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Advent ist die Zeit
der Erwartung, der Vorbereitung, der Hoffnung, der Freude... - Advent ist
auch die Zeit der Mystik, die Zeit der Wende, wo man tiefer in die Geheimnisse
und Wahrheiten Gottes eindringt und sein Leben korrigiert ...
"Der
Advent ist eine Zeit der Erwartung, der Sehnsucht und der Hoffnung. Wir
richten unseren Blick auf den Erlöser Jesus Christus. Er will kommen,
um uns aus Sünde und Tod zu befreien, uns in die Gemeinschaft mit
ihm aufzunehmen. Mit vielen äußeren Zeichen bereiten
wir uns auf die Ankunft des Erlösers:
Es ist das Licht der Kerzen, das uns an Jesus, das Licht der Welt, erinnern
will; es sind die grünen Zweige des Adventskranzes, die uns Zeichen
des Lebens und der Hoffnung sind; es sind die violetten Altartücher
und Gewänder, die uns an die Notwendigkeit
der Buße und inneren Einkehr erinnern;
und es sind nicht zuletzt die Musik und die Lieder der Erwartung, die uns
das Herz für die Begegnung mit Christus öffnen.
All diese äußeren
Zeichen und Hilfen, die uns die heilige Mutter Kirche anbietet, sollten
wir dankbar annehmen, um uns für die Begegnung mit Christus zu bereiten.
Wichtiger als diese Zeichen der Erwartung aber ist die Freude über
die Ankunft Christi, die wir in diesen Tagen in unserem Herzen aufkommen
lassen. Von dieser Freude ist in ganz besonderer Weise am dritten Adventssonntag,
dem Sonntag „Gaudete", die Rede. Der Apostel Paulus spricht ebenfalls in
seinem Brief an die Römer von dieser Freude, wenn er sagt:
„Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und mit allem
Frieden im Glauben, damit ihr reich werdet an Hoffnung in der Kraft des
Heiligen Geistes" (Röm 15,13). Jesus
Christus allein ist dieser Gott, der „Gott der Hoffnung", denn er hat die
Welt durch sein Kommen hell gemacht. Er hat Blinden die Augen geöffnet,
Lahme gehend gemacht, er hat Aussätzige geheilt und uns die Frohe
Botschaft ewigen Lebens verkündet.
Und wer sonst könnte uns die wahre Freude schenken, wenn nicht er,
der Freund der Menschen? Christi Freude aber ist immer die Freude der Hoffnung.
So wird jeder Christ, beschenkt von der Freude, zu einem Menschen der Hoffnung.
In Zeiten des Umbruchs brauchen wir diese adventliche Tugend der Hoffnung,
die auf der Freude Christi gründet.
Papst Benedikt XVI.
hat uns vor wenigen Jahren in seiner Enzyklika „Spe salvi" - „Über
die christliche Hoffnung" wertvolle Gedanken hinterlassen, die uns vor
allem in der Zeit des Advents zur Betrachtung einladen. Darin wirft er
die Frage auf: Worin besteht Hoffnung, die für uns Menschen Erlösung
ist? Die Antwort darauf lautet: Gott kennen
zu lernen, den wahren Gott, nämlich
Jesus Christus (vgl. SS Nr. 3). Gott in Jesus Christus zu kennen und ihn
immer besser kennen zu lernen, das ist für uns Menschen Grund der
Hoffnung und Erlösung, das ist Auftrag des Advents. Wenn wir also
die Wochen der weihnachtlichen Vorbereitung in rechter Weise zubringen
wollen, dann müssen wir uns bemühen, Christus immer besser zu
verstehen und tiefer kennen zu lernen. Wir können dies vor allem im
Gebet,
in der Stille, nicht zuletzt in der Anbetung
vor dem Tabernakel. Wir wollen ihn aber
auch kennen lernen im Lesen der Heiligen
Schrift, die wir in diesen Tagen des Advents
gern zur Hand nehmen sollen. Aber wir lernen Christus in besonderer Weise
auch kennen, wenn wir uns für die
Armen und Kranken ein offenes Herz bewahren.
Gerade in der Begegnung mit ihnen können wir die Werke der Liebe üben,
wozu uns diese heilige Zeit ebenfalls geschenkt ist.
Das prophetische Wort
der Psalmen kündet vom strahlenden Glanz der Schönheit Gottes
bei seinem Kommen. „Vom Zion her, der Krone
der Schönheit, geht Gott strahlend auf. Unser Gott kommt und schweigt
nicht" (Ps 50, 2 f.). Mögen die vor uns
liegenden Wochen des Adventes allen suchenden Menschen neu Gottes Schönheit
und seinen Glanz offenbaren. Möge dieser Glanz auch unsere Herzen
erfüllen und uns zu adventlichen Menschen machen, die ihrem Erlöser
mit Freude und Hoffnung entgegengehen." GFS
Die
Liebe ist wie ein Gewand,
dessen
Saum den Schmutz berührt
und
Straßen und Gassen sauberfegt.
