden darf. Weil sie mit Christus leidet, deshalb kann sie in ihrer Krankheit, in ihren Schmerzen einen letzten Sinn erkennen. „Ich habe ja keine Viertelstunde am Tag, wo ich nichts zu leiden hätte. (...). Täglich darf ich die Nägelspitze des Kreuzes und die Stacheln der Dornenkrone meines Erlösers mehr oder weniger empfinden. Doch ich bin so glücklich und danke dem Heiland für alles, was ich schon leiden durfte. Nach so langem, schwerem Leiden, ist es der Wille des Herrn, daß ich durch seine Gnade noch lebe - ich lebe im Kreuz und hoffe, auch durch und mit dem Kreuze glücklich zu vollenden"7. Die Selige war überzeugt: „Alle Leiden sind sanft, wenn man sie in Vereinigung mit unserm Heiland erträgt"8.

„Nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach!"
Im Leben Anna Schäffers können wir entdecken, was Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache an die Kranken anläßlich seines Besuches in Fatima am 13. Mai 2010 mit folgenden Worten zum Ausdruck brachte: „In Wirklichkeit dient das gemeinsam mit Jesus gelebte Leid (...) dem Heil unserer Brüder und Schwes7   Vgl. ebd., S. 313 f.
8   Ebd., S. 340.
tern. Wie ist dies möglich? Die Quellen der göttlichen Macht entspringen eben gerade mitten unter unseren menschlichen Schwächen. Darin besteht das Paradoxon des Evangeliums. Daher hat es der göttliche Meister vorgezogen, anstatt die Gründe des Leidens eingehend zu erklären, einen jeden in seine Nachfolge zu rufen, indem er sagt: .Nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach!' (vgl. Mk 8, 34). Komm mit mir! Nimm durch dein Leiden an diesem Heilswerk in der Welt teil, das sich durch mein Leiden und durch mein Kreuz vollzieht. Wenn du dein Kreuz annimmst und dich im Geiste mit meinem Kreuz vereinst, wird sich vor deinen Augen nach und nach der heilbringende Sinn des Leidens enthüllen. Du wirst im Leiden inneren Frieden und sogar geistliche Freude finden"9.
Diese tröstenden Gedanken des Papstes als Antwort des Glaubens auf die Frage des Leids in unserer Welt wollen jedem Kranken Zuversicht schenken und ihn ermutigen. Anna Schäffer hat in vorbildlicher Weise die Einladung Christi zur Kreuzesnachfolge angenommen. So durfte sie auch die Freude des Kreuzes Christi verkosten. Wie könnte man sonst ihre Worte verstehen: „Je mehr ich leiden darf, desto glücklicher fühle ich mich"10 oder: „Ich bin glücklich und möchte mein Dornenbett der Leiden nicht um die ganze Welt vertauschen"11. Nur in Verbindung mit Christus und seinem Kreuz kann der Mensch auch im Leiden Freude empfinden und glücklich sein. Denn „die Freude, die von Christus auf uns zukommt, ist anders. Sie gibt uns Fröhlichkeit, (...) aber sie kann sehr wohl auch mit dem Leid zusammengehen. Sie gibt uns die Fähigkeit zu leiden und im Leiden doch zuinnerst froh zu bleiben"12. Die selige Anna hat es durch die Gnade Gottes selber erfahren und ist uns dafür bis heute eine glaubwürdige Zeugin.
Liebe Verehrer der seligen Anna Schäffer, liebe Leser! Im Blick auf Christi Leiden und sein Kreuz leuchtet uns ein Strahl der Hoffnung in das Widerfahrnis von Krankheit, Not und Schmerz, das uns täglich in vielfacher Form begegnet. Christus ist Mensch geworden, um mit uns mitleiden zu können. Hätte er uns einen größeren Beweis seiner Liebe zeigen können? Auch wenn über der Wirklichkeit von Krankheit, Schmerz und Leid für uns immer ein Schleier des Geheimnisses bleiben wird, so ist dennoch mit und durch Christus in jede Form menschlichen Leids „ein Mitleidender, Mittragender hineingetreten; in jedem Leiden ist von da aus (...) der Trost der mitleidenden Liebe Gottes anwesend"13.

Haben wir Mut, den von Krankheit und Leid geprüften Menschen unserer Zeit diese frohmachende und Hoffnung bringende Botschaft zu künden, denn sie warten darauf. Es ist ein Auftrag unseres Glaubenszeugnisses als Christen an die Welt. Weil Jesus uns in jedem Leidenden nahe ist und wir durch das mit ihm getragene Leid am Heilswerk der Erlösung Anteil nehmen, deshalb müssen und wollen wir allen Kranken mitAchtungund Liebe begegnen und ihren Wert für die Kirche, für die Gesellschaft, ja für uns alle erkennen und dankbar annehmen.
Mit diesen Gedanken nähern wir uns dem Fest der Geburt Christi. Es ist das Fest der Freude, denn Jesus ist unser Erlöser, auch und gerade in der Dunkelheit von Krankheit und Leid. Als Sohn Gottes wollte er mit uns jede Not des Lebens teilen. Ihm können und dürfen wir uns anvertrauen. Nehmen wir ihn auf in unsere Mitte, denn er will uns mit dem Trost seiner Gegenwart erfüllen, das kostbarste Geschenk von allem. Dafür danken wir Gott in diesen Tagen mit den Heiligen und Seligen des Himmels.