(Mutter
Teresa)
Akt
der Sühne zu Ehren der Unbefleckten Gottesmutter
Am 13. Juni 1912 hat
Papst Pius X. allen jenen einen vollkommenen Ablaß bewilligt, welche
am ersten Samstag des Monats nach Erfüllung der üblichen Vorschriften
— Beicht, Kommunion und Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters — irgend
eine fromme Andachtsübung vornehmen zur Sühne für die Lästerungen,
mit denen gottlose Menschen den heiligen Namen und die Gnadenvorzüge
der Allerseligsten Jungfrau Maria überhäufen.
Unbefleckte Herrin,
immerwährende und ewig gebenedeite Jungfrau und Gottesmutter Maria!
Wir, Deine Kinder, erscheinen vor Dir, um Dich zu loben zu preisen und
zu verehren, ganz besonders aber, um Dir Genugtuung und Sühne zu leisten
für die Schmähungen und Lästerungen, welche die Gottlosen
gegen Deinen heiligsten Namen und gegen Deine erhabenen Gnadenvorzüge
ausstoßen und verbreiten.
Darum beteuern und
versprechen wir Dir:
Je mehr die Gottlosen
sich anstrengen, den schönsten Edelstein aus Deiner Krone zu brechen
und Deine Unbefleckte Empfängnis zu leugnen:
Um so fester glauben
wir, um so lauter und feierlicher bekennen wir, daß Du, o Allerseligste
Jungfrau, vom ersten Augenblick Deiner Empfängnis an durch eine ganz
besondere Gnade und Bevorzugung des Allmächtigen von jeder Makel der
Erbsünde frei geblieben und eben dadurch die starke Kämpferin,
die unüberwindliche Siegerin und die Frau geworden bist, die der höllischen
Schlange den Kopf zertreten hat.
Je mehr Deine Feinde
Dich den gebrechlichen und sündhaften Menschen gleichstellen:
Um so freudiger begrüßen
wir Dich als die Gnadenvolle und die Gebenedeite unter den Frauen und glauben,
daß Du Dein ganzes Leben lang auch nicht die geringste Sünde
begangen hast und darum das vollkommenste Vorbild des christlichen Lebens
bist.
Je mehr die Ungläubigen
sich erfrechen, Deine ewige Jungfräulichkeit anzutasten:
Um so mehr preisen
wir Dich als die makellose Jungfrau und bekennen mit der Heiligen Katholischen
Kirche: Du bist VOR, IN und NACH der Geburt Deines göttlichen Sohnes
Jungfrau geblieben, Jungfrau dem Leibe nach, Jungfrau der Seele nach, Jungfrau
an Leib und Seele heilig.
Je mehr eine falsche
Wissenschaft Dich ganz den übrigen Frauen gleichstellt und Deine wunderbare
Fruchtbarkeit leugnet:
Um so rückhaltloser
glauben und bekennen wir, daß Du, o seligste, allzeit reine Jungfrau
Maria durch Überschattung des Heiligen Geistes den eingeborenen Sohn
Gottes empfangen und ohne den Glanz Deiner Jungfräulichkeit zu verlieren,
Jesus Christus, unsern Herrn, der Welt geboren hast und darum in aller
Wahrheit Mutter Gottes und Gottesgebärerin bist und genannt wirst.
Je mehr die Sünder
Deinen Ruhm schmälern und Deiner Herrschaft sich entziehen wollen:
Um so begeisterter
stimmen wir ein in die Seligpreisung, die Dir dargebracht wird von Geschlecht
zu Geschlecht, um so bereitwilliger wollen wir Dir dienen, mildeste Herrin,
überzeugt von der untrüglichen Wahrheit, daß Du mit Leib
und Seele in den Himmel aufgenommen und als Königin über alle
Engel und Menschen gesetzt und gekrönt worden bist.
Je mehr die höllische
Schlange Dir und Deinen Verehrern nachstellt:
Um so siegbewußter
stellen wir uns unter Deine Fahne, um so mutiger kämpfen wir für
Deine Ehrenvorzüge, um so treuer halten wir zu Dir, Du mächtige
und starke Überwinderin aller teuflischen Bosheit und Verkehrtheit.
Je mehr Un- und Irrgläubige
das Vertrauen, die Liebe und die Verehrung Deiner Kinder verspotten und
verlachen:
Um so vertrauensvoller
wenden wir uns an Dich in all unseren Nöten und Anliegen; bist doch
Du unsere beste Mutter, unsere allzeit bereite Helferin, unsere sicherste
Zuflucht im Leben und im Sterben.
LASSET UNS BETEN!