1 Konrad Zoller, Leben und Leiden der Jungfrau Anna Schäffer von Mindelstetten. Eine Wallfahrt, Regensburg, 2. Auflage 1982, S. 36-38.
2 Aufl. Regensburg 1999, S. 271.
3 Vgl. ebd., S. 273 f.
4 Vgl. Ritter, „Im Leiden ...", S. 273.
5 Papst Johannes Paul II., Den Wert des mit Christus geteilten Kreuzes neu entdecken, in: OR Nr. 10/9.3.2001, S. 12.
6 Ritter, „Im Leiden ...", S. 271.
9   Worte von Papst Benedikt an die Kranken am 13.5.2010 in Fatima, in: Die Tagespost Nr. 57/15.5.2010, S. 14; vgl. dazu auch Johannes Paul II., Apostolischen Schreiben „Salvifici doloris" über den christlichen Sinn des menschlichen Leidens, in: Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls Nr. 53, S. 34.
10 Ritter, „Im Leiden ...", S. 304.
11 Ebd., S. 166.
12 Papst Benedikt XVI., Predigt zur „Missa chrismatis" im Petersdom am 1.4.2010, in: OR Nr. 15/16.4.2010, S. 9.
13 Worte von Papst Benedikt an die Kranken am 13.5.2010 in Fatima, in: Die Tagespost Nr. 57/15.5.2010, S. 14.



Zum Schluß noch einige Hinweise und Bitten:
1) An jedem 5. des Monats wird eine hl. Messe in der Intention gefeiert:
„In allen Anliegen, die Anna Schärfer empfohlen werden". Geben Sie mir bitte Ihre Gebetsanliegen bekannt, damit ich diese in das hl. Opfer einschließen kann.
2) Der Kreis der Verehrer der seligen Anna Schäffer nimmt erfreulicherweise ständig zu. Für den guten Fortgang des angestrebten Heiligsprechungsprozesses ist es von großer Wichtigkeit, daß das kirchliche Gericht von dieser wachsenden Verehrung durch die Gläubigen Kenntnis erhält. Es ist sehr zu empfehlen, Anna Schäffer auch im Ausland bekanntzumachen. Damit in Hinkunft kein Brief und keine Gebetserhörung verloren gehen, darf ich Sie bitten, grundsätzlich alle Gebetsanliegen und Gebetserhörungen an die zuständige Bischöfliche Behörde zu senden: Die Anschrift lautet: H. H. Domvikar Georg Schwager, Abteilung für Selig- und  Heiligsprechungsprozesse f. d. Bistum Regensburg, Schwarze-Bären-Str. 2, D-93047 Regensburg.
3) In Ausnahmefällen können Sie auch, nach Rücksprache mit Pfarrer Johann Bauer von Mindelstetten, Ihre Gebetsanliegen und Gebetserhörungen an ihn senden. Seine Anschrift lautet: H. H. Pfarrer Johann Bauer, Kirchplatz 2, D-93349 Mindelstetten. Briefe mit Gebetsanliegen oder Gebetserhörungen reicht er an die Abteilung für Selig- und Heiligsprechungsprozesse weiter.
4) Spenden für den Heiligsprechungsprozeß können Sie einsenden an die angegebenen Adressen oder auf das Konto: 110 1684 (BLZ 750 903 00) Ligabank Regensburg bzw. auf das Konto: 58 49 144 (BLZ 750 200 73) Hypo-Vereinsbank Regensburg. Wir sind für jede Spende dankbar und sagen ein herzliches Vergelt's Gott.
6) Geben Sie bitte bei jeder Zuschrift oder Überweisung Ihre Adresse deutlich an. Leider kommt es immer wieder vor, daß wir auf Grund fehlender Angaben kein Dankesschreiben zurücksenden können.
7) Beten auch Sie täglich weiterhin für die baldige Heiligsprechung Anna Schäffers. Möge unser gemeinsames Gebet Erhörung finden und möge unsere Selige so den Menschen in aller Welt Helferin und Fürbitterin bei Gott werden.
Nun darf ich Ihnen noch ein von Herzen kommendes Vergelt's Gott sagen für Ihre Treue, vor allem für Ihr Gebet, Ihre Briefe und die Anliegen, mit denen Sie sich an uns wenden. Sie sind stets auch die meinen und ich trage sie als Priester gern im täglichen hl. Meßopfer und bei der Anbetung des allerheiligsten Sakramentes vor Gott, den Allerhöchsten. Ein herzliches Vergelt's Gott nicht zuletzt für die vielen Spenden und wohlwollenden Zuschriften.
Für heute grüßt und segnet Sie in treuer Gebetsverbundenheit, Ihr dankbarer
Msgr. Georg Schwager
Domvikar
Leiter der Abteilung für Selig- und Heiligsprechungsprozesse
beim Bischöflichen Konsistorium für das Bistum Regensburg
(Quelle: "Selige Anna Schäffer von Mindelstetten / Bayern", Dez. 2010, S. 3ff., Regensburg)


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