Unbefleckt empfangene
Jungfrau, heiligste Gottesgebärerin, Königin des Himmels und
der Erde! Wende Deine barmherzigen Augen uns zu und steh' uns bei im Kampfe
mit den Mächten der Finsternis, damit wir als Deine Kinder die Sünde
stets meiden, Deine Tugenden nachahmen und zu Dir gelangen in Dein himmlisches
Reich. Amen.
Wie
betet man den Rosenkranz Unserer Lieben Frau von den Tränen?
Der von der Mutter
Gottes der Schwester Amalia überreichte Rosenkranz besteht aus 49
kleinen weißen Perlen, die durch sieben gleichfarbige größere
Perlen in sieben Gesätze eingeteilt sind, ähnlich dem Rosenkranz
von den sieben Schmerzen Mariens. Ferner sind noch drei kleine Perlen und
eine Medaille, nämlich die Unserer Lieben Frau von den Tränen,
am Rosenkranz angebracht. Durch diese Anordnung sollen wir offenbar darauf
hingewiesen werden, Maria, unsere Mutter, um ihrer Schmerzen willen, bei
denen sie reichlich Tränen vergoß, zu verehren. Die Medaille
Unserer Lieben Frau von den Tränen ist ein wesentlicher Bestandteil
des Rosenkranzes; sie muß aber so sein, wie sie der Schwester Amalia
von der Mutter Gottes am 8. April 1930 geoffenbart wurde. Diese Medaille
wird in Deutschland mit der vorgeschriebenen Umschrift in allen europäischen
Sprachen angefertigt.
Es wird weder das
Glaubensbekenntnis, noch das Vaterunser oder das Ave Maria gebetet. An
deren Stelle verrichtet man folgende Gebete und Anrufungen.
An Stelle des Glaubensbekenntnisses
betet man:
Gekreuzigter Jesus!
Zu Deinen Füßen niedergeworfen, opfern wir Dir auf die Tränen
Deiner geliebten Mutter, die Dich mit inniger, teilnehmender Liebe auf
Deinem so leidensvollen Kreuzweg begleitet hat. Gib, o guter Meister, daß
wir die Lehren beherzigen, die uns die Tränen Deiner heiligsten Mutter
geben, damit wir Deinen heiligen Willen auf Erden so erfüllen, um
gewürdigt zu werden, Dich im Himmel die ganze Ewigkeit hindurch zu
loben und zu preisen.
Statt der Vaterunser
betet man 1mal:
V. O Jesus! Schaue
auf die Tränen Deiner geliebten Mutter, die Dich auf Erden am meisten
geliebt;
R. Und Dich am innigsten
liebt im Himmel.
Statt der Ave Maria
betet man 10mal:
V. O Jesus! Erhöre
unsere Bitten;
R. Um der Tränen
Deiner heiligsten Mutter willen.
Zum Schluß wiederhole
man dreimal bei den drei kleinen Perlen:
V. O Jesus! Schau
auf die Tränen Deiner geliebten Mutter, die Dich auf Erden am meisten
geliebt
R. Und Dich am innigsten
liebt im Himmel.
Nach den drei letzten
Anrufungen betet man das
SCHLUßGEBET:
O Maria, Mutter der Liebe, der Schmerzen und der Barmherzigkeit! Wir bitten
Dich, vereinige Deine Bitten mit den unsrigen, damit Jesus, Dein göttlicher
Sohn, an den wir uns wenden, im Namen Deiner mütterlichen Tränen
unser Flehen erhöre und uns mit den Gnaden, die wir erbitten, die
Krone des ewigen Lebens gewähren möge. Amen.
Der Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit: (Barmherzigkeitsrosenkranz)
zu
Beginn bete man 1 x: O Blut und Wasser, aus
dem Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit für uns entströmt,
Jesus, ich vertraue auf Dich!
1 x: Barmherziger
Jesus, in dem Augenblick Deines Kreuzestodes für uns bete ich Dich
an, lobpreise Dich und bitte, umfasse mit Deiner unerschöpflichen
Barmherzigkeit die ganze Menschheit, besonders die armen Sünder und
die Sterbenden.
An den ersten 3 Perlen: Vater unser... Gegrüßet seist Du Maria... Ich glaube an Gott ...
Bei den Einzelperlen: Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, zur Sühne für unsere Sünden und für die Sünden der ganzen Welt.
An den 10er-Perlen jeweils 10mal: Durch sein schmerzhaftes Leiden hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.
Am Ende 3mal: Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.
zum Schluß bete
man nochmals 1 x: O Blut und Wasser, aus dem
Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit für uns entströmt,
Jesus, ich vertraue auf Dich!
1 x: Barmherziger
Jesus, in dem Augenblick Deines Kreuzestodes für uns bete ich Dich
an, lobpreise Dich und bitte, umfasse mit Deiner unerschöpflichen
Barmherzigkeit die ganze Menschheit, besonders die armen Sünder und
die Sterbenden. (Imprimatur!
Vollkommener Ablaß! Von Jesus selbst gegeben, nicht vom Mittelalter!!!